Tag 9 der Vegan For Fit Challenge: Mein Körper ringt mit Chlorella

Nachdem ich gestern angefangen habe Chlorella einzunehmen, merkte ich schon am Donnerstagabend, dass es mir nicht zu gut ging. Immer wenn ich mich über das Bett von Nepomuk beugte, um nach ihm zum schauen, wurde mir schlecht. Als er in der Nacht etwas trinken wollte und ich in die Küche ging, um ihm das Fläschchen zu machen, ging mein Kreislauf in den Keller. Als ich mit der Flasche wieder ins Schlafzimmer kam und den Kleinen aus dem Bett hob, zitterte mein ganzer Körper und mir war kotzübel. Ich habe nur gehofft, dass der Kleine brav trinkt und ich ihn nicht vollkotze.

Am Freitagmorgen ging es mir soweit ganz gut, dass ich joggen gehen konnte. Als ich wieder kam, mich duschte und grünen Tee trank, wurde mir wieder übel. Das ging so lange, bis wir aus dem Haus gingen, um zur PEKiP-Stunde zu fahren. Dort war es mir dann aus anderen Gründen schlecht: zu stickig, nur Mutti Themen und der Gedanke, dass wir Samstag zum Vater PEKiP mussten, haben mir auf den Magen geschlagen.

Nach PEKiP waren Nepomuk und ich noch im gegenüberliegendem Einkaufszentrum  mit den anderen Muttis Kaffee trinken und was essen, wobei mir nur der grüne Tee blieb. Mein Matcha, den ich mir extra vorbereitet hatte, war leider beim Zusammenpacken im PEKiP Raum ausgelaufen. Toll, der Kleine schreit und Muttern passiert so ein Scheiß. Möchte nicht wissen, was die anderen gedacht haben. In der Mutti Runde kam dann einigen die Erkenntnis, das die Kursleiterin das mit PEKiP nicht so drauf hat und keiner macht wohl die nächste Runde. Es ist schade, dass ich nun jedem erzählen werde, das PEKiP Scheiße ist und man mit den 125 EUR besseres anfangen kann. PEKiP ist wohl genau so eine Geldmache wie die Superfoods. Aber bei denen nimmt man vielleicht etwas ab und wenn es nur durch das Kotzen ist, welches Chlorella auslöst. 😀

Essen und Trinken

Freitag ist ja „End of Reste fressen Day“ und für mich gab es zum Frühstück erstmal wieder *surprise*surprise* Chia Pudding mit Erdbeeren. Sau lecker wars. Zum Mittag dann einen lieblos zusammengeklatschten Eisbergsalat mit Tomaten und geschmacksbefreitem Tofu – alles ertränkt in Balsamico – herrlich!

Kürbis Pommes mit verschiedenen DipMit Nepomuk war ich nach PEKiP ja schon alle Zutaten für abends einkaufen. Ich kaufe jedes mal so viel, dass merke ich immer zuhause, wenn ich 4. Stockwerke laufen muss. Rechts die Babyschale mit dem zentnerschweren Baby, links die IKEA-Tasche vollgepackt mit Obst, Gemüse (u. a. Kürbisse) und sonstigem Zeug. Man könnte es als Sport sehen, aber es ist einfach nur der Horror. Auch wenn ich keine Uschi bin, so muss ich doch sagen, dass ich, im 4. OG angekommen, einfach nur tot bin.

Abends gab es dann Kürbis Pommes mit drei verschiedenen Dips: Basilikum Ketchup (sehr, sehr lecker), Erbsen-Joghurt Dip (okay) und Blutorangen-Avocado Dip (bäääh).

Für mich war das eine Art Junk Food, auch wenn es natürlich nicht an die echten Pommes rankommt. Weder im Geschmack, noch in Sachen „schlechtes Gewissen nach dem Verzehr“. Für letzteres bin ich aber sehr dankbar.

Nach der Koch- und Dip-Orgie war ich tot und bin um 21:30 Uhr tot, aber glücklich ins Bett gefallen. 😉

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