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06Feb/17

DIY: Legespiel mit drei Grundformen (nach einer Idee der Wunderwerkstatt)

Vergangenes Wochenende hatte ich endlich Zeit und Muse und konnte das tolle Legespiel für Nepomuk basteln. Die Idee, wie so viele andere tolle Ideen, habe ich auf dem wunderschönen Blog Wunderwerkstatt von Manuela gefunden. In diesem Blogbeitrag möchte ich Euch kurz berichten, wie sich die Idee umsetzen lässt, warum ich kreatives Chaos mag und warum ich solche Dinge am liebsten am Abend mache.

Die Vorbereitung

Als ich das erste Mal auf der Website von Manuela war, bin ich aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen. Denn was sie dort alles entwirft, anleitet und zu eigenen Ideen animiert, finde ich einmalig. Die Utensilien (Quadrate, Rauten oder Dreiecke) hatte ich mir schon vor einigen Wochen bestellt, da ich zu Weihnachten für Nepomuk ein Würfelmosaik gebastelt habe, dass ich ebenfalls in der Wunderwerkstatt gefunden habe.

Lediglich die Tusche Farben waren fast aufgebraucht und so musste ich mir noch welche über Amazon bestellen.

Hier eine kleine Auflistung über die Materialien, die ich verwendet habe:

Da wir in einer kleinen Wohnung leben, habe ich mir alles auf einem Tablett vorbereitet, sodass ich dann einfach nur drauf losmalen musste. Pro Farbe entschied ich mich für fünf Quadrate und fünf Dreiecke. Bei den Rauten waren es sechs Stück pro Farbe. Um mich einigermaßen an den Regenbogenfarben zu orientieren, habe ich für die Rauten folgende Farben gewählt:

  • gelb, orange, rot, blau und grün

Bei den Quadraten und Dreiecken hatte ich eine höhere Anzahl zur Verfügung und mich für folgende Farben entschieden:

  • gelb, orange, rot, dunkelrot, violet, blau, hellgrün und dunkelgrün

Jetzt brauchte ich nur noch ein Zeitfenster, indem ich mein Tablett schnappen konnte und mit der Umsetzung der Idee beginnen konnte.

Kreatives Chaos im Wohnzimmer

Spontan beschloss ich Samstagabend um 19 Uhr mit dem Malen anzufangen. Ich schlug Nepomuk vor, dass wir gemeinsam am Couchtisch malen könnten. Er bekam von mir alte Bauklötze und ich wollte mit den Quadraten, Dreiecken und Rauten beginnen. Natürlich waren für Nepomuk die Bauklötze total uninteressant und er wollte unbedingt mit die Formen anmalen. Irgendwann einigten wir uns und Nepomuk zog mehr oder weniger begeistert ab. Mein Freund und ich richteten die Arbeitsfläche hin, in dem wir die alten Papiertüten von Amazon Prime Now zerschnitten und auf den Couchtisch klebten. Ich fand, dass sah schon so cool schäbig aus, dass man gleich ein Bild machen müsste.

Mittlerweile war Nepomuk ins Wohnzimmer zurückgekehrt und spielte mal mit seinem Duplo, mal mit seinem Gabelstapler. Ab und an kam er bei mir vorbei, schnappte sich einen Pinsel und wischte damit erst im Wasserfarbkasten rum, un dann auf einem Blatt Papier. Irgendwann fand er Beschäftigung und ich malte meine Formen in der Reihenfolge: gelb, orange, rot, blau und grün. Das waren die Farben, für die ich von allen Formen genug Exemplare hatte. Dunkelrot, violet, dunkelblau und dunkelgrün kamen erst später hinzu.

Der Couchtisch wurde immer voller und die Unterlage immer bunter. Zwischendurch musste ich immer Pause machen, da Nepomuk meine Anwesenheit einforderte und ich mit ihm im Schlafzimmer puzzelte oder ein Schaumbad im Waschbecken unseres Badezimmers einließ. Irgendwann ging ich dann wieder zurück und malte weiter.

Nepomuk kam kurze Zeit darauf wieder und sah, dass ich bei seiner Lieblingsfarbe grün war.

Also schnappte er sich einen Pinsel und malte die ganze Unterlage voll. Ich fand das so toll, wie er so versunken seine Bewegungen über das Papier machte. Irgendwann bat er mich ein Haus zu malen und forderte dann noch einen Bagger, eine Straße, ein Müllauto und einen Hubschrauber. Ich sagte ihm, dass ich jetzt gern meine Formen fertig malen wollte und wir morgen gern sein Müllauto und den Hubschrauber malen können. Das war für ihn in Ordnung und er ließ mich meine Formen fertig malen.

Mittlerweile war es 0 Uhr und Nepomuk noch putzmunter. Ich packte alle bemalten Formen in unseren Dörrautomaten, der gestern Abend aber überhaupt nicht funktionierte. Also ließ ich die Klappe auf und räumte alles weg.

Es war dann schon 0:30 Uhr und ich genoß den Abend. Von Müdigkeit oder Erschöpfung war keine Spur und ich hatte mich beim Malen so erholt. Es war sehr schön, wie wir gestern alle in unserem Wohnzimmer zusammen waren und jeder doch sein Ding machen konnte. Ich dachte während des Malens über meinen Job nach, wo ich mich noch einbringen konnte, wie ich mich besser organisieren könnte und so weiter. Aktuell bin ich wieder sehr motiviert für meinen Job, das war letztes Wochenende total anders. Aber ich muss auch sagen, dass meine Position nicht so einfach ist, zumal mein Chef in Berlin sitzt und ich mir manchmal wie ein einsamer Ritter vorkomme, der seinen eigenen Kampf kämpft.

Warum ich das Malen liebe und es wichtig finde Nepomuk bei der Entstehung mit einzubeziehen

Ich liebe das Malen, weil es für mich eine Tätigkeit ist, bei der ich etwas tue und doch entspannen kann. Mich macht das Ergebnis einfach glücklich und ich fühle mich so produktiv, ohne erschöpft zu sein. Wenn ich das Malen dann noch mit etwas verbinden kann, von dem auch Nepomuk etwas hat, ist es noch viel besser.

Auch wenn es schwer ist, etwas zu gestalten, wenn Nepomuk um mich herumspringt, so finde ich es doch wichtig, dass er sieht, wie etwas entsteht. Wir waren mal in einem Elternabend bei unserer Krippe im Montessori21 Kinderhaus. Dort hat die Kinderhausleiterin Barbara vor uns einen Jahreskreis aufgebaut und ihn mit uns gestaltet, eben so, wie sie es mit den Kindern macht. Und da ist mir erst bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass das Kind seinen Anteil an der Entstehung von etwas Neuem hat. Das ist auch der Grund, warum ich aktuell so viele Sachen selber machen. Natürlich könnten wir alles einfach kaufen, aber dann fehlt meiner Meinung nach der Bezug und es ist halt einfach nur ein Würfelmosaik oder ein weiteres Legespiel. So aber weiß ich, dass wir gemeinsam an etwas gemalt und gebastelt haben und das wir dabei eine schöne, okay, manchmal anstrengende Zeit hatten.

Die Nachbereitung

Nachdem ich meine Malarbeiten beendet hatte, habe ich alles aufgeräumt und die Formen zum Trocknen im Dörrautomaten verstaut. Am Sonntagmorgen war ich dann wieder um 6:30 Uhr wach und habe die ruhige Stunde genutzt, um die Bienenwachspolitur, nach dem Rezept von Manuela von der Wunderwerkstatt herzustellen.

Zum Glück hatte ich noch kleine Bienenwachskügelchen vorrätig und so konnte ich die Politur mit Olivenöl relativ schnell herstellen. Aktuell trocknen nun die Plättchen, die ich mit der Politur bearbeitet habe, in der Küche.

Ich bin so froh und stolz, dass ich dieses Projekt diese Wochenende so umsetzen konnte und freue mich schon auf meine nächste Herausforderung. Ich möchte nämlich gern den Nikitin Geowürfel nachbauen. Die Würfel habe ich mir schon bestellt, jetzt muss ich nur noch Zeit und Muse haben, das auch umzusetzen.

Mein großer Dank gilt auf jedem Fall der Wunderwerkstatt. Ohne Manuela und ihr Team wäre ich nie auf die Idee gekommen, solche wirklich tollen Sachen selber zu machen. Mit ihren Anleitungen ist es auf jeden Fall sehr einfach und ich habe auch noch einige Dinge, die ich gern machen würde. Zum Beispiel diese Spiegelecke.

Demnächst werde ich auch über das Würfelmosaik und die Regenbogenfiguren schreiben, die ich zu Weihnachten für Nepomuk gebastelt habe und in diesem Zuge auch gleich darüber berichten, warum wir Nepomuk dieses Jahr kein Spielzeug zu Weihnachten geschenkt haben. Nur so viel: Er hat es überlebt und ist immer noch ein ausgeglichenes Kind. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Start in die Woche

Alles Liebe Mareike

29Jan/17

DIY: Das nimmersatte Monster

Das Wetter in München ist zwar sonnig, aber für uns immer noch zu kalt. Also waren wir dieses Wochenende zuhause und haben uns ordentlich erholt. Dabei ist mir das kleine Monster eingefallen, dass ich letzten Freitag in dem Montessori Kindergarten gesehen habe. Die Pädagogin meinte dort, dass die Kinder sehr viel Spaß mit dem Füttern dieses kleinen Burschen hätten – und zum Glück hat er immer Hunger. 🙂

Also fragten wir den Opi, ob er am Donnerstag zwei alte Tennisbälle mit nach München bringen könnte. Gesagt, getan und gestern haben wir endlich unser eigenes nimmersattes Monster gebastelt.

Das benötigst du:

  • Einen alten Tennisball
  • Ein Teppichmesser, um den Mund zu schneiden
  • Optional: Kulleraugen oder Farbe für das Gesicht

Unsere Aufgabenverteilung:

Der Mann hatte den schwierigsten Part und musste den Mund reinschneiden. Ich war für die Augen zuständig und der Job von Nepomuk war es, dafür zu sorgen, dass die kleinen gefrässigen Dinger immer was zu essen haben.

Zum Glück macht Hunger nicht wählerisch und somit haben wir uns fürs erste mit Bohnen begnügt. Am Anfang hat Nepomuk fleißig mit der Hand gefüttert, danach dann mit dem Löffel.

Was die kleinen Monster sonst noch fressen:

  • Kaffeebohnen
  • Kichererbsen
  • Maiskörner
  • Edelsteinchen
  • und vielleicht irgendwann mal unsere Sorgen 😉

Was können die noch, außer fressen?

Nun ja, gestern hatten Nepomuk und ich viel Spaß. Mal waren es Hund und Katze, dann wieder Katz und Maus. Mit den beiden konnten wir super Rollenspiele am Tisch machen und uns Geschichten und Dialoge ausdenken.

Nepomuk kann die Monster nicht allein bedienen, sodass wir beide das machen. Er füttert mit dem Löffel und ich sorge dafür, dass die Monster den Mund aufmachen. Ich selbst brauche sowas, um mich voll auf das Spiel mit Nepomuk konzentrieren zu können.

Ich bin gespannt, wie lange wir mit den Kameraden noch zu tun haben werden oder ob sie morgen schon wieder vergessen sind.

Alles Liebe,
Mareike

20Feb/16

Minimalismus: So wird aus einem Verpackungskarton ein Spielteppich

Nachdem ich am heutigen Vormittag meine Mami Auszeit hatte, gehörte der Nachmittag Nepo und dem Malen der Strassenlandschaft für Nepo.

Man nehme einen alten Verpackungskarton. In unserem Fall war das der Karton, in dem letzten Samstag Nepos Lattenrost geliefert wurde.

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Dann überlegt man sich grob, wie das Stadt-Land-Gemälde aussehen soll und schon kann es losgehen.

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Was die Stifte anbelangt, so habe ich einfach die Stabilo Stifte genommen, die Nepo von einer Freundin zum ersten Geburtstag geschenkt bekommen hat. Wir nutzen die Stifte immer, weil sie sich wunderbar wieder vom Laminat abwischen lassen. Eine Eigenschaft, die ich in den letzten Wochen sehr zu schätzen gelernt habe.

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Nepo konnte es gar nicht abwarten und hat schon mal die eine oder andere bemalte Stelle eingenommen. Ab und an hat er mit den Stiften auch selbst Hand angelegt, aber das viel in dem bunten Ergebnis irgendwie gar nicht auf.

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Das tolle an dem „Spielteppich“ oder dem „Spielkarton“: Abends klappen wir ihn einfach zusammen, die Tiere bleiben drin und ab geht es damit unter die Couch. Morgen holen wir es wieder hervor und können einfach weiterspielen, vielleicht sogar mit unserer super tollen Parkgarage.

Sollte Nepo irgendwann keinen Bock mehr auf diese Stadt haben, dann fällt das „entsorgen“ auch nicht mehr so schwer.

 

12Feb/16

DIY: Waschpulver für weiße Wäsche

Zutaten für das Waschpulver

Zutaten für das Waschpulver

Am Wochenende musste ich notgedrungen mein erstes eigenes Waschpulver herstellen. Ich hatte am Freitag sowohl Waschpulver, als auch Weichspüler vergessen zu kaufen und hatte Samstag schlicht keine Lust extra deswegen nochmal einkaufen zu gehen. Zudem waren meine Eltern für vier Tage zu Besuch und kümmerten sich wunderbar um Nepo, sodass ich endlich mal Zeit hatte, mich mit dem selbst hergestellten Waschpulver zu befassen.

Der Plan Waschmittel, Reinigungsmittel und Pflegeprodukte selbst herzustellen, gärte schon etwas länger in mir. Ich war so motiviert, dass ich Dinge wie Kernseife, Soda oder Natron zuhauf kaufte und wartete nur auf den richtigen Moment und die ausreichende Motivation. Voila, am Samstag war beides da und ich produzierte mein erstes eigenes Waschpulver.

Das brauchst du

Für das Waschpulver sind folgende Dinge notwendig:

  • 100 g Kernseife (bei Amazon, im Bioladen oder im Drogeriemarkt)
  • 100 g Spülmaschinensalz
  • 150 g Natron (bei Amazon oder eurem Drogeriemarkt des Vertrauens)
  • 150 g Soda (bei Amazon oder im Drogeriemarkt)
  • 150 g Zitronensäure (nur bei weißer Wäsche empfehlenswert)

So funktioniert es

Da die Herstellung des Waschpulvers sehr einfach ist, kommt hier der schwierigste bzw. langwierigste Teil zuerst: Du musst die 100 g Kernseife klein reiben. Ich habe mir für solche Zwecke eine zweite, einfach Reibe gekauft, die ich nur für die Herstellung von solchen Dingen nutze. Obwohl es nur 100 g sind hat es doch gefühlt eine Ewigkeit gedauert. 🙂

Wenn du die Kernseife kleingerieben hast, vermischst du sie einfach mit allen anderen Zutaten und fertig ist dein Waschpulver, dass du aufgrund der bleichenden Wirkung der Zitronensäure aber nur bei weißer Wäsche verwenden solltest.

Das fertige Pulver kannst du dann in ein Behältnis deiner Wahl füllen und dann ordentlich die Wäsche durchwaschen. 🙂

Wenn du Bedenken wegen des Weichspülers hast, dann kannst du 1 bis 2 Teelöffel Zitronensäure in das Fach für den Weichspüler geben. Dies empfiehlt sich aber nur bei weißer Wäsche. Damit die Wäsche keinen Grauschleier bekommt, gebe ich jetzt immer 1 bis 2 Teelöffel Natron direkt in die Wäschetrommel.

Bisher nutze ich das Waschpulver nur für weiße Wäsche, da ich mich an die dunkle noch nicht ran getraut habe. Hier habe ich noch Waschnüsse, aber sobald die alle sind, muss ich mich wohl auf die Suche nach einem Flüssigwaschmittel machen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderbaren wäsche- und bügelfreien Abend. 🙂

Liebe Grüße
Mareike

26Okt/15

DIY: Kostengünstig und einfach zum Matchbox Parkhaus

Unser Parkhaus

Unser Parkhaus

In den letzten Tagen habe ich immer wieder überlegt, wie ich Nepo mit wenig Aufwand eine Freude bereiten kann. Gestern habe ich bereits über drei Aktivitäten geschrieben, die ich mir für ihn ausgedacht habe, um für ihn regnerische Tage so angenehm wie möglich zu gestalten. Mein Sohn ist wie ich ein Frischluft Fanatiker. Ein Tag komplett zuhause schlägt da sehr aufs Gemüt.

Nun hat der kleine Mann vor einigen Wochen seine Vorliebe für Autos entdeckt. Da ich früher bei Daimler gearbeitet habe, bat ich meine Eltern von zuhause doch noch ein paar Modellautos mitzubringen. Das haben sie auch gemacht und damit seinen Bestand an Fahrzeugen stark erhöht. Continue reading “DIY: Kostengünstig und einfach zum Matchbox Parkhaus” »

24Okt/15

DIY: So überleben wir die nasskalten Tage

Heute ist mal wieder so ein Wetter bei dem selbst wir nicht vor die Tür gehen. Naja, nicht ganz, denn den Blogpost schreibe ich gerade im Café Glanz, während Nepo ruhig schläft. 😉 Trotzdem müssen wir uns jetzt langsam auf den kommenden November Blues einstellen, der sicher wieder regnerische, kalte Tage mit sich bringt. So kalt, dass selbst wir nicht auf den Spielplatz gehen werden. Also ist jetzt genau der richtige Moment sich Gedanken über „Indoor Activities“ zu machen. Sorry, für die englische Wortwahl, aber mir ist gerade kein anderes Wort eingefallen. 🙂

Da wir den Minimalismus leben, ist es für die ersten Ideen wichtig, Dinge zu nutzen, die wir schon vorrätig haben und der Aufbau nicht zu aufwendig ist. Ich habe viele Aktivitäten gesehen, aber für die müsste ich neue Anschaffungen tätigen (z. B. Pfeifenreiniger, die durch ein Nudelsieb geflechtet werden oder Fingerfarbe) und das möchte ich aktuell nicht. Jetzt ist erstmal „quick & easy“ angesagt. 🙂

Das „Knöpfe in den Becher“ Spiel

Du brauchst:

  • 1 großen Plastikbecher mit Deckel (z. Joghurt Becher)
  • 1 Teppichmesser (alternativ scharfe Schere oder Messer)
  • Knöpfe, Münzen oder was sich sonst noch durch einen Schlitz stecken lässt)

Herstellung:

In den Deckel des Plastikbechers stichst bzw. schneidest du einen Spalt, durch den dein Kind die Knöpfe oder die Münzen in den Becher werfen kann. Sind alle Knöpfe oder Münzen im Becher kannst du den Becher wieder öffnen, die Knöpfe alle wieder rausholen und dein Kind beginnt das Spiel von vorn. Wer, wie ich keinen Joghurt Becher hat, der kann jeden anderen Becher verwenden.

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Nepo liebt es Dinge ineinander zu stecken oder Geld in eine Spardose zu werfen. Kurz nach den Bildern fing er an, die IKEA Frischhalteclips in die Dose zu stecken, weswegen ich den Spalt etwas erweitert habe. 🙂

Das „Knöpfe durch die Papierrolle“ Spiel

Knöpfe oder auch die Frischhalteclips sind fester Bestandteil in Nepos „Spielkultur“. Zum Glück kann ich diese auch für das folgende Spiel verwenden.

Du brauchst:

  • 1 Pappe der Küchenpapierrolle (alternativ: Toilettenpapierrolle oder die vom Geschenkpapier)
  • Tesa oder Powerstrip
  • 1 Tür, an der du die Rolle anbringen kannst
  • Knöpfe, Frischhalteclips, kleine Holzwürfel oder kleine Matchbox Autos

Herstellung:

Die Papprolle bringst du in niedriger Höhe senkrecht an einer beliebigen Zimmertür oder einer Wand an. Zum fixieren kannst du Tesa verwenden. Ich habe es mit einem Power Strip festgeklebt, da Klebeband nicht so gut funktioniert hat. Dann stellst du einen Eimer oder eine Schüssel unter die senkrechte Rolle und legst Knöpfe oder Clips oder Holzklötzer bereit, die dein Kind dann durch die Röhre in den Eimer oder die Schüssel fallen lassen kann.

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Bin gespannt wie lange bei euch die Papprolle an der Tür klebt. Nepo wollte als erstes einfach nur die Rolle von der Tür reißen, fand es dann aber doch ganz witzig die Clips durch die Rolle fallen zu lassen.

Und für die Profis in Sachen „Papierrollen“ hier noch eine kleine Anregung:

Kugelbahn aus Pappe

Quelle: Apartmenttherapy

 

 

 

 

 

 

 

Sangria Time

Die letzte Bastelidee für heute: Das „Strohhalm in den Becher“ Spiel.

Du brauchst:

  • 1 großen Plastikbecher mit Deckel (z. B. Joghurtbecher oder ähnliches)
  • 1 Teppichmesser (alternativ scharfe Schere oder Messer)
  • Strohhalme (ob 5 oder 15 ist eigentlich egal)

Herstellung:

In den Deckel des Bechers stichst du Löcher, die so groß sind, dass du die Strohhalme bequem reinstecken kannst. Die Anordnung der Löcher kannst du dir selbst überlegen. Ich habe einen Kreis gebildet und die Mitte freigelassen – für den Fall, dass ich nochmal einen neuen Schlitz für Knöpfe hinzufügen muss. 🙂

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Die drei Materialien habe ich gestern im Laufe des Tages gebastelt und muss sagen, dass es wirklich leicht war. Außerdem war ich überrascht, was man so alles in seinen Schubladen findet, obwohl wir doch schon so oft ausgemistet haben.

Ich bin gespannt, wie Nepo die drei Sachen annimmt. Gestern war er ja am ehsten für das „Knöpfe in den Becher“ Spiel zu begeistern. Die Strohhalme hat er noch nicht gesehen, da ich sie erst am Abend gebastelt habe.

Da der Winter sehr lang sein kann, bin ich noch auf der Suche nach weiteren Ideen. Habt ihr Tipps, was man alles noch so schnell mal für einen einjährigen Bub zaubern kann?

Ich freue mich auf eure Tipps und wünsche euch ein wunderschönes Wochenende

Alles Liebe

Mareike

07Aug/15

DIY: Eine Küche für Nepomuk

Vorher-Nachher KinderkücheVor einiger Zeit hatte ich darüber geschrieben, dass wir für Nepomuk zum Geburtstag eine Küche bauen wollten. Da wir nun für eine Woche Urlaub bei meinen Eltern verbringen, hatten wir genügend Zeit und Material, um die Küche zu bauen.

Mein Vater hat ein riesiges Depot an alten Schränkchen, Brettern, Hähnen, Rohren, Stangen und und und. Auf der einen Seite ist für mich als Minimalist diese Sammelleidenschaft schwer zu begreifen, auf der anderen Seite profitieren wir natürlich sehr von diesem Repertoire an nutzbaren Dingen. Continue reading “DIY: Eine Küche für Nepomuk” »

27Jul/15

Ideensammlung zum 1. Geburtstag – Die DIY Kinderküche

Schon seit einigen Wochen fragen wir uns schon, was wir Nepomuk zum ersten Geburtstag schenken können und seit einigen Wochen drehen wir uns doch immer wieder nur um dieses einzig wahre Geschenk: Eine Küche für den Kleinen.

Ursprünglich dachte ich an einen Lernturm, den ich in so vielen Montessori Gruppen gesehen habe. Doch irgendwie wollte bei meinem Freund dafür keine Begeisterung aufkommen. Ehrlich gesagt, wüsste ich auch nicht wirklich, was der Nutzen von dem Turm sein sollte. Nepomuk ist zwar die ganze Zeit in der Küche, aber ihn nur in den Turm zu stellen, damit er mir beim schnippeln und kochen zuschauen kann, macht für mich überhaupt kein Sinn. Nepomuk ist ein kleiner „Gschafftlhuber“ und will immer was in den Händen haben, um es zu untersuchen, auseinanderzunehmen oder mich nachzumachen. Tja, und so sind wir auf die Idee gekommen, ihm eine kleine Küche zu schenken. Eine kleine süße Holzküche, die mit Töpfen und Kochutensilien ausgestattet ist.

Erst stand im Raum, dass wir einfach eine kleine Küche kaufen, aber nach reiflicher Überlegung und auch den Kosten, die für so eine echte Holzküche fällig werden, haben wir uns entschlossen selbst eine zu bauen. Wir werden die Woche vor Nepomuks Geburtstag bei meiner Familie sein und mein Vater hat einen riesigen Vorrat von Brettern, Kommoden und vielen anderen Dingen, die für so einen Küchenbau notwendig sind.

Damit er sich ungefähr vorstellen kann, was auf ihn zukommt, wenn er mit seiner Tochter am Geschenk für den Enkel bastelt, habe ich ihm ein paar Bilder zukommen lassen, die ich auf Pinterest gefunden habe. Es sind wirklich tolle Ideen dabei und einige haben wirklich nur einen alten Nachttisch oder einen Stuhl als Basis. Ich muss zugeben, dass ich schon immer lieber gehämmert, als genäht habe und so freue ich mich schon unheimlich auf das gemeinsame Bauen mit meinem Freund und meinem Papa.

Damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt, was ich mit einer selbstgebauten Küche meine, habe ich hier mal die schönsten Beispiele zusammengetragen. Bei jeder Küche sieht man die Liebe zum Detail und Küchen aus einfachen Hockern zeigen, dass es bei der Kreativität keine Grenzen gibt.

Küchen aus Hockern und Stühlen

Fangen wir mit meinen Favoriten an, nämlich Küchen, die aus einem Stuhl oder einem Hocker gemacht wurden. Da wir in unserer Küche nicht so viel Platz haben, wäre das durchaus eine Option:

Children Stove with Oven

Quelle: http://www.ikeahackers.net

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28Mai/15

DIY: Schnelle vegane Avocado Gesichtsmaske

Super einfache Avocadomaske

Während andere ihre DIY Talente im Bereich nähen oder stricken ausleben, habe ich  jetzt meine Leidenschaft für Pflege- und Reinigungsprodukte entdeckt. Irgendwo muss ich in der heutigen Zeit ja als Mutti in Elternzeit mein „DIY Sollkonto“ füllen und da ich auf handwerkliches keinen Bock habe, mache ich lieber was für mich. 🙂

Und so habe ich gestern mal eine Gesichtsmaske ausprobiert. Aktuell versuche ich ja meinen Konsum einzuschränken, möchte mich aber selbst nicht vernachlässigen und so kam die Rezeptur für die Avocado Gesichtsmaske gerade recht. Als Veganer hatte ich zum Glück auch die Zutaten vorrätig und so konnte es gleich losgehen.

Alles was ihr benötigt, sind:

  • 1 reife Avocado: reich an Vitamine A, C, E und Biotin und damit perfekt für die Haut
  • 1 reife Banane: Zink, Vitamine A, B und E.
  • 1 Teelöffel Olivenöl: Macht die Haut weicher und geschmeidiger
  • 1 Teelöffel Orangen- oder Limettensaft: Vitamin C hilft gegen unreine Haut

Zutaten für die Avocadomaske

Wie es funktioniert:

Ich empfehle dir die Zutaten im Mixer zu vermengen. Ich habe es gestern mit der Gabel versucht und es blieben doch einige größere Stücke Avocado übrig, die so gar nicht auf der Haut kleben wollten. Naja, da habe ich sie einfach gegessen.

Trage die Maske auf und lasse sie 10 bis 15 Minuten einwirken. Danach spülst du sie mit warmen Wasser ab.

Fazit:

Die Maske lässt sich super schnell mixen und auftragen. Nach dem Abspülen fühlt sich die Haut wunderbar weich an. Ich werde sie jetzt immer abends machen, damit die Haut auch nachts noch etwas davon hat.

Da ich nicht alles aufs Gesicht auftragen konnte und Nepomuk nicht so scharf auf Avocado ist, habe ich den Rest der Maske einfach gegessen. 🙂

Also ich mache diese Avocado Maske jetzt sicher mindestens einmal in der Woche.