Heilfasten – Tag 1: Kopfschmerzen und Gelüste

Schon im Januar hatte ich beschlossen, dass ich ab Aschermittwoch, den 18. Februar fasten werde. Ich werde zehn Tage lang nur Wasser, Tee und mittags klare Suppe zu mir nehmen.

Gestern ging es nun los. Meinen Darm hatte ich schon am Dienstagabend mit Glaubersalz geleert, sodass ich gestern den Tag nicht auf der Toilette sitzend beginnen musste.

Morgens gab es erst mal eine Kanne Kräutertee, um einem Hungergefühl vorzubeugen. Dazu noch zwei Gläser stilles Wasser aus der Leitung und das Frühstück war perfekt.

Die Herausforderungen

Die erste Herausforderung war der Baby-Treff, den wir jede Woche besuchen. Dort gibt es neben Wasser, Kaffee und Tee auch Frühstück und gestern sogar leckeren Kuchen. Durch die Vegan For Fit Challenge habe ich schon lange nichts mehr dort gegessen, weil es nicht vegan ist und so ist es mir gestern leicht gefallen, auf das Frühstück zu verzichten. Eine Tasse grünen Tee habe ich mir dann doch gegönnt. Leider hatte ich nicht gesehen, dass der mit Jasmin-Geschmack war und mich hat es  wirklich kurz gewürgt, als ich ihn getrunken habe. 😉

Nach zwei Stunden sind wir dann wieder gegangen. Da wir mit Nepomuk diese Woche wieder mit Beikost anfangen wollten, musste ich im Bio Supermarkt noch Milch holen. Auch hier war die Versuchung da, wieder einen Raw Bite Riegel zu kaufen. Ich habe mich aber auf die Milch konzentriert und mir eingeredet, dass es mir nach dem vierten Tag Fasten super geht und ich das jetzt keines falls aufs Spiel setzen werde.

Zuhause angekommen, musste ich dann den Schmelzflockenbrei für Nepomuk kochen und muss sagen: Das war wirklich hart. Besonders als ich eine Banane reinpüriert habe, war ich kurz vor aufgeben. Obwohl es normale Kuhmilch war und ich diese seit fast zwei Monaten meide, hätte es mich hier fast erwischt.

Danach habe ich mir erstmal 1 Liter Suppe gemacht. Ich glaube, dass war fast ein wenig viel und werde für den zweiten Tag mal auf 500 ml runtergehen. Gesättigt hat sie gut, wobei ich auch bis in die Abendstunden keinen Hunger verspürt habe. Wobei der grüne Tee am Nachmittag sicher geholfen hat.

Die Gelüste

Ich hatte zwar keinen Hunger, aber so schlimme Gelüste. Ich habe in Gedanken Käsespätzle und ein Wiesn Brathendl verspeist. Die Vorstellung war so intensiv, dass ich den Geschmack des Hendl fast auf meiner Zunge gespürt habe.

Auch das Verlangen nach einem normalen Brötchen mit Butter und Leberwurst wurde auf einmal ganz groß.

Ich hätte mit sowas ehrlich gesagt nicht gerechnet, denn seit ich vegan bin, hatte ich auf sowas gar keine Lust, geschweige denn habe ich einen Gedanken daran verschwendet.

Der Körper

Ich war den ganzen Tag über müde und schnelle Bewegungen waren gar nicht möglich, da ich dann echt Probleme mit dem Kreislauf bekommen habe. Als ich mit Nepomuk spazieren war, kam es mir zwar unheimlich kalt vor, aber sonst hatte ich eigentlich keine Probleme.

Das Problem, in Form von Kopfschmerzen, kam dann nachmittags. Ich weiß, dass es die Entgiftungsanzeichen sind, aber so schlimme Kopfschmerzen hatte ich nicht erwartet.

Erschlagen durch die Kopfschmerzen bin ich dann gegen 20:30 Uhr ins Bett gefallen.  Ich hoffe Tag 2 wird besser.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.