Kinderbilder auf Instagram und Facebook

Obwohl ich mir der Nutzung von sozialen Medien bewusst bin, brachten mich in den letzten Tagen und Woche eine Anzahl von Artikeln und und Post zum Nachdenken. Auch wenn ich jetzt schon sagen kann, dass ich die bereits geposteten Bilder von meinem Sohn nicht bereue, überlege ich mir für die Zukunft, wie es mit seinen Bildern weitergeht.

Hier schon mal die Artikel, die ich in den letzten Tagen gelesen habe:

Ganz schockiert hat mich der Artikel über die Vewendung von Bildern bei Rollenspielen. Die anderen Beiträge sind zwar auch wichtig, aber letztendlich „alte Message in neuem Kleid“. Doch die Vorstellung, dass andere Menschen „meinen Sohn“ für ihre Rollenspiele missbrauchen, widert mich an.

Was mich und die Nutzung von sozialen Netzwerken betrifft, so kann man hier sagen, dass das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, denn von meinem Sohn gibt es auf Instagram Bilder. Auch auf Facebook haben wir vereinzelt geteilt, jedoch nur für „Freunde“ ersichtlich.

In den ersten Monaten habe ich sein Gesicht noch verdeckt, teilweise von hinten fotografiert. Aber irgendwann wollte ich das nicht mehr und habe normale Fotos gemacht. Sicher war mir immer wichtig, dass es keine peinlichen Fotos sind oder das er gar nackt ist, aber er ist nun mal auf den Fotos gut ersichtlich.

Ich habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht, wie ich zukünftig soziale Netzwerke weiter nutzen kann, ohne das mein Sohn visuell in den Fokus rückt. Ich denke, es ist sinnvoll zukünftig auf „Frontalaufnahmen“ zu verzichten. Mein Instagram Account ist auch dann noch authentisch, wenn man nur seinen Rücken oder seinen Arm sieht.

Was wir jetzt mit den veröffentlichten Bildern machen werden, müssen wir uns noch überlegen. Rückgängig können wir es nicht mehr machen, aber für die Zukunft einfach besser aufpassen.

In diesem Sinne: Einen guten Start in den Tag

Eure Mareike

3 thoughts on “Kinderbilder auf Instagram und Facebook

  1. Facebook und Instagram sehe ich noch relativ locker, weil man da ja seine Fotos auch nicht-öffentlich teilen kann. Ich sehe das vor allem bei den Blogs kritisch, gerade bei größeren Kindern. Viele Eltern teilen so viele Details aus dem Leben ihrer Kinder, dazu Name, Alter, Fotos und natürlich über das Impressum auch die Adresse. Das finde ich sehr bedenklich.

    1. Bei Facebook und Instagram (von Facebook gekauft) tritt man jegliche Rechte an seinen Bildern ab. Auch wenn du selbst deine Bilder nicht öffentlich teilst aber ein Freund dieses teilt oder gefällt mir drückt und seinen Account teilweise öffentlich hat sind die Bilder für alle sichtbar. Das ist der fatale Irrglaube mit dem nicht öffentlich teilen 🙁

      Mit den Blogs und den Details ist das ein zweischneidiges Schwert, was drin ist im Netz kann auch jederzeit missbraucht werden. Kann man nur hoffen das es nicht passiert. Ich habe selber unter anderem eine Fotografenwebseite und dort auch Bilder die in den Teilaktbereich gehen, was Leute damit anstellen hmmm…. möchte ich das wissen? Bei den Bildern ist es aber so das die Personen die drauf zu sehen sind ihr Einverständniss geben mussten das sie ins Netz gestellt werden. Und es sind alles Personen die 18+ sind 🙂 und wissen was eventuell passieren kann.
      Wenn man ganz sicher sein möchte dann gibt es nur eins und das heißt: „NIX INS NETZ STELLEN!“ oder das Internet weltweit abstellen 🙂 wäre aber schade weil es eine riesige Quelle an Information, Inspiration, Verbindung zu Menschen weltweit ist 🙂
      Ich glaube einfach an das Gute bei der Mehrheit der Menschen die sich unsere Blogs oder Fotoseiten anschauen und nicht an das Böse von einigen wenigen 🙂

  2. Liebe Mareike,
    es ist gut das du dir Gedanken machst aber mach dich nicht zu sehr verrückt 🙂
    Die Idee künftig nur noch Bilder zu zeigen wo der Lütte von hinten zu sehen ist finde ich gut 🙂 ansonsten wäre noch ein Tipp nur vielleicht die Händchen oder Füße zu zeigen wenn er spielt oder Entdeckt 🙂 das habe ich auch schon viel gesehen.

    Wie gesagt macht dich nicht verrückt, vorsichtig sein ist OK aber nicht in Panik verfallen 🙂
    Liebe Grüße
    Aurelia

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