Robben, krabbeln, Beikost: Entwicklung in Lichtgeschwindigkeit

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Fortbewegung a la Nepomuk

Nächste Woche wird Nepomuk sieben Monate alt und schafft es uns täglich mit neuen Fähigkeiten zu überraschen.

Alles hat letzte Woche Sonntag begonnen. Nachdem er nun schon über Wochen immer wieder in den Vierfüßlerstand ging, war es endlich so weit: Nepomuk fing an zu robben. Seine Art der Fortbewegung erinnerte stark an das, was man so von der Bundeswehr kannte – nur eben niedlicher und mit viel mehr Sabber.

Oh, ich war so glücklich und stolz auf ihn. Die ersten Fortbewegungsversuche prägen sich bei jeder Mutter sicher genau so ein, wie das erste bewusste Lachen des  Kindes.

Die Anstrengung konnte man dem kleinen Spatz wirklich ansehen: Erst der linke Arm, dann der rechte Arm und dann den Rest des Körpers nachschieben. Zentimeter für Zentimeter arbeitete sich Nepomuk Richtung Spielzeug. Zwischendurch ging es wieder in den Vierfüßlerstand um dann wieder los zu robben.

Nachdem er nun ein paar Tage gerobbt war, hatte er offensichtlich Lust was neues auszuprobieren und fing am Freitagmorgen an zu krabbeln. Sehr wackelig, sehr langsam, aber er krabbelte wirklich.

Am Freitag begann auch unser zweiter PEKiP-Kurs und für Nepomuk eine tolle Gelegenheit mal bei den anderen Babys vorbeizukrabbeln und ihnen das Spielzeug wegzunehmen.

Da krabbeln natürlich auch Hunger macht, isst Nepomuk seinen Brei seit zwei Tagen komplett auf. So langsam können wir sagen, dass er auf dem besten Weg ist die erste Milchmahlzeit durch leckeren Gemüsebrei zu ersetzen. Wenn er so weiter isst, dann kann ich ab nächster Woche mit Fleisch anfangen und irgendwann mit Fisch erweitern.

Es ist für mich eine tolle Zeit ihn bei seinen Fortschritten begleiten zu können. Noch mehr freut es mich, dass er dabei sichtlich Spaß hat und vor Freude quietscht, wenn er zu anderen Babys hinkrabbeln kann oder sich Mama so freut, wenn er so toll seinen Brei ist.

Wenn ich mir Nepomuk und seine Entwicklung in den letzten Wochen so anschaue, dann denke ich, dass es eine gute Entscheidung war, regelmäßig in Baby-Treffs zu gehen. Vielleicht haben ihn die Krabbelbabys, die es dort ja gibt, motiviert es auch mal zu versuchen. Babys sind ja Nachahmer und wenn Nepomuk die ganze Zeit sieht, welche Vorteile es hat, sich selbst von A nach B zu bewegen, dann glaube ich hier schon an einen positiven Effekt der Treffen.

Ich kann nur jeder Mutter empfehlen ab und an solche Treffen zu besuchen. Nicht nur das die Mütter untereinander mal ratschen können, sondern auch den Babys zuliebe, die dann mal mit anderen Kindern in Berührung kommen.

 

 

4 thoughts on “Robben, krabbeln, Beikost: Entwicklung in Lichtgeschwindigkeit

    1. Also ich war bei dem Mini-Club der Fabi in Bogenhausen, dem Stilltreff vom Mütterzentrum Ramersdorf, PEKIP und Gemeinsam Wachsen in der Fabi Neuperlach. Und den Piklerkurs im siaf. Bis auf Pekip fand ich alle super. 🙂

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