Es ist wieder Zeit für eine Konsumauszeit

Heute habe ich beschlossen, dass es im April wieder Zeit für eine Konsumauszeit ist. Ich hatte diese ja schon im November gemacht und fand es eigentlich ganz toll. Doch irgendwie hat sich in den letzten Wochen wieder das Anhäufen von Dingen in den Alltag geschlichen.

Konsumauszeit im April 2016Gerade jetzt, wo wir wieder verstärkt in den Bereich Montessori gehen, merke ich, wie stark das doch mit unserem angestrebten Minimalismus kollidiert. Meinem Sohn Montessori Materialien anzubieten, ohne viel Geld auszugeben wird sicher eine Herausforderung für mich. Doch mit etwas Kreativität, der Unterstützung durch den Frühling und die kommenden wärmeren Tage werden wir sicher viel in der Natur finden, was wir zuhause gut nutzen können.

Was mich optimistisch macht

  • An Ostern sind wir bei meinen Eltern und die sind überzeugte Jäger und Sammler. Ich bin mir sicher, dass wir da tolle Dinge für Nepo finden werden, die wir zuhause in unsere vorbereitete Umgebung integrieren können
  • Der Frühling wird kommen und wir werden viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Steine in die Isar werfen oder in den Isarauen spazieren gehen habe ich schon fest auf meiner Wunschliste
  • Im April werden wir auch an einem wöchentlichen Naturtreff teilnehmen, der von einem örtlichen Naturkindergarten angeboten wird. Der kostet nichts und wird Nepo und mir sicher viel Spaß machen
  • Sobald das Wetter mitspielt, wird es uns wieder in die Berge ziehen. Schon jetzt freue ich mich darauf, wenn wir zu dritt in der Natur picknicken und unser Vesper im Gras essen werden
  • Gerade habe ich unsere Bibliothek „leergekauft“. Aktuell haben wir ein paar Bücher in der Stadtbibliothek München angefragt und ein Teil wird wohl erst Ende März für uns zur Verfügung stehen. Für mich gibt es im April abends also genügend Stoff zum Lesen, sodass ich nicht auf die Idee komme Online Shops durchzuschauen.

Was für mich eine Herausforderung wird

  • Flohmärkte: Im April findet sowohl der riesige Flohmarkt auf der Theresienwiese statt, als auch mein geliebter Hinterhofflohmarkt in Haidhausen. Da wir gerade bei letzterem immer tolle Dinge zu sehr günstigen Preisen finden, werde ich hier wohl einen Jokertag einplanen.
  • Generell starten im April viele Feste und Ende April kommen meine Eltern zu Besuch. Aber ich denke, da werden wir sicher eine Lösung finden.
  • Ich hoffe nicht, dass ich im Frühjahr merke, dass ich letztes Jahr zu viele Sachen weggegeben habe und nun die Notwendigkeit sehe, mir neue Klamotten für wärmere Tage zu holen.

Heute bin ich noch sehr optimistisch, dass ich den April gut ohne „sinnlose“ Ausgaben überbrücke. Der November hat ganz gut funktioniert, auch wenn sich mein Konsumverhalten leider nicht nachhaltig verändert hat.

Nach dem der Kleine jetzt schon ganz schön an meinem Bein zerrt, werde ich mich hier mal kurz bzw. für die Nacht verabschieden.

Schlaft gut, Ihr Lieben!

 

2 thoughts on “Es ist wieder Zeit für eine Konsumauszeit

  1. Liebe Mareike,
    ich würde mich freuen, wenn du ausführlich von den Freuden und Tücken deiner Konsumauszeit berichten würdest. Ich werde mich auch mal wieder daran versuchen und sehe bei mir, nachdem hier die Kinderflohmärkte alle schon in diesem Monat stattgefunden haben 🙂 und wir das heißersehnte 12 Zoll Fahrrad für den Großen ergattert haben, vor allem ein Problem in unserer einen Woche Urlaub in Dänemark: das Haus ist gebucht und bereits bezahlt, aber neben der Verpflegung gibt es ja dort auch einfach die weltbesten Kinderklamotten. Nicht billig aber echt robust und qualitativ hochwertig. Pro Kind werde ich mir da 4 Teile als Joker vorbehalten, vielleicht gibts ja auch nicht so viel Tolles, dann bleibe ich drunter. Ausflugstechnisch liegt in Blokhus die Nordsee vor der Tür, unser Ferienhaus beinhaltet gratis Eintritt in das örtliche Schwimmbad und sogar einen Bollerwagen für den Weg zum Strand kann man beim Vermietungsbüro kostenlos ausleihen. Im November habe ich die Auszeit als echte challenge begriffen. Jetzt möchte ich mich nachhaltiger selbst reflektieren und vielleicht noch einen Schritt mehr in Richtung Eindämmung des täglichen Konsums vorankommen. Mir hilft dabei eine Plattform wie diese zum Austausch und deshalb würde ich mich über viele Kommentare auch von anderen Lesern freuen. Man kann oft viel für sich selbst daraus ziehen.

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