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26Mai/15

Mit Sport und veganer Ernährung 10 Kilo abgenommen

Ich liebe das Laufen

Nach dem Samstagslauf

Als ich am Wochenende auf die Waage ging, habe ich fast einen Luftsprung gemacht. Ich habe seit dem 01. Januar 2015 nun 10 kg abgenommen. Ich bin so glücklich und zufrieden über diese Entwicklung, dass ich das jetzt einfach mal posten muss.

Mit dem Ergebnis habe ich nun mein Gewicht vor der Schwangerschaft wieder. Für mich aber kein Grund mich auszuruhen. Bis zum meinem Zielgewicht sind es noch 5 kg, die ich aber hoffentlich noch in 2015 schaffen werde. Da wir Ende November nach New York fliegen werden, wäre es mein Wunsch, ach was, meine Herausforderung bis dahin mein Zielgewicht zu erreichen.

Aktuell geht es mir sehr gut und ich fühle mich, trotz Baby und Schlafmangel, so fit wie nie zuvor. Und während der Kleine genüsslich an einer Brezel lutscht und der Lounge Music lauscht, möchte ich hier kurz nochmal darstellen, wie meine Ernährung und mein Sportprogramm aussah bzw. noch aussieht und wohl auch dauerhaft bleiben wird.

Vegan und zuckerfrei

Zum 01. Januar 2015 habe ich meine Ernährung auf vegan umgestellt. Ich habe mich für den ganzen Januar an das Konzept der Vegan For Fit Challenge gehalten, über das ich aber schon genau geschrieben habe.

Ein Grundgedanke bei dieser Challenge ist der Verzicht auf Zucker, Kaffee, Alkohol und natürlich das sehr fiese Weißmehl. Der Anfang war hart, aber Tag 8 gab es so einen Energieschub, dass ich nicht glauben konnte, zu was mein durch Schwangerschaft, Wochenbett und Schlafmangel gebeutelter Körper alles fähig ist.

Die 30 Tage haben meine Einstellung zum Essen nachhaltig geändert. Ich meide noch heute Zucker und Alkohol. Weißmehl mag ich nicht mehr, aber ab und an gönne ich mir mal eine Brezel. Diese Ausrutscher bestraft mein Bauch sofort mit Blähungen und Krämpfen (sehr ätzend). Allerdings habe ich noch keinen Ersatz für Weißmehl gefunden, denn ich bin viel mit Nepomuk unterwegs und ab und an verlassen auch mich mal die Kräfte. Aber ich gebe nicht auf und suche weiter. 🙂

Einzig zum Kaffee bin ich wieder zurück gekehrt, leider genauso leidenschaftlich wie vor der Challenge. Mittlerweile kann ich morgens locker eine Kanne Espresso trinken  oder mit einem Becher Kaffee ins Fitnessstudio laufen. Das ist nicht gut und darum werde ich jetzt wohl wieder auf Getreidekaffee umsteigen.

Mein Sportprogramm

Glücklich im Fitnessstudio

Glücklich im Fitnessstudio

Ich glaube, dass man auch ohne Sport abnehmen kann. Aber mit Sport ist es aus meiner Sicht nachhaltiger. Und mit Sport meine ich nicht nur Fitnessstudio oder Joggen, sondern auch spazieren gehen. Diese drei Arten von Bewegung waren bei mir sehr wichtig.

Mit Fitnessstudio hat es angefangen und das Fitnessstudio ist auch heute ein sehr wichtiger Bestandteil. Da Anfang Januar das Wetter für das Laufen definitiv zu kalt war, bin ich stattdessen mehrmals die Woche ins Fitnessstudio gegangen.

Bei jedem Besuch mache ich drei Durchgänge beim Zirkeltraining und danach noch zwei Geräte für die Beine und meine Bauchübungen. Wenn ich alles straff durchmache, dann ist das ganze Training in 40 Minuten durch. So schaffe ich immer zwischen 06:00 und 07:00 Uhr mein Fitnesspensum.

Vor ein paar Wochen habe ich wieder mit dem Laufen angefangen. Das Wetter ist aktuell perfekt dafür, denn ich bin eher ein Schlecht-Wetter-, als ein Schön-Wetter-Läufer. Ich liebe es im Regen zu laufen und so versuche ich jetzt jeden zweiten Tag meinen Speck in den Teer zu treten. Den Wecker stelle ich mir auf 05:30 Uhr und dann laufe ich kurz vor 06:00 Uhr los. Unter der Woche laufe ich 5 km, am Wochenende auch mal 9 km. Ich möchte es langsam angehen lassen, denn meine Knie sind ehrlich gesagt nicht mehr die jüngsten. 😉

Neben Fitnessstudio und Laufen gibt es noch das spazieren gehen. Ich lebe in München unweit der Isar, das ist das natürlich easy mit dem entspannten Kinderwagen durch die Gegend schieben. Es gab Zeiten, da bin ich mit Nepomuk in Summe bis zu 16 km am Tag gelaufen. Morgens und nachmittags. Das hatte den einfachen Grund: Nepomuk wollte irgendwann zuhause nicht mehr schlafen, dafür hat er stundenlang im Kinderwagen geschlafen. Also habe ich geschoben: Bei Wind und Wetter. Selbst starker Schneefall hat uns nicht stoppen können. Erstaunlicherweise wurden weder Nepomuk noch ich krank. Ein Hoch auf unsere Abwehrkräfte.

Wie geht es weiter?

Es geht weiter wie bisher 🙂 Ich fühle mich super und mir geht es körperlich und seelisch gut. Ich bin der festen Überzeugung, dass Essen unser Wohlbefinden mehr beeinflusst, als wir wahrhaben wollen. Jetzt, wo ich die ganzen Konservierungsstoffe und das Junk Food weglasse, geht es mir einfach blendend und ich bin voller Energie. Yeah, ich werde die letzten 5 Kilos noch knacken, komme was wolle.

01Feb/15

6,5 Kilo abnehmen in 30 Tagen dank Vegan For Fit!

Die Vegan For Fit Challenge ist vorbei. 30 Tage keine tierischen Produkte, kein Weißmehl, kein Zucker, kein Alkohol, kein Kaffee. Außenstehende könnten jetzt die Reihe mit: „30 Tage keinen Spaß“ fortsetzen. Wer das meint, den lasse ich gern im Glauben, dass er nichts verpasst hat, denn nicht jeder soll sich so super fühlen wie ich. Doch bevor ich mit dem ganzen Wohlfühlgedöns beginne, hier schon mal die harten Fakten:

  • Gewicht: – 6,5 Kilo
  • Bauchumfang: – 10 cm
  • Linker Oberschenkel: – 4 cm
  • Rechter Oberschenkel: – 3 cm
  • Linker Oberarm: – 2 cm
  • Rechter Oberarm: – 1 cm

Wenn man bedenkt, dass ich die 30 Tage nicht wirklich gehungert und auch nicht auf so tolle Sachen wie Sushi, Pizza und Schokolade verzichtet habe, dann finde ich das Ergebnis super.

Veränderungen am Körper

Fangen wir mit den Veränderungen am und im Körper an, die mir in den letzten Wochen aufgefallen sind. Da wäre zum einen die Haut, die seit der veganen Ernährung so viel besser geworden ist. Wenn ich über Arme und Beine fahre, dann fühlt sich die Haut super weich und glatt an. Auch habe ich das Gefühl das sie minimal straffer geworden ist. Die ersten drei Wochen wurde meine Gesichtshaut immer besser und reiner. Ich hatte keine Pickel mehr, die Haut wurde reiner und glatter. Seit dieser Woche ist zwar meine Haut ständig rot, aber darüber habe ich ja schon geschrieben. Ich denke nicht das es mit der veganen Ernährung zusammenhängt, sondern eher mit der Santaverde Gesichtspflege oder dem rauen Wetter.

Meine Magen- und Kopfschmerzen sind verschwunden. Zudem habe ich kein tägliches Grummeln mehr im Magen. Bis auf die letzte Woche lief meine Verdauung auch wieder super, was man von der Zeit im Dezember nicht sagen konnte.

Ich fühle mich viel fitter und habe das Gefühl manchmal vor Energie zu zerplatzen, Ich kann stundenlange Spaziergänge mit Nepomuk machen, ohne das mir das etwas ausmachen würde. Selbst Schnee und Regen kann uns nicht aufhalten. 🙂

Was mich am meisten erstaunte, war das Verschwinden des Heißhunger. Ich hatte seit jeher leider unter einem ständigen Heißhunger zu leiden. Egal wo ich war, ich wollte immer essen. Meist nur eine „Kleinigkeit“, aber immer musste irgendwas zwischen meinen Kiemen sein. Mit der Challenge ist das verschwunden. Ich habe teilweise erst Mittags realisiert, dass ich noch nichts gegessen habe. Sicher, dass ist nicht gesund und auch nicht der Sinn von Vegan For Fit, aber wenn Nepomuk morgens etwas mehr Zuwendung brauchte oder wir früh aus dem Haus mussten, dann konnte ich nichts essen. Aus der Erfahrung der letzten Wochen habe ich aber gelernt und mir jetzt immer entweder einen Matcha Shake oder Amaranth Riegel mitgenommen. Sollte ich doch Hunger haben, konnte ich immer auf etwas zurückgreifen, denn unterwegs mal schnell nen Happen essen, geht bei der Challenge leider nicht.

Veränderungen im Geist

Wenn man sich 30 Tage vegan ernährt, dann fängt man an, sich Gedanken zu machen. Ich habe in den letzten Wochen viel nachgedacht – über Essen, Ernährung, Sport, mein Leben, meine Familie, meine Zukunft. Ich finde ich bin ruhiger und entspannter geworden. Natürlich könnte ich immer noch ausflippen, wenn mir jemand den Aufzug in der U-Bahn wegschnappt, der seinen Arsch auch die Rolltreppe hoch bewegen könnte oder über Autofahrer die über grüne Fußgängerampeln rasen, auch wenn gerade eine Mutter mit einem Kinderwagen die Straße überquert. Aber ich wünsche diesen Menschen nicht gleich den Tod an den Hals, sondern denke der Teufel tut es auch erstmal. 🙂

Spaß beiseite: Ich sehe alles jetzt etwas gelassener und hetze nicht mehr rum. Diese Entwicklung ist schon sehr positiv für mich. Zudem habe ich jetzt mit Yoga angefangen. Es sind zwar nur 1,5 h pro Woche, aber immerhin besser als gar nichts.

Mein Verhältnis zum Sport

Ich war immer ein Läufer und werde wohl immer ein Läufer sein. Doch seit dem Marathon fällt es mir sehr schwer mehr als 2,5 Kilometer am Stück zu laufen. Zwar bin ich ungewollt schneller als früher, aber habe eben keine Kondition mehr. Da ich im Januar erst wieder angefangen habe, kann es natürlich auch am Wetter liegen. Die Temperaturen fördern nicht gerade den Wiedereinstieg ins Laufen. Vor zwei Wochen habe ich dann vor den ganzen Laufversuchen kapituliert und gehe nun mindestens zweimal die Woche ins Fitnessstudio auf den Crosstrainer. Unter der Woche laufe ich 35 Minuten, am Wochenende, wenn die Kondition es zulässt 50 Minuten. Der Crosstrainer bekommt mir sehr gut und ich kann nebenbei auf meinem Kindle lesen – für mich ein echter Benefit.

Generell besuche ich das Fitnessstudio seit Beginn der Challenge fast täglich. Mittwochs und samstags sogar gleich zweimal am Tag. Ich mache meist das Zirkeltraining, trainiere meine Oberschenkel und meinen Bauch. Danach geht es wieder frisch gestärkt nach Hause.

Doch nicht nur Zirkeltraining und Crosstrainer begeistern mich, sondern seit neuestem auch Pilates und Yoga. Ich bin so froh, dass mein Fitnessstudio diese beiden Kurse abends bzw. am Wochenende anbietet. Klar ist es hart mittwochs um 20 Uhr nochmal aus dem Haus zu gehen, um 20:25 Uhr bei Pilates auf der Matte zu stehen oder gar am Samstag um 16:45 Uhr Yoga und um 18:00 Uhr noch 15 Minuten Mediation mitzumachen. Wenn ich überlege, ob ich gehen soll, dann denke ich immer an die letzte Stunde und wie toll ich mich danach gefühlt habe. Das macht das Aufraffen ganz leicht. Für mich sind diese Besuche im Fitnessstudio auch eine Auszeit vom Mama-sein. In den Kursen bin ich keine Mama, sondern eine Frau, die ihr Körpergefühl verbessern möchte. Mittlerweile merke ich gerade im Yoga, dass mir manche Bewegungen leichter fallen und sich auch so langsam meine Muskeln wieder dehnen und ich vielleicht im Jahr 2020 endlich mit meinen Händen den Fußboden berühren kann ohne die Knie anzuwinkeln. 😉

Ich denke, dass man ohne Sport bei der Vegan For Fit Challenge auch abnimmt, aber ich wollte eben nicht nur abnehmen, sondern etwas ganzheitliches für Körper und Geist tun – mit der Kombi „Vegan + Sport“ habe ich das Ziel aus meiner Sicht mehr als erreicht.

Unterstützung durch Facebook

Durch Zufall habe ich auf Facebook eine Gruppe entdeckt, die eben zum 1. Januar mit der Challenge startete. Spontan habe ich mich angemeldet und muss sagen, dass mir die Gruppendynamik sehr geholfen hat. Ich wusste ich war nicht allein, wenn ich mal wieder keinen Bock auf Mandelmus hatte oder einen leichten Tiefhänger hatte. Viele posteten super Bilder von ihrem Essen, hatten Tipps auf Lager, wie man bestimmte Speisen pimpen konnte oder teilten ihr Wissen zum Beispiel über Agavendicksaft. Ich selbst habe mich vom Agavendicksaft verabschiedet und verwende nur noch Reissirup und Kokosblütensirup, auch ersetze ich das Mandelmus durch Cashewmus, wo ich nur kann. Die Gruppendynamik auf Facebook hat mir sehr geholfen und ich hoffe, dass die Gruppe auch nach Ende der Challenge noch aktiv sein wird.

Mein Fazit

Für mich war die Vegan For Fit Challenge der beste Start ins Jahr seit langem. Ich bin so froh, dass ich sie gemacht habe und wirklich jeden Tag genossen. Ich hatte nie das Gefühl auf irgendwas verzichten zu müssen. Allein der Kaffee hat mir die ersten Tage gefehlt. Wenn ich an den Energieschub am achten Tag der Challenge denke, kann ich nicht glauben, wie sehr ich meinen Körper mit der falschen Ernährung gelähmt habe. Ich hätte schon früher viel mehr Energie haben können, aber offensichtlich musste ich mich erst richtig schlecht und fett finden, um etwas zu ändern. Wer mit sich nicht zufrieden ist oder sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, dem kann ich nur empfehlen 30 Tage auf die Challenge zu verwenden. Früher dachte ich immer Vegetarier und Veganer hätten nicht viel Abwechslung im Speiseplan und könnten nur zwischen Getreide, Nüssen, Obst und Gemüse wählen. Wenn ich heute daran denke, muss ich lachen. Seit der Challenge habe ich so viele neue Sachen kennengelernt: Matcha, Chia, Maca Pulver, Goji Beeren. Dazu bin ich auf Instagram auf so viele neue Rezepte gestoßen, die ich alle unbedingt ausprobieren möchte. Mein Ernährungsplan hat sich so erweitert, dass ich nun spontan entscheiden kann, ob mir nach Low Carb Sushi, Zucchini Lasagne oder Low Carb Pizza ist. Diese Vielfalt hatte ich früher nicht, denn die meisten Rezepte waren kompliziert und man musste so viel Sachen kaufen, die man nicht auf andere Rezepte anwenden konnte. Ich habe durch Vegan For Fit meine Liebe zum Kochen und Backen entdeckt und finde es toll, am Wochenende ein leckeres Essen zu kochen oder Schokolade selbst herzustellen.

Mit Entzug hat Vegan For Fit rein gar nichts zu tun. Selbst ich als ehemaliger Junk Fooder war mit den Rezepten mehr als zufrieden und bin jetzt begeisterter Hersteller von Schokolade, Amaranth Riegeln und eigener Mandelmilch. Mittlerweile kaufe und konsumiere nicht mehr unüberlegt, sondern passe genau auf, was in und an meinen Körper gelangt. Ich habe seit Beginn der Challenge bis auf ein paar Riegel der Marke Raw Bite und etwas Getreidekaffee nur Sachen zu mir genommen, die ich entweder selbst zubereitet habe oder bei denen ich sicher sein konnte, dass sie eine gute Qualität haben, wie zum Beispiel Matcha oder Chia Samen. Langsam steige ich auch   vegane Kosmetik und Körperpflege um. Ich werde sicher nie ein total veganes Leben führen, aber jeder Schritt den ich gehe, ist besser als stehenzubleiben.

Für mich habe ich entschieden, dass ich auch zukünftig auf Zucker, Weißmehl, koffeinhaltigen Kaffee und Alkohol verzichten möchte. Die Vegan For Fit Ernährung führe ich noch bis 17. Februar durch, werde aber auch mal andere leckere Rezepte ausprobieren, die ich auf Instagram entdeckt habe. Ab 18. Februar werde ich bis Ende des Monats Heilfasten und bin gespannt auf diese Erfahrung.

Ich bin nun mit meinem Körper zufrieden wie schon lange nicht mehr. Ich fühle mich gut und rein, habe das Gefühl meine Gelüste unter Kontrolle zu haben und verspüre kein Drang nach Convinence Food. Ich kann nur jedem empfehlen, diese 30 Tage zu investieren oder auch nur mal eine Woche die Challenge zu testen. Es lohnt sich.

Hier ist übrigens ein typischer Tag aus meiner Vegan For Fit Challenge. Ein sehr umfangreiche Bilddokumentation gibt es übrigens auf meinem Instagram Profil.

Ein Tag Vegan For Fit

29Jan/15

Tag 27 der Vegan For Fit Challenge: Knapp 6 kg leichter

Zeit für ZirkeltrainingAm Dienstagmorgen sah die Welt schon ganz anders aus. Morgens bin ich voll motiviert zum Sport gegangen und habe mein Zirkeltraining absolviert. Mir ging es ja schon die letzten Tage nicht so dolle. Auch beim Zirkeltraining merke ich gerade, dass ich bei manchen Geräten mit den Gewichten wieder runtergehen muss.

Ich denke, dass ich meinem Körper in den letzten Wochen vielleicht zu viel zugemutet habe und zwei Tage Erholung nicht genug sind. Vielleicht hat mir aber auch das Wetter zugesetzt, denn ich war mit Nepomuk wirklich viel draußen und aktuell macht die Schnee-Regen-Sonne-Kombination einen sehr fertig. Trotz allem war ich stolz, dass ich mich Dienstagmorgen zum Sport aufraffen konnte. Und als Belohnung hat meine Waage dann auch viel weniger angezeigt. Jetzt habe ich seit Beginn der Challenge 5,9 kg abgenommen und bin so glücklich.

Nepo und ich beim BabyschwimmenFür uns stand am Dienstagvormittag das erste Mal Babyschwimmen auf dem Programm. Schon am Montagabend habe ich angefangen den Rucksack für uns beide zu packen. Der Rucksack war letztendlich so voll, wie sonst bei einem Wanderwochenende. Wir hatten uns für den offenen Kurs um 10:00 Uhr im Michaelibad entschieden. Ich muss sagen mit Baby und Babywanne ist es ganz schön umständlich in die Toiletten und Umkleiden zu kommen. Trotzdem haben wir es geschafft um 9:45 Uhr am Schwimmbecken zu sein. Es ist schon so lange her, dass ich in einem Schwimmbad war. Meine Figur war da übrigens ein Hauptgrund. Vom Babyschwimmen war ich sehr positiv überrascht und ich glaube auch Nepomuk hat es Spaß gemacht. Die halbe Stunde im Wasser haben wir sehr genossen und auch das Untertauchen zum Abschluss hat Nepomuk sehr gut gemeistert,

Pflanzerl mit LinsenmehlAls ich aus dem Wasser gestiegen bin, habe ich gedacht, dass mir Arme und Beine abfallen. Eine halbe Stunde hockend im Wasser zu verbringen und immer die Arme ausgestreckt lassen, macht ganz schön fertig und hungrig. Als wir das Schwimmbad verlassen haben, hatte ich so Hunger, dass ich beim nächsten Supermarkt eine Banane kaufen musste. Da ich immer noch Hunger hatte, beschloss ich zum Dienstagsmarkt zu laufen, denn dort war mein liebster veganer Stand. Neben einem Getreidekaffee habe ich mir dann auch zwei Pflanzerl aus Linsenmehl gegönnt. Da es bei Vegan For Fit ja auch Linsensuppe gibt, können Pflanzerl aus Linsenmehl so verkehrt nicht sein. Die zu essen war so lecker. Ich war der glücklichste Mensch auf der Welt. Danach sind wir noch Schwimmwindeln kaufen gegangen, anschließend wieder Richtung Wohnung.

Mittags gab es den Alge Drink und ein paar Stückchen meiner veganen Schokolade. Da Nepomuk mal wieder nicht schlafen wollte, bin ich nachmittags mit ihm spazieren gegangen. Leider habe ich mich total verkalkuliert und wir wurden vom Schnee überrascht. Ohne Handschuhe bin ich fast gestorben. Kinderwagen, Wickeltasche und ich waren eingeschneit, nur Nepomuk hat selig geschlafen. Nach 1,5 Stunden habe ich beschlossen, dass wir lange genug an der frischen Luft waren und bin wieder nach Hause gefahren.

Abends habe ich mir dann die Low Carb Pizza vom Wochenende warm gemacht. Im Gegensatz zu den Zucchini Spaghetti mit Avocado war die Pizza wenigstens noch genießbar. Trotz des schlechten Wetters war dieser Tag wirklich ein toller Tag.

 

 

 

25Jan/15

Tag 23 der Vegan For Fit Challenge: PEKiP und Low Carb Pizza

Ausdauer im FitnessstudioTag 23 begann für mich schon sehr früh. Da mein Freund um 8 Uhr einen Friseurtermin hatte, musste ich schon um 6 Uhr im Fitnessstudio sein, um meine Einheit auf dem Crosstrainer zu absolvieren. Am Mittwoch fand ich es auf dem Crosstrainer so langweilig, dass ich am Freitag meinen Kindle dabei hatte.

Ich lese aktuell sehr viel über Montessori, ein Erziehungskonzept, dass auf der selbständigen Erfahrung des Kindes beruht. Der Leitspruch des Konzeptes ist: Hilf mir es selbst zu tun. Ich finde das Konzept spannend, weil ich der Meinung bin, dass wir in der schnelllebigen Gesellschaft den Kindern manchmal nicht die Zeit geben, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Und da fange ich ganz klar auch bei mir an. Seit ich mich mit Montessori beschäftige, ertappe ich mich immer wieder bei Dingen, die man eigentlich nicht machen sollte. So lässt sich Nepomuk gern an den Armen hochziehen, um dann im Sitzen alles zu überblicken. Das ist aber nicht gut, denn wenn ich ihm immer helfe, dann verliert er den Anreiz es selbst zu tun. Aber das nur als kleiner Exkurs, denn noch stehe ich mit meinem Wissen über Montessori ganz am Anfang. Zudem gehört das Thema nun nicht unmittelbar zur Vegan For Fit Challenge.

Die letzte PEKiP StundeWomit wir aber auch leider schon beim nächsten Thema wären, dass nicht unmittelbar zur Challenge gehört, mich aber doch die letzten zehn Wochen wöchentlich beschäftigt hat: PEKiP. Wir hatten am Freitag die letzte Stunde des ersten Kurses. Ich spreche vom ersten Kurs, weil das PEKiP Konzept vorsieht, das Baby das komplette erste Jahr zu begleiten. Ich hatte schon in meinem anderen Blog meine Meinung über PEKiP kundgetan und dafür von einer PEKiP-Trainerin eine erboste Mail bekommen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe kein Problem mit PEKiP, ich habe ein Problem mit der Kursleiterin. Da sie in dem Moment aber PEKiP präsentiert, habe ich in zweiter Linie wohl auch ein Problem mit PEKiP und der Sinnhaftigkeit dieses Konzeptes. An diesem Freitag war nun der letzte Kurstag und ich finde es schade um die Mütter, die ich dort kennengelernt habe. Ich fand, wir waren eine super Gruppe und hoffe das der Kontakt weiter bestehen bleibt. Der erste Schritt, eine WhatsApp-Gruppe zu gründen, ist schon mal getan.

Obwohl ich mit der Kursleiterin nicht zufrieden war, denke ich weiterhin, das PEKiP sinnvoll ist, schon allein wegen der Kontakte mit anderen Kindern. Und so habe ich mich entschlossen den Folgekurs zu besuchen, allerdings den, der immer nach unserem Kurs stattfand. Das heißt PEKiP und die Location bleiben gleich, die Kursleiterin und die Kurszeit ändern sich. Ich denke 11 Uhr ist auch eine super Zeit für Nepomuk, da wir uns morgens nicht immer so abhetzen müssen. Der Folgekurs geht zudem erst am 27.02. los und bis dahin können wir freitags wieder zu unserem Baby Treff in die Fabi Bogenhausen gehen.

Nach der letzten PEKiP Stunde saß ich noch mit einigen anderen Müttern beim Kaffee im gegenüberliegenden Einkaufszentrum. Wobei ich natürlich nur einen grünen Tee getrunken habe. Danach waren Nepo und ich noch Zutaten einkaufen, damit ich Freitagabend meine Low Carb Pizza und am Samstag Zucchini Spaghetti mit Avocado-Basilikum-Pesto und Walnuss-Tomaten-Pesto machen kann.

Yoda HoodieNach dem Einkauf sind wir wieder zurück nach Haidhausen gelaufen. Das hatte zwei Gründe: Zum einen hat Nepo noch geschlafen und ich wollte einfach noch etwas an der frischen Luft sein. Etwas ist gut, wenn wir ca. 5 bis 6 Kilometer laufen müssen, um wieder in Haidhausen zu sein. Der andere Grund war der defekte Aufzug an der U-Bahn-Haltestelle Quiddestraße. Als ich am Morgen aus der U-Bahn stieg, wurde er gerade repariert, so dass ich mit Nepo und dem Kinderwagen die Rolltreppe benutzen musste. Ich meide Rolltreppen wo es nur geht, weil ich Angst habe, dass mir der Kinderwagen aus der Hand gleitet oder umkippt. Vor mir war eine Frau, ebenfalls mit Kinderwagen. Sie fuhr mit den Vorderreifen zuerst auf die Treppe, was ich auch gemacht habe. Nur leider hatte sie vier und ich drei Reifen, d. h. vorne nur einen, weswegen ich kurz mit dem kompletten Kinderwagen ins straucheln gekommen bin. Oben angekommen, war es kein Problem mehr, aber unten ist mir fast das Herz stehen geblieben, weil ich dachte: Scheiße, scheiße, scheiße, der Kinderwagen kippt. Nepomuk hat auch etwas kritisch geschaut, als er da relativ steil im Kinderwagen lag. Jetzt habe ich noch mehr Angst vor Rolltreppen und muss wieder die bewerte Strategie fahren und mit dem Kinderwagen rückwärts die Treppe rauf.

Spielzeit mit NepomukDa mein Bedarf an halsbrecherischen Rolltreppen-Aktivitäten nun gedeckt war, bin ich eben die Kilometer gelaufen. Zuhause wieder angekommen, lag eine Überraschung auf dem Sofa. Mein Yoda Hoodie wurde geliefert und mein Freund hat ihn mir gleich ausgepackt. Nachdem Nepomuk ja nun als Darth Vader zum Fasching geht, muss ich mich ja anpassen. 🙂

Den Nachmittag haben wir wieder mit viel spielen verbracht. So langsam ist Nepomuk sehr wählerisch, was sein Spielzeug anbelangt. Auch das Bussi Bär Buch, dass ich ihm in der Schwangerschaft und nach der Geburt immer vorgelesen habe, findet er nur noch spannend, wenn er selbst darin rumblättern kann. Die Mama soll bloß nichts vorlesen oder eigenständig rumblättern, alles will Nepo machen.

Low Carb PizzaFür das Wochenende nehme ich mir ja immer vor, möglichst viel zu kochen, damit ich dann die Woche darauf immer was zu essen habe. Funktioniert meist suboptimal, weil ich immer vergesse, dass Essen aus dem Gefrierschrank zu holen. Dieses Wochenende startete ich trotzdem wieder den Versuch. Am Freitag habe ich mich also drangemacht, die Low Carb Pizza zu kochen. Da der Teig allein schon 80 Minuten im Backofen braucht, habe ich bereits nachmittags angefangen. Da Nepomuk wieder eine schlechte Phase hatte und nicht schlafen konnte, bin ich mit ihm, nachdem der Teig fertig war, noch eine Runde spazieren gegangen. Eine Runde ist gut. Wir waren 1,5 Stunden unterwegs. Wieder zurück, war mein Freund schon da, sodass ich mich um die Pizza kümmern konnte. Irgendwie habe ich aber das Rezept nicht richtig gelesen oder mir fehlte die Motivation. Die Zwiebeln habe ich gehackt, statt in Ringe zu schneiden. Die Auberginen auch gehackt, statt zu vierteln. Zucchini hatte ich viel zu viel drauf und die Käsesoße habe ich im ersten Schwung mal ohne Kurkuma gemacht und dann erst beim zweiten Schwung den Kurkuma mit reingehauen. Die Pizza sah dementsprechend aus und leider war auch der Teig etwas bröselig. Naja, aber auch zusammengefallen hat sie gut geschmeckt. 🙂

25Jan/15

Tag 22 der Vegan For Fit Challenge: Mein veganer Lippenstift

Chia Pudding mit Orange und MandelnIch mache die Challenge nun schon 22 Tage und neben meinem Körper stellt sich langsam auch der Geist auf vegan um. Ich denke zwar nicht, dass ich irgendwann auf alles tierische verzichten möchte, aber wo es möglich ist und der Wechsel nicht mit riesigen Umstellungen verbunden ist, werde ich normale Produkte durch vegane ersetzten.

Nachdem Frühstück, mal wieder Chia Pudding. Bin ich mit Nepomuk am Donnerstag wieder viel spazieren gewesen. Seit neuestem gehen wir wieder regelmäßig in den Veganz. Von uns aus ist der Laden mit den öffentlichen schwer zu erreichen, aber in Kombination mit einem langen Spaziergang an der Isar entlang, ist es super zu Fuß.

Im Veganz bin ich letzte Woche ja schon über die China Study gestolpert, diese Woche war der Kokosblütensirup und der Reissirup dran. Schon auf dem Weg dahin habe ich einen Post in einer veganen Facebook Gruppe gesehen, in der eine Userin nach Empfehlungen für vegane Lippenstifte gefragt hatte. Für mich war Lippenstift jetzt lange kein Thema mehr, da ich teilweise ganz ohne Make-up aus dem Haus bin.

Doch mit jedem Gramm das schmilzt, möchte ich auch mehr für mich tun. Ich bin immer noch der Meinung nicht ein Grund ist, nachlässig mit sich zu sein. Natürlich gibt es am Anfang wichtigere Dinge als Make-up oder den Luxus Sport zu treiben, aber nach fünf Monaten sollte es sich soweit eingependelt haben, dass man sich und sein Kind gut organisieren kann.

Veganer Lippenstift von bwcUnd so habe ich am Donnerstag spontan beschlossen mir einen veganen Lippenstift zu kaufen, Im Veganz bin ich auch fündig geworden und habe mich für ein Produkt von bwc entschieden: bwc steht für beauty without cruelty. Und da ich gerade in Shoppinglaune war, habe ich gleich auch noch den Mascara dazu gekauft. Fürs Wochenende habe ich mir vorgenommen, meine alten Kosmetikartikel zu entsorgen. Genau, ich werde sie einfach wegschmeissen. Mein Leben hat noch soviel Ballast aus der „alten Zeit“, dass alle Schränke und Schubladen überquillen. Aber ich denke, das Thema „Ballast“ gehört in einen anderen Post.

Glücklich und zufrieden bin ich also mit Kokosblütensirup, Reissirup, veganem Lippenstift und Mascara aus dem Veganz gelaufen. Im Veganz ist auch das Schnellbistro „Max Pettchen“, ein Ableger vom kultigen Vegan-Restaurant „Max Pett“. Dort hole ich mir jetzt immer einen Getreidekaffee mit Mandelmilch. Und es juckt mich ehrlich gesagt nicht die Bohne, ob das jetzt Challenge-Konform ist. Wenn ich jeden Tag zwischen 15 und 20 Kilometer laufe und ins Fitnessstudio gehe, mei, dann muss das auch drin sein.

Zirkeltraining Natürlich war ich am Donnerstagfrüh auch wieder im Fitnessstudio beim Zirkeltraining. Da der Muskelkater von Pilates meist erst zwei Tage später kommt, war das alles auch noch machbar.

Abends waren wir sehr unentschlossen was das Abendessen anbelangt. Mein Freund wollte erst nichts essen, also habe ich mir die Spaghetti Bolognese aus dem Tiefkühler geholt, sie leider aber zulange in der Mikrowelle gelassen. Schmeckte so trocken und verbrannt, dass ich beschloss Sushi zu machen. Mit unserem Moulinex Zerkleinerer geht das so fix, dass ich innerhalb von 30 Minuten für mich und meinen Freund Sushi zubereitet hatte. Nur die Küche sah danach wieder aus, wie bei den Flodders.

20Jan/15

Tag 20 der Vegan For Fit Challenge: Darth Vader und Reissirup

ZirkeltrainingTag 20 der Vegan For Fit Challenge ist auch schon wieder rum. Ich habe das Gefühl, dass die Zeit aktuell nur so rast. Heute morgen war ich wieder hoch motiviert im Fitnessstudio und habe mein Zirkeltraining absolviert. Ich fühle mich ganz schlecht, wenn morgens um 6:30 Uhr schon die Fitnessgrazien an mir vorbei flanieren. Aktuell bin ich ja doch noch eher Typ „Wassersack“. Aber jammern hilft nicht, nur trainieren und auf die Ernährung achten. Heute war zu dem wieder „Wiegetag“: 500 Gramm weniger und das nach fünf Tagen. Das war es dann wohl erstmal mit dem schnellen Gewichtsverlust. Motiviert bin ich aber trotzdem noch. 🙂

Heute morgen habe ich dann auch gleich mal das Frühstück weggelassen und nur eine Kanne Detox Tee von Kusmi getrunken. Ehrlich gesagt, hatte ich den besser in Erinnerung. Nachdem ich Nepo gewaschen und angezogen hatte, sind wir wieder spazieren gegangen – in Summe 2 Stunden. Während des Spaziergangs waren wir dann auch gleich einkaufen und ich habe mal wieder den Alnatura leergekauft: Mandelmuss, Kakaobutter, gepuffter Amaranth, Ahornsirup, Mandeln … Immerhin bekomme ich darauf Payback Punkte 🙂

Nepo als Darth VaderMittags habe ich mir dann schnell Gemüse mit Kokosmilch gemacht. Das hatte ich letzte Woche schon zweimal und werde es auch morgen nochmal essen. Das geht schnell und ist super easy.

Nachmittags sind Nepomuk und ich nochmal 1,5 Stunden spazieren gegangen, damit der Kleine auf seinen Schlaf kommt. 🙂

Mein heutiges Highlight: Als der Papa heute nach Hause gekommen ist, hatte er das Darth Vader Kostüm für Nepomuk dabei. Boah, ich bin so verliebt in meinen kleinen Darth Vader.

Habe mir schon drei Termine rausgesucht, an denen in Haidhausen Kinderfasching gefeiert wird. Auch zum Faschingsumzug am Marienplatz werden Nepomuk und ich gehen, wenn das Wetter mitspielt. Wahrscheinlich werden jetzt einige Mütter denken, dass ich nicht alle Tassen im Schrank habe und meinen Sohn in sowas reinstecke. Aber ehrlich, wer will den sein Kind in ein Affenkostüm oder als dämliches Kaninchen verkleiden.

Amaranth Riegel auf dem BackblechNach dem der Kleine ins Bett gegangen ist, habe ich jetzt noch mal aus dem Vegan For Fit Programm die Amaranth Riegel ausprobiert. Noch liegen sie auf dem Backblech auf dem Balkon und kühlen aus. Ich bin gespannt, wie sie schmecken werden, denn ich habe statt Agavendicksaft diesmal Reissirup genommen und statt der Kirschen Goji Beeren – mal sehen, ob das eine geschmackliche Auswirkung hat. Morgen werde ich dann einen als Snack mit auf den Weg nehmen, damit ich unterwegs nicht verhungere.

Ich kann es nicht glauben: Nur noch 10 Tage bis zum Ende der Challenge! 🙁

 

18Jan/15

Tag 12 der Vegan For Fit Challenge: Fitness Kickstarter

So faul der Sonntag war, so motiviert bin ich am Montag früh um 06:00 Uhr ins Fitnessstudio gegangen. Mit Beginn der Challenge habe ich mir vorgenommen, nicht nur gesund zu essen, sondern auch wieder richtig Sport zu treiben. Also gehe ich jetzt immer regelmäßig ins Fitnessstudio, laufen und viel spazieren. So also auch am Montag: Ich also ins Fitnessstudio, mein Zirkeltraining absolviert, dann speziell nochmal meine Oberschenkel außen und innen trainiert, sowie Sit-ups für den Bauch. Danach ging es schnell wieder heim zu Mann und Sohn.

Wenn ich früh Sport gemacht habe, starte ich leichter in den Tag, auch wenn das aufstehen vor dem Sport schwerfällt. Nach der Rückkehr geh ich erstmal in die Küche und mache mir einen Matcha, weiche die Chia Samen in Wasser auf, damit ich sie später essen kann.

Spielzeit mit NepomukDanach bereite ich alles für den Kleinen vor: Wickeltisch, Spielwiese, Heizlüfter, frische Wäsche, seine Milch. Nachdem mein Freund, also der Papa, morgens noch mit ihm geschmust hat und dann ins Büro verschwindet, beginnt unser Tag: Ausziehen, waschen, essen, spielen, anziehen, spazieren gehen und dabei viel schlafen, einkaufen, heimkommen, essen, spielen, schlafen, spielen, nörgeln, anziehen, spazieren gehen, schlafen, nörgeln, essen, nörgeln, schlafengehen, gute Nacht. So in etwa läuft unser Tag ab.

Wenn ich mit dem Kleinen spiele, frühstücke ich nebenbei: Chia Pudding mit Äpfeln, Kiwi oder Beeren. Das ist lecker und macht satt. Danach gebe ich ihm zu essen, ziehe in an und dann gehen wir spazieren.

Stand-Up Paddeling in der IsarDiese Woche habe ich mir vorgenommen 100.000 Schritte zu laufen. Das klingt viel, ist es aber eigentlich nicht. Am Montag allein bin ich schon 23.482 Schritte gelaufen, kombiniert mit einem herrlichen Spaziergang an der Isar entlang. Die Spaziergänge sind in der Vorweihnachtszeit komplett eingeschlafen, aber jetzt gehe ich wieder täglich mit dem Kleinen raus.

In München kann man super spazieren. Da wir in Haidhausen wohnen, ist die Isar nur einen Steinwurf entfernt. Tagsüber ist es dort herrlich ruhig und doch gibt es immer wieder was zu sehen, z. B. Stand-up Paddlern auf der Isar.

Thai Curry a la MareikeIch gehe mittlerweile zweimal am Tag spazieren, einmal vormittags, einmal nachmittags. Am Montag haben wir abends nach dem Spaziergang den Papa aus dem Büro abgeholt. Waren zusammen einkaufen und sind gemeinsam nach Hause gefahren.

Als Abendessen habe ich mich dann für ein schnelles Essen entschieden: Thai Curry mit Kokosmilch, Paprika, Möhren und Zucchini. Verfeinert mit Red Curry Paste und Sojasauce war es ein leckeres und einfaches Abendessen. 🙂

Tag 12 der Challenge ist rum und ich bin immer noch happy und glücklich, dass ich mich entschieden habe 30 Tage nach dem Vegan For Fit Konzept zu leben. 🙂