Was der Eurovision Song Contest für mich bedeutet

Für unsere kleine Familie findet mit dem Eurovision Song Contest heute wieder eines der vielen Highlights in 2015 statt. Seit mein Freund und ich den Eurovision Song Contest 2013 zusammen in der Prosecco Bar in München geschaut haben, ist der Contest für uns eigentlich jedes Jahr eine Pflichtveranstaltung.

Song Contest 2013 und der 1. Kuss

Als damaliger Community Manager für Spontacts verschwamm oft die Grenze zwischen privat und beruflich. Die Organisation eines Events zum Eurovision Song Contest war eher privater Natur. Trotzdem erstellte ich eine Aktivität und fand eine Handvoll Leute, die mit mir den Song Contest schauen wollten. Darunter auch Stefan, den ich schon damals super fand. Ich kannte ihn von verschiedenen anderen Aktivitäten und fand ihn sehr sympathisch.

Eigentlich wollte ich einen Tisch in meiner Lieblingsschlagerbar, dem Roy, reservieren. Aber die wollten den ESC nicht übertragen. Also suchte ich nach Alternativen und wurde in der Prosecco Bar fündig. Ich ergatterte den letzten Tisch und freute mich wie Bolle auf den Event.

Der Abend war super witzig und wir waren dann in Summe 6 Leute, die den Wettbewerb mehr so nebenbei verfolgten. Hauptsächlich haben wir getrunken und uns über den Kuchen des Tischnachbarn gefreut. Die Bar hatte ein kleines Gewinnspiel organisiert: Wer den Sieger richtig tippt, bekommt eine CD vom ESC und eine 3 Liter Proseccoflasche.

Der Song Contest ging vorbei, die Stimmzettel wurden ausgewertet und wer hat gewonnen: Stefan. Ich fand das fies, dass war der einzige, der keinen Alkohol getrunken hat und er macht den ersten Platz. Nach dem Contest wurde in der Bar weiter gefeiert. Unsere Gruppe wurde immer kleiner und irgendwann waren nur Stefan und ich übrig. Als wir da so saßen, gegen 2 Uhr gab er mir einfach einen Kuss. Ich war total überrascht. Es fühlte sich so gut an.

Die Tage danach wurde es nochmal etwas kompliziert, aber letztendlich wurden wir ein Paar und sind bis jetzt überglücklich.

Der erste Song Contest zu dritt

Nun, genau zwei Jahre später, schauen wir wieder den Eurovision Song Contest. Diesmal als kleine Familie und bequem zuhause. Ich hoffe der Kleine freut sich genauso auf den Abend wie wir. Heute vormittag habe ich schon die ersten Vorbereitungen für das Essen getroffen, während der Papa und der Sohn friedlich im Schlafzimmer geschlummert haben.

Bei uns gibt es heute:

  • Selbstgeschnittene und gebackene Pommes
  • Für mich vegane Burger aus Kidneybohnen
  • Für den Papa Rindfleisch Burger mit Ananas, Pilzen und diversem anderen Zeug
  • Selbstgemachtes Mango-Senf-Balsamico-Dressing für mich
  • Fertiges Ketchup für uns beide
  • Chips und Coconut Bacon zur Überbrückung bis zur Siegerehrung
  • Statt Alkohol pfeife ich mir heute den Ginger-Minger mit Grünem Tee rein

Oh, ich freue mich schon so. 🙂

Gerade der Eurovision Song Contest macht mir immer wieder bewusst, wie schnell die Zeit vergeht. Letztes Jahr war ich noch schwanger und habe die Tage bis zum Mutterschutz gezählt. Jetzt sind wir zu dritt und Nepomuk wird übernächste Woche 10 Monate alt.

Jetzt warte ich sehnsüchtig darauf, dass der Kleine aufwacht und durch die Wohnung krabbelt. Er schläft jetzt schon fünf Stunden. Wenn er das mal unter der Woche machen würde, wenn die Mutti allein ist. 🙂

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