Minimalismus: Die kindersichere Aufbewahrung von Putz- und Drogeriemitteln

Wir sind Minimalisten und leben in einer 66 Quadratmeter Wohnung in München. Obwohl wir immer überlegt einkaufen, so gibt es doch Phasen, da kommt mehr in die Wohnung rein, als wir verbrauchen können. Aktuell durchleben wir wieder so eine Phase und das hat zwei Gründe:

  1. Die Auflösung meiner Wohnung im Dezember 2015 hat eine Fülle an Putz- und Drogeriemitteln in unser Bad gespült
  2. Haben wir entdeckt, wie leicht es ist Spülmittel, Waschmittel, Gesichtsreiniger oder Deo selbst zu produzieren. Das bedeutet aber leider auch, dass wir jetzt viele Packungen Natron, Kernseife, Essig oder Zitronensäure zuhause haben

Der wichtigste Grund aber für meine Überlegung, wie ich vor allem unsere Putzmittel verstauen kann, ist die Frage nach der Kindersicherheit. Wir haben hier zuhause eine „open door policy“, das heißt jeder kann überall rein und hin. Das gilt auch für unseren Sohn. Bis auf die Sicherung der Steckdosen haben wir keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen getroffen und werden das in naher Zukunft auch nicht tun. Er kann jede Schranktür öffnen und ist das nun gewohnt. Leider gehören dazu auch die Schranktür unter der Spüle mit Spülmittel, Tabs und Salz, sowie der Schrank im Bad, in dem wir jede Art von Putzmaterial aufbewahren.

Nun kommt neben der Kindersicherheit noch der Platz dazu. Aktuell fliegt alles irgendwie im Schrank herum, keiner weiß genau wo was ist. Damit wir hier endlich eine Struktur haben, muss ich alles umpacken.

Bild_Aufbewahrung Putzmittel

Quelle: Pinterest

Die perfekte Lösung für mich sind Plastikboxen, die ich mir online bei Hellweg rausgesucht habe. Zwar haben wir bereits Boxen von Muji, aber die reichen nicht aus. Die sind zu klein und offen. Ich brauche große Boxen und vor allem brauche ich verschließbare, durchsichtige Boxen.

Geplant habe ich für das Bad zwei Boxen und für die Küche eine Box. Ich werde diese Box mit dem 12 Liter Fassungsvermögen nutzen und die Reinigungsmittel wie folgt aufteilen:

Box in der Küche wird die Spülutensilien und die Produkte, die wir für die Herstellung von Reinigungs- und Pflegeprodukten beinhalten.

Im Bad gibt es eine Box in der ich die Waschmittel nebst Gallseife aufbewahre. Weichspüler haben wir mit dem selbstgemachten Waschmittel ja schon gar nicht mehr. Die andere Box werde ich für die Putzmittel verwenden.

Die Boxen sind durchsichtig, was für mich sehr wichtig ist, damit ich auf einen Blick sehe, was drin ist. Zudem gehe ich davon aus, dass der Deckel aktuell noch nicht von Nepo geöffnet werden kann. Bisher schafft er mit Glück die Schraubverschlüsse. Aber auch nur die von den Ölflaschen. 😉

Jetzt könnte man natürlich fragen, warum ich das online bestelle. Tja, leider sind wir doch sehr exzessive Online Besteller:

  • weil mein Freund unter der Woche bis abends arbeitet und wir samstags nicht gerne unsere Zeit in Bau- oder Möbelmärkten verbringen
  • weil ich unter der Woche allein bin,
  • weil mein Sohn mit seinen 18 Monaten noch nicht so Lust hat ins vierte OG zu laufen,
  • weil ich nicht weiß, wie ich die Boxen mit Kinderwagen nach Hause transportieren soll
  • weil ich gesehen habe, dass die Familie unter uns mittlerweile auch ihre Nahrungsmittel online bestellen und liefern lassen
  • und zu guter Letzte: Diese Kisten gibt es in unserem Baumarkt nicht, jedenfalls nicht in der Beschaffenheit.

Wir kaufen viel online, aber noch mehr kaufen wir hier vor Ort, nämlich alles was mit Nahrung, Drogerie oder Putzmittel zu tun hat. Zudem würde ich Nepos Laufschuhe nie online bestellen, weil wir nur vor Ort so eine tolle Beratung bekommen. Kleidung für Nepo kaufen wir auch in lokalen Geschäften bzw. noch mehr in den Flohmärkten, die hier regelmäßig stattfinden.

Nein, ich fühle mich nicht schlecht, weil ich die Boxen online bestelle. Sie sind perfekt und ich freue mich schon sehr darauf. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

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