Gedankengang: Mehr Stauraum durch ein Multifunktionsbett

Heute schreibe ich mal wieder aus meinem neuen Lieblingszimmer: Unserem Schlafzimmer. Vor ein paar Wochen hatten wir ja die spontane und glorreiche Idee einfach unser Bettgestell abzumontieren. Der Vorteil ist hierbei, dass das Bett weit unten ist und Nepomuk somit quasi nicht mehr rausfallen kann. Der Nachteil: Die Matratzen liegen aktuell nur auf dem Lattenrost und bei jeder Bewegung verschieben sich Lattenrost und Matratzen. Auf Dauer ist das für mich keine befriedigende Lösung.

Ein weiteres Problem, dass sich uns noch stellt, ist das Platzproblem. Wir optimieren zwar fast täglich unsere Wohnung und misten fleißig aus, aber ob das auf Dauer reicht, wage ich zu bezweifeln. Gerade mit einem Baby, der ganzen Kleidung, dem Spielzeug und den Windeln ist das Thema Platz bei einer 66 qm Wohnung doch ein ganz erhebliches.

Da wir einen Umzug aber weiterhin ausschließen, muss ich mir natürlich andere Optionen suchen. Bei meiner Recherche bin ich auf das Multifunktionsbett von Hellweg gestoßen und muss sagen, dass ich von der Aufteilung der Schubladen und Fächer angetan bin.

Quelle: Hellweg.de

Quelle: Hellweg.de

Es ist mit seinen Maßen von 166,3 x 209,0 cm nicht schmaler als unser aktuelles Bett und in dem schlafen wir ja auch ohne Probleme zu dritt. Die Höhe von 47 cm ist natürlich ein Thema, bei dem ich Bedenken habe, ob das für Nepomuk nicht zu hoch ist. Auf der anderen Seite könnte man eine kleine Rutsche anbauen, über die Nepomuk immer ins Bett krabbeln oder aus dem Bett rutschen kann. Die Rutschen im Pikler Kurs findet er ja auch super. 🙂 Zudem ist er bald ein Jahr und ich denke, dass er dann schon lernt, wie er gut ins Bett kommt und wieder raus. Gestern war ich mit einer Freundin essen und ihre Tochter schläft im Hochbett und fällt da auch nicht raus.

Was ich an dem Bett einfach super finde, ist der Stauraum. Ich habe mir jetzt in unserem Bett angewöhnt tagsüber das Bettzeug wegzuräumen, damit Nepomuk spielen kann. Das Bettzeug lagere ich aktuell im nebenstehendem Laufgitter, aber mit der Lösung bin ich nicht zufrieden aktuell. Das Laufgitter stellt aktuell eine Gefahr da, da Nepomuk immer über den „Zaun“ schaut und ich Angst habe, dass er reinfällt. Wegräumen kann ich es aber nicht, da sonst die Lattenroste und Matratzen wieder auseinander rutschen. Bei dem Multifunktionsbett kann ich das Bettzeug in die Schubladen unter der Schlafmatratze räumen, damit wäre Platz für Nepomuk zum spielen und das Bettzeug wäre nicht mehr sichtbar.

Neben den großen Fächern für das Bettzeug gibt es noch kleinere Fächer in denen ich entweder die Bettwäsche oder Nepomuks Spielzeug aufbewahren würde. Aktuell überlegen wir ja unsere Bücherregale im Wohnzimmer aufzulösen. Da diese aktuell auch Platz für Nepomuks Spielsachen bieten, wäre ein Ausweichen auf die Stauräume beim Multifunktionsbett dringend notwendig, wenn wir nicht alles auf dem Boden lagern wollen.

Die Schubladen und offenen Regale sind ja auch gut für Nepomuk zugänglich, sodass er sich sein Spielzeug jederzeit holen kann. Ob wir aber die Nachttische wirklich benötigen, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.

Je mehr ich über das Bett schreibe, desto mehr bin ich von der Idee begeistert, denn wir hätten doch einige Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

  • Stabiles Bett und kein „Auseinanderrutschen“ der Lattenroste und Matratzen
  • Große Schlaffläche für uns drei
  • Stauraum für Bettzeug, das aktuell tagsüber im Laufgitter lagert
  • Stauraum für Nepomuks Spielzeug, dass aktuell im Wohnzimmer in den Bücherregalen lagert
  • Einrichtung der Regale und Schubladen nach Montessori, mit klarer Boxenaufteilung für die unterschiedlichen Spiel- und Lernmaterialen
  • Anbau einer Rutsche für Nepomuk, über die er ins und aus dem Bett gelangt
  • Das überflüssige Laufgitter und das zu klein gewordene Beistellbett können abgebaut werden

Über Pinterest bin ich mal wieder auf die Idee für ein Multifunktionsbett gekommen. Dort gibt es wirklich tolle Ideen und hätten wir einen größeren Raum und kein Dachgeschoß, dann wäre der Einbau einer Erhöhung sicher eine Alternative gewesen. Hätte dann aber immer noch nicht unser Schlafproblem gelöst. 🙂

Quelle: Buzzfeed, Pinterest

Quelle: Buzzfeed

Aktuell denke ich, dass es mit dem aktuellen Bett noch funktioniert und wir uns erstmal um unsere Bücher kümmern müssen. Auf Dauer sollten wir aber über eine langfristige Lösung im Schlafzimmer nachdenken und das Multifunktionsbett ist sicher mehr als einen kurzen Gedankensprung wert.

Wie ist das bei euch? Habt ihr Erfahrungen mit einem Multifunktionsbett und wenn ja, was sollten wir beachten?

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