So klappt es mit der Beikost

Nepomuk wurde am Wochenende nicht nur getauft, sondern hat auch den Durchbruch in der Beikost geschafft. Geholfen hat ein Positionswechsel.

Seit Anfang des Jahres versuchen wir Nepomuk für den Babybrei zu gewinnen. Wir hatten viele verschiedene Variationen versucht, aber nichts konnte ihn so überzeugen, dass er seine Schüssel leer gegessen hat. Dabei war es unerheblich, ob wir ihm den Milch-Haferbrei am Vormittag gegeben haben oder den Gemüse-Kartoffelbrei am Abend. Irgendwann hatte er keine Lust und keinen Hunger mehr auf das Essen.

Auf dem Schoß füttern funktioniert nur eingeschränkt

Nachdem wir ihn immer erfolglos auf dem Sofa sitzend gefüttert haben, sind wir in den vergangenen Wochen dazu übergegangen ihn auf dem Schoß zu füttern. Das hat zwar besser geklappt, als auf dem Sofa, aber war immer noch nicht wirklich erfolgreich. Auf dem Schoß sitzend, gibt es für das Kind zwei Möglichkeiten: Man klemmt ihn den hinteren Arm weg, damit er nicht ständig nach dem Essen greift oder man lässt ihm freie Hand.

Nepomuk genießt seinen Brei mit allen SinnenBei Variante eins konnte sich Nepomuk zwar nicht ständig an der Schüssel zu schaffen machen, aber so richtig glücklich und hungrig war er in der Position nicht. Zumal er immer alle Anstrengungen unternahm, damit er seinen Arm befreien konnte. Es war für uns beide nicht zufriedenstellend.

Bei der zweiten Variante fühlte sich Nepomuk am wohlsten. Er konnte im Brei rummatschen, mir den Löffel aus der Hand nehmen und den Brei überall hin verteilen, nur nicht in den Mund. Auch das war für mich eher suboptimal.

Die Variante den Kleinen im Maxi Cosi zu füttern, viel für mich von vornherein raus, weil ich diese Babyschale hasse und Nepomuk immer so beengt darin aussieht.

Alles in allem war das Füttern immer eine zeitaufwendige, nervenraubende Sache ohne sichtlichen Erfolg. Egal ob Milchbrei mit Banane oder Kartoffel-Möhrenbrei – irgendwas war immer und ich sah mich geradewegs in die Beikost-Sackgasse fahren.

Vom Schoß auf den Stuhl

Oft hilft es bei scheinbar unlösbaren Problemen einfach mal die Perspektive zu ändern. In unserem Fall war die Rettung der kleine Schlumpfstuhl mit passendem Kindertisch. Diesen hatten wir auf die Amazon Wunschliste gesetzt und meine Schwester hat ihn Nepomuk zur Taufe geschenkt. Am Sonntag nach der Feier hat der Papa ihn gleich aufgebaut und so konnte ich gleich am Vormittag den Milch-Haferbrei füttern.

Was muss ich sagen? Es war ein Traum. Der Löffel wanderte quasi von selbst in den Mund und der Kleine hatte die Schüssel ruckzuck leer gegessen. Da er seine Hände frei bewegen konnte, waren diese natürlich auch wieder in der Schüssel, aber das störte überhaupt nicht.

Auch der abendliche Kartoffel-Zucchini-Brei wurde restlos vertilgt. Die letzten zwei Tage war das Füttern ebenfalls kaum problematisch.

Nepomuk kann mittlerweile sehr gut und stabil sitzen, sodass ich keine Bedenken habe, ihn für die Zeit des Essens in den Stuhl zu setzen.

Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass uns mal der Stuhl bzw. der Wechsel vom Schoß auf den Stuhl so vieles erleichtern wird. Wir haben jetzt weniger Stress und das Essen geht viel schneller von der Hand. Zudem haben wir beide unheimlich viel Spaß, denn Nepomuk erkundet fleißig mit seinen Händen die Konsistenz von Hafer-Milchbrei und von Gemüse-Kartoffelbrei.

Ich bin nun guter Dinge, dass wir endlich auch mit Fleisch im Brei beginnen können. In den nächsten Tagen werde ich auf jeden Fall beim Hermannsdorfer vorbeischauen und dort Tafelspitz für unseren kleinen Helden kaufen. 🙂

Ich werde euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten.

 

2 thoughts on “So klappt es mit der Beikost

  1. Hallo liebe taffe Mami,

    zum Thema Brei und wo er nicht sein sollte :)Es gibt einen ganz tollen Löffel der nennt sich Boon Squirt Löffel soll super praktisch sein … Den habe ich mir gleich mal bestellt und was auch ziemlich klasse sein soll ist der Fruchtsauger von Clevermama damit sich die kleinen Gourmets nicht an Fruchtstücken verschlucken aber besser als das Netz finde ich den mit Silikon kann man einfacher reinigen. Liebe Grüße

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