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01Feb/15

6,5 Kilo abnehmen in 30 Tagen dank Vegan For Fit!

Die Vegan For Fit Challenge ist vorbei. 30 Tage keine tierischen Produkte, kein Weißmehl, kein Zucker, kein Alkohol, kein Kaffee. Außenstehende könnten jetzt die Reihe mit: „30 Tage keinen Spaß“ fortsetzen. Wer das meint, den lasse ich gern im Glauben, dass er nichts verpasst hat, denn nicht jeder soll sich so super fühlen wie ich. Doch bevor ich mit dem ganzen Wohlfühlgedöns beginne, hier schon mal die harten Fakten:

  • Gewicht: – 6,5 Kilo
  • Bauchumfang: – 10 cm
  • Linker Oberschenkel: – 4 cm
  • Rechter Oberschenkel: – 3 cm
  • Linker Oberarm: – 2 cm
  • Rechter Oberarm: – 1 cm

Wenn man bedenkt, dass ich die 30 Tage nicht wirklich gehungert und auch nicht auf so tolle Sachen wie Sushi, Pizza und Schokolade verzichtet habe, dann finde ich das Ergebnis super.

Veränderungen am Körper

Fangen wir mit den Veränderungen am und im Körper an, die mir in den letzten Wochen aufgefallen sind. Da wäre zum einen die Haut, die seit der veganen Ernährung so viel besser geworden ist. Wenn ich über Arme und Beine fahre, dann fühlt sich die Haut super weich und glatt an. Auch habe ich das Gefühl das sie minimal straffer geworden ist. Die ersten drei Wochen wurde meine Gesichtshaut immer besser und reiner. Ich hatte keine Pickel mehr, die Haut wurde reiner und glatter. Seit dieser Woche ist zwar meine Haut ständig rot, aber darüber habe ich ja schon geschrieben. Ich denke nicht das es mit der veganen Ernährung zusammenhängt, sondern eher mit der Santaverde Gesichtspflege oder dem rauen Wetter.

Meine Magen- und Kopfschmerzen sind verschwunden. Zudem habe ich kein tägliches Grummeln mehr im Magen. Bis auf die letzte Woche lief meine Verdauung auch wieder super, was man von der Zeit im Dezember nicht sagen konnte.

Ich fühle mich viel fitter und habe das Gefühl manchmal vor Energie zu zerplatzen, Ich kann stundenlange Spaziergänge mit Nepomuk machen, ohne das mir das etwas ausmachen würde. Selbst Schnee und Regen kann uns nicht aufhalten. 🙂

Was mich am meisten erstaunte, war das Verschwinden des Heißhunger. Ich hatte seit jeher leider unter einem ständigen Heißhunger zu leiden. Egal wo ich war, ich wollte immer essen. Meist nur eine „Kleinigkeit“, aber immer musste irgendwas zwischen meinen Kiemen sein. Mit der Challenge ist das verschwunden. Ich habe teilweise erst Mittags realisiert, dass ich noch nichts gegessen habe. Sicher, dass ist nicht gesund und auch nicht der Sinn von Vegan For Fit, aber wenn Nepomuk morgens etwas mehr Zuwendung brauchte oder wir früh aus dem Haus mussten, dann konnte ich nichts essen. Aus der Erfahrung der letzten Wochen habe ich aber gelernt und mir jetzt immer entweder einen Matcha Shake oder Amaranth Riegel mitgenommen. Sollte ich doch Hunger haben, konnte ich immer auf etwas zurückgreifen, denn unterwegs mal schnell nen Happen essen, geht bei der Challenge leider nicht.

Veränderungen im Geist

Wenn man sich 30 Tage vegan ernährt, dann fängt man an, sich Gedanken zu machen. Ich habe in den letzten Wochen viel nachgedacht – über Essen, Ernährung, Sport, mein Leben, meine Familie, meine Zukunft. Ich finde ich bin ruhiger und entspannter geworden. Natürlich könnte ich immer noch ausflippen, wenn mir jemand den Aufzug in der U-Bahn wegschnappt, der seinen Arsch auch die Rolltreppe hoch bewegen könnte oder über Autofahrer die über grüne Fußgängerampeln rasen, auch wenn gerade eine Mutter mit einem Kinderwagen die Straße überquert. Aber ich wünsche diesen Menschen nicht gleich den Tod an den Hals, sondern denke der Teufel tut es auch erstmal. 🙂

Spaß beiseite: Ich sehe alles jetzt etwas gelassener und hetze nicht mehr rum. Diese Entwicklung ist schon sehr positiv für mich. Zudem habe ich jetzt mit Yoga angefangen. Es sind zwar nur 1,5 h pro Woche, aber immerhin besser als gar nichts.

Mein Verhältnis zum Sport

Ich war immer ein Läufer und werde wohl immer ein Läufer sein. Doch seit dem Marathon fällt es mir sehr schwer mehr als 2,5 Kilometer am Stück zu laufen. Zwar bin ich ungewollt schneller als früher, aber habe eben keine Kondition mehr. Da ich im Januar erst wieder angefangen habe, kann es natürlich auch am Wetter liegen. Die Temperaturen fördern nicht gerade den Wiedereinstieg ins Laufen. Vor zwei Wochen habe ich dann vor den ganzen Laufversuchen kapituliert und gehe nun mindestens zweimal die Woche ins Fitnessstudio auf den Crosstrainer. Unter der Woche laufe ich 35 Minuten, am Wochenende, wenn die Kondition es zulässt 50 Minuten. Der Crosstrainer bekommt mir sehr gut und ich kann nebenbei auf meinem Kindle lesen – für mich ein echter Benefit.

Generell besuche ich das Fitnessstudio seit Beginn der Challenge fast täglich. Mittwochs und samstags sogar gleich zweimal am Tag. Ich mache meist das Zirkeltraining, trainiere meine Oberschenkel und meinen Bauch. Danach geht es wieder frisch gestärkt nach Hause.

Doch nicht nur Zirkeltraining und Crosstrainer begeistern mich, sondern seit neuestem auch Pilates und Yoga. Ich bin so froh, dass mein Fitnessstudio diese beiden Kurse abends bzw. am Wochenende anbietet. Klar ist es hart mittwochs um 20 Uhr nochmal aus dem Haus zu gehen, um 20:25 Uhr bei Pilates auf der Matte zu stehen oder gar am Samstag um 16:45 Uhr Yoga und um 18:00 Uhr noch 15 Minuten Mediation mitzumachen. Wenn ich überlege, ob ich gehen soll, dann denke ich immer an die letzte Stunde und wie toll ich mich danach gefühlt habe. Das macht das Aufraffen ganz leicht. Für mich sind diese Besuche im Fitnessstudio auch eine Auszeit vom Mama-sein. In den Kursen bin ich keine Mama, sondern eine Frau, die ihr Körpergefühl verbessern möchte. Mittlerweile merke ich gerade im Yoga, dass mir manche Bewegungen leichter fallen und sich auch so langsam meine Muskeln wieder dehnen und ich vielleicht im Jahr 2020 endlich mit meinen Händen den Fußboden berühren kann ohne die Knie anzuwinkeln. 😉

Ich denke, dass man ohne Sport bei der Vegan For Fit Challenge auch abnimmt, aber ich wollte eben nicht nur abnehmen, sondern etwas ganzheitliches für Körper und Geist tun – mit der Kombi „Vegan + Sport“ habe ich das Ziel aus meiner Sicht mehr als erreicht.

Unterstützung durch Facebook

Durch Zufall habe ich auf Facebook eine Gruppe entdeckt, die eben zum 1. Januar mit der Challenge startete. Spontan habe ich mich angemeldet und muss sagen, dass mir die Gruppendynamik sehr geholfen hat. Ich wusste ich war nicht allein, wenn ich mal wieder keinen Bock auf Mandelmus hatte oder einen leichten Tiefhänger hatte. Viele posteten super Bilder von ihrem Essen, hatten Tipps auf Lager, wie man bestimmte Speisen pimpen konnte oder teilten ihr Wissen zum Beispiel über Agavendicksaft. Ich selbst habe mich vom Agavendicksaft verabschiedet und verwende nur noch Reissirup und Kokosblütensirup, auch ersetze ich das Mandelmus durch Cashewmus, wo ich nur kann. Die Gruppendynamik auf Facebook hat mir sehr geholfen und ich hoffe, dass die Gruppe auch nach Ende der Challenge noch aktiv sein wird.

Mein Fazit

Für mich war die Vegan For Fit Challenge der beste Start ins Jahr seit langem. Ich bin so froh, dass ich sie gemacht habe und wirklich jeden Tag genossen. Ich hatte nie das Gefühl auf irgendwas verzichten zu müssen. Allein der Kaffee hat mir die ersten Tage gefehlt. Wenn ich an den Energieschub am achten Tag der Challenge denke, kann ich nicht glauben, wie sehr ich meinen Körper mit der falschen Ernährung gelähmt habe. Ich hätte schon früher viel mehr Energie haben können, aber offensichtlich musste ich mich erst richtig schlecht und fett finden, um etwas zu ändern. Wer mit sich nicht zufrieden ist oder sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, dem kann ich nur empfehlen 30 Tage auf die Challenge zu verwenden. Früher dachte ich immer Vegetarier und Veganer hätten nicht viel Abwechslung im Speiseplan und könnten nur zwischen Getreide, Nüssen, Obst und Gemüse wählen. Wenn ich heute daran denke, muss ich lachen. Seit der Challenge habe ich so viele neue Sachen kennengelernt: Matcha, Chia, Maca Pulver, Goji Beeren. Dazu bin ich auf Instagram auf so viele neue Rezepte gestoßen, die ich alle unbedingt ausprobieren möchte. Mein Ernährungsplan hat sich so erweitert, dass ich nun spontan entscheiden kann, ob mir nach Low Carb Sushi, Zucchini Lasagne oder Low Carb Pizza ist. Diese Vielfalt hatte ich früher nicht, denn die meisten Rezepte waren kompliziert und man musste so viel Sachen kaufen, die man nicht auf andere Rezepte anwenden konnte. Ich habe durch Vegan For Fit meine Liebe zum Kochen und Backen entdeckt und finde es toll, am Wochenende ein leckeres Essen zu kochen oder Schokolade selbst herzustellen.

Mit Entzug hat Vegan For Fit rein gar nichts zu tun. Selbst ich als ehemaliger Junk Fooder war mit den Rezepten mehr als zufrieden und bin jetzt begeisterter Hersteller von Schokolade, Amaranth Riegeln und eigener Mandelmilch. Mittlerweile kaufe und konsumiere nicht mehr unüberlegt, sondern passe genau auf, was in und an meinen Körper gelangt. Ich habe seit Beginn der Challenge bis auf ein paar Riegel der Marke Raw Bite und etwas Getreidekaffee nur Sachen zu mir genommen, die ich entweder selbst zubereitet habe oder bei denen ich sicher sein konnte, dass sie eine gute Qualität haben, wie zum Beispiel Matcha oder Chia Samen. Langsam steige ich auch   vegane Kosmetik und Körperpflege um. Ich werde sicher nie ein total veganes Leben führen, aber jeder Schritt den ich gehe, ist besser als stehenzubleiben.

Für mich habe ich entschieden, dass ich auch zukünftig auf Zucker, Weißmehl, koffeinhaltigen Kaffee und Alkohol verzichten möchte. Die Vegan For Fit Ernährung führe ich noch bis 17. Februar durch, werde aber auch mal andere leckere Rezepte ausprobieren, die ich auf Instagram entdeckt habe. Ab 18. Februar werde ich bis Ende des Monats Heilfasten und bin gespannt auf diese Erfahrung.

Ich bin nun mit meinem Körper zufrieden wie schon lange nicht mehr. Ich fühle mich gut und rein, habe das Gefühl meine Gelüste unter Kontrolle zu haben und verspüre kein Drang nach Convinence Food. Ich kann nur jedem empfehlen, diese 30 Tage zu investieren oder auch nur mal eine Woche die Challenge zu testen. Es lohnt sich.

Hier ist übrigens ein typischer Tag aus meiner Vegan For Fit Challenge. Ein sehr umfangreiche Bilddokumentation gibt es übrigens auf meinem Instagram Profil.

Ein Tag Vegan For Fit

30Jan/15

Tag 29 der Vegan For Fit Challenge: Der Darm macht Kinderfasching

Tag 29 ist rum. Noch zwei Tage und ich habe meine erste Vegan For Fit Challenge geschafft. Wer aktuell nicht im „Schaffungsmodus“ sondern eher im „Faschingsmodus“ ist, ist leider mein Darm bzw. meine Verdauung. Seit drei Tage ist dort ständig Party angesagt, aber raus kommt dabei nix. Mein Bauch ist schon total aufgebläht und wulstet vor sich hin. 🙁

Am Donnerstag habe ich nun auch den Sport ausfallen lassen, weil ich mich einfach nicht fit fühle. Mich beschleicht das Gefühl, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Hoffe doch nicht, denn schließlich wollten wir am Wochenende zu dritt ins Michaelibad und mit dem Kleinen ein bisschen Freestyle Babyschwimmen.

Zum Frühstück gab es für mich, nach gefühlten Wochen (waren aber nur wenige Tage) mal wieder Chia Pudding – diesmal mit Apfel. Ich sollte einfach bei Beeren bleiben, die passen meiner Meinung nach am besten. Nach dem Frühstück mussten wir zum Kinderarzt, da Nepomuk seine letzte große Impfung bekommen hat. Er hat das wieder super tapfer gemeistert. Kurz geschrien und dann gleich wieder gelacht.

Nachdem Arztbesuch sind wir dann noch zum Veganz gelaufen. Das Wetter war super und Nepomuk hat schön geschlafen, dass es eine Schande gewesen wäre, keinen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Da ich mal wieder Heißhunger auf was weiss ich nicht hatte, wollte ich mir im Veganz einen Riegel holen. Leider war nichts zu machen, denn es gab meine geliebten Energieriegel nicht. Auch im veganen Bistro „Max Pettchen“ gab es nichts, was ich mal so schnell auf die Hand mitnehmen konnte. Dafür gab es einen Getreidekaffee mit Mandelmilch.

Auf dem Rückweg bin ich noch bei meinem liebsten Asia Shop vorbeigelaufen und habe dort lecker eingekauft. Am Wochenende soll es zur Feier des Challenge-Abschluss einen Asia Burger geben. Das tolle in dem Laden ist die riesen Auswahl und die niedrigen Preise. So bekommt man dort 400 g weichen Tofu für 0,99 EUR, 1 Liter Erdnussöl für 2,45 EUR oder 10 Nori Blätter für 1,45 EUR. Hier kann ich mich immer eindecken ohne Unmengen von Geld zu lassen.

Wieder zuhause war erstmal wieder Zeit mit Nepomuk angesagt. Mittlerweile schneide ich mein Gemüse im Wohnzimmer, damit ich immer bei dem Kleinen sein kann. Er kann sich schon gut einige Minuten allein beschäftigen, aber trotzdem sollte er meine Nähe spüren. Mittags gab es für mich Gemüse mit Kokosmilch, dass geht super schnell und ist super lecker. Danach noch einen grünen Tee und die Welt war in Ordnung. Einzig was nervt ist die Verstopfung. 🙁

Wir waren beide so kaputt, dass ich es das erste Mal geschafft habe, mit Nepomuk tagsüber im Schlafzimmer einzuschlafen. Wie lange wir geschlafen haben, weiß ich nicht, aber es hat gut getan. Um 16:15 Uhr habe ich Nepomuk dann in sein Darth Vader Kostüm gepackt. Zugegeben er sah mehr aus wie Lord Helmchen, aber süß war es auf jeden Fall. Der Kinderfasching in St. Johannes war wirklich nett und Nepomuk liebt Lieder, bei denen ich mit ihm interagiere. Darum ist es toll, dass wir wieder freitags zum Baby-Treff können, denn dort sind die Lieder so ausgelegt, dass die Kinder mit einbezogen werden. Nächstes Jahr wird Nepomuk beim Fasching noch mehr Spaß haben, denn dann kann er schon laufen, Würstchen und Brezeln essen. All das ging dieses Jahr noch nicht, aber für ihn war es trotzdem super spannend: Die ganzen Kinder mit ihren Verkleidungen, die Lieder und das ganze drumherum. Gegen 18 Uhr sind wir dann wieder nach Hause gegangen, nachdem Nepomuk sich noch ordentlich die Flasche gegeben hat.

Wieder zuhause angekommen, habe ich beschlossen meiner Verdauung mit Glaubersalz auf die Sprünge zu helfen. Das sollte man zwar nicht machen, aber ich war so genervt von dem Drücken und der Wulst – das musste weg. Naja, das Glaubersalz hat super Dienste geleistet und mir geht es jetzt wieder gut. 🙂

 

26Jan/15

Iss vegan! Die Haut wird es dir danken

Früher habe ich nicht geglaubt, dass die Haut das widerspiegelt, was wir täglich in uns reinstopfen. Ich war der Meinung die Hautprobleme sind vererbt und nicht zu beeinflussen, egal wie gesund man sich ernährt. Seit der Pubertät habe ich immer wieder neue Produkte gesucht, die mein Hautbild verbesserten. Ich fing bei Bebe an, ging über Nivea Visage, Yves Roche, Dr. Brandt, hinzu Balea, Dr. Hauschka und nun Santeverde. Von ganz billig bis sehr teuer war alles dabei, doch so richtig zufrieden war ich auf Dauer nicht. Es gab Phasen da war mein Gesicht besser und es gab Phasen, da war meine Haut schlechterer und die Pickel kamen und gingen, wie es ihnen passte.

Früher habe ich das auf den Stress geschoben, aber nie auf die Ernährung. Erst seit ich mit der Vegan For Fit Challenge angefangen habe, merkte ich, das mein Hautbild und mein Ernährungsstil doch enger zusammenhängen, als bisher angenommen.

Seit ich auf tierische Produkte wie Fleisch, Milch, Käse oder Eier verzichte, geht es mir nicht nur gesundheitlich besser, sondern auch meine Haut hat sich stark verbessert. Sie ist nun am ganzen Körper zart wie ein Baby Popo. Den Vergleich kann ich jeden Tag machen, wenn ich Nepomuks Windeln wechsle. 😉

Auch die Haut in meinem Gesicht hat sich positiv verändert. Früher sah ich immer etwas blass und fahl aus, die Haut schien etwas zu hängen und hier und da tauchte immer mal wieder ein Pickelchenen auf. Doch nun ist die Haut zart und weich, manchmal habe ich richtige rote Bäckchen ohne das ich Rouge auftrage.

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass ich das Haus ohne Make-up verlasse. Auch wenn ich Mutter eine fünf Monate alten Babies bin, so hatte ich immer den Anspruch nicht ungeschminkt aus dem Haus zu gehen. Seit der Challenge bin ich mit meiner Haut so zufrieden, dass ich nun auch mal ungeschminkt einkaufen oder spazieren gehe. Ich fühle mich ohne Make-up nicht mehr nackt oder ungepflegt, sondern frei und glücklich. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt einen auf Öko mache und mir die Achselhaare wachsen lassen. Ich bin nur so froh, dass ich nun auch ohne Make-up rausgehen kann und das nicht mehr zwanghaft tragen muss.

Aber wie gesagt, nicht nur das Gesicht sondern die ganze Haut hat sich verbessert und ist so weich, dass ich mich fast nicht mehr eincremen muss. Zudem habe ich das Gefühl, dass meine Cellulite leicht zurückgegangen ist. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber aktuell bin ich mit meiner Haut sehr zufrieden.

Wenn ich jetzt in den Spiegel schaue, bin ich fest davon überzeugt, dass unsere Haut das widerspiegelt, was wir essen. Ich kann jeden Morgen selbst entscheiden, ob ich mich gesund ernähre und meine Haut unterstütze oder ob ich wie in der Vergangenheit meine Haut mit Schokolade und Fast Food strapaziere. Schon allein für die Erkenntnis hat sich die Vegan For Fit Challenge gelohnt.

25Jan/15

Tag 24 der Vegan For Fit Challenge: Solarium, Yoga und Zucchini Spaghetti

Zeit für SportGetreu nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, habe ich meinen Samstag schon um 06:30 Uhr begonnen. Ich bin ins Fitnessstudio gegangen, habe dort mein Zirkeltraining, sowie die Bauch- und Beinübungen absolviert.

Danach habe ich mir einen Besuch im Solarium gegönnt. Ich weiß Solarium ist uncool, aber wenn man so blass ist wie ich, dann tut es eben doch mal gut. Ich war lange nicht da und hatte vergessen, welche Kabine ich immer benutzt habe. Spontan habe ich Nr. 11 genommen, als ich dann in die Kabine kam, war es ausgerechnet die Space-Kabine. Dort kann man sich nicht einfach drunter legen, sondern muss erst einen Sensor an die Stirn und an die hellste Stelle des Körpers halten, danach wird berechnet, wie stark die Strahlung sein sollte, damit die Haut nicht verbrennt. Ich glaube ehrlich, dass ist mehr chi chi, als nützlich. Musste dreimal starten, damit der dämliche Sensor endlich meine Haut scannen konnte. Nach 10 Minuten unter der Bank konnte ich endlich wieder gehen.

Chia Pudding mit BeerenNächste Woche werde ich wohl wieder gehen. Ich finde das ist ein schöner Abschluss nach dem Samstagstraining. Kabine 11 werde ich aber meiden. Neben dem Solarium ist ein Tchibo. Ich hätte mir dort gern Yoga Klamotten gekauft, aber leider machen die erst um 9 Uhr auf und ich wollte keine 20 Minuten vor dem Laden stehen. 🙁

Danach ging es zum frühstücken nach Hause. Bei mir gab es mal wieder Chia Pudding mit Heidelbeeren. Heidelbeeren gab es am Freitag im REWE im Sonderangebot: Eine Packung für 1 EUR. Natürlich habe ich gleich drei Packungen mitgenommen.

Dazu schneide ich mir jetzt immer Orangen, aktuell Blutorangen in Scheiben. Ich finde man kann auch aus Obst ein super tolles Frühstück zaubern. Der graue Chia Pudding ist ja leider nicht sehr fotogen. 🙂

Mittags gab es dann Zucchini-Spaghetti mit Avocado-Basilikum Pesto. Obwohl ich anfangs meine Zweifel hatte, dass es kalt schmecken würde, war ich positiv überrascht. Ich finde das Rezept sieht nicht nur lecker aus, sondern schmeckt auch noch super. Von den Zucchini Spaghetti mit Walnuss-Tomaten Pesto kann ich das leider nicht sagen. Die sind so fettig, dass ich Kopfschmerzen bekommen habe und mir ganz schlecht war. Ich werde die restlichen Spaghetti morgen noch essen und dann das Rezept nicht mehr machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein diättaugliches Essen sein soll, aber klar, danach hat man auch keinen Hunger mehr und hofft das das schlechte Gefühl im Magen verschwindet.

 Zucchini Spaghetti mit Tomaten-Walnuss-PestoZucchini Spaghetti mit Avocaoda-Basilikum Pesto

Meine erste YogastundeVor dem Abendessen war ich das erste Mal in meinem Fitnessstudio im Yoga. Ich hatte schon einige Kurse getestet, meist Probestunden, aber so richtig warm bin ich mit Yoga nie geworden. Obwohl ich mich für den Buddhismus und Meditation interessiere, finde ich es quatsch im hippen Yoga Studio irgendwas esoterisches von sich zu lassen. Der Kurs gestern war anders: Er war straight und ohne esoterisches bla bla. Die Übungen waren für mich sehr anstrengend, aber machbar. Da ich nie dehne, habe ich natürlich Probleme beim Yoga oder Pilates, aber daran möchte ich jetzt arbeiten.

Das Yoga gestern so gut funktioniert hat, motiviert mich sehr und ich freue mich schon nächsten Samstag auf die nächste Stunde. Im Anschluss an Yoga gab es noch 15 Minuten Meditation und das hat wirklich gut getan. Ich bin abends sogar bis 0 Uhr aufgeblieben, was für mich in der letzten Zeit doch eher ungewöhnlich ist.

25Jan/15

Tag 23 der Vegan For Fit Challenge: PEKiP und Low Carb Pizza

Ausdauer im FitnessstudioTag 23 begann für mich schon sehr früh. Da mein Freund um 8 Uhr einen Friseurtermin hatte, musste ich schon um 6 Uhr im Fitnessstudio sein, um meine Einheit auf dem Crosstrainer zu absolvieren. Am Mittwoch fand ich es auf dem Crosstrainer so langweilig, dass ich am Freitag meinen Kindle dabei hatte.

Ich lese aktuell sehr viel über Montessori, ein Erziehungskonzept, dass auf der selbständigen Erfahrung des Kindes beruht. Der Leitspruch des Konzeptes ist: Hilf mir es selbst zu tun. Ich finde das Konzept spannend, weil ich der Meinung bin, dass wir in der schnelllebigen Gesellschaft den Kindern manchmal nicht die Zeit geben, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Und da fange ich ganz klar auch bei mir an. Seit ich mich mit Montessori beschäftige, ertappe ich mich immer wieder bei Dingen, die man eigentlich nicht machen sollte. So lässt sich Nepomuk gern an den Armen hochziehen, um dann im Sitzen alles zu überblicken. Das ist aber nicht gut, denn wenn ich ihm immer helfe, dann verliert er den Anreiz es selbst zu tun. Aber das nur als kleiner Exkurs, denn noch stehe ich mit meinem Wissen über Montessori ganz am Anfang. Zudem gehört das Thema nun nicht unmittelbar zur Vegan For Fit Challenge.

Die letzte PEKiP StundeWomit wir aber auch leider schon beim nächsten Thema wären, dass nicht unmittelbar zur Challenge gehört, mich aber doch die letzten zehn Wochen wöchentlich beschäftigt hat: PEKiP. Wir hatten am Freitag die letzte Stunde des ersten Kurses. Ich spreche vom ersten Kurs, weil das PEKiP Konzept vorsieht, das Baby das komplette erste Jahr zu begleiten. Ich hatte schon in meinem anderen Blog meine Meinung über PEKiP kundgetan und dafür von einer PEKiP-Trainerin eine erboste Mail bekommen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe kein Problem mit PEKiP, ich habe ein Problem mit der Kursleiterin. Da sie in dem Moment aber PEKiP präsentiert, habe ich in zweiter Linie wohl auch ein Problem mit PEKiP und der Sinnhaftigkeit dieses Konzeptes. An diesem Freitag war nun der letzte Kurstag und ich finde es schade um die Mütter, die ich dort kennengelernt habe. Ich fand, wir waren eine super Gruppe und hoffe das der Kontakt weiter bestehen bleibt. Der erste Schritt, eine WhatsApp-Gruppe zu gründen, ist schon mal getan.

Obwohl ich mit der Kursleiterin nicht zufrieden war, denke ich weiterhin, das PEKiP sinnvoll ist, schon allein wegen der Kontakte mit anderen Kindern. Und so habe ich mich entschlossen den Folgekurs zu besuchen, allerdings den, der immer nach unserem Kurs stattfand. Das heißt PEKiP und die Location bleiben gleich, die Kursleiterin und die Kurszeit ändern sich. Ich denke 11 Uhr ist auch eine super Zeit für Nepomuk, da wir uns morgens nicht immer so abhetzen müssen. Der Folgekurs geht zudem erst am 27.02. los und bis dahin können wir freitags wieder zu unserem Baby Treff in die Fabi Bogenhausen gehen.

Nach der letzten PEKiP Stunde saß ich noch mit einigen anderen Müttern beim Kaffee im gegenüberliegenden Einkaufszentrum. Wobei ich natürlich nur einen grünen Tee getrunken habe. Danach waren Nepo und ich noch Zutaten einkaufen, damit ich Freitagabend meine Low Carb Pizza und am Samstag Zucchini Spaghetti mit Avocado-Basilikum-Pesto und Walnuss-Tomaten-Pesto machen kann.

Yoda HoodieNach dem Einkauf sind wir wieder zurück nach Haidhausen gelaufen. Das hatte zwei Gründe: Zum einen hat Nepo noch geschlafen und ich wollte einfach noch etwas an der frischen Luft sein. Etwas ist gut, wenn wir ca. 5 bis 6 Kilometer laufen müssen, um wieder in Haidhausen zu sein. Der andere Grund war der defekte Aufzug an der U-Bahn-Haltestelle Quiddestraße. Als ich am Morgen aus der U-Bahn stieg, wurde er gerade repariert, so dass ich mit Nepo und dem Kinderwagen die Rolltreppe benutzen musste. Ich meide Rolltreppen wo es nur geht, weil ich Angst habe, dass mir der Kinderwagen aus der Hand gleitet oder umkippt. Vor mir war eine Frau, ebenfalls mit Kinderwagen. Sie fuhr mit den Vorderreifen zuerst auf die Treppe, was ich auch gemacht habe. Nur leider hatte sie vier und ich drei Reifen, d. h. vorne nur einen, weswegen ich kurz mit dem kompletten Kinderwagen ins straucheln gekommen bin. Oben angekommen, war es kein Problem mehr, aber unten ist mir fast das Herz stehen geblieben, weil ich dachte: Scheiße, scheiße, scheiße, der Kinderwagen kippt. Nepomuk hat auch etwas kritisch geschaut, als er da relativ steil im Kinderwagen lag. Jetzt habe ich noch mehr Angst vor Rolltreppen und muss wieder die bewerte Strategie fahren und mit dem Kinderwagen rückwärts die Treppe rauf.

Spielzeit mit NepomukDa mein Bedarf an halsbrecherischen Rolltreppen-Aktivitäten nun gedeckt war, bin ich eben die Kilometer gelaufen. Zuhause wieder angekommen, lag eine Überraschung auf dem Sofa. Mein Yoda Hoodie wurde geliefert und mein Freund hat ihn mir gleich ausgepackt. Nachdem Nepomuk ja nun als Darth Vader zum Fasching geht, muss ich mich ja anpassen. 🙂

Den Nachmittag haben wir wieder mit viel spielen verbracht. So langsam ist Nepomuk sehr wählerisch, was sein Spielzeug anbelangt. Auch das Bussi Bär Buch, dass ich ihm in der Schwangerschaft und nach der Geburt immer vorgelesen habe, findet er nur noch spannend, wenn er selbst darin rumblättern kann. Die Mama soll bloß nichts vorlesen oder eigenständig rumblättern, alles will Nepo machen.

Low Carb PizzaFür das Wochenende nehme ich mir ja immer vor, möglichst viel zu kochen, damit ich dann die Woche darauf immer was zu essen habe. Funktioniert meist suboptimal, weil ich immer vergesse, dass Essen aus dem Gefrierschrank zu holen. Dieses Wochenende startete ich trotzdem wieder den Versuch. Am Freitag habe ich mich also drangemacht, die Low Carb Pizza zu kochen. Da der Teig allein schon 80 Minuten im Backofen braucht, habe ich bereits nachmittags angefangen. Da Nepomuk wieder eine schlechte Phase hatte und nicht schlafen konnte, bin ich mit ihm, nachdem der Teig fertig war, noch eine Runde spazieren gegangen. Eine Runde ist gut. Wir waren 1,5 Stunden unterwegs. Wieder zurück, war mein Freund schon da, sodass ich mich um die Pizza kümmern konnte. Irgendwie habe ich aber das Rezept nicht richtig gelesen oder mir fehlte die Motivation. Die Zwiebeln habe ich gehackt, statt in Ringe zu schneiden. Die Auberginen auch gehackt, statt zu vierteln. Zucchini hatte ich viel zu viel drauf und die Käsesoße habe ich im ersten Schwung mal ohne Kurkuma gemacht und dann erst beim zweiten Schwung den Kurkuma mit reingehauen. Die Pizza sah dementsprechend aus und leider war auch der Teig etwas bröselig. Naja, aber auch zusammengefallen hat sie gut geschmeckt. 🙂

25Jan/15

Tag 22 der Vegan For Fit Challenge: Mein veganer Lippenstift

Chia Pudding mit Orange und MandelnIch mache die Challenge nun schon 22 Tage und neben meinem Körper stellt sich langsam auch der Geist auf vegan um. Ich denke zwar nicht, dass ich irgendwann auf alles tierische verzichten möchte, aber wo es möglich ist und der Wechsel nicht mit riesigen Umstellungen verbunden ist, werde ich normale Produkte durch vegane ersetzten.

Nachdem Frühstück, mal wieder Chia Pudding. Bin ich mit Nepomuk am Donnerstag wieder viel spazieren gewesen. Seit neuestem gehen wir wieder regelmäßig in den Veganz. Von uns aus ist der Laden mit den öffentlichen schwer zu erreichen, aber in Kombination mit einem langen Spaziergang an der Isar entlang, ist es super zu Fuß.

Im Veganz bin ich letzte Woche ja schon über die China Study gestolpert, diese Woche war der Kokosblütensirup und der Reissirup dran. Schon auf dem Weg dahin habe ich einen Post in einer veganen Facebook Gruppe gesehen, in der eine Userin nach Empfehlungen für vegane Lippenstifte gefragt hatte. Für mich war Lippenstift jetzt lange kein Thema mehr, da ich teilweise ganz ohne Make-up aus dem Haus bin.

Doch mit jedem Gramm das schmilzt, möchte ich auch mehr für mich tun. Ich bin immer noch der Meinung nicht ein Grund ist, nachlässig mit sich zu sein. Natürlich gibt es am Anfang wichtigere Dinge als Make-up oder den Luxus Sport zu treiben, aber nach fünf Monaten sollte es sich soweit eingependelt haben, dass man sich und sein Kind gut organisieren kann.

Veganer Lippenstift von bwcUnd so habe ich am Donnerstag spontan beschlossen mir einen veganen Lippenstift zu kaufen, Im Veganz bin ich auch fündig geworden und habe mich für ein Produkt von bwc entschieden: bwc steht für beauty without cruelty. Und da ich gerade in Shoppinglaune war, habe ich gleich auch noch den Mascara dazu gekauft. Fürs Wochenende habe ich mir vorgenommen, meine alten Kosmetikartikel zu entsorgen. Genau, ich werde sie einfach wegschmeissen. Mein Leben hat noch soviel Ballast aus der „alten Zeit“, dass alle Schränke und Schubladen überquillen. Aber ich denke, das Thema „Ballast“ gehört in einen anderen Post.

Glücklich und zufrieden bin ich also mit Kokosblütensirup, Reissirup, veganem Lippenstift und Mascara aus dem Veganz gelaufen. Im Veganz ist auch das Schnellbistro „Max Pettchen“, ein Ableger vom kultigen Vegan-Restaurant „Max Pett“. Dort hole ich mir jetzt immer einen Getreidekaffee mit Mandelmilch. Und es juckt mich ehrlich gesagt nicht die Bohne, ob das jetzt Challenge-Konform ist. Wenn ich jeden Tag zwischen 15 und 20 Kilometer laufe und ins Fitnessstudio gehe, mei, dann muss das auch drin sein.

Zirkeltraining Natürlich war ich am Donnerstagfrüh auch wieder im Fitnessstudio beim Zirkeltraining. Da der Muskelkater von Pilates meist erst zwei Tage später kommt, war das alles auch noch machbar.

Abends waren wir sehr unentschlossen was das Abendessen anbelangt. Mein Freund wollte erst nichts essen, also habe ich mir die Spaghetti Bolognese aus dem Tiefkühler geholt, sie leider aber zulange in der Mikrowelle gelassen. Schmeckte so trocken und verbrannt, dass ich beschloss Sushi zu machen. Mit unserem Moulinex Zerkleinerer geht das so fix, dass ich innerhalb von 30 Minuten für mich und meinen Freund Sushi zubereitet hatte. Nur die Küche sah danach wieder aus, wie bei den Flodders.

25Jan/15

Tag 21 der Vegan For Fit Challenge: Tag der Jogginghose und viel Sport

Internationaler Tag der JogginghoseEh ich mich umsehen konnte, war Tag 21 der Challenge auch schon wieder vorbei. Mittwoch ist das Programm ja mittlerweile vorgegeben und diesmal war es sogar das Outfit. Am 21. Januar ist der Internationale Tag der Jogginghose und für mich natürlich ein Muss den ganzen Tag in Jogginghose zu verbringen: Im Fitnessstudio, beim Müttertreff, beim Spaziergang – immer war die Jogginghose dabei. 🙂

Am Mittwoch war ich auch zum ersten Mal zweimal im Fitnessstudio: Morgens 30 Minuten auf dem Crosstrainer, abends dann zu Pilates. Der Sport macht mir zur Zeit sehr viel Spaß und ich nutze diese Motivation, um möglichst viel zu trainieren. Irgendwann wird der Tag kommen, da möchte ich wohl alles machen nur keinen Sport. 🙂

Amaranth RiegelNach dem Sport begann dann für uns alle der Tag: Nepomuk wecken, waschen, füttern und ab in den Kinderwagen. Mittwochvormittag sind wir ja immer im offenen Babytreff des Mütterzentrum Ramersdorf. Letztes Jahr bin ich noch mit der U-Bahn hingefahren, nun laufe ich mit Nepomuk die Strecke von ca. 30 Minuten. Zum Glück sind dort nun auch wieder mehr Babys in seinem Alter, sodass wir die Kleinen alle nah beieinander legen können und sie schon mal lernen Kontakt zu knüpfen. Bei Nepo sieht das Kontakt aktuell so aus, dass er immer das Spielzeug von anderen Babys haben möchte. Und am Mittwoch hat er es sich tatsächlich geholt. Es hat ihn einige Anstrengungen gekostet, aber mit viel drehen und rollen konnte er das rasselnde Plüschtier seiner Begierde, mit dem gerade noch ein anderes Kind gespielt hat, erreichen. Der Müttertreff ist sehr multikulti. Ich glaube dort hat jede Mutter eine andere Nation, was ich sehr witzig und abwechslungsreich finde. Kinder ist es ja zum Glück egal, welche Nationalität der Spielpartner auf der Krabbeldecke hat. 🙂

Selbstgemachte MandelmilchNachdem wir zwei Stunden beim Babytreff waren, ging es wieder zu Fuß Richtung Haidhausen. Langsam bekam ich Hunger, hatte aber zum Glück mein Matcha und einen Amaranth Riegel dabei. Die Amaranth Riegel sind das Beste, was Attila für unterwegs entwickelt hat. Sie gehen schnell in der Zubereitung und schmecken super lecker. Am Dienstagabende habe ich spontan ein ganzes Backblech gemacht und jetzt kann ich sie immer mitnehmen, damit ich unterwegs nicht vor Hunger sterben muss.

So gegen 13:30 Uhr waren wir, nachdem ich nochmal ordentlich Pastinaken eingekauft habe, wieder zuhause und haben dort noch Zeit mit spielen und schlafen verbracht. Zum Abendessen gab es für mich nur einen Matcha Shake, dafür aber mit selbstgemachter Mandelmilch.

Pilates SessionIch esse jetzt Mittwochabend nur noch den Shake, da ich gegen 20:00 Uhr ja wieder ins Fitnessstudio gehe und mich dort eine Stunde bei Pilates quäle. Ich bin froh, dass ich mich vor einer Woche aufraffen konnte und das mal ausprobiert habe. Wie letzte Woche war ich auch diese Woche sehr begeistert vom Kurs. Es war zwar eine andere Trainerin da und die Stunde war ganz anders als die erste, aber mindestens genauso anstrengend. Zudem hatten wir diesmal viel Beckenbodentraining dabei und das ist natürlich für mich als Ex-Gebärende super wichtig.

Am Mittwoch war auch wieder Wiegetag und ich habe von Dienstag auf Mittwoch 600  Gramm abgenommen. Das war eine super Motivation für die nächsten Tage. 🙂

20Jan/15

Tag 20 der Vegan For Fit Challenge: Darth Vader und Reissirup

ZirkeltrainingTag 20 der Vegan For Fit Challenge ist auch schon wieder rum. Ich habe das Gefühl, dass die Zeit aktuell nur so rast. Heute morgen war ich wieder hoch motiviert im Fitnessstudio und habe mein Zirkeltraining absolviert. Ich fühle mich ganz schlecht, wenn morgens um 6:30 Uhr schon die Fitnessgrazien an mir vorbei flanieren. Aktuell bin ich ja doch noch eher Typ „Wassersack“. Aber jammern hilft nicht, nur trainieren und auf die Ernährung achten. Heute war zu dem wieder „Wiegetag“: 500 Gramm weniger und das nach fünf Tagen. Das war es dann wohl erstmal mit dem schnellen Gewichtsverlust. Motiviert bin ich aber trotzdem noch. 🙂

Heute morgen habe ich dann auch gleich mal das Frühstück weggelassen und nur eine Kanne Detox Tee von Kusmi getrunken. Ehrlich gesagt, hatte ich den besser in Erinnerung. Nachdem ich Nepo gewaschen und angezogen hatte, sind wir wieder spazieren gegangen – in Summe 2 Stunden. Während des Spaziergangs waren wir dann auch gleich einkaufen und ich habe mal wieder den Alnatura leergekauft: Mandelmuss, Kakaobutter, gepuffter Amaranth, Ahornsirup, Mandeln … Immerhin bekomme ich darauf Payback Punkte 🙂

Nepo als Darth VaderMittags habe ich mir dann schnell Gemüse mit Kokosmilch gemacht. Das hatte ich letzte Woche schon zweimal und werde es auch morgen nochmal essen. Das geht schnell und ist super easy.

Nachmittags sind Nepomuk und ich nochmal 1,5 Stunden spazieren gegangen, damit der Kleine auf seinen Schlaf kommt. 🙂

Mein heutiges Highlight: Als der Papa heute nach Hause gekommen ist, hatte er das Darth Vader Kostüm für Nepomuk dabei. Boah, ich bin so verliebt in meinen kleinen Darth Vader.

Habe mir schon drei Termine rausgesucht, an denen in Haidhausen Kinderfasching gefeiert wird. Auch zum Faschingsumzug am Marienplatz werden Nepomuk und ich gehen, wenn das Wetter mitspielt. Wahrscheinlich werden jetzt einige Mütter denken, dass ich nicht alle Tassen im Schrank habe und meinen Sohn in sowas reinstecke. Aber ehrlich, wer will den sein Kind in ein Affenkostüm oder als dämliches Kaninchen verkleiden.

Amaranth Riegel auf dem BackblechNach dem der Kleine ins Bett gegangen ist, habe ich jetzt noch mal aus dem Vegan For Fit Programm die Amaranth Riegel ausprobiert. Noch liegen sie auf dem Backblech auf dem Balkon und kühlen aus. Ich bin gespannt, wie sie schmecken werden, denn ich habe statt Agavendicksaft diesmal Reissirup genommen und statt der Kirschen Goji Beeren – mal sehen, ob das eine geschmackliche Auswirkung hat. Morgen werde ich dann einen als Snack mit auf den Weg nehmen, damit ich unterwegs nicht verhungere.

Ich kann es nicht glauben: Nur noch 10 Tage bis zum Ende der Challenge! 🙁

 

19Jan/15

Tag 19 der Vegan For Fit Challenge: Feste Nahrung wird überbewertet

Heute ist SCHON Tag 19 der Vegan For Fit Challenge, man, wie die Zeit rast. Mit Beginn der Woche sind auch schon wieder die tollen Kochsessions vom Wochenende vorbei. Alles was ich am Samstag vorgekocht habe, habe ich natürlich gleich gestern gefressen, ich Hirsch.

Und so startet mein Tag mit einer Kanne Detox Tee und dabei bleibt es auch bis 12:30 Uhr. Zum Mittag habe ich mir einen Alge Drink gegönnt und zum Abendessen einen Matcha Shake. Dazwischen habe ich mal wieder das Lebkuchenkonfekt von Keimling gefuttert – super toll und super gesund, Mareike. 🙁

Mir ist heute mittag bewusst geworden, dass ich aktuell fast nie Hunger verspüre. Ein Zustand, der früher undenkbar war, denn ich habe immer irgendwas gegessen. Ständig war ich von Heißhunger geplagt, ob Schokolade, Chips oder Fleisch, ich hätte alles immer und jederzeit essen können. Das ist seit der Ernährungsumstellung vorbei. Als ich heute Mittag nach über 2 Stunden Spaziergang nach Hause gekommen bin, hatte ich null Hunger, fühlte mich nicht matt oder kaputt, obwohl ich bis dato noch nichts gegessen hatte. Ich muss sagen: Ich finde den Zustand super toll und hoffe das ändert sich nicht.

In den letzten Tagen habe ich mir überlegt, dass ich die Challenge auf jeden Fall bis 17. Februar weitermachen möchte. Ab 18. Februar, also Aschermittwoch, möchte ich mit Heilfasten beginnen und das bis Ende Februar durchziehen. Habt ihr Erfahrung mit Heilfasten? Ich noch gar nicht. War der Überzeugung, dass man beim Fasten neben Tee auch Gemüsebrühe essen darf. Mein Freund meinte, dass sei nicht so, nur Tee wäre erlaubt. Naja, dann werde ich einfach mal Wikipedia bemühen. 🙂

Gerissene SchwangerschaftshoseUnd hier noch die Highlights des Tages:

  • Meine Schwangerschaftshose, die ich ja immer noch schön getragen habe, ist gerissen. Jetzt müssen wirklich noch ein paar Kilo runter. Aber ich denke fünf Monate nach der Geburt ist das auch okay.
  • Nepomuk hat begonnen Pastinakenbrei zu essen, zwar noch wenig, aber immerhin. Morgen gibt es gleich die nächste Portion.

Habt noch einen schönen Abend. Ich werde mich jetzt mal wieder dem Buch „China Study“ widmen. 🙂

19Jan/15

Tag 18 der Vegan For Fit Challenge: Lazy Sunday und voller Bauch

Den Sonntag haben wir, wie schon den letzten Sonntag, auf der Couch verbracht. Ich muss sagen, ich kann das ganz schön gut leiden. Da ich am Samstag sehr viel gekocht habe, hatte ich am Sonntag mittags meine Zucchini Lasagne und abends mein Low Carb Sushi. Und natürlich habe ich von beidem zu viel gegessen, sodass mir nachts fast der Bauch geplatzt ist.

Nepomuk und der PapaSo gern ich doch auf der Couch sitze, so sehr fehlt mir dann aber doch die frische Luft und ich weiß nicht wohin mit meiner Energie. Früher ist mir das nicht aufgefallen, aber seit der Ernährungsumstellung staut sich in meinem Körper die Energie und ich muss mich manchmal regelrecht entladen. Was sich durch sinnfreies herumspringen in der Wohnung oder extremes rumtanzen zeigt – Erwachsen ist anders. 🙂

Und wo so viel Energie ist, da ist auch viel Raum für exzessives rum fotografieren. Objekt der Begierde ist immer Nepomuk und manchmal der Papa und wenn es gut läuft, dann beide auf einem Bild. Die beiden sahen gestern wirklich aus wie Waldorf & Stadler aus der Muppet Show.

Nepomuk meets AiboGestern haben wir zum ersten Mal auch unseren Aibo ausgepackt. Das ist der Roboterhund von Sony. Er ist schon eher ein fauler Hund und knipst maximal Bilder und wenn man lange und inständig bittet, dann tanzt er auch oder deutet es zumindest an.

Wir haben den Aibo angeschalten, als Nepomuk beschlossen hat, alles zusammenzuschreien. Das blinkende Display und die doch sehr technischen Geräusche haben das Geschrei doch wirklich verstummen lassen. Hat aber leider auch nur einen kleinen Moment angehalten, danach ging es weiter mit schreien.

Mittlerweile glaube ich, dass Nepomuk es nicht gern hat, wenn wir einen Tag komplett drin sind. Er schläft ja immer im Kinderwagen und das fehlt ihm eben, da er zuhause nur maximal 30 Minuten am Stück schläft, im Kinderwagen schafft er auch mal 2 Stunden.

Low Carb SushiIm Bett habe ich mich dann mal wieder dem Buch „Montessori von Anfang an“ gewidmet. Ich interessiere mich sehr für das Erziehungskonzept von Maria Montessori, dass mit dem Leitspruch „Hilf mir, es selbst zu tun“ beschrieben wird.

Im Buch wurde auch darüber geschrieben, dass es super wichtig ist, mit dem Kind viel nach draußen zu gehen, damit es einen Eindruck von der realen Welt bekommt, dass sei viel wichtiger, als nur „Nonsenslieder“ und Kinderbücher zu lesen. Ich denke die Mischung machts und lese Nepomuk nach dem Spaziergang immer gern die Geschichte von Bussi Bär vor. 🙂