Unser erstes Babykonzert

Heute vormittag waren wir bei unserem ersten Babykonzert. Das wir schon im April unsere Tickets gekauft haben, war gut, denn als ich vor ein paar Tagen auf die Website geschaut habe, war das Konzert um 11 Uhr schon ausverkauft. Wir selbst sind über die Zeitschrift „Himbeer“ auf dieses etwas andere Konzert aufmerksam geworden.

Was ist ein Babykonzert?

Dieses Konzert, auf dem klassische Musik gespielt wird, ist speziell für Babys konzipiert. So gibt es keine Stühle, sondern jede Familie bringt sich ihre Krabbeldecke mit und sitzt für die Dauer des Konzerts auf dieser. Das Konzert an sich dauert nur 45 Minuten und das Mini Orchester nimmt in der Mitte des Raumes Platz. Bei uns bestand das Orchester aus 6 Musikern. Diese waren wie bei einem normalen klassischen Konzert, in eleganter Abendkleidung.

Während des Konzertes wird nicht geklatscht, da einige Babys durch die Musik einschlafen. Um dem Orchester zu signalisieren, dass dem Publikum der Satz gefallen hat, wird einfach gewunken. Bei uns hat das super funktioniert.

Was wird gespielt?

Bei uns wurden heute folgende zwei Stücke gespielt:

  • Georg Philipp Telemann: Don Quichotte-Suite
  • Wolfgang Amadeus Mozart: „Die Entführung aus dem Serail“
So erlebten wir das Babykonzert

Programm zum BabykonzertWir hatten uns Karten für die 11 Uhr Vorstellung besorgt. Veranstaltungsort war das Freiheiz an der Donnersbergerbrücke in München. Als wir um 10:30 Uhr ankamen, gab es bereits eine Kinderwagenschlange vorm Eingang. Der Einlass ging relativ zügig. Da wir wohl etwas früh dran waren, war die Parkplatzsituation für den Kinderwagen noch kein Problem und wir parkten ihn im Vorraum der Veranstaltungshalle. Das Programm für das Konzert bekamen wir gleich an der Kasse.

Als wir in die Halle kamen, war diese schon gut gefüllt. Wir entschieden uns in der Nähe des Eingangs zu bleiben. Kurz darauf kam jedoch vom Organisationsteam und bat uns darum, den Platz freizumachen, da noch Platz für Kinderwägen benötigt wird. Also gingen wir in den hinteren Teil der Halle und suchten uns auf einer kleinen Erhebung ein neues Plätzchen. Nepomuk war so angetan von den vielen anderen Babys, dass er immer zu den anderen Mini Konzertbesuchern krabbelte, um sie anzufassen oder mit ihnen zu spielen.

Unser erstes BabykonzertUm 11 Uhr ging es nach ein paar kurzen Worten von der Organisatorin mit dem Konzert los. Pünktlich mit den ersten Tönen schlief Nepomuk ein und wachte erst beim Abschlussapplaus wieder auf. Für meinen Freund und mich war das Konzert demnach wirklich sehr entspannend. Wir konnten der Musik lauschen und anderen Kindern beim rumspringen und rumkrabbeln zu schauen. Ich selbst liebe klassische Musik und wir hören auch zuhause oft Klassik Radio. Für mich war das heute also pure Entspannung: Die Musik und Nepomuk schlief auf meinem Schoß.

Zu meiner Überraschung war es angenehm ruhig in der Halle. Ich hatte eigentlich gedacht, dass bei gut 100 Babys doch der Lärmpegel nach oben geht, aber dem war nicht so. Die Kinder waren zwar aktiv, aber geweint hat kaum ein Baby. Die Musik hat wirklich alle etwas chilliger gemacht. 🙂

Zum Schluss gab es nach dem Applaus noch eine Zugabe und nach 45 Minuten war es leider schon vorbei. So schnell wie die Halle sich gefüllt hatte, so schnell leerte sie sich auf wieder.

Mein Fazit

Nepomuk chilltIch finde es ehrlich gesagt schade, dass wir das mit dem Babykonzert erst jetzt entdeckt haben. Es ist so eine herrliche Veranstaltung und ich hoffe, wir können bei dem nächsten Termin wieder teilnehmen.

Selbst wenn man kein Klassik Fan ist, so denke ich doch, dass den Kleinen die Musik gefällt und diese beruhigend auf sie wirkt. Nepomuk war wie immer sehr entspannt und ich glaube er hat es sehr genossen: Die anderen Menschen, vor allem die Babys und natürlich die Musik, die er wahrscheinlich nur im Unterbewusstsein mitbekommen hat.

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