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29Jan/17

DIY: Das nimmersatte Monster

Das Wetter in München ist zwar sonnig, aber für uns immer noch zu kalt. Also waren wir dieses Wochenende zuhause und haben uns ordentlich erholt. Dabei ist mir das kleine Monster eingefallen, dass ich letzten Freitag in dem Montessori Kindergarten gesehen habe. Die Pädagogin meinte dort, dass die Kinder sehr viel Spaß mit dem Füttern dieses kleinen Burschen hätten – und zum Glück hat er immer Hunger. 🙂

Also fragten wir den Opi, ob er am Donnerstag zwei alte Tennisbälle mit nach München bringen könnte. Gesagt, getan und gestern haben wir endlich unser eigenes nimmersattes Monster gebastelt.

Das benötigst du:

  • Einen alten Tennisball
  • Ein Teppichmesser, um den Mund zu schneiden
  • Optional: Kulleraugen oder Farbe für das Gesicht

Unsere Aufgabenverteilung:

Der Mann hatte den schwierigsten Part und musste den Mund reinschneiden. Ich war für die Augen zuständig und der Job von Nepomuk war es, dafür zu sorgen, dass die kleinen gefrässigen Dinger immer was zu essen haben.

Zum Glück macht Hunger nicht wählerisch und somit haben wir uns fürs erste mit Bohnen begnügt. Am Anfang hat Nepomuk fleißig mit der Hand gefüttert, danach dann mit dem Löffel.

Was die kleinen Monster sonst noch fressen:

  • Kaffeebohnen
  • Kichererbsen
  • Maiskörner
  • Edelsteinchen
  • und vielleicht irgendwann mal unsere Sorgen 😉

Was können die noch, außer fressen?

Nun ja, gestern hatten Nepomuk und ich viel Spaß. Mal waren es Hund und Katze, dann wieder Katz und Maus. Mit den beiden konnten wir super Rollenspiele am Tisch machen und uns Geschichten und Dialoge ausdenken.

Nepomuk kann die Monster nicht allein bedienen, sodass wir beide das machen. Er füttert mit dem Löffel und ich sorge dafür, dass die Monster den Mund aufmachen. Ich selbst brauche sowas, um mich voll auf das Spiel mit Nepomuk konzentrieren zu können.

Ich bin gespannt, wie lange wir mit den Kameraden noch zu tun haben werden oder ob sie morgen schon wieder vergessen sind.

Alles Liebe,
Mareike

13Mrz/16

Neue Sportschuhe für Mutti, neue Regale für Nepo

Gestern morgen war ich im Namen meines Sohnes einkaufen. Gestern nachmittag war DHL für mich unterwegs und lieferte mir meine neuen Lauf- und Fitnessschuhe.

Die Zeit für neue Sportschuhe

Neue Sportschuhe für Mutti

Neue Sportschuhe für Mutti

Schon Anfang der Woche kam mir der Gedanke auf, dass ich meine Laufschuhe erneuern müsste. Ich suchte im Internet nach einer Laufberatung hier in München, sowie nach Schuhempfehlungen. In Stuttgart hatte ich mal eine Laufberatung mit allem Chi Chi gemacht und mit der Marke Adidas voll ins Klo gegriffen. Nach zwei Mal Laufen taten mir meine Knie so weh, dass ich wieder auf meine alten Nike Shox zurückgriff. Diesmal sollten es keine Shox werden, aber Lust auf eine Beratung hatte ich auch keine. Wie so oft, kam mir der Zufall zu Hilfe und der Kauf lies sich nicht mehr aufschieben.

Als ich am Donnerstag von meinem Morgenlauf zurückkam, flatterte der Newsletter der Zalando Lounge in meine Mailbox. Und als Aktion wurden diesmal Sportsachen von New Balance angeteasert. New Balance war die Laufmarke von meiner Schwester und in Foren wurden Laufschuhe der Marke auch empfohlen.

Als Nepo mittags schlief, schaute ich mir die Angebote an, verglich die Produkte im Amazon Store und entschied mich für ein Paar Laufschuhe und ein Paar Fitnessschuhe. Nun kann man sagen: Nicht sehr minimalistisch, Frau Wüste! Das stimmt, aber ich möchte kurz mal auf die Historie meiner beiden aktuellen Schuhpaare verweisen:

  • Den Fitnessschuh, ein Nike Shox Produkt, habe ich November 2011 in New York gekauft. Dort habe ich ihn für meine Erkundungstouren getragen, wieder in München wurde es mein Laufschuh. Nachdem ich im August 2013 auf neue Shox Schuhe umgestiegen bin, wusch ich die ehemaligen Laufschuhe und nutzte sie für mein Training im Fitnessstudio
  • Den Laufschuh, auch ein Nike Shox Produkt, habe ich im August 2013 gekauft. Seit dem laufe ich mit ihm. Im Internet habe ich jetzt gelesen, dass man Laufschuhe nach 800 bis 1000 km austauschen sollte. Ich denke, wenn ich alles zusammenrechne, inklusive dem New York Marathon, wird es wirklich Zeit für neue Schuhe.

Ich habe das Laufen erst dieses Jahr wirklich wieder entdeckt und es macht mir sehr viel Spaß morgens nach einem ersten Kaffee meine Runde zu drehen. Ich würde das Laufen jetzt zum Frühjahr hin wieder intensivieren und auch gern eine längere Einheit von 15 Kilometer pro Woche einbauen.

Die neuen Schuhe habe ich gestern gleich mit einem alten Nässeblocker eingesprüht und kann es kaum erwarten sie gleich auszutesten.

Zugegeben die neuen Fitnessschuhe hätten nicht sein müssen, aber ich wollte die alten Schuh jetzt einfach mal aussortieren und die angebotenen, reduzierten Modelle gefielen mir. Im Schnitt nutze ich Schuhe fürs Fitnessstudio ca. 3 Jahre und liege damit wohl weit über dem Durchschnitt anderer regelmäßiger Fitnessbesucher.

Upcycling: Regale für den Sohn

Regale für Nepo

Regale für Nepo

Nachdem ich nun wieder Unmengen Karton erzeugt habe, überlegte ich mir, was ich damit machen könnte. Vor einigen Wochen hatte ich bei Pinterest einen Spielzeug Coffeeshop aus Karton gesehen. Dieses Teil begeisterte mich so, dass ich mir überlegte, für Nepos Küche auch Regale aus Karton zu basteln.

Nachdem ich gestern also die zwei identischen Kartons begutachtete, entschloss ich mich, aus denen zwei Regale zu basteln. Das war natürlich denkbar einfach, denn ich musste ja nur den Deckel abschneiden, die Dinger mit Power Strips an die Wand kleben und fertig.

Gleich am Abend machte ich mich ans Werk und während Nepo noch mit der Mikrowelle hantierte, brachte ich neben ihm die Regale an. Er bezog sie sofort mit in sein Spiel ein und stellte die leeren Teedosen rein. Dann sortierte er sie wieder aus, räumte um und sortierte alles anders ein. Er war so ins Sortieren versunken, dass ich mich aufs Bett setzte und ihn beobachtete.

Seit wir die Küche vor einer Woche umgeräumt haben und Nepo gemerkt hat, dass die Küche besser erreichbar für ihn ist, wenn er sich den Schemel aus dem Flur davor stellt, spielt er sehr oft mit ihr. In der letzten Woche wohl mehr, als die ganzen Monate zuvor.

Regale aus Schuhkartons

Ich muss zugeben, dass es mir unheimlich viel Spaß macht, aus vorhandenen Materialien Dinge für Nepo zu basteln. Ich mag diesen „Shabby Chic“ sehr und es ist vielleicht auch eine Erklärung, warum ich mit super sauberen und sterilen Kinderkrippen nichts anfangen kann. In der Krippe, die wir am Freitag angeschaut haben, hatte ich genau diese Art von Upcycling vermisst. Vielleicht hätten auch nur ein paar Äste an der Wand gefehlt und es wäre viel gemütlicher geworden. Gleichzeitig ist mir auch bewusst, dass viele Mütter wohl anders denken und Selbstgebasteltes nicht ästhetisch finden.

Meine Regale sind ja auch nicht wirklich schön oder eine Augenweide, aber sie sind jetzt genau das, was Nepo gebraucht hat und ob das Regal jetzt aus hochwertigem Holz ist oder stabiler Pappe, ist für ihn und die Teedosen erstmal egal.

Genug philosophiert für heute, jetzt geht es gleich laufen. Die Schuh habe ich schon an und hier in der Küche fühlt sich das schon mal gut an. 🙂