Unser Freitag: Fitnessstudio, IKEA und ganz viel Müll

Endlich wieder SportDer Freitag begann schon mal hoch motiviert: Ich war das erste mal seit fast drei Wochen wieder im Fitnessstudio. Leider muss ich sagen, dass ich mir den Wiedereinstieg einfacher vorgestellt hatte. Ich war noch an den Geräten todmüde und hatte so gar keine Lust auf Sport.

Nach dem Fitnessstudio standen auch die beiden Herren der Schöpfung auf und wir machten uns fertig. Gegen 10 Uhr ging es dann zu IKEA. Der Einfachheit halber, habe ich einfach mal die IKEA Passage aus meinem anderen Blogbeitrag hier reinkopiert. Ich weiß, dass ist nicht sehr kreativ, aber ich bin so fertig vom ganzen um- und ausräumen, dass ich keine Muse habe, alles nochmal zu tippen. Dafür gibt es unten ein paar Bilder von uns – bei IKEA.

Freitagmorgen bei IKEA einkaufen zu gehen, ist ja wohl wirklich entspannend. Wir liefen zu dritt durch die Wohnwelten und schauten uns verschiedene Dinge an. Einen Drang irgendwelche Teelichter oder Servietten zu kaufen, hatte ich nicht. Das erste Mal wackelte ich in der Kinderabteilung bei so einer kleinen Miniaturküche aus Holz. Ich hätte sie am liebsten gleich mitgenommen, ohne zu wissen wo wir sie denn hinstellen sollten.
Letztendlich haben wir weder die Miniküche noch irgendein Spielzeug gekauft, blieben aber eine halbe Stunde in der Kinderabteilung, weil Nepomuk den Tunnel und das Spielzeug so spannend fand. Wir liessen ihn, sehr zur Verwunderung von anderen Kunden, einfach so krabbeln.
Nach dem wir den ersten Part gut gemeistert hatten, gingen wir erstmal was essen. Ich teilte meine Pommes mit Nepomuk, der sich aber mehr über die Zitrone von Papas Schnitzel freute und genüsslich drauf rumkaute. Mich schüttelt es immer noch, wenn ich mir vorstelle, wie sauer das schmeckte. Nepomuk fand es super. Danach gingen wir noch in den Spielpavillon, wo der Kleine noch an verschiedenen Drehrädchen drehte. Es war das erste Mal, dass wir mit Nepomuk bei IKEA waren und ich muss sagen, es war sehr entspannt. Gerade solche Ideen wie der Spielpavillon sind super, die Eltern sitzen am Rand und können essen, während der Nachwuchs spielt.
Doch auch wir mussten irgendwann weiter. Nepomuk war mittlerweile so todmüde, dass er auf Papas Armen einschlief und ich den Wagen durch die Markthalle schob. Wir kauften schlichte weiße Tassen, die sowohl für Tee, als auch für Kaffee verwendet werden konnten. Dann noch einen Essteller, denn aus unserem Set hat einer schon das zeitliche gesegnet. Als Ersatz für alte Salatschüsseln noch vier Dessertteller aus der gleichen Serie, wie unser bisheriges Essgeschirr.
Unser Holzschneidebrett segnet auch so langsam das Zeitliche, also auch hier musste Ersatz her, dann noch ein Schaber und schon war der Wagen wieder voll. Danach ging es relativ schnell durch alle Abteilungen - Richtung Spiegel und den Aufbewahrungssystemen.
Wir brauchten Boxen in das wir Nepomuks loses Spielzeug reinpacken konnten. Aktuell lagerte alles in den untern Fächern unserer Bücherregale und ich fand den Zustand nicht optimal. Minimalismus bedeutet für mich nicht nur Sachen wegzurationalisieren, sondern auch Bestehendes so clean wie möglich aufzubewahren. Wir wurden fündig und kauften vier große Boxen, die wunderbar ins Bücherregal passten. Ich entschied mich für die Boxen, weil ich mich für Montessori und Pikler interessiere und Struktur in die Spielumgebung von Nepomuk bringen möchte. So hat er jetzt eine Box für Holzspielzeug, für Plastikspielzeug, für Bälle und eine für Stofftiere. Mir ist bewusst, dass ich demnächst auch wieder dort ausräumen muss, aber fürs erste bin ich zufrieden, denn alles sieht super aufgeräumt aus. Seinen Holzregenbogen habe ich separat aufgestellt, ebenso das Kindergeschirr aus Emaille, dass ein Schattendasein in der Küche auf dem Plattenspieler fristete.
Nach dem wir also die Boxen hatten, ging es zu den Spiegeln. Meinen Plan einen Wandspiegel zu kaufen, kippten wir schon in der Wohnwelt. Wir wollten den Spiegel im Flur aufhängen, d. h. wenn man zur Wohnungstür reinkommt, würde man als erstes einen fetten Rahmen sehen und das wollten wir nicht. Also entschieden wir uns für Spiegelfliesen, die direkt auf die Wand geklebt werden. Ich denke auch, dass ist sicherer für Nepomuk. Wir kauften 3 x 4 Fliesen und werden sie jetzt am Wochenende anbringen.
In Summe kauften wir Dinge für über 120,00 EUR ein, aber ich denke das war ein gutes Investment.

Und hier ist unser Besuch bei IKEA in Bildern 🙂

Nepomuk checkt die IKEA Preise

Nepomuk checkt die IKEA Preise

So eine süße Mini Küche

So eine süße Mini Küche

Stärkung muss sein

Stärkung muss sein

Nepomuk kaut ausgiebig Zitrone

Nepomuk kaut ausgiebig Zitrone

Auch Helden müssen schlafen

Auch Helden müssen schlafen

Nachdem wir wieder von IKEA zurück waren, ging es an das Um- und Aufräumen der Küche. Den ausführlichen Bericht habe ich hier für dich.

Ich muss sagen, dass mich das ganze Minimalismus Thema sehr stark interessiert, motiviert, aber auch anstrengt. Ich war selten so fertig, wie nach dem gestrigen Tag. Aber heute in eine super aufgeräumte Küche zu kommen, war jede Anstrengung wert.

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