Das bin ich!

Herzlich willkommen auf meinem Blog und schön das du da bist. 🙂

Mein Name ist Mareike, ich lebe zusammen mit meinem Freund und unserem kleinen Sohn in München. Dort genießen wir das Leben, die Natur und die vielen Angebote, die es in der Stadt gibt. Seit Oktober 2016 arbeite ich wieder und versuche immer noch den Spagat zwischen Beruf und Familie hinzubekommen.

Der Fokus in meinem Blog liegt auf Maria Montessori, Minimalismus, DIY, Sport und ketogener Ernährung.

Minimalismus und DIY

Wer München kennt der weiß, dass es ein verdammt teures Pflaster ist, weswegen wir ganz glücklich auf 66 qm in unserer 2-Zimmer-Dachgeschosswohnung im 4. OG ohne Aufzug sind. Wir lieben die zentrale Lage so sehr, dass wir hier auch noch wohnen, obwohl wir nun schon zu dritt sind.

Da wir hier noch eine Weile wohnen bleiben möchten, haben wir uns letztes Jahr für den Lebensweg des Minimalismus entschieden. Es war ein langer, harter und teilweise schwerer Weg des Loslassens. Doch jetzt haben wir einen Status quo erreicht, der uns glücklich macht. Statt des früheren hemmungslosen Konsums, überlegen wir jetzt ganz genau was wir kaufen und was dafür gehen muss. Ein großer Teil meines Blogs befasst sich also immer wieder mit den Vorteilen, teilweise auch Herausforderungen des Minimalismus. Es gibt sicher Dinge, die du dann vielleicht nicht nachvollziehen kannst oder denkst, wir würden uns hier aber ganz schön anstellen. Das ist absolut okay und ich kann es auch verstehen, denn Minimalismus wirkt auf viele etwas „scary“.

Maria Montessori und Emmi Pikler

Eine weitere Sache, die vielleicht gerade Menschen des älteren Semesters nicht so einfach akzeptieren können, ist die Tatsache, dass wir unseren Sohn nach den Gedanken von Emmi Pikler und Maria Montessori aufwachsen lassen. Ich meide bewusst das Wort „erziehen“, weil ich meinen Sohn im Rahmen der freien Entfaltung nicht erziehen kann und will. Freie Entfaltung bedeutet aber nicht, dass wir ihm keine Grenzen setzen oder nie zu ihm nein sagen. Nein, freie Entfaltung bedeutet für uns, unseren Sohn entscheiden zu lassen, wann er welche Entwicklungsschritte macht. Das beste Beispiel ist und bleibt das freie Laufen. Wir haben ihn nie „geführt“ oder fühlten uns von anderen unter Druck gesetzt, sondern haben ihn einfach machen lassen. Tja, und überraschenderweise ist er irgendwann selbst und frei gelaufen. Er hat es aus eigener Kraft geschafft und diese Freude hat sich mir in meinem Gedächtnis eingebrannt.

Ich teile die Einstellung von Maria Montessori, dass jedes Kind einen individuellen Bauplan hat und die Entwicklung in sensiblen Phasen erfolgt. Wichtig ist mir nur, dass ich durch intensives Beobachten meines Sohnes diese Phasen entdecke und ihm Möglichkeiten gebe, diese Dinge auszuprobieren. Hierfür habe ich für mich die „vorbereitete Umgebung“ entdeckt, die ich ihm jeden Tag aufbaue. Für Außenstehende mag es sinnlos erscheinen, dass mein Sohn Dübel durch einen Trichter in ein hohes Gefäß steckt oder Reis von einer Schüssel in eine andere schüttet, für ihn ist das aber die perfekte Beschäftigung und er kann sich wirklich lange und intensiv damit beschäftigen.

Inspirationen für diese „vorbereitete Umgebung“ finde ich in den Spielräumen, die wir besuchen, auf Facebook und Pinterest oder in entsprechenden Büchern, die ich mir aus Minimalismus-Gründen oft aus der Bibliothek ausleihe.

Sport und Ernährung

Ich liebe das Laufen und auch mit Ernährung beschäftige ich mich intensiv. Für 2017 habe ich mir mal das Projekt „Crossfit“ auf die Fahne geschrieben. Aktuell lebe ich zudem ketogen und fühle mich sehr gut dabei.

Zwischen Familie und Beruf

Seit Oktober 2016 arbeite ich wieder in Teilzeit. Ich muss hier gleich sagen, dass ich mich mit dem Spagat zwischen Familie und Beruf schwer tue und aktuell nur das Gefühl habe, von A nach B zu rennen. Mit Lebensqualität hat das alles gerade nichts zu tun. Ich arbeite zwar nur 25 Stunden, aber erledige viele Dinge auch am Abend oder am Wochenende, weil einfach die Zeit im Büro nicht reicht. Zudem muss ich nun regelmäßig tageweise nach Berlin, was für uns als Familie natürlich nochmal eine Herausforderung ist.

Ich nehme Euch mit auf meinen Weg durch 2017 und kann ehrlich gesagt nicht sagen, wo wir am Ende rauskommen werden.

Alles Liebe, Mareike

5 thoughts on “Das bin ich!

  1. Hey Mareike, cooler Blog! 🙂 Kennst du den Blog von der Steffi Kochtrotz? Ich frage dich das, weil du das mit der Histaminintoleranz von deinem Mann geschrieben hast. Dort findest du viele super Rezepte mit tollen Fotos. Und sie ist auch so eine Powerfrau wie du, finde ich. LG Anne

    1. Liebe Anne, super vielen Dank. Den Blog Kochtrotz kannte ich noch nicht. Habe ihn mir gerade angeschaut und finde ihn genial. Werde bestimmt mal die Muffins von dort ausprobieren. Vielen, vielen Dank für die Empfehlung. Alles Liebe, Mareike

  2. Ein wunderschöner Blog, liebe Mareike. Auf diesem Weg Euch 3en einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt vor
    allen Dingen gesund. Viele liebe Grüße von Peter aus Göttingen.

  3. Hallo liebe Mareike! T
    Wirklich ein schöner Blog, den ich schon lange verfolge.
    Sag mal, hast Du bestimmte Buchempfehlungen, was Pikler & Montessori angeht?
    Vielleicht hast Du darüber schon geschrieben, und ich habe etwas überlesen?
    Vielen Dank für eine kurze Nachricht von Dir und gaaaanz liebe Grüße,
    Stefanie

    1. Liebe Stefanie, jetzt war ich so lange nicht online und weiß gar nicht, ob ich mit meinen Buchempfehlungen nicht schon zu spät bin. Hier sind aber meine Favoriten: Emmi Pikler „Miteinander vertraut werden“, „Laßt mir Zeit“ und „Ein guter Start ins Leben“. Von Maria Montessori kann ich dir folgendes empfehlen: „Kinder sind anders“ und „Das kreative Kind“. Dann gibt es noch „Lieben, ermutigen, loslassen“ von Heidi Maier-Hauser. Für die Übungen kann ich dir Pinterest empfehlen, da gibt es immer tolle Tipps. Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen. Alles Liebe, Mareike.

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