Tag Archives: Vegan For Fit

26Mai/15

Mit Sport und veganer Ernährung 10 Kilo abgenommen

Ich liebe das Laufen

Nach dem Samstagslauf

Als ich am Wochenende auf die Waage ging, habe ich fast einen Luftsprung gemacht. Ich habe seit dem 01. Januar 2015 nun 10 kg abgenommen. Ich bin so glücklich und zufrieden über diese Entwicklung, dass ich das jetzt einfach mal posten muss.

Mit dem Ergebnis habe ich nun mein Gewicht vor der Schwangerschaft wieder. Für mich aber kein Grund mich auszuruhen. Bis zum meinem Zielgewicht sind es noch 5 kg, die ich aber hoffentlich noch in 2015 schaffen werde. Da wir Ende November nach New York fliegen werden, wäre es mein Wunsch, ach was, meine Herausforderung bis dahin mein Zielgewicht zu erreichen.

Aktuell geht es mir sehr gut und ich fühle mich, trotz Baby und Schlafmangel, so fit wie nie zuvor. Und während der Kleine genüsslich an einer Brezel lutscht und der Lounge Music lauscht, möchte ich hier kurz nochmal darstellen, wie meine Ernährung und mein Sportprogramm aussah bzw. noch aussieht und wohl auch dauerhaft bleiben wird.

Vegan und zuckerfrei

Zum 01. Januar 2015 habe ich meine Ernährung auf vegan umgestellt. Ich habe mich für den ganzen Januar an das Konzept der Vegan For Fit Challenge gehalten, über das ich aber schon genau geschrieben habe.

Ein Grundgedanke bei dieser Challenge ist der Verzicht auf Zucker, Kaffee, Alkohol und natürlich das sehr fiese Weißmehl. Der Anfang war hart, aber Tag 8 gab es so einen Energieschub, dass ich nicht glauben konnte, zu was mein durch Schwangerschaft, Wochenbett und Schlafmangel gebeutelter Körper alles fähig ist.

Die 30 Tage haben meine Einstellung zum Essen nachhaltig geändert. Ich meide noch heute Zucker und Alkohol. Weißmehl mag ich nicht mehr, aber ab und an gönne ich mir mal eine Brezel. Diese Ausrutscher bestraft mein Bauch sofort mit Blähungen und Krämpfen (sehr ätzend). Allerdings habe ich noch keinen Ersatz für Weißmehl gefunden, denn ich bin viel mit Nepomuk unterwegs und ab und an verlassen auch mich mal die Kräfte. Aber ich gebe nicht auf und suche weiter. 🙂

Einzig zum Kaffee bin ich wieder zurück gekehrt, leider genauso leidenschaftlich wie vor der Challenge. Mittlerweile kann ich morgens locker eine Kanne Espresso trinken  oder mit einem Becher Kaffee ins Fitnessstudio laufen. Das ist nicht gut und darum werde ich jetzt wohl wieder auf Getreidekaffee umsteigen.

Mein Sportprogramm

Glücklich im Fitnessstudio

Glücklich im Fitnessstudio

Ich glaube, dass man auch ohne Sport abnehmen kann. Aber mit Sport ist es aus meiner Sicht nachhaltiger. Und mit Sport meine ich nicht nur Fitnessstudio oder Joggen, sondern auch spazieren gehen. Diese drei Arten von Bewegung waren bei mir sehr wichtig.

Mit Fitnessstudio hat es angefangen und das Fitnessstudio ist auch heute ein sehr wichtiger Bestandteil. Da Anfang Januar das Wetter für das Laufen definitiv zu kalt war, bin ich stattdessen mehrmals die Woche ins Fitnessstudio gegangen.

Bei jedem Besuch mache ich drei Durchgänge beim Zirkeltraining und danach noch zwei Geräte für die Beine und meine Bauchübungen. Wenn ich alles straff durchmache, dann ist das ganze Training in 40 Minuten durch. So schaffe ich immer zwischen 06:00 und 07:00 Uhr mein Fitnesspensum.

Vor ein paar Wochen habe ich wieder mit dem Laufen angefangen. Das Wetter ist aktuell perfekt dafür, denn ich bin eher ein Schlecht-Wetter-, als ein Schön-Wetter-Läufer. Ich liebe es im Regen zu laufen und so versuche ich jetzt jeden zweiten Tag meinen Speck in den Teer zu treten. Den Wecker stelle ich mir auf 05:30 Uhr und dann laufe ich kurz vor 06:00 Uhr los. Unter der Woche laufe ich 5 km, am Wochenende auch mal 9 km. Ich möchte es langsam angehen lassen, denn meine Knie sind ehrlich gesagt nicht mehr die jüngsten. 😉

Neben Fitnessstudio und Laufen gibt es noch das spazieren gehen. Ich lebe in München unweit der Isar, das ist das natürlich easy mit dem entspannten Kinderwagen durch die Gegend schieben. Es gab Zeiten, da bin ich mit Nepomuk in Summe bis zu 16 km am Tag gelaufen. Morgens und nachmittags. Das hatte den einfachen Grund: Nepomuk wollte irgendwann zuhause nicht mehr schlafen, dafür hat er stundenlang im Kinderwagen geschlafen. Also habe ich geschoben: Bei Wind und Wetter. Selbst starker Schneefall hat uns nicht stoppen können. Erstaunlicherweise wurden weder Nepomuk noch ich krank. Ein Hoch auf unsere Abwehrkräfte.

Wie geht es weiter?

Es geht weiter wie bisher 🙂 Ich fühle mich super und mir geht es körperlich und seelisch gut. Ich bin der festen Überzeugung, dass Essen unser Wohlbefinden mehr beeinflusst, als wir wahrhaben wollen. Jetzt, wo ich die ganzen Konservierungsstoffe und das Junk Food weglasse, geht es mir einfach blendend und ich bin voller Energie. Yeah, ich werde die letzten 5 Kilos noch knacken, komme was wolle.

15Mrz/15

Buchempfehlung: Vegan For Fit

Nach dem ich in einem früheren Blogbeitrag schon einmal über meine Vegan For Fit Challenge geschrieben habe, möchte ich nun näher auf das Buch „Vegan For Fit“ eingehen.

Aufmachung des Buches

Rezepte aus Vegan For FitDas Buch habe ich mir schon im Sommer 2014 gekauft, weil ich während der Schwangerschaft so gar keine Lust auf Fleisch und Fisch hatte. Hochschwanger im Mutterschutz hatte ich dann Zeit einige Gerichte aus dem Buch auszuprobieren und war sehr begeistert.

Das Buch „Vegan For Fit“ macht auf den ersten Blick durch sein Hardcover einen hochwertigen Eindruck. Dieser Eindruck bestätigt sich, wenn man das Buch durchblättert. Die Bilder zu den Rezepten sind meiner Meinung nach spitzenmäßig und machen Lust aufs Kochen.

Das Buch umfasst zudem ein separates Heft in dem 40 Teilnehmer der Vegan For Fit Challenge über sich und ihre Erfolge berichten. Für mich waren diese Infos und die YouTube Videos, die ich im Internet gefunden habe, Ansporn genug, es auch mal selbst zu probieren.

Zum Anschauen ist das Buch super, zum Einkaufen eher nicht, es ist doch sehr schwer. Aber dafür hat Attila Hildmann ja eine App auf den Markt gebracht, mit der das Einkaufen super einfach ist. Bevor ich weiter auf den Inhalt und die Rezepte eingehen möchte, hier nochmal die Rahmendaten des Buches:

  • Preis: 29,95 EUR
  • Seiten: 263
  • Maße: 24,5 x 2,7 x 29 cm

Das Buch gibt es als Hardcover oder als Kindle Edition. Ich würde bei Kochbüchern aber immer das Hardcover vorziehen. Aber das ist meine Meinung. 🙂

Grund und Start für die Challenge

Richtig begonnen habe ich mit der Vegan For Fit Challenge am 01.01.2015. Ich hatte in der Vorweihnachtszeit zu viel Junk Food und Süßigkeiten gegessen und fühlte mich in meinem Körper einfach unwohl. Mein Körper war aufgedunsen und ich ständig müde. Da ich ab 01. Januar sowieso vegan leben wollte, entschied ich mich für den Einstieg für die Challenge. 30 Tage schienen mir kurz genug, um mal was neues auszuprobieren und lang genug, um fit zu werden.

Das ich die ersten 30 Tage nicht nur vegan, sondern auch gleichzeitig ohne Zucker, Weißmehl, Kaffee und Alkohol leben sollte, war für mich eine spannende Herausforderung. Gerade beim Verzicht auf Weißmehl war ich skeptisch und befürchtete schlimmste Heißhungerattacken, die mich schon seit Jahren verfolgen.

Vorbereitung ist alles

Das Buch holte auch mich als Nicht-Veganer super schnell ab. Der Autor Attila Hildmann gibt viel Wissen und Hintergrundinfos zum Start mit. Ich habe mich zum Beispiel immer gefragt, warum es im Alnatura ein extra Schild mit der Aufschrift „Superfonds“ gibt und von Matcha hatte ich sowieso keine Ahnung.

Der erste Einkauf war dann aber gar nicht so anstrengend und dank der Tatsache, dass ich in München wohne und mein Viertel über ausreichend Bioläden verfügt, konnte ich alles für die ersten Tage kaufen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass die Basis mit Matcha, Mandelmus, Cashewmus oder Agavendicksaft doch teurer ist, als die Lebensmittel im Discounter. Dafür habe ich dann das Obst und Gemüse bei Lidl oder Edeka gekauft.

Die Rezepte

Da ich vorher kaum gekocht habe, kann ich nicht sagen, ob die Rezepte im Vergleich zu normalen „Fleischgerichten“ leichter oder komplizierter waren. Für mich selbst waren sie super einfach. Jedes Rezept ist super erklärt und seit neuestem gibt es eine App, wo man sein Buch freischalten kann und dort die Mengenangaben eines Rezeptes hoch- oder runter rechnen kann. Für mich war die App ein Segen, denn ich musste für meine Eltern, die zu Besuch waren mitkochen und das immer im Buch hochzurechnen war mir zu kompliziert.

Die Rezepte sind in zwei Kategorien eingeteilt:

  • Rezepte der Stufe 1 sind die Gerichte, die man bis 19:00 Uhr essen kann.
  • Rezepte der Stufe 2 sind alle Gerichte, die man nur bis 16:00 Uhr essen sollte, wenn man Gewicht verlieren möchte.

Ich selbst habe in den 30 Tagen nur Rezepte der Stufe 1 gekocht und muss sagen, dass die gut gesättigt haben. Die Rezepte sind so gestaltet, dass es unmöglich ist, Heißhunger zu bekommen.

Wie in jedem Kochbuch gibt es wohl einfachere und schwerere Gerichte. Ich habe mit den einfachen, wie Zucchini Lasagne oder Low Carb Pizza begonnen. Letztendlich hatte ich aber bei keinem der ausprobierten Rezepte das Gefühl nicht mit der Anleitung klar zu kommen.

Vegan For Fit - Zucchini Lasagne Low Carb Pizza Matcha Shake mit viel Obst Zucchini Spaghetti mit Avocaoda-Basilikum Pesto

Das Equipment

Da in dem Buch alles selbst zubereitet wird, ist es wichtig das passende Equipment zu haben. Folgende Dinge kann ich wirklich jedem empfehlen. Sie erleichtern die Zubereitung der Gerichte ungemein. Auf so teure Sachen wie einen High-End Mixer oder ein Dörrautomat habe ich während der Challenge verzichtet.

Spiralschneider

Wenn ihr die Zucchini Spaghetti, die wirklich sehr geil schmecken, ausprobieren wollt, dann kommt ihr um die Anschaffung eines Spiralschneiders nicht herum. Ich habe mich damals für den Spiralschneider von Lurch entschieden und bin sehr zufrieden damit. Wenn ihr keine Lust mehr auf Zucchini Spaghetti habt, dann könnt ihr mit diesem Gerät auch Rote Beete, Kohlrabi oder Möhren Spaghetti zubereiten.

Zerkleinerer statt Mixer

Zugegeben ich habe mir nie einen Mixer angeschafft, da ich einen Pürierstab hatte. Als ich aber das Low Carb Sushi gemacht habe und dachte beim raspeln der Pastinaken (für den Pastinakenreis) sterben zu müssen. Da ich von dem Sushi begeistert war, aber kein Bock auf das langwierige raspeln hatte, entschied ich mich für einen Zerkleinerer von Moulinex. Der kostet nicht die Welt und ist perfekt für mich. Ich konnte mit ihm schon alles häkseln, auch Datteln oder getrocknete, in Öl gelegte Tomaten schafft er locker. Mittlerweile nutze ich ihn auch für die Zubereitung meiner Mandelmilch und dem Zerkleinern des Babybrei für meinen sieben Monate alten Sohn. Sicher, wenn man einen richtigen Mixer hat, ist das vielleicht kein Vergleich, aber für mich als Einsteiger reicht er bis heute.

Stabmixer

Bei der Challenge bin ich mit einem handelsüblichen Stabmixer von Siemens (300 W) an den Start gegangen und der reicht in Kombination mit dem Zerkleinerer super aus. Für die Zubereitung der Matcha Shakes ist er perfekt.

Küchenwaage

Die Küchenwaage ist bei uns genauso im Dauerbetrieb wie der Moulinex Zerkleinerer. Hier arbeite ich mit einer Low Budget Küchenwaage von Beurer und das reicht vollkommen aus.

Gerade als Neueinsteiger würde ich erstmal langsam mit dem Equipment starten, denn die Gerichte sind so easy, dass die oben genannten Dinge wirklich ausreichen. Zum Start der Challenge hatte ich keinen Dörrautomaten, den brauch man auch gar nicht. Mittlerweile habe ich einen und den liebe ich. Das liegt aber daran, dass ich nun zu 50 % auf Rohkost umgestiegen bin und da ist ein Dörrautomat absolut notwendig, wenn man nicht nur Salat essen möchte. 🙂

Kapitel zu sportlichen Aktivitäten

Attila Hildmann hat im Buch mit dem Kapitel „Der Parcours“ auch Anreize für sportliche Aktivitäten gegeben. Den Parcours habe ich ehrlich gesagt überblättert und bin stattdessen jeden Morgen ins Fitnessstudio gegangen. Wenn du auf so einen Mist wie Zucker oder Weißmehl verzichtest, dann hast du spätestens am 8. Tag einen Energieschub, dass es dir leicht fällt, morgens um 6 Uhr im Studio zu trainieren.

Kapitel zu Superfoods

Dieses Kapitel habe ich verschlungen. Am Anfang war mir zwar nicht klar, was mit Superfoods gemeint ist, aber mittlerweile bin ich ein Fan von Superfoods.

Attila Hildmann geht in seinem Buch auf folgende Superfoods und deren Wirkung ein:

  • Amaranth (gepoppt super für Joghurt)
  • Beeren (gehen immer)
  • Grüner Tee (während der Challenge am Tag 1,5 l Tee trinken. Das dämpft das Hungergefühl)
  • Knoblauch (kommt in den Rezepten genügend vor)
  • Kohlgemüse (Besonders das Rezept „Blumenkohl Crunchy “ ist der Hammer)
  • Kurkuma (färbt zum Beispiel Tofu schön gelb, sodass es schmeckt und aussieht wie Rührei)
  • OMEGA-3-Fettsäuren (Meine Lieblinge mittlerweile: Mandeln und Avocados)
  • Quino (Super lecker und super sättigend)
  • Resveratrol (kommt in roten Trauben vor)
  • Schokolade (in dem Buch gibt es ein Rezept zum selber machen von Schokolade, die wirklich ein Traum ist)
  • Sojaprodukte (ich bin kein Fan von Soja, mittlerweile stelle ich mein Tofu aus Kichererbsenmehl her)
  • Tomaten (kommen oft und genügend in den Rezepten vor)
  • Zitrusfrüchte (klar die Vitamin C Bombe l

Ich habe in anderen Büchern noch weitere Superfoods gefunden, die ich nun regelmäßig in meinen Speiseplan einbaue:

  • Chia Samen (bindet Wasser und erhält die Konsistenz von Pudding. Passt perfekt zu Obst)
  • Maca Pulver (in der Rohkost Küche wird das häufig für das Verfeinern von Torten oder Schokocreme verwendet. Ich schmeiße es auch in den Matcha Shake von Attila)
  • Chlorella (Entzieht dem Körper Giftstoffe, besonders Schwermetalle. Nicht jeder verträgt das aber. Ich hatte am Anfang Kopfschmerzen, was aber auch auf ein Zeichen für Entgiftung sein kann)
  • Spirulina (Entgiftet ebenfalls den Körper)
  • Carob Pulver ( Wird in der Rohkostküche oft als Kakaoersatz verwendet. Ich liebe das Pulver und dessen Geschmack)

Ich denke das Thema Superfoods ist ein eigenes Kapitel für sich. Ich finde sie bereichern die Ernährung ungemein und haben zudem einen positiven Effekt auf den Körper, auch wenn ich mir das vielleicht nur einbilde.

Meine Tipps

Ich habe die Challenge die 30 Tagen durchgeführt und war in einer Facebook Gruppe in der auch viel über die Zutaten diskutiert wurde. Hier habe ich mal einige Tipps für dich zusammengetragen:

Mandelmus: Wenn du die Rezepte von Attila Hildmann machst, dann wird dir irgendwann das Mandelmus zu den Ohren herauskommen. Ich habe irgendwann angefangen auf das Mandelmus zu verzichten und entweder gar nichts oder Cashewmus verwendet.

Mandelmilch: Bisher hat mich im Handel keine Mandelmilch überzeugt. Mit meinem Moulinex Zerkleinerer stelle ich jetzt meine Mandelmilch selber her, da weiß ich auf jeden Fall was drin ist. Die Herstellung ist super einfach, als Basis verwende ich übrigens die Mandeln, die man in der Backabteilung kaufen kann. Bei Tengelmann kosten diese aktuell 1,69 EUR für 200 g, bei Lidl hingegen 2,19 EUR. Hier ist das Rezept für die selbstgemachte Mandelmilch.

Tofu: Ich finde Soja in Joghurt, Milch und als Tofu nicht toll. Am Anfang habe ich zwar immer das Tofu von Alnatura genommen, aber mittlerweile stelle ich es selber her. Auf dem Blog „Knusperkabinett“ habe ich das wirklich einfache Rezept zur Herstellung gefunden. Du musst nur Kichererbsenmehl und Wasser verrühren, kurz kaltstellen und fertig ist dein burmesisches Tofu, ganz ohne Soja-Gedöns.

Agavendicksaft: Nichts wurde in der Facebook Gruppe stärker diskutiert, als die Verwendung von Agavendicksaft. Es gab so viele Kontras, dass ich mich entschieden habe, einfach darauf zu verzichten. Ich verwende nun Reis- und Kokosblüten- und Ahornsirup. Aber am besten machst du dir selbst ein Bild.

Mein Fazit

Schön, dass du bis hier gelesen hast und ich hoffe ihr konnte dir ein paar Informationen vermitteln.

Ich bin Attila Hildmann sehr dankbar für das Buch „Vegan For Fit“, denn damit hat er den Einstieg in das vegane Leben so einfach gemacht. Das man nebenbei entschlackt, abnimmt und so viel mehr an Lebensgefühl gewinnt, macht das Buch fast unentbehrlich.

Nach den 30 Tagen Challenge bin ich bei der veganen Ernährung geblieben und habe sogar zu 50 % auf Rohkost umgestellt. Mittlerweile habe ich 9 kg abgenommen – für weniger als 90 Tage und ohne Hungern bin ich mehr als zufrieden.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mit der veganen Ernährung liebäugelt. Es ist eine Challenge für 30 Tage und danach könnt ihr immer noch entscheiden, ob ihr diese machen möchtet oder ob ihr euch lieber wieder normal ernährt. Attila ist kein Hardcore Veganer und zeigt, dass man mit veganer Ernährung nicht dürr, blass oder mangelernährt ist. Ich selbst war vor kurzem beim Arzt und habe ein Blutbild machen lassen. Das Ergebnis: Alles super, selbst der Vitamin B12 Haushalt war perfekt. 🙂

Ich habe die 30 Tage und die Wochen danach meine Essgewohnheiten auf Instagram festgehalten. Wer sehen möchte, wie vielseitig die vegane Ernährung ist, kann sich hier ein Bild davon machen: https://instagram.com/taffmother/

Hier ist noch eine kleine Vorschau für das Buch:

So sehen die Gerichte dann aus, wenn sie vom Buch auf den Teller kommen:

Zucchini-Spaghetti mit Bolognese Auberginenschiffchen Mexican Brokkoli mit Zitronen-Mandel-Creme

Zucchini-Spaghetti Bolognese

01Feb/15

6,5 Kilo abnehmen in 30 Tagen dank Vegan For Fit!

Die Vegan For Fit Challenge ist vorbei. 30 Tage keine tierischen Produkte, kein Weißmehl, kein Zucker, kein Alkohol, kein Kaffee. Außenstehende könnten jetzt die Reihe mit: „30 Tage keinen Spaß“ fortsetzen. Wer das meint, den lasse ich gern im Glauben, dass er nichts verpasst hat, denn nicht jeder soll sich so super fühlen wie ich. Doch bevor ich mit dem ganzen Wohlfühlgedöns beginne, hier schon mal die harten Fakten:

  • Gewicht: – 6,5 Kilo
  • Bauchumfang: – 10 cm
  • Linker Oberschenkel: – 4 cm
  • Rechter Oberschenkel: – 3 cm
  • Linker Oberarm: – 2 cm
  • Rechter Oberarm: – 1 cm

Wenn man bedenkt, dass ich die 30 Tage nicht wirklich gehungert und auch nicht auf so tolle Sachen wie Sushi, Pizza und Schokolade verzichtet habe, dann finde ich das Ergebnis super.

Veränderungen am Körper

Fangen wir mit den Veränderungen am und im Körper an, die mir in den letzten Wochen aufgefallen sind. Da wäre zum einen die Haut, die seit der veganen Ernährung so viel besser geworden ist. Wenn ich über Arme und Beine fahre, dann fühlt sich die Haut super weich und glatt an. Auch habe ich das Gefühl das sie minimal straffer geworden ist. Die ersten drei Wochen wurde meine Gesichtshaut immer besser und reiner. Ich hatte keine Pickel mehr, die Haut wurde reiner und glatter. Seit dieser Woche ist zwar meine Haut ständig rot, aber darüber habe ich ja schon geschrieben. Ich denke nicht das es mit der veganen Ernährung zusammenhängt, sondern eher mit der Santaverde Gesichtspflege oder dem rauen Wetter.

Meine Magen- und Kopfschmerzen sind verschwunden. Zudem habe ich kein tägliches Grummeln mehr im Magen. Bis auf die letzte Woche lief meine Verdauung auch wieder super, was man von der Zeit im Dezember nicht sagen konnte.

Ich fühle mich viel fitter und habe das Gefühl manchmal vor Energie zu zerplatzen, Ich kann stundenlange Spaziergänge mit Nepomuk machen, ohne das mir das etwas ausmachen würde. Selbst Schnee und Regen kann uns nicht aufhalten. 🙂

Was mich am meisten erstaunte, war das Verschwinden des Heißhunger. Ich hatte seit jeher leider unter einem ständigen Heißhunger zu leiden. Egal wo ich war, ich wollte immer essen. Meist nur eine „Kleinigkeit“, aber immer musste irgendwas zwischen meinen Kiemen sein. Mit der Challenge ist das verschwunden. Ich habe teilweise erst Mittags realisiert, dass ich noch nichts gegessen habe. Sicher, dass ist nicht gesund und auch nicht der Sinn von Vegan For Fit, aber wenn Nepomuk morgens etwas mehr Zuwendung brauchte oder wir früh aus dem Haus mussten, dann konnte ich nichts essen. Aus der Erfahrung der letzten Wochen habe ich aber gelernt und mir jetzt immer entweder einen Matcha Shake oder Amaranth Riegel mitgenommen. Sollte ich doch Hunger haben, konnte ich immer auf etwas zurückgreifen, denn unterwegs mal schnell nen Happen essen, geht bei der Challenge leider nicht.

Veränderungen im Geist

Wenn man sich 30 Tage vegan ernährt, dann fängt man an, sich Gedanken zu machen. Ich habe in den letzten Wochen viel nachgedacht – über Essen, Ernährung, Sport, mein Leben, meine Familie, meine Zukunft. Ich finde ich bin ruhiger und entspannter geworden. Natürlich könnte ich immer noch ausflippen, wenn mir jemand den Aufzug in der U-Bahn wegschnappt, der seinen Arsch auch die Rolltreppe hoch bewegen könnte oder über Autofahrer die über grüne Fußgängerampeln rasen, auch wenn gerade eine Mutter mit einem Kinderwagen die Straße überquert. Aber ich wünsche diesen Menschen nicht gleich den Tod an den Hals, sondern denke der Teufel tut es auch erstmal. 🙂

Spaß beiseite: Ich sehe alles jetzt etwas gelassener und hetze nicht mehr rum. Diese Entwicklung ist schon sehr positiv für mich. Zudem habe ich jetzt mit Yoga angefangen. Es sind zwar nur 1,5 h pro Woche, aber immerhin besser als gar nichts.

Mein Verhältnis zum Sport

Ich war immer ein Läufer und werde wohl immer ein Läufer sein. Doch seit dem Marathon fällt es mir sehr schwer mehr als 2,5 Kilometer am Stück zu laufen. Zwar bin ich ungewollt schneller als früher, aber habe eben keine Kondition mehr. Da ich im Januar erst wieder angefangen habe, kann es natürlich auch am Wetter liegen. Die Temperaturen fördern nicht gerade den Wiedereinstieg ins Laufen. Vor zwei Wochen habe ich dann vor den ganzen Laufversuchen kapituliert und gehe nun mindestens zweimal die Woche ins Fitnessstudio auf den Crosstrainer. Unter der Woche laufe ich 35 Minuten, am Wochenende, wenn die Kondition es zulässt 50 Minuten. Der Crosstrainer bekommt mir sehr gut und ich kann nebenbei auf meinem Kindle lesen – für mich ein echter Benefit.

Generell besuche ich das Fitnessstudio seit Beginn der Challenge fast täglich. Mittwochs und samstags sogar gleich zweimal am Tag. Ich mache meist das Zirkeltraining, trainiere meine Oberschenkel und meinen Bauch. Danach geht es wieder frisch gestärkt nach Hause.

Doch nicht nur Zirkeltraining und Crosstrainer begeistern mich, sondern seit neuestem auch Pilates und Yoga. Ich bin so froh, dass mein Fitnessstudio diese beiden Kurse abends bzw. am Wochenende anbietet. Klar ist es hart mittwochs um 20 Uhr nochmal aus dem Haus zu gehen, um 20:25 Uhr bei Pilates auf der Matte zu stehen oder gar am Samstag um 16:45 Uhr Yoga und um 18:00 Uhr noch 15 Minuten Mediation mitzumachen. Wenn ich überlege, ob ich gehen soll, dann denke ich immer an die letzte Stunde und wie toll ich mich danach gefühlt habe. Das macht das Aufraffen ganz leicht. Für mich sind diese Besuche im Fitnessstudio auch eine Auszeit vom Mama-sein. In den Kursen bin ich keine Mama, sondern eine Frau, die ihr Körpergefühl verbessern möchte. Mittlerweile merke ich gerade im Yoga, dass mir manche Bewegungen leichter fallen und sich auch so langsam meine Muskeln wieder dehnen und ich vielleicht im Jahr 2020 endlich mit meinen Händen den Fußboden berühren kann ohne die Knie anzuwinkeln. 😉

Ich denke, dass man ohne Sport bei der Vegan For Fit Challenge auch abnimmt, aber ich wollte eben nicht nur abnehmen, sondern etwas ganzheitliches für Körper und Geist tun – mit der Kombi „Vegan + Sport“ habe ich das Ziel aus meiner Sicht mehr als erreicht.

Unterstützung durch Facebook

Durch Zufall habe ich auf Facebook eine Gruppe entdeckt, die eben zum 1. Januar mit der Challenge startete. Spontan habe ich mich angemeldet und muss sagen, dass mir die Gruppendynamik sehr geholfen hat. Ich wusste ich war nicht allein, wenn ich mal wieder keinen Bock auf Mandelmus hatte oder einen leichten Tiefhänger hatte. Viele posteten super Bilder von ihrem Essen, hatten Tipps auf Lager, wie man bestimmte Speisen pimpen konnte oder teilten ihr Wissen zum Beispiel über Agavendicksaft. Ich selbst habe mich vom Agavendicksaft verabschiedet und verwende nur noch Reissirup und Kokosblütensirup, auch ersetze ich das Mandelmus durch Cashewmus, wo ich nur kann. Die Gruppendynamik auf Facebook hat mir sehr geholfen und ich hoffe, dass die Gruppe auch nach Ende der Challenge noch aktiv sein wird.

Mein Fazit

Für mich war die Vegan For Fit Challenge der beste Start ins Jahr seit langem. Ich bin so froh, dass ich sie gemacht habe und wirklich jeden Tag genossen. Ich hatte nie das Gefühl auf irgendwas verzichten zu müssen. Allein der Kaffee hat mir die ersten Tage gefehlt. Wenn ich an den Energieschub am achten Tag der Challenge denke, kann ich nicht glauben, wie sehr ich meinen Körper mit der falschen Ernährung gelähmt habe. Ich hätte schon früher viel mehr Energie haben können, aber offensichtlich musste ich mich erst richtig schlecht und fett finden, um etwas zu ändern. Wer mit sich nicht zufrieden ist oder sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, dem kann ich nur empfehlen 30 Tage auf die Challenge zu verwenden. Früher dachte ich immer Vegetarier und Veganer hätten nicht viel Abwechslung im Speiseplan und könnten nur zwischen Getreide, Nüssen, Obst und Gemüse wählen. Wenn ich heute daran denke, muss ich lachen. Seit der Challenge habe ich so viele neue Sachen kennengelernt: Matcha, Chia, Maca Pulver, Goji Beeren. Dazu bin ich auf Instagram auf so viele neue Rezepte gestoßen, die ich alle unbedingt ausprobieren möchte. Mein Ernährungsplan hat sich so erweitert, dass ich nun spontan entscheiden kann, ob mir nach Low Carb Sushi, Zucchini Lasagne oder Low Carb Pizza ist. Diese Vielfalt hatte ich früher nicht, denn die meisten Rezepte waren kompliziert und man musste so viel Sachen kaufen, die man nicht auf andere Rezepte anwenden konnte. Ich habe durch Vegan For Fit meine Liebe zum Kochen und Backen entdeckt und finde es toll, am Wochenende ein leckeres Essen zu kochen oder Schokolade selbst herzustellen.

Mit Entzug hat Vegan For Fit rein gar nichts zu tun. Selbst ich als ehemaliger Junk Fooder war mit den Rezepten mehr als zufrieden und bin jetzt begeisterter Hersteller von Schokolade, Amaranth Riegeln und eigener Mandelmilch. Mittlerweile kaufe und konsumiere nicht mehr unüberlegt, sondern passe genau auf, was in und an meinen Körper gelangt. Ich habe seit Beginn der Challenge bis auf ein paar Riegel der Marke Raw Bite und etwas Getreidekaffee nur Sachen zu mir genommen, die ich entweder selbst zubereitet habe oder bei denen ich sicher sein konnte, dass sie eine gute Qualität haben, wie zum Beispiel Matcha oder Chia Samen. Langsam steige ich auch   vegane Kosmetik und Körperpflege um. Ich werde sicher nie ein total veganes Leben führen, aber jeder Schritt den ich gehe, ist besser als stehenzubleiben.

Für mich habe ich entschieden, dass ich auch zukünftig auf Zucker, Weißmehl, koffeinhaltigen Kaffee und Alkohol verzichten möchte. Die Vegan For Fit Ernährung führe ich noch bis 17. Februar durch, werde aber auch mal andere leckere Rezepte ausprobieren, die ich auf Instagram entdeckt habe. Ab 18. Februar werde ich bis Ende des Monats Heilfasten und bin gespannt auf diese Erfahrung.

Ich bin nun mit meinem Körper zufrieden wie schon lange nicht mehr. Ich fühle mich gut und rein, habe das Gefühl meine Gelüste unter Kontrolle zu haben und verspüre kein Drang nach Convinence Food. Ich kann nur jedem empfehlen, diese 30 Tage zu investieren oder auch nur mal eine Woche die Challenge zu testen. Es lohnt sich.

Hier ist übrigens ein typischer Tag aus meiner Vegan For Fit Challenge. Ein sehr umfangreiche Bilddokumentation gibt es übrigens auf meinem Instagram Profil.

Ein Tag Vegan For Fit

01Feb/15

Tag 30 der Vegan For Fit Challenge: Der letzte Tag :-)

Der letzte Freitag im Januar, der letzte Tag der Vegan For Fit Challenge. Für mich beginnt er wieder fast jeder Tag nur ohne Sport, denn ich muss meinen Körper schonen.

Zum Frühstück gab es leckeren Chia Pudding mit Heidelbeeren. Danach packte ich den kleinen Nepomuk ein und wir liefen zum Baby-Treff der Fabi in Bogenhausen. Es war das erste Mal seit ca. drei Monaten das wir nicht dort waren. Nepomuk war damals noch sehr klein und hat nicht viel von den anderen Babys oder der Musik mitbekommen, doch jetzt ist er fast sechs Monate und wird den Baby-Treff schon anders wahrnehmen.

Die Fabi in Bogenhausen ist nicht weit von uns entfernt. Mit der U-Bahn sind es zwei Stationen, zu Fuß knapp 20 Minuten. Klar das ich mich für den Fußweg entschieden habe, zumal Nepomuk dann noch etwas schlafen konnte. Dort angekommen, hat uns die Kursleiterin sofort wieder erkannt. Sie ist so lieb und schafft es dir das Gefühl zu vermitteln, dass du dich super aufgehoben fühlst. In Summe waren es 13 Babys und 14 Erwachsene, also richtiges Halli Galli. Wir haben wieder gesungen, geredet, die Babys spielen und rumtoben lassen. Ich hätte mir in PEKiP gewünscht, das Nepomuk so viel Kontakt zu anderen Babys hat. Nach 1,5 Stunden war es auch schon wieder vorbei. Es war toll und Nepomuk hat die ganze Zeit gelacht. Jetzt weiß ich wieder, welches Gefühl ich bei PEKiP vermisst habe.

Nach dem Babytreff sind wir noch zum Basic gelaufen. Direkt auf dem Heimweg liegt ein riesiger Einkaufsmarkt von Basic, da dort auch die Zentrale ist. Für das Wochenende wollte ich das erste Mal den Asia Burger und die Vegan For Fit Brötchen machen. Außerdem noch die Quinoa Buletten, weil ich unterwegs ja immer so Heißhunger bekomme.

Zudem habe ich seit einigen Tagen ein Problem mit meinem Gesicht. Erst dachte ich, es sei Sonnenbrand vom Solarium am Samstag, da es aber nicht besser wurde, mache ich den Wechsel auf eine neue Gesichtspflege für das rote Gesicht verantwortlich. Seit ich das Waschgel und die Gesichtscreme von Santaverde benutze, ist meine Haut rot und raus. Vielleicht liegt es aber auch an dem kalten Wetter, denn wir sind ja wirklich bei jedem Wetter draußen. Ob es schneit, windet oder regnet – mein Gesicht bekommt über Stunden die volle Drohung ab. Da ich bis diese Woche keine Probleme mit meiner Haut hat, denke ich nicht, dass es Entgiftungserscheinungen sind. Ich habe mich im Basic also für die Primavera Pflegeserie entschieden, weil ich die vor dem Wechsel zu Santaverde verwendet habe und sehr zufrieden war. Zum Glück hatte der Basic im Gegensatz zum Alnatura die komplette Serie verfügbar. Ich muss mich aktuell wirklich zurückhalten, damit ich nicht Massen an veganer Biokosmetik und Biopflegeprodukten kaufen. 🙂

Als die Einkaufstüte voll war, bin ich zur Kasse. Spontan habe ich beschlossen dort das Tahinmus von Rapunzel zurückzugeben. Foodwatch hatte vor ein paar Tagen den Rückruf publik gemacht und über eine vegane Facebookgruppe habe ich von diesem Rückruf erfahren. Ein paar Tage zuvor hatte ja schon Alnatura das Tahin zurückgerufen – wegen des Verdachts auf Salmonellen. Und nun Rapunzel! Basic hat das Mus anstandslos zurückgenommen und gemeint, dass es aktuell sehr oft vorkommt. 🙁

Ich fand den Einkauf im Basic super. Alles ist schön breit, ich komme mit Kinderwagen super durch und die Bedienungen sind super freundlich. Als absoluten Pluspunkt ist da auch noch die Bäckerei im Basic zu erwähnen, die super leckeren Getreide-Milchkaffee macht – natürlich mit Sojamilch. 🙂

Wieder zuhause angekommen, habe ich mir schnell einen Matcha gemacht. Danach ging es mit dem Kleinen wieder auf Tour. Ich habe mich mit Freundinnen auf einen Kaffee, naja eher grünen Tee getroffen. Es ist super, sich mit Menschen zu treffen, deren Leben sich nicht um Kinder dreht. Nepomuk war den ganzen Weg lang quengelig, als wir ins Café kamen ist er eingeschlafen. Erst ne halbe Stunde später hat er die Augen wieder aufgemacht. Ich hatte mittlerweile mein zweites Kännchen grünen Tee und er fand die ganzen Leute super. Nach 1,5 h Stunden wurde er dann aber doch unruhig und wir sind wieder nach Hause gegangen. Abends gab es für mich einen Matcha Shake, denn am nächsten Tag war wieder Wiegetag.

Mein letzter Tag der Challenge verlief also relativ unspektakulär, aber ich war glücklich!

30Jan/15

Tag 29 der Vegan For Fit Challenge: Der Darm macht Kinderfasching

Tag 29 ist rum. Noch zwei Tage und ich habe meine erste Vegan For Fit Challenge geschafft. Wer aktuell nicht im „Schaffungsmodus“ sondern eher im „Faschingsmodus“ ist, ist leider mein Darm bzw. meine Verdauung. Seit drei Tage ist dort ständig Party angesagt, aber raus kommt dabei nix. Mein Bauch ist schon total aufgebläht und wulstet vor sich hin. 🙁

Am Donnerstag habe ich nun auch den Sport ausfallen lassen, weil ich mich einfach nicht fit fühle. Mich beschleicht das Gefühl, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Hoffe doch nicht, denn schließlich wollten wir am Wochenende zu dritt ins Michaelibad und mit dem Kleinen ein bisschen Freestyle Babyschwimmen.

Zum Frühstück gab es für mich, nach gefühlten Wochen (waren aber nur wenige Tage) mal wieder Chia Pudding – diesmal mit Apfel. Ich sollte einfach bei Beeren bleiben, die passen meiner Meinung nach am besten. Nach dem Frühstück mussten wir zum Kinderarzt, da Nepomuk seine letzte große Impfung bekommen hat. Er hat das wieder super tapfer gemeistert. Kurz geschrien und dann gleich wieder gelacht.

Nachdem Arztbesuch sind wir dann noch zum Veganz gelaufen. Das Wetter war super und Nepomuk hat schön geschlafen, dass es eine Schande gewesen wäre, keinen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Da ich mal wieder Heißhunger auf was weiss ich nicht hatte, wollte ich mir im Veganz einen Riegel holen. Leider war nichts zu machen, denn es gab meine geliebten Energieriegel nicht. Auch im veganen Bistro „Max Pettchen“ gab es nichts, was ich mal so schnell auf die Hand mitnehmen konnte. Dafür gab es einen Getreidekaffee mit Mandelmilch.

Auf dem Rückweg bin ich noch bei meinem liebsten Asia Shop vorbeigelaufen und habe dort lecker eingekauft. Am Wochenende soll es zur Feier des Challenge-Abschluss einen Asia Burger geben. Das tolle in dem Laden ist die riesen Auswahl und die niedrigen Preise. So bekommt man dort 400 g weichen Tofu für 0,99 EUR, 1 Liter Erdnussöl für 2,45 EUR oder 10 Nori Blätter für 1,45 EUR. Hier kann ich mich immer eindecken ohne Unmengen von Geld zu lassen.

Wieder zuhause war erstmal wieder Zeit mit Nepomuk angesagt. Mittlerweile schneide ich mein Gemüse im Wohnzimmer, damit ich immer bei dem Kleinen sein kann. Er kann sich schon gut einige Minuten allein beschäftigen, aber trotzdem sollte er meine Nähe spüren. Mittags gab es für mich Gemüse mit Kokosmilch, dass geht super schnell und ist super lecker. Danach noch einen grünen Tee und die Welt war in Ordnung. Einzig was nervt ist die Verstopfung. 🙁

Wir waren beide so kaputt, dass ich es das erste Mal geschafft habe, mit Nepomuk tagsüber im Schlafzimmer einzuschlafen. Wie lange wir geschlafen haben, weiß ich nicht, aber es hat gut getan. Um 16:15 Uhr habe ich Nepomuk dann in sein Darth Vader Kostüm gepackt. Zugegeben er sah mehr aus wie Lord Helmchen, aber süß war es auf jeden Fall. Der Kinderfasching in St. Johannes war wirklich nett und Nepomuk liebt Lieder, bei denen ich mit ihm interagiere. Darum ist es toll, dass wir wieder freitags zum Baby-Treff können, denn dort sind die Lieder so ausgelegt, dass die Kinder mit einbezogen werden. Nächstes Jahr wird Nepomuk beim Fasching noch mehr Spaß haben, denn dann kann er schon laufen, Würstchen und Brezeln essen. All das ging dieses Jahr noch nicht, aber für ihn war es trotzdem super spannend: Die ganzen Kinder mit ihren Verkleidungen, die Lieder und das ganze drumherum. Gegen 18 Uhr sind wir dann wieder nach Hause gegangen, nachdem Nepomuk sich noch ordentlich die Flasche gegeben hat.

Wieder zuhause angekommen, habe ich beschlossen meiner Verdauung mit Glaubersalz auf die Sprünge zu helfen. Das sollte man zwar nicht machen, aber ich war so genervt von dem Drücken und der Wulst – das musste weg. Naja, das Glaubersalz hat super Dienste geleistet und mir geht es jetzt wieder gut. 🙂

 

29Jan/15

Tag 28 der Vegan For Fit Challenge: Heißhunger kommt, Kraft geht

Mittwoch war wieder Sporttag. Morgens war ich 35 Minuten auf dem Crosstrainer und muss sagen: Das war super. Ich habe wieder Klassikmusik gehört und mein Montesorri Buch weitergelesen.

Danach ging es wieder zurück, doch schon beim Treppen steigen merkte ich, dass meinem Körper so langsam die Kraft fehlt. Die Beine sind schwer und ich habe zu kämpfen ins 4. OG zu kommen. Das war in der Mitte der Vegan For Fit Challenge anders. Zuhause angekommen, gab es wieder das übliche Programm: duschen, Nepomuk wecken, waschen und nackt auf die Spieldecke legen. Nach einer halben Stunde habe ich ihn angezogen und wir sind Richtung Mütterzentrum gelaufen.

Mittlerweile sind dort viele Babies im Alter von Nepomuk, was es für uns beide einfacher macht. Zwei Mütter aus dem PEKiP-Kurs waren auch da. Thema war diesmal „Beikost“. Da wir letzte Woche mit Brei in Form von Pastinaken angefangen haben, wollte wir eigentlich mit Karotte weitermachen. Im Baby-Treff wurde aber von Karotte abgeraten, da sie wohl zu viel Vitamin A hat und das im schlimmsten Falle dem Baby schaden könnte. Karotten sind zudem Nitratspeicher, weswegen man unbedingt auf Biomöhren zurück greifen sollte. Ich habe mich jetzt entschieden und werde erstmal Kürbis füttern. Hat auch den Grund, dass ich mit Nepomuk gemeinsam essen kann. Pürierter Kürbis schmeckt mir bestimmt auch ganz gut.

Nach dem Babytreff sind wir zwei noch zum Einkaufscenter gelaufen. Dort habe ich dann Kürbis und Paprika gekauft. Anschliessend noch bei Alnatura Kakaobutter und reduzierte Handcreme und Duschgel von benecos.

Nachmittags habe ich dann Heißhunger auf Pizza gehabt und die aufgetaute Low Carb Pizza gegessen. Befriedigt hat mich das aber nicht. Generell befriedigt mich aktuell kein veganes Essen. Immer wenn jemand mit einem Döner an mir vorbeiläuft, könnte ich schwach werden. Es ist nicht die Sucht nach Schokolade die mich fertig macht, es ist die Sucht nach was herzhaftem, was deftigem – ein Baguette mit Salami zum Beispiel. Oje, und das zum Ende der Challenge. Ich darf nicht schwach werden.

Am späten Nachmittag sind Nepomuk und ich noch eine Runde spazieren gegangen. Aus einer geplanten halben Stunde wurde 1,5 Stunden. Der Kleine hat fast die ganze Zeit geschlafen und für mich ist das wie Erholung.

Mittwochs ist ja immer Pilates, so auch diesen Mittwoch. Leider muss ich sagen, dass ich gar nicht zufrieden war. Lag aber nicht an der Trainerin, sondern an mir. Ich hatte null Kraft und schon die einfachste Übung machte mich fertig. Die Beine, die Arme – nirgends war mehr Kraft. Für mich ein Zeichen, dass ich jetzt mal kürzer treten sollte. Zwar hatte ich am Sonntag und Montag keinen Sport gemacht, aber da es mir aktuell gesundheitlich eh nicht so gut geht, sollte ich es wohl nicht übertreiben. Ich hoffe mein Körper pendelt sich wieder ein. 🙁

29Jan/15

Tag 27 der Vegan For Fit Challenge: Knapp 6 kg leichter

Zeit für ZirkeltrainingAm Dienstagmorgen sah die Welt schon ganz anders aus. Morgens bin ich voll motiviert zum Sport gegangen und habe mein Zirkeltraining absolviert. Mir ging es ja schon die letzten Tage nicht so dolle. Auch beim Zirkeltraining merke ich gerade, dass ich bei manchen Geräten mit den Gewichten wieder runtergehen muss.

Ich denke, dass ich meinem Körper in den letzten Wochen vielleicht zu viel zugemutet habe und zwei Tage Erholung nicht genug sind. Vielleicht hat mir aber auch das Wetter zugesetzt, denn ich war mit Nepomuk wirklich viel draußen und aktuell macht die Schnee-Regen-Sonne-Kombination einen sehr fertig. Trotz allem war ich stolz, dass ich mich Dienstagmorgen zum Sport aufraffen konnte. Und als Belohnung hat meine Waage dann auch viel weniger angezeigt. Jetzt habe ich seit Beginn der Challenge 5,9 kg abgenommen und bin so glücklich.

Nepo und ich beim BabyschwimmenFür uns stand am Dienstagvormittag das erste Mal Babyschwimmen auf dem Programm. Schon am Montagabend habe ich angefangen den Rucksack für uns beide zu packen. Der Rucksack war letztendlich so voll, wie sonst bei einem Wanderwochenende. Wir hatten uns für den offenen Kurs um 10:00 Uhr im Michaelibad entschieden. Ich muss sagen mit Baby und Babywanne ist es ganz schön umständlich in die Toiletten und Umkleiden zu kommen. Trotzdem haben wir es geschafft um 9:45 Uhr am Schwimmbecken zu sein. Es ist schon so lange her, dass ich in einem Schwimmbad war. Meine Figur war da übrigens ein Hauptgrund. Vom Babyschwimmen war ich sehr positiv überrascht und ich glaube auch Nepomuk hat es Spaß gemacht. Die halbe Stunde im Wasser haben wir sehr genossen und auch das Untertauchen zum Abschluss hat Nepomuk sehr gut gemeistert,

Pflanzerl mit LinsenmehlAls ich aus dem Wasser gestiegen bin, habe ich gedacht, dass mir Arme und Beine abfallen. Eine halbe Stunde hockend im Wasser zu verbringen und immer die Arme ausgestreckt lassen, macht ganz schön fertig und hungrig. Als wir das Schwimmbad verlassen haben, hatte ich so Hunger, dass ich beim nächsten Supermarkt eine Banane kaufen musste. Da ich immer noch Hunger hatte, beschloss ich zum Dienstagsmarkt zu laufen, denn dort war mein liebster veganer Stand. Neben einem Getreidekaffee habe ich mir dann auch zwei Pflanzerl aus Linsenmehl gegönnt. Da es bei Vegan For Fit ja auch Linsensuppe gibt, können Pflanzerl aus Linsenmehl so verkehrt nicht sein. Die zu essen war so lecker. Ich war der glücklichste Mensch auf der Welt. Danach sind wir noch Schwimmwindeln kaufen gegangen, anschließend wieder Richtung Wohnung.

Mittags gab es den Alge Drink und ein paar Stückchen meiner veganen Schokolade. Da Nepomuk mal wieder nicht schlafen wollte, bin ich nachmittags mit ihm spazieren gegangen. Leider habe ich mich total verkalkuliert und wir wurden vom Schnee überrascht. Ohne Handschuhe bin ich fast gestorben. Kinderwagen, Wickeltasche und ich waren eingeschneit, nur Nepomuk hat selig geschlafen. Nach 1,5 Stunden habe ich beschlossen, dass wir lange genug an der frischen Luft waren und bin wieder nach Hause gefahren.

Abends habe ich mir dann die Low Carb Pizza vom Wochenende warm gemacht. Im Gegensatz zu den Zucchini Spaghetti mit Avocado war die Pizza wenigstens noch genießbar. Trotz des schlechten Wetters war dieser Tag wirklich ein toller Tag.

 

 

 

29Jan/15

Tag 26 der Vegan For Fit Challenge: Ein Tag für die Tonne

Obwohl ich seit der Umstellung auf die vegane Ernährung schon Verbesserungen meiner Laune erlebt habe, gibt es doch Tage, da hilft selbst die veganste Ernährung nicht mehr.

Angefangen hat alles gleich am frühen Montagmorgen. Auf dem Weg zur U-Bahn habe ich meine Mails gecheckt und die Absage der FABI für den PEKiP-Kurs gesehen. Ich habe dort gleich angerufen, aber zuständige Frau konnte mir nicht weiterhelfen. Obwohl ich schon einige Kurse bei der FABI gebucht habe, stehe ich nun auf Warteliste. In den Kurs unserer bisherigen Kursleiterin möchte ich aber nicht gehen, weil ich mich nicht wieder ärgern will.

Weiter geht es mit der U-Bahn. Am Odeonsplatz wollte ich in die U6 Richtung Garching einsteigen. Ich hatte extra bis 09:30 Uhr gewartet, da dann ja die Stoßzeit vorbei wäre und die U-Bahnen etwas leerer werden. Pustekuchen! Die U-Bahn war voll und ich kam mit meinem Kinderwagen nicht rein. Die nächste fuhr nur bis „Münchner Freiheit“. Dort stieg ich in die nächste ein, die auch nur bis „Kieferngarten“ fuhr. Wieder musste ich einige Minuten warten, bis die nächste U6 kam, um nach Garching zu kommen.

Nepomuk und sein Star Wars MobileBeim Zoll in Garching dann die nächste Überraschung. Auf das Star Wars Mobile, dass ich bei Etsy gekauft und drei Monate auf die Lieferung gewartet habe, musste ich knapp 18,00 EUR Mehrwertsteuer draufzahlen. Aber das Mobile war das Geld und das Warten auf jeden Fall wert. Nepomuk liebt Darth Vader, Yoda und R2D2 – wie sie da so über seinem Bettchen schweben.

Nach dem Besuch beim Zoll sind wir noch zum Edeka gegangen bzw. in die Bäckerei. Für mich gab es grünen Tee und für Nepomuk die Flasche. Danach sind wir gemütlich nach Hause gefahren.

Denkste! Muttern ist halt eine Station vor dem Odeonsplatz ausgestiegen, weil ich es verpeilt hatte. Statt auf die nächste U-Bahn zu warten, dachte ich mir, dass ich ja super laufen kann. Leider kann ich den UGG Boots nicht laufen, zudem war es kalt und ich hatte Hunger.

Da ich gerade in der Stadt war, beschloss ich zu H&M zu gehen und zu schauen, ob es noch ein Fellanzug in Größe 74 gibt. Auf dem Weg dorthin kam ich an einem Obststand vorbei. Leider gab es keine Bananen, für mich nicht schlimm, ich komme ja aus dem Osten. Dafür gab es einen leckeren Apfel. Leider sind mir beim Apfel essen fast die Hände abgefroren. So musste ich bei H&M noch ein Paar Handschuhe kaufen. Den gewünschten Fellanzug gab es leider nicht mehr in Nepomuks Größe. So langsam wird es auch schwierig mit Größe 74 in den Läden von H&M. Einmal musste ich bereits auf den Online Store zurückgreifen und dort sage und schreibe 2 Wochen auf meine Ware warten.

Mittlerweile war es 13:00 Uhr und ich hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen. Mir ging es auch nicht so gut. Ich fühlte mich schlapp und müde. Den Nachmittag haben wir zwei dann mit spielen und essen verbracht.

Am Abend haben wir dann versucht Nepomuk für den Pastinakenbrei zu erwärmen, aber er ist tatsächlich dabei eingeschlafen. 😀

Für mich gab es abends das erste Mal was richtiges zu essen: Wiedererwärmte Zucchini Spaghetti mit Avocado Pesto. Geschmacklich eher ein ungenügend. Ich sollte Avocados einfach nicht einfrieren.

Der Tag war alles in allem ein Tag für die Katz. Aber der Dienstag sollte besser werden.

26Jan/15

Tag 25 der Vegan For Fit Challenge: Der Ekel kommt

Paleo Brot und Chia PuddingWar die Challenge bisher ein Selbstläufer, so tue ich mich seit Tag 25 schwer. Irgendwie schmeckt mir das Essen nicht mehr. Zucchini Spaghetti *kotz*, Low Carb Sushi *nein danke*, Low Carb Pizza *pffff*.

Es ist Sonntag und ich habe zum Frühstück schon gesündigt. Ja ich habe ein Paleo Brot gegessen, dass mein Freund gebacken hat. Ich denke aber, dass das Brot bei genauerem Hinsehen auch Challenge-tauglich gewesen wäre. Die Zutaten waren mit Walnüssen, Mandeln, Leinsamen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, dazu etwas Wasser und fertig war das Brot. Ich habe das Brot mit Cashewmus bestrichen. Dazu eine Blutorange und ich war glücklich.

Da mein Matcha nun alle ist, habe ich am Sonntag das erste Mal koffeinfreien Kaffee getrunken und jeden Schluck genossen. Aktuell habe ich das Gefühl, dass ich mal wieder nicht auf die Beine komme. Samstag hatte ich schon so schreckliche Kopfschmerzen. Zwar waren die nach dem Yoga weg, aber trotzdem fühle ich mich weit entfernt von dem Energiebündel, dass ich die letzten zwei Wochen war.

Vegan For Fit SchokoladeVielleicht liegt es auch nicht an der Ernährung, sondern an dem vielen Sport. Jeden Tag Sport, Mittwoch und Samstag sogar zweimal kann schon zerren. Trotzdem habe ich für mich beschlossen, die Challenge weiterzumachen und zwar bis zum 18. Februar. Da ist dann Aschermittwoch und ich versuche mal Heilfasten. 🙂

Bevor ich den Tag aber zu negativ beende, hier noch mein Highlight: Ich habe das erste Mal die Vegan For Fit Schokolade gemacht und bin begeistert. Ich hätte nie gedacht, das selbst gemacht Schokolade so lecker schmeckt. Ich werde die nun jede Woche machen. Mal mit Haselnüssen, mal mit Walnüssen, mal mit Chili, Zimt oder Goji Beeren. Oh, ich freu mich schon so drauf. Auch mein Freund fand die Schokolade super. Für ihn sollte sie nur einfach pur bleiben.

Entsorgung Klamotten NepomukZu guter Letzt habe ich gestern noch die Kleidungsstücke aussortiert, die Nepomuk nicht mehr passen. Mittlerweile ist es schon eine ganze IKEA Tüte voll mit Sachen in den Größen 50, 56 und 62. Die Sachen so zusammenzulegen und in die Tüte zu packen, hat mich traurig gemacht und ich frage mich: Wo ist die Zeit hin.

Die letzten Wochen und Monate sind nur so gerast. Übernächste Woche wird Nepomuk 6 Monate alt, nochmal der gleich Zeitraum und er ist ein Jahr alt.

25Jan/15

Tag 24 der Vegan For Fit Challenge: Solarium, Yoga und Zucchini Spaghetti

Zeit für SportGetreu nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, habe ich meinen Samstag schon um 06:30 Uhr begonnen. Ich bin ins Fitnessstudio gegangen, habe dort mein Zirkeltraining, sowie die Bauch- und Beinübungen absolviert.

Danach habe ich mir einen Besuch im Solarium gegönnt. Ich weiß Solarium ist uncool, aber wenn man so blass ist wie ich, dann tut es eben doch mal gut. Ich war lange nicht da und hatte vergessen, welche Kabine ich immer benutzt habe. Spontan habe ich Nr. 11 genommen, als ich dann in die Kabine kam, war es ausgerechnet die Space-Kabine. Dort kann man sich nicht einfach drunter legen, sondern muss erst einen Sensor an die Stirn und an die hellste Stelle des Körpers halten, danach wird berechnet, wie stark die Strahlung sein sollte, damit die Haut nicht verbrennt. Ich glaube ehrlich, dass ist mehr chi chi, als nützlich. Musste dreimal starten, damit der dämliche Sensor endlich meine Haut scannen konnte. Nach 10 Minuten unter der Bank konnte ich endlich wieder gehen.

Chia Pudding mit BeerenNächste Woche werde ich wohl wieder gehen. Ich finde das ist ein schöner Abschluss nach dem Samstagstraining. Kabine 11 werde ich aber meiden. Neben dem Solarium ist ein Tchibo. Ich hätte mir dort gern Yoga Klamotten gekauft, aber leider machen die erst um 9 Uhr auf und ich wollte keine 20 Minuten vor dem Laden stehen. 🙁

Danach ging es zum frühstücken nach Hause. Bei mir gab es mal wieder Chia Pudding mit Heidelbeeren. Heidelbeeren gab es am Freitag im REWE im Sonderangebot: Eine Packung für 1 EUR. Natürlich habe ich gleich drei Packungen mitgenommen.

Dazu schneide ich mir jetzt immer Orangen, aktuell Blutorangen in Scheiben. Ich finde man kann auch aus Obst ein super tolles Frühstück zaubern. Der graue Chia Pudding ist ja leider nicht sehr fotogen. 🙂

Mittags gab es dann Zucchini-Spaghetti mit Avocado-Basilikum Pesto. Obwohl ich anfangs meine Zweifel hatte, dass es kalt schmecken würde, war ich positiv überrascht. Ich finde das Rezept sieht nicht nur lecker aus, sondern schmeckt auch noch super. Von den Zucchini Spaghetti mit Walnuss-Tomaten Pesto kann ich das leider nicht sagen. Die sind so fettig, dass ich Kopfschmerzen bekommen habe und mir ganz schlecht war. Ich werde die restlichen Spaghetti morgen noch essen und dann das Rezept nicht mehr machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein diättaugliches Essen sein soll, aber klar, danach hat man auch keinen Hunger mehr und hofft das das schlechte Gefühl im Magen verschwindet.

 Zucchini Spaghetti mit Tomaten-Walnuss-PestoZucchini Spaghetti mit Avocaoda-Basilikum Pesto

Meine erste YogastundeVor dem Abendessen war ich das erste Mal in meinem Fitnessstudio im Yoga. Ich hatte schon einige Kurse getestet, meist Probestunden, aber so richtig warm bin ich mit Yoga nie geworden. Obwohl ich mich für den Buddhismus und Meditation interessiere, finde ich es quatsch im hippen Yoga Studio irgendwas esoterisches von sich zu lassen. Der Kurs gestern war anders: Er war straight und ohne esoterisches bla bla. Die Übungen waren für mich sehr anstrengend, aber machbar. Da ich nie dehne, habe ich natürlich Probleme beim Yoga oder Pilates, aber daran möchte ich jetzt arbeiten.

Das Yoga gestern so gut funktioniert hat, motiviert mich sehr und ich freue mich schon nächsten Samstag auf die nächste Stunde. Im Anschluss an Yoga gab es noch 15 Minuten Meditation und das hat wirklich gut getan. Ich bin abends sogar bis 0 Uhr aufgeblieben, was für mich in der letzten Zeit doch eher ungewöhnlich ist.