Category Archives: Mamadingens

23Okt/15

Kinderbilder auf Instagram und Facebook

Obwohl ich mir der Nutzung von sozialen Medien bewusst bin, brachten mich in den letzten Tagen und Woche eine Anzahl von Artikeln und und Post zum Nachdenken. Auch wenn ich jetzt schon sagen kann, dass ich die bereits geposteten Bilder von meinem Sohn nicht bereue, überlege ich mir für die Zukunft, wie es mit seinen Bildern weitergeht.

Hier schon mal die Artikel, die ich in den letzten Tagen gelesen habe:

Ganz schockiert hat mich der Artikel über die Vewendung von Bildern bei Rollenspielen. Die anderen Beiträge sind zwar auch wichtig, aber letztendlich „alte Message in neuem Kleid“. Doch die Vorstellung, dass andere Menschen „meinen Sohn“ für ihre Rollenspiele missbrauchen, widert mich an.

Was mich und die Nutzung von sozialen Netzwerken betrifft, so kann man hier sagen, dass das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, denn von meinem Sohn gibt es auf Instagram Bilder. Auch auf Facebook haben wir vereinzelt geteilt, jedoch nur für „Freunde“ ersichtlich.

In den ersten Monaten habe ich sein Gesicht noch verdeckt, teilweise von hinten fotografiert. Aber irgendwann wollte ich das nicht mehr und habe normale Fotos gemacht. Sicher war mir immer wichtig, dass es keine peinlichen Fotos sind oder das er gar nackt ist, aber er ist nun mal auf den Fotos gut ersichtlich.

Ich habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht, wie ich zukünftig soziale Netzwerke weiter nutzen kann, ohne das mein Sohn visuell in den Fokus rückt. Ich denke, es ist sinnvoll zukünftig auf „Frontalaufnahmen“ zu verzichten. Mein Instagram Account ist auch dann noch authentisch, wenn man nur seinen Rücken oder seinen Arm sieht.

Was wir jetzt mit den veröffentlichten Bildern machen werden, müssen wir uns noch überlegen. Rückgängig können wir es nicht mehr machen, aber für die Zukunft einfach besser aufpassen.

In diesem Sinne: Einen guten Start in den Tag

Eure Mareike

12Okt/15

Nepo, der kleine Entdecker

Als Nepo im Alter von sechs Monaten war, habe ich erkannt, dass es auf Dauer absolut keinen Sinn macht, sein Kind immer zu entertainen. Bis dato war ich ständig mit ihm in Interaktion und hatte das Gefühl ihm immer was bieten zu müssen. Irgendwann konnte ich nicht mehr und bin auf Emmi Pikler und Maria Montessori gestoßen. Ab da war ich der Überzeugung, dass es für mich und für meinen Sohn besser ist, ihn allein spielen zu lassen und ihn dafür intensiv zu beobachten. Ich muss sagen, dass ich mit meiner Rolle der Beobachterin sehr glücklich bin und froh, dass sich mein Junge auch über einen längeren Zeitraum allein mit etwas beschäftigen kann. Natürlich spiele ich weiter mit ihm und er weiß, dass ich immer für ihn da bin, auch wenn ich mich gerade nicht mit ihm in einem Zimmer befinde, aber ich habe nicht mehr das Gefühl, dass ich ständig vor ihm rumspringen muss.

Der Experimentierfreudige
Nepo übt Schrauben

Nepo übt Schrauben

Ein großer Vorteil des Beobachtens ist es, mitzubekommen, was das eigene Kind bevorzugt. Ich biete ihm immer fünf Spielsachen an und er sucht sich selber aus, was er spielen möchte. Manchmal geht er auch einfach nur ins Bad, nimmt sich eine Rolle Klopapier und ist damit dann eine ganze Weile damit beschäftigt und ich würde es nie wagen, ihm diese wegzunehmen und ihn zum Spielzeug zu setzen.

Was ich in den letzten Monaten beobachtet habe, ist diese absolute Faszination Dinge ineinander zu stecken. Ich glaube, dass es in dem Alter normal ist, aber trotzdem finde ich es immer überraschend, wenn mein Sohn Eimer für einen Turm jedes Mal in verschiedener Weise miteinander verbindet.

Unser Sohn steckt alles ineinander, was dafür vorgesehen ist. Dazu probiert er immer wieder neue Kombinationen aus und erstaunt damit auch die Betreuerin in unserer Kindergruppe, die manche Kombinationen von Holzspielzeugen so noch nie gesehen hat.

Es macht Spaß zu beobachten, wie er sich total in seine Steckspiele vertieft, während um ihn herum alle Kinder toben. Womit ich jetzt nicht sagen möchte, dass er da nur still in der Ecke rum sitzt, nein, er läuft auch durch die Gegend, sucht mit anderen Kontakt, spielt mit der Kinderküche und liebt die Autos, die es dort gibt. Aber oft vertieft er sich eben in seine „Basteleien“

Papa + Sohn = Entdeckerteam
Bastelarbeit für Nepo

Bastelarbeit für Nepo

Mein Freund hat mir erzählt, dass auch er in seiner Kindheit viel gebaut, gebastelt oder experimentiert hat. Also glaube ich, dass Nepo das wohl von seinem Vater geerbt hat. Beide haben die Veranlagung sich tief in Sachen rein zu versetzen und dann alles andere einfach auszublenden.

Mir ist diese Veranlagung leider nicht gegeben. Zwar kann ich mich schnell für etwas begeistern, aber genauso schnell fällt das auch wieder ab. 🙂

Als wir letzte Woche in der Flugzeugwerft waren, hat man wieder ganz klar gesehen, dass sich Papa und Sohn zwischen der ganzen Technik super wohl gefühlt und alles angefasst haben, während Mama sich im Kinderwagen schieben geübt hat und brav hinter den Beiden hergedackelt ist.

Am schönsten sind für mich dann aber die Besuche im Museumsshop, wo sich für alle Tüftler und Entdecker was finden lässt. Wer allerdings schon mal im Shop des Deutschen Museum war, der weiß, wie teuer Produkte wie Mikroskop oder Experimentierkästen sein können. Ich denke gerade am Anfang, wenn wir einfach Dinge ausprobieren möchten, lohnt es sich, dann eher auf günstigere Modelle zurückzugreifen. Lidl hat eine extra Kategorie für „junge Entdecker“. Bisher habe ich mit den Kinderprodukten von Lidl eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht und denke, dass es auch für „größere Kinder“ durchaus eine sinnvolle Alternative zu den hochpreisigen Produkten ist.

Wir als Eltern würden Nepo, sobald er das passende Alter erreicht hat oder sich schon früher dafür interessiert, gern die Möglichkeit geben, seinen Forscher- und Entdeckungsdrang mithilfe dieser Experimentierkästen auszuleben. Allerdings auch nur in gleichmäßiger Abwechslung zur Zeit an der frischen Luft. Besonders jetzt im Herbst, wo die Zeit draußen sehr unangenehm werden kann, macht es viel Spaß, dem Kleinen am Globus die Welt zu erklären oder den Hausstaub unter dem Mikroskop zu untersuchen.

Der Papa freut sich auch schon sehr auf die Zeit, die er mit ihm beim Basteln und programmieren verbringen kann. Ob sich das mit dem „ich programmiere mit Nepo, wenn er vier Jahre alt ist“ dann so ausgeht, darauf darf ich gespannt sein. Dann vielleicht doch lieber Kristalle züchten oder den fiesen Hausstaub wegblitzdingsen.

In diesem Sinne: Habt noch einen wunderschönen, entdeckungsreichen Abend. 🙂

Eure Mareike

08Okt/15

Und täglich grüßt uns die Routine

Wenn Mütter früher erzählt haben, dass ihre Babies immer um 11:00 den Mittagsschlaf halten oder zwischen 18:00 und 19:00 Uhr nach dem Abendessen ins Bett gingen, habe ich mich immer gefragt, wie die das schaffen. Wir waren das erste Jahr weit weg von irgendeiner Routine. Nepo schlief wann er wollte und aß wann er wollte. Das war für mich im ersten Jahr kein Problem, denn ich war der Meinung, dass ein Baby noch keine Routinen benötigt.

Leider glitt unser Alltag zunehmend aus den Fugen. Es gab ab dem 11. Lebensmonat wirklich gar keine feste Zeit mehr in unserem Leben. Wenn Nepo mal gegessen hat, dann war das auch mehr so zwischendurch und immer zu verschiedenen Uhrzeiten. Von einem „Mittagessen“, „Frühstück“ oder „Abendbrot“ konnte da aber nie wirklich die Rede sein.

Schlimmer als das Essen war dann aber das Schlafen am Abend. Ich glaubte lange, dass wir schon mitbekommen würden, wenn Nepomuk müde ist und ihn dann ins Bett bringen konnten. Aber ich hatte mich besonders in der Zeit seines 12. Lebensmonats total getäuscht. Er bliebt teilweise bis 23:00 oder gar 24:00 Uhr wach. Ihn ins Bett zu bekommen, war der reinste Horror.

Die Zeit dieser total unregelmäßigen Schlafenszeit zerrten an mir, an meinem Freund und auch an Nepo. Wir als Paar hatten keine Zeit mehr für uns, keine Möglichkeit mehr abzuschalten, denn was soll man denn bitte schön um 23:00 Uhr noch machen, wenn der Kleine endlich im Bett ist. Also beschlossen wir, dass eine Routine in unsere Leben reinkommen muss und die steht und fällt mit dem Schlafen.

Ich muss sagen, dass ich am Anfang sehr unsicher war, ob das so im Sinne von Pikler und Montessori war, aber unsere Kursleiterin sagte mir, dass es für Kinder ab einem Jahr wichtig ist, einen geregelten Ablauf zu haben, auch wenn Nepo noch nicht in die Krippe geht, so ist es wichtig, dass er Zeiten hat, an denen er sich orientieren kann.

Also begannen wir an seinem Schlafen tagsüber zu arbeiten. Statt mehrerer kleiner Schlafeinheiten, schaffte ich es mit Nepo zusammen, dass er nur noch einen Schlaf am Tag hatte. Das war die ersten Tage schwer, aber ich war viel mit ihm auf dem Spielplatz und so konnte ich die frühere Schlafenszeit um 09:00 Uhr überbrücken und langsam wurde aus dem Vormittagsschlaf um 10:00 Uhr der Mittagsschlaf um 11:00 Uhr. Mittlerweile haben wir den für uns besten Rhythmus gefunden und auch für Nepomuk ist es viel entspannter, wenn er jetzt immer um 10:00 Uhr frühstückt und dann ca. 1 Stunde später schläft.

Wichtig ist mir aber immer noch, dass wir eine Toleranzgrenze von 10:30 bis 12:00 Uhr haben. Ich würde Nepo nie um 11:00 Uhr ins Bett stecken, wenn ich merke, dass er schon vorher müde ist oder im Gegenteil überhaupt noch nicht müde.

In Abhängigkeit von seinem Mittagsschlaf liegt dann das zu Bett gehen am Abend zwischen 18:30 Uhr und 20:00 Uhr. Für viele mag das sicher eine weite Spanne sein, aber für mich ist es im Vergleich zu 23:00 Uhr vor ein paar Wochen eine Verbesserung um Welten.

Das zu Bett gehen ist mittlerweile sehr angenehm für uns drei. Es gibt keinen täglichen Kampf und kein Geschrei. Da Nepo noch in unserem Familienbett schläft, haben wir es aber noch nicht geschafft, ihn einfach ins Bett zu legen und ihn allein einschlafen zu lassen. Noch geben wir ihm abends eine Milchflasche und bleiben bei ihm, bis er eingeschlafen ist.

Das das Einschlafen so leicht ist, liegt sicher auch daran, dass er seit gut einem Monat fleißig läuft und dann wohl vor Erschöpfung relativ zeitnah einschläft.

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass wir nun einen festen Tagesablauf haben und fast immer zu den gleichen Uhrzeiten essen und schlafen. Diese Routine wirkt sich auch auf andere Bereiche wie die tägliche Hygiene und das Zähne putzen aus. Es klingt doof, aber früher war das Zähne putzen immer so ein Drama, weil ich nicht wusste, wo wir das am besten machen. Nachdem wir uns den Kidztower gekauft haben, klappt das mit dem Zähne putzen und Hände waschen nun wirklich super und ist ein fester Bestandteil in unserem Alltag.

Wie sich dieser Ablauf jetzt im Herbst und Winter umsetzen lässt, kann ich noch nicht sagen. Bisher sind wir immer spätestens um 09:15 Uhr aus dem Haus, sind dann 45 bis 60 Minuten auf dem Spielplatz. Danach füttere ich ihn im Café Glanz und dann ist es auch schon Zeit für den Mittagsschlaf. Nachmittags waren wir dann zuhause bis 16:00 Uhr. Dann geht es nochmal an die frische Luft zum Spaziergang und um 17:00 Uhr nochmal auf den Spielplatz. Gegen 18:00 Uhr sind wir meist wieder zuhause, ich koche, er schaut im Kidztower zu. Dann isst er, danach putzen wir die Zähne, ziehen das Schlafzeug an und warten auf den Papa. 🙂

Ja, so langweilig geplant sieht unser Leben aus und ich muss sagen: Es fühlt sich gut an.

Alles Liebe

Mareike

 

21Sep/15

Unsere erste Wiesn mit Kleinkind

Nachdem Dieter Reiter am Samstag das weltgrößte Volksfest, das legendäre Oktoberfest, mit den Worten „O’zapft is“ eröffnet hat, ging es am heutigen Montagmittag für uns als kleine Familie auf die Wiesn. Mein Freund hatte einen Kundenevent im Hacker Pschorr Festzelt und so haben wir schon vor einigen Wochen ausgemacht, dass wir diesmal mit dabei sind.

Im Hacker Pschorr Festzelt

Die Vorbereitung

Im Vorfeld haben wir uns überlegt, ob wir Nepomuk nicht eine Lederhose besorgen sollten. Nach langen Recherchen und Überlegungen haben wir beschlossen, dass eine Lederhose erst Sinn macht, wenn er gut laufen kann. Bedeutet, dass Nepomuk ab der nächsten Wiesn eine eigene Lederhose bekommt. Für heute haben wir ihm daher eine knielange Jeanshose mit Hosenträgern, blaue Strumpfhosen, einen blauen Body und eine selbstgestrickte blaue Jacke angezogen.

Bei meinem Freund war es relativ einfach, denn er hat ja seine Standardausstattung von weißem Hemd, Lederschuhen, Strümpfen und Haferlschuhen.

Ich habe bereits zwei Dirndl und bin damit eigentlich auch gut ausgestattet. Nur die Frage, ob die nach zwei Jahren überhaupt noch passen stand lange Zeit im Raum. Vor drei Wochen habe ich das Dirndl anprobiert und es ist irgendwie nicht zugegangen. Letzte Woche habe ich es dann nochmal probiert und es passt. Mir ist so ein Stein vom Herzen gefallen. 🙂 Als ich Samstag dann auch noch mein anderes Dirndl anprobierte und es passte, fühlte ich mich großartig. Dem Wiesnbesuch in Dirndl stand nichts mehr im Weg. Auch meine Schuhe konnte ich wiederverwenden. Früher habe ich High Heels zum Dirndl getragen, heute waren es schlichte flache Schuhe in weiß. Ich wollte aus minimalistischen Gründen keine Dirndlschuhe kaufen. Ich denke für die ein bis zwei Besuche auf der Wiesn tun es normale Schuhe auch. Die Handtasche konnte ich auch wie immer verwenden. Ein Longchamp Tasche, die zu meinem Dirndl gut passt und die ich sonst eigentlich nicht trage, weil sie aufgrund ihrer Größe im Alltag für mich absolut unpraktisch ist.

Gestern habe ich dann alles nochmal aufgebügelt und an unsere Wohnungstür gehängt, damit ich heute nicht anfangen muss alles zusammen zu suchen.

Der Morgen vor der Wiesn

Heute früh sind wir wie immer relativ spät aufgestanden. Während ich am Wochenende aufgrund von Treffen mit Freunden immer den Wecker gestellt habe, verlassen wir uns unter der Woche immer auf Nepomuk. Der weckt uns meist zwischen 07:00 und 07:30 Uhr. Da ich alles gestern schon vorbereitet hatte und auch wusste, was er anzieht, konnte ich mich heute morgen in Ruhe um sein Frühstück kümmern, ihn in die Wanne stecken, dann anziehen und dann mit ihm zum Spielplatz. Wir waren dann von 09:00 bis 10:00 Uhr auf dem Spielplatz, haben geschaukelt, im Sand gespielt und die Rutsche ausprobiert. Danach ging es noch kurz zu dm und dann nach Hause.

Zuhause machten wir uns fertig, ich gab Nepomuk ausnahmsweise eine Milchflasche, weil er nichts anderes essen wollte. Kurz vor 11 Uhr kam dann mein Freund aus dem Büro, zog sich um und dann ging es los.

Der Weg zur Wiesn

Von unserer Wohnung sind wir mit der U-Bahn relativ schnell an der Theresienwiese und damit auf der Wiesn. Wir steigen in die U4 oder U5 am Max-Weber-Platz aus und dann ein paar Stopps weiter an der Haltestelle „Schwanthalerhöhe“ wieder aus. Wir haben uns für diese Haltestelle entschieden, weil sie nur eine Station weiter als die „Theresienwiese“ ist, aber schneller zu den Festzelten gelangen, weil wir uns nicht einmal quer übers Oktoberfest schieben müssen.

Nepomuk rockt das Festzelt

Der Nachmittag im Hacker Pschorr

Um kurz vor 12:00 Uhr haben wir das Hacker Pschorr Festzelt erreicht. An einem Montagmittag ist nicht so viel los, darum konnten wir auch mit Kinderwagen durch den Haupteingang laufen. Mein Freund hatte eine Reservierung an der Seite in den sogannten Boxen. Das ist auch der Grund, warum ich mit dem Kleinen mitgekommen bin. In der Mitte würde ich nie ein kleines Kind mitnehmen, denn dort sind meistens die Trinker. In der Box wurden wir schon von den Bedienungen freundlich bis familär begrüßt. Mein Freund meinte, es seien jedes Jahr die gleichen Bedienungen und man kennt sich einfach. Das nun auch mal ein Kleinkind dabei war, freute die Damen umso mehr.

Den Kinderwagen konnten wir in die Ecke stellen und uns dann die besten Plätze aussuchen. Am Anfang hatte ich Nepomuk noch die ganze Zeit auf dem Arm, aber als er sich dann langsam aklimatisiert hatte, ließen wir ihn auch immer wieder runter, damit er laufen konnte. In den Boxen ist das kein Problem, weil ja nur wenige Leute dort sind und kein „Laufpublikum“ wie in der Mitte des Festzeltes.

Hin und wieder sind wir mit Nepomuk auch mal durchs Zelt gelaufen und er kam aus dem Staunen nicht wieder raus. Die Decke, die Bilder, die Leute, die Kapelle, dass alles war so super aufregend für ihn.

Nur mit dem Essen war es heute nicht so dolle. Gestern fand er Pfanndkuchensuppe lecker, heute wollte er sie nicht essen. Auch kein Kartoffelpüree oder die Brezn. Ich denke, dass es die Aufregung war, die ihm wohl den Hunger genommen hat.

Sehr gechillt in der Box

Ein Rundgang über die Wiesn

Nach dem Mittagessen bin ich mit Nepomuk noch über die Wiesn gelaufen. Mittlerweile war es 14:30 Uhr, der Himmel strahlend blau und die Temperaturen spätsommerlich. Die ganzen Fahrgeschäfte, Luftballonstände, Karussells, das alles war schon sehr aufregend. Wir schauten uns einen Ponystand an, danach gingen wir langsam zur „Oide Wiesn“. Dort findet man noch sehr historische Fahrgeschäfte und es ist ruhiger als auf der normalen Wiesn. Der Eintritt fällt mit 3,00 EUR bei den anderen Ausgaben auch nicht mehr auf. Ich habe dort dann noch ein Lebkuchenherz für den Papa gekauft und danach sind wir wieder zurück auf die normale Wiesn.

Nepomuk war in der Zwischenzeit eingeschlafen und ich schob ihn weiter zwischen den ganzen Besuchern und Fahrgeschäften über die Wiesn, holte mir ein Magenbrot und schaute mir die anderen Mütter an, die ebenfalls ihre Kinder im Kinderwagen oder im Tragetuch über die Wiesn transportierten.

Wer in München wohnt, für den ist ein Besuch auf der Wiesn sicher selbstverständlich. Auch das die Mütter Dirndl tragen und nicht im Schlabberlook durch die Gegend laufen, ist hier normal. Ich finde so einen Spaziergang sehr schön, auch wenn er nicht ansatzweise so entspannend ist, wie an der Isar oder im Englischen Garten.

Zurück im Hacker Pschorr

Nach einer Weile ist Nepomuk wieder aufgewacht und wir liefen wieder Richtung Hacker Pschorr. Mittlerweile war es 16:00 Uhr und die Zelte gut gefüllt. Ich ging wieder durch den Haupteingang rein, die Security scherzte mit Nepomuk, aber schon im Zelt hatte ich Probleme mit dem Kinderwagen durchzukommen. Das lag nicht an der Menge der Leute, sondern an den betrunkenen, die einfach in den Gängen rumlungerten. Irgendwann machten sie Platz und wir konnten wieder in die Box.

Die Stimmung war jetzt schon lauter und gelöster. Es gab schon viele Betrunkene, die auch immer wieder versuchten in unsere Box zu kommen, weil sie dort freie Plätze gesehen haben. Auch bei den Toiletten musste ich nun warten und ich hoffte, dass es bald 17:45 Uhr wurde.

Die Zeit verging und Nepomuk wurde langsam genervt. Als mein Freund dann von der Kellnerin zum Zahlen abgeholt wurde, wollte Nepomuk nur noch in Richtung Mittelschiff laufen. Ich hatte Mühe ihn in der Box zu halten. Auch konnte er nicht mehr so ungehindert laufen, weil nun viele Leute das Zelt verliessen. Im Innenschiff wurden jetzt Tische geräumt und es wurde immer lauter. Ich war froh, als mein Freund vom Bezahlen wieder da war und wir Nepomuk in den Kinderwagen packen konnten und dann Richtung U-Bahn liefen.

Der Heimweg

Es war 18:00 Uhr und in München heißt das Wiesnbesucher meets Berufsverkehr. Da wir aber eine Haltestelle vor der Theresienwiese einstiegen, war es auf dem Bahnsteig ruhiger und wir bekamen einen Platz in der U-Bahn. Nach einigen Stopps waren wir wieder am Max-Weber-Platz und dann nach kurzem Fußweg wieder zuhause.

Während wir uns aus unserer Tracht pellten, spielte Nepomuk auf seiner Decke schon wieder vertieft mit seinen Holzbausteinen.

Gegen 20:00 Uhr legten wir ihn ins Bett und bis jetzt schläft er noch und verarbeitet sicher die vielen Eindrücke vom heutigen Tag.

Mir und meinem Freund geht es auch super. Ich habe über den Tag verteilt 3 Maß alkoholfreies Bier getrunken und vom Brotzeitbrettl genascht. Meine Sünde waren seit langem mal wieder Kässpätzle, die sehr lecker waren. Jetzt sitze ich hier bei meinem grünen Tee und freue mich auf unseren nächsten Besuch auf der Wiesn. Dann aber nur zum spazieren gehen und vielleicht fahren wir mit dem ein oder anderen Kinderkarussell. Ins Festzelt gehen wir dieses Jahr nicht wieder, auch wenn wir so gute Erfahrungen gemacht haben. Ich denke einmal im Jahr reicht es vollkommen aus.

Kann man mit einem Kleinkind wirklich unbesorgt auf die Wiesn gehen?

Auf diese Frage würde ich nicht mit einem eindeutigen „Ja“ antworten. Ich denke es geht, wenn man auf das Kind Rücksicht nimmt. Ich würde nie, nie, nie mit Nepomuk an einem Samstag auf die Wiesn oder in ein Festzelt gehen. Dort ist dann wirklich die Hölle los und es ist weder für die Erwachsenen noch für die Kinder ein Spaß. Auch würde ich im Festzelt nie in das Mittelschiff gehen. Das geht vielleicht an einem Sonntagmorgen, aber schon ab Mittag wird es voll.

Auch würde ich nicht nur im Festzelt bleiben, sondern auch über die Wiesn spazieren. Wenn der Kleine dann trotzdem nur noch schreit und ich merke, dass es ihm keinen Spaß mehr macht, dann würde ich mit ihm sofort nach Hause gehen, alles andere wäre verantwortungslos und egoistisch gegenüber dem Kind.

Uhrzeitmäßig ist wohl die Mittagszeit unter der Woche die beste Zeit für einen Wiesn Besuch. Dann sind die U-Bahnen nicht so voll, das Festgelände gut gefüllt, aber nicht zu voll. Der Nachhauseweg sollte dann nicht erst um 22:30 Uhr nach Betriebsschluss erfolgen, dann wird es in den U-Bahnen und um das Festgelände herum laut, voll und dreckig, dass es schon für Erwachsene ein Graus ist, für Kind wäre das sicher der Horror.

In diesem Sinne: Habt eine schöne Nacht

Alles Liebe

Mareike

19Sep/15

Die ersten Schritte

Letzte Woche Dienstag ist Nepomuk das erste Mal und ohne Bedenken gelaufen. Als ich am Vormittag mit ihm in der offenen Kinderbetreuung des Café Glanz war, spielte er ganz normal, zog sich am Tischbein hoch und lief dann seine ersten sicheren Schritte. Weder ich noch die Betreuerin waren in seiner Nähe und er schaute auch nicht zu uns. Er lief einfach los. Ich war schon ganz schön baff und freute mich so sehr.

Noch mehr freute sich aber Nepomuk und seit diesem ersten Versuch am Dienstagmorgen intensiviert er es jetzt immer mehr. Er hat so viel Spaß am Laufen, dass es eine riesige Freude ist ihm zuzuschauen.

Diese Woche hat er nun auch begonnen aufzustehen und in die Knie und wieder hoch zu gehen, ohne sich irgendwo festzuhalten.

Mitte letzter Woche haben wir es auch mal geschafft die ersten Schritte festzuhalten.

Es freut mich so ungemein, denn wir haben ihm in Sachen Laufen alle Zeit der Welt gegeben. Zur Taufe haben wir zwar einen Lauflernwagen geschenkt bekommen und den liebt er auch innig und nutzt ihn jeden Tag, leider auch schon nachts. Aber sonst haben wir ihn weder an der Hand geführt, noch irgendwo hingestellt und ihm beispielsweise den Stuhl weggezogen, damit er sich bewegt.

Nepomuk hat nun mit 13 Monaten seine ersten eigenständigen Schritte gemacht und ich denke, dass er genau jetzt dazu bereit war. Nach einem Gespräch mit der Betreuerin am Donnerstag, ist es jetzt erstmal wichtig, dass er seine Bewegungen auskostet und genießt. Ich hatte sie eigentlich um Rat gefragt, was Fingermalfarben anbelangt. Aber sie meinte, Nepomuk wäre jetzt so sehr in seiner Bewegungsphase, dass es eher aufgesetzt wäre, wenn wir ihn jetzt auf einen Stuhl setzen und ihn malen lassen würden. Ehrlich gesagt habe ich das noch gar nicht so gesehen.

Aber ich werde mich erstmal an ihre Empfehlung halten, denn ich will den Kleinen ja nicht überfrachten mit Angeboten und Spielen. Jetzt soll er erstmal seine neue Lust am Laufen entdecken. Denn wenn er glücklich ist, dann bin ich es auch. 🙂

17Sep/15

Ein perfekter Tag im September

Bevor der Herbst jetzt wohl endgültig auch in München Einzug hält, hat sich der September am heutigen Tag nochmal sehr sommerlich gezeigt. Wir hatten Temperaturen um die 29 Grad, strahlend blauen Himmel und ein angenehmes Lüftchen.

Da Nepomuk die letzten zwei Tage etwas kränklich war, was wohl an der Meningokokken C Impfung am Montag liegen könnte, war für ihn nichts unerträglicher als zuhause zu sein. Aus diesem Grund waren wir gestern in Summe sechs Stunden an der frischen Luft und heute sollte es nicht anders werden.

Der Vormittag im Tierpark Hellabrunn

Am Morgen beschloss ich, dass wir heute in den Tierpark Hellabrunn fahren könnten. Mit der U-Bahn ist es nicht weit und wir könnten dort die Tiere anschauen, die Spielplätze ausprobieren und die letzten Sonnenstrahlen genießen.

Gesagt getan: Um 9 Uhr gingen wir aus dem Haus. Erst zur Post, wo ich meine Wohnungskündigung aufgab und dann zur U-Bahn Richtung Tierpark. Da jetzt auch in Bayern die Schule wieder begonnen hat, waren die U-Bahnen am Vormittag angenehm leer und auch die Eingangskassen am Tierpark gähnend leer. Ich habe mir im Mai eine Jahreskarte gekauft und wollte sie nun endlich mal wieder nutzen.

Nach dem Einlaß gingen wir dann den vorgeschlagenen Rundweg und kamen an Giraffen vorbei, sahen das Nashorn Baby und den sibirischen Tiger. Zum Glück haben wir auch die Fütterung der Pinguine mitbekommen, was besonders für Nepomuk sehr schön und ansehnlich war, da er durch die Glasscheibe alles genau auf seiner Sichthöhe beobachten konnte. Nachdem wir uns noch viele andere Tiere angeschaut haben, ging es zum ersten Spielplatz.

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Sibirischer Tiger auf 12:00 Uhr

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Ganz links: Das Nashornbaby

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider war dieser Spielplatz jetzt nicht so ideal für Kinder in Nepomuks Alter, aber mittlerweile können wir ganz gut zusammen schaukeln oder wie verrückt auf die blecherne Rutsche hämmern. Irgendwann habe ich ihn dann seinen Morgenbrei und ein Apfelstück gegeben. Aber das Essen gestaltete sich aufgrund der ganzen Ablenkung etwas schwierig und ich glaube Nepomuk hatte durch sein kränkeln auch nicht wirklich viel Hunger.

Also sind wir noch ein wenig auf dem Spielplatz rumgeirrt und dann wieder losgezogen. Ich habe mir im angrenzenden Bistro noch einen Kaffee mitgenommen und auf dem Weg zu den Tiergehegen ist Nepomuk dann relativ schnell eingeschlafen.

Da ich wusste, dass er wohl im Zoo schlafen würde, habe ich morgens meinen Kindle eingepackt. Vor dem Paviangehege habe ich mich dann in den Schatten gesetzt und das Buch „Minimalismus-Diät“ von Huong Tran gelesen. Gestern bin ich über einen Tweet auf das Buch aufmerksam geworden. Da es ein E-Book ist und nur 0,99 Cent kostete, habe ich es mir gleich runtergeladen.

Nachdem ich es fertig gelesen hatte, schlenderte ich mit dem schlafendem Nepomuk noch durch den Tierpark und stellte mal wieder fest, wie schön das Leben in München ist. Wir haben hier alles und trotzdem gibt es nicht diese Hektik wie in anderen Großstädten. Es ist alles so gediegen hier, eben wie in einem richtigen Dorf. Nur das München halt das größte und schönste Dorf der Welt ist. 🙂

Die Elefanten

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Trampeltiere freuen sich auf Besuch

Spaziergang an der Isar entlang und Zwischenhalt im Rosengarten

Irgendwann wachte dann Nepomuk auf und ich beschloss, dass wir nach Hause nicht die U-Bahn wählten, sondern zu Fuß an der Isar Richtung Haidhausen spazieren. Zu Fuß sind es ca. 6,5 km, aber da der Weg vorwiegend im Schatten und fernab von irgendwelchen Straßen verläuft, sind die 6,5 km pure Erholung.

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Spaziergang vom Zoo zum Rosengarten

Da ich den Kleinen nicht nur im Kinderwagen durch die Gegend fahren wollte, machten wir im Rosengarten halt. Das ist ein großer offener Garten unweit der Wittelsbacher Brücke. Unter ein paar Apfelbäumen packte ich die Decke aus und wir setzten uns hin. Nepomuk zog dann das Sandspielzeug raus und stopfte die herumliegenden Blätter in den Eimer. Es war so herrlich ruhig und angenehm, dass wir dort hätten Stunden sitzen können. Den Gärtnern bei der Arbeit zuzuschauen, wie sie sich um die Pflanzen und Bäume kümmern hat schon etwas sehr beruhigendes. Ich glaube in meinem nächsten Leben werde ich Gärtner oder Tierpfleger bei den Totenkopfäffchen. 🙂

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Nepomuk in Aktion

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Unterm Obstbaum ist es am Schönsten

Der Nachmittag im Café Glanz

Nach einer Stunde gingen wir dann weiter Richtung Haidhausen, denn das Wetter fing schon an zu drehen und der Wind wurde stärker. Da ich nicht wollte, dass sich Nepomuks leichte Erkältung verschlechtert, entschied ich mich zum Cafe Glanz in der Sedanstraße zu laufen. Dort ist Donnerstagnachmittag immer die offene Kinderbetreuung. Das tolle an dem Treff ist das so viele verschiedene Kinder da sind. Es gibt Kinder aus allen möglichen Nationen: Japan, Russland, Jamaika, Philippinen oder Spanien. Auch Kinder mit Down Syndrom oder blinde Kinder waren bzw. sind regelmäßig da. Es ist wundervoll zu sehen, dass Kinder null Vorbehalte gegenüber anderen Kindern haben – unabhängig welcher Nation sie angehören oder ob sie behindert sind oder nicht. Ich liebe das Café und die pikler- und montessori-orientierten Betreuer. Nepomuk fühlt sich super wohl dort, so wohl, dass er letzte Woche Dienstag in der Kinderbetreuung einfach mit dem Laufen begonnen hat. 🙂

Wer also in Haidhausen wohnt und Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag noch nichts vorhat, der kann gern vorbeischauen. Es kostet nichts, maximal eine Spende und ist für Kinder von 0 bis 5 Jahren.

Als ich heute in der Kinderbetreuung gefragt habe, ob sie einen Tipp bezüglich Fingerfarbe für Nepomuk haben, meinte die Betreuerin, dass jetzt vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt wäre, weil Nepomuk erstmal die ganzen Bewegungserfahrungen macht und diese auch ausgiebig genießen soll. Wenn überhaupt, soll ich mit einem Wachsmalstift für ihn anfangen und dann auch nur, wenn auch ich was schreibe. So habe ich das ehrlich gesagt noch nie gesehen, denn ich möchte Nepomuk zuhause immer etwas anbieten und fühlte mich schon schlecht, weil ich ihm in letzter Zeit weder was gebastelt habe, noch irgendwas vorgesungen habe. Aber besonders letzteres findet er blöd. Er mag nicht, wenn man ihm vorsingt. Klassik und Lounge Radio, sowie die 80er Jahre Playlist auf Spotify findet er hingegen super. 🙂

Naja, das war ja jetzt mal wieder mit der Kirche ums Dorf. Zurück zu unserem Tag. Nepomuk wurde dann nach dem ganzen toben und spielen mit den anderen Kindern müde und wir sind gegen 17:00 Uhr nach Hause gegangen. Auf dem Weg zur Wohnung war der kommende Herbst schon deutlich zu spüren. Die Temperaturen waren doch deutlich niedriger als am Vormittag und das kleine Lüftchen war nun zu einem leichten Sturm herangewachsen.

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Der Himmel über München

Ein entspannter Abend mit Fischstäbchen und dem Kidztower

Zuhause angekommen, habe ich Nepomuk seine Spielumgebung vorbereitet. Er hat sie ignoriert und schob lieber seinen Laufwagen durch die Gegend, wickelte wieder das Klopapier von der Rolle, redete mit sich im Spiegel und packte die Lebensmittel von einem Schrank in den anderen. Für mich war das perfekt. Ich liebe es, wenn er solche Dinge tut. Dann ist er so in Gedanken versunken, dass ich meist immer nur um die Ecke schaue und mich dann wieder davon stehle.

Seit wenigen Wochen hat sich sein Essverhalten ja wieder normalisiert und er haut bei den Mahlzeiten ordentlich rein. Ja, ich gehöre zu den Müttern, die zwar für ihr Kind selber kochen, sich aber riesig freuen, wenn der Kleine voller Leidenschaft einen Blueberry Muffin aus dem Coffee Shop isst. Heute gab es für ihn Fischstäbchen. Ich weiß die sind nicht absolut toll, auch wenn sie Bio sind. Aber er liebt sie und ich gebe sie ihm immer in Kombination mit Kartoffeln und Gemüse. So hat er auch was gesundes.

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Nepomuk inspiziert den Kidztower

Kurz darauf kam dann auch der Papa mit dem lang ersehnten Kidztower. Lang ersehnt ist gut. Das war ein Spontankauf auf dem Streetlife Festival am Sonntag. 🙂 Mit dem Tower kann Nepomuk jetzt immer neben mir auf die Arbeitsfläche schauen, ohne runterzufallen. Er kann auch mit auf der Fläche rumhantieren, was mir sehr recht ist. Aktuell hängt er immer an meinem Bein, weil er sehen will was ich mache. Morgen werde ich das erste Mal für ihn Bolognese machen und da soll er mir ruhig zuschauen. Habe ein tolles Rezept aus dem HIT-Prospekt vom Wochenende gefunden und jetzt teste ich es mal. Wie Nepomuk den Kidztower findet, werde ich mal aufschreiben. Vorhin war er ganz angetan, auch wenn er sich erstmal reingesetzt hat, was ja nicht so der Plan war. 🙂

Aber irgendwann ist jeder schöne Tag vorbei und nun schlummert Nepomuk friedlich in unserem Bett. Ein eigenes hat er ja nicht, das arme Kind. 🙂

Und die arme Mutti will gern die Bilder von heute im Blog haben, aber die Synchronisation zwischen MacBook und iPhone funzt nicht so recht. 🙂

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend – geniesst das herbstliche Wetter und kuschelt euch ein. :*

Alles Liebe

Mareike

 

 

 

17Sep/15

Das erste Fotobuch von Nepomuk für Nepomuk

Als ich Anfang des Jahres für Nepomuk ein Fotobuch mit Bildern der engsten Familienangehörigen erstellt habe, musste ich leider feststellen, dass die einfachen Plastikbücher aus dem Drogeriemarkt gar nichts taugen. Erstens war er wohl für die Bilder noch viel zu klein und zweitens hat er das Plastikzeug gleich zerrissen.

Nie wieder ein Plastikfotobuch aus dem Drogeriemarkt

Nach nur zwei Tagen habe ich das Buch wieder entsorgt und mir geschworen nie wieder diesen Aufwand für so ein wenig nachhaltiges Fotobuch zu betreiben. Ich musste zuerst in den Drogeriemarkt mir das Buch kaufen und dann zuhause die Bilder auswählen, die ich gern in die Plastikhüllen packen wollte. Die Bilder habe ich dann als Fotoabzüge über einen Onlinedienst bestellt und konnte erst nach einigen Tagen alles zusammenfügen. Vom Ergebnis war ich nicht sehr begeistert. Die Bilder waren zu klein für die Hüllen und der Kleine konnte die Plastikfolie gar nicht richtig greifen.

Das erste echte Fotobuch für Nepomuk

Nun sind einige Monate vergangen. Aus dem kleinen Baby ist mittlerweile ein Kleinkind geworden, der gerade das Laufen für sich entdeckt. Zudem liebt er Bilder von sich oder Dingen, die er kennt bzw. die ihm vertraut vorkommen.

Da wir viel an der frischen Luft sind und München eine wunderschöne Stadt ist, werde ich ihm nun ein Buch über „unser München“ basteln. Wir leben in Haidhausen und damit im absoluten Familienviertel mit vielen Spielplätzen, unmittelbarer Nähe zur Isar, zum Maximilianeum, Friedensengel, Wiener Platz, Gasteig, Maximilianstraße, Viktualienmarkt und Odeonsplatz. Zudem sind in unserem Viertel eine hohe Anzahl von Tauben, sowie schwarzen und roten Eichhörnchen heimisch. Tiere die aktuell auf Nepomuk eine riesige Faszination ausüben.

Ich mache seit einigen Tagen fleißig Fotos und nutze den wirklich wundervollen Spätsommer, um so viele Fotos wie möglich zu machen. Die besten werde ich dann in ein Fotobuch wie dieses hier packen und versuchen Nepomuk über die bevorstehenden kalten Herbsttage zu trösten.

Die Gestaltung des Fotobuchs

Ich habe mich jetzt für ein CEWE-Fotobuch entschieden und zwar für das Fotobuch Mini. Ich denke, dass es mit 7,95 EUR preislich super für den Einstieg geeignet ist. Zudem hat es wohl mit Maßen von 15 x 11 cm die richtige Größe für Kleinkinderhände. Bei der Seitenzahl bin ich mir noch nicht sicher, wie umfangreich das Buch werden wird. Ich würde es gern an verregneten Nachmittagen mit Nepomuk anschauen und denke, dass vielleicht zu viele Bilder langweilig werden könnten. Auf der anderen Seite möchte ich nicht, dass wir immer die gleichen Bilder anschauen, denn wir erleben ja jeden Tag draußen auch immer eine Menge.

Die Bilder

Nepomuk und ich sind jeden Tag draußen, wenn das Wetter mitspielt und das tut es meistens. München ist eine wunderbare Stadt, wir haben einen tollen Sommer erlebt und diese Erinnerung möchte ich nun gern mit dem Fotobuch konservieren.

Die untenstehenden Motive dürfen im Fotobuch auf keinen Fall fehlen:

  • Unser Lieblingsspielplatz
  • Die heiß geliebte Babyschaukel
  • Der Sandkasten mit unserem Sandspielzeug
  • Der Maibaum auf dem Wiener Platz – für den Kleinen das untrügliche Zeichen, dass wir jetzt zum Spielplatz gehen
  • Der Wiener Platz
  • Die Tram
  • Tauben
  • Eichhörnchen
  • Isarauen
  • Johannisplatz
  • Weißenburger Platz

Hoffen wir, dass es in den nächsten Tagen mit dem Wetter so weiter geht und ich viele tolle Bilder machen kann und wir im Herbst und Winter noch lange von den schönen Momenten zehren können. 🙂

Habt einen wundervollen Donnerstag,

alles Liebe

Mareike

22Jul/15

Mein erster Geburtstag als Mutter

Heute hatte ich meine Geburtstagspremiere: Es war mein erster Geburtstag als Mutter und es war wohl der entspannteste und schönste Geburtstag seit langem.

Sport am Morgen

Am frühen Morgen bin ich gleich ins Fitnessstudio gegangen, um mir und meinem Körper auch an diesem Ehrentag etwas gutes zu tun. Als ich wieder nach Hause kam, war noch keiner der beiden Männer wach und ich konnte unter die Dusche springen. Als ich aus dem Bad kam, war mein Freund mittlerweile aufgestanden und ich konnte meine Geschenke in Ruhe auspacken, obwohl ich das gern zusammen mit Nepomuk gemacht hätte.

Mein Freund hatte sich viele Gedanken gemacht und ich habe nun ein tolles Rohkostbuch, eine funktionierende Laufschutzhülle für mein iPhone und eine schöne Tasche für mein MacBook Air.

Pünktlich zum Kaffee wurde auch Nepomuk wach. Wie jeden Morgen haben wir erstmal ein wenig geschmust, bevor ihn wie immer der Tatendrang aus dem Bett treibt. Mittlerweile hatten auch schon meine Eltern und meine Schwester angerufen und Nepomuk den Weg in die Wanne gefunden. Mein Freund war mittlerweile schon auf dem Weg ins Büro und für mich begann wieder der übliche Alltag.

Vom Piklerkurs zu gefährlichen Brandschutztüren

Nachdem ich Nepomuks Frühstück gekocht, ihn gebadet und angezogen hatte, ging es zum Piklerkurs. Im Gegensatz zum gestrigen Kurs war Nepomuk heute super drauf. Er kletterte die Hindernisse hoch und krabbelte wie ein Flitzebogen durch die Räumlichkeiten. Als er zu seinen geliebten Holzringen fetzte, quietschte er laut vor Vergnügen. Er war so glücklich und ich war es auch. Mit Bettina, der Kursleiterin habe ich dann auch über meine Beobachtungen und Vergleiche beider Kurse gesprochen und sie bat mich einen kleinen Artikel über mein Empfinden zu schreiben, besonders das unterschiedliche Verhalten von Nepomuk in den unterschiedlichen Kursen. Am Schluss der Stunde hat leider eine Unachtsamkeit von mir und einer anderen Mutter dazu geführt, dass Nepomuk die Raumtür voll gegen seinen Kopf bekommen hat. Ich bin froh, dass er sich noch rechtzeitig weggedreht hat. Im schlimmsten Fall hätte die Metalltür, die über einen Magneten automatisch schließt ihn eingequetscht. Er hat zum ersten Mal richtig geschrien, so hatte ich ihn noch nie erlebt. Es war auch das erste Mal, dass ich fast geweint habe, weil er mir so leid tat. Nach ein paar Minuten und einem Eisbeutel ging es ihm aber schon wieder besser.

Auszeit von der Rawfood Challenge

Als wir dann um 11 Uhr den Piklerkurs verließen, wollte ich eigentlich nur einen veganen Döner bei Erbils kaufen und mich dann mit ihm auf den Spielplatz in den Schatten setzen und mein Montessori Buch weiterlesen. Aber mein Freund hatte seine Kollegen neugierig auf Erbils gemacht und so trafen wir uns dort zum Mittagessen. Der vegane Döner ist einfach ein Traum, danach noch veganes Eis und mein Mittag war gerettet. Mittlerweile war Nepomuk nach einem Stündchen Schlaf wieder wach und ich verweilte mit ihm auf einer schattigen Bank auf dem Friedhof. Dort teilte ich mein Eis brüderlich mit ihm. Bei veganem Eis muss man sich ja gott sei Dank keine so großen Sorgen wegen irgendwelcher Bakterien machen. Und da er das Eis liebt und gar nicht genug bekommen kann, war natürlich das Geschrei groß, als es nix mehr zu essen gab.

Also sind wir nach Hause gegangen und ich habe ihm Brokkoli gekocht und angebraten. Dazu noch Couscous und das Mittagessen war fertig. Nach ausgiebigem Spielen und Baden auf dem Balkon war Nepomuk dann auch bereit für eine Nachmittagsschläfchen. Mittlerweile lege ich mich ja auch ab und an hin und habe so heute ca. 30 Minuten einfach nur geschlafen. Nach dem kleinen Nickerchen habe ich die Ruhe noch genutzt und weiter das Buch „Kinder sind anders“ von Maria Montessori gelesen. Während des Lesens habe ich mir überlegt, dass ich vielleicht auch eine Ausbildung zur Erzieherin mit Schwerpunkt Montessori/Pikler machen könnte. Es macht mir Spaß Nepomuk bei seiner Entwicklung zu begleiten und mich in diese Erziehungskonzepte einzulesen, zudem verfolge ich die vielen tollen Beiträge in verschiedenen Montessori Facebook Gruppen und auf Pinterest. Mich in die Philosophie von Maria Montessori einzulesen, hilft mir ungemein entspannter zu werden und mich stärker an Nepomuk auszurichten.

Aber jetzt muss ich mich erstmal informieren, wie denn so eine Ausbildung aussieht und ob ich mit 34 Jahren nicht schon zu alt bin.

Entspannter Abend

Mein Freund kam heute früher nach Hause und wir entschieden uns aufgrund des aufkommenden Regens für einen gemütlichen Abend zuhause. Zur Feier des Tages haben wir uns eine nicht vegane Pizza bestellt, von der natürlich auch Nepomuk etwas abbekommen hat.

Danach waren wir so platt. Besonders ich, die so eine Portion nicht mehr gewöhnt war. Mir hängt jetzt noch der Magen in den Kniekehlen. 🙂

Obwohl es jetzt kein außergewöhnlicher Geburtstag war, habe ich ihn doch sehr genossen. Die Ich-bezogenen Zeiten sind einfach vorbei und nun steht unsere kleine Familie im Mittelpunkt. Zu sehen, wie Nepomuk sich freut, wenn er frei spielen kann oder nackt durch die Wohnung krabbelt, ist mir tausend mal wichtiger als Gin in einer Bar zu trinken und mir selbst einzureden, dass das Leben als Single und mit einem sehr unbeständigen Lebenswandel, das einzig Wahre für mich ist.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Geburtstag und werde den sicher mit Nepomuk wieder schön gestalten und vielleicht verbringen wir ihn ja komplett im Zoo oder im Freibad. Wer weiß 🙂

Habt einen schönen Abend!

Eure „leicht gealterte“ Mareike

13Jun/15

Männer und stillen: Wenn Blinde von der Farbe reden

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, muss ich mich erstmal für den Vergleich von Männern mit Blinden entschuldigen. Natürlich nicht wegen der Männer, sondern weil ich am Donnerstag bei einem Babytreff eine Mutter mit ihrem 10 Monate alten blinden Baby getroffen habe. Aber mir fällt aktuell kein anderer Vergleich ein, der die Stillkompetenz von Männer umgangssprachlich besser beschreibt.

Aber die Reaktion eines Mannes auf den Hilferuf einer jungen Mutter auf Facebook hat mich mal wieder am Feingefühl der männlichen Spezies zweifeln lassen.

Die Mutter hat über Facebook verzweifelt nach Nahrung für Ihre zwei Frühchen gesucht. Und ich weiß, dass ich hätte die Uhr danach stellen können, bis irgendjemand mit der super intelligenten Frage um die Ecke kommt, warum sie denn nicht stillt. Und die Frage kam natürlich von einem Mann, quasi den Experten in Sachen Stillen und Geburtserfahrung.

Es wäre sicher nicht so schlimm, hätte sie es nicht nur mit ihren Freunden sondern öffentlich geteilt und er würde es als irgendein Facebook Nutzer kommentieren. Aber als sogenannter Facebook Freund hätte er in den letzten Wochen das Drama um die Frühchen mit bekommen müssen.

Die Mama hat Drillinge bekommen, wobei es ein Baby nicht geschafft hat und sie jetzt Zwillinge hat und die beiden hegt und pflegt. Sie hat es auf Facebook kommuniziert und sogar ich habe es mitbekommen, also er konnte es auch nicht übersehen.

Ach, manchmal sollte man einfach gepflegt die Kresse halten, wenn man keine Ahnung und noch viel mehr keine Erfahrung hat.

Kresse-Halten

So, dass musste ich jetzt mal los werden. 🙂

26Mai/15

Mit Sport und veganer Ernährung 10 Kilo abgenommen

Ich liebe das Laufen

Nach dem Samstagslauf

Als ich am Wochenende auf die Waage ging, habe ich fast einen Luftsprung gemacht. Ich habe seit dem 01. Januar 2015 nun 10 kg abgenommen. Ich bin so glücklich und zufrieden über diese Entwicklung, dass ich das jetzt einfach mal posten muss.

Mit dem Ergebnis habe ich nun mein Gewicht vor der Schwangerschaft wieder. Für mich aber kein Grund mich auszuruhen. Bis zum meinem Zielgewicht sind es noch 5 kg, die ich aber hoffentlich noch in 2015 schaffen werde. Da wir Ende November nach New York fliegen werden, wäre es mein Wunsch, ach was, meine Herausforderung bis dahin mein Zielgewicht zu erreichen.

Aktuell geht es mir sehr gut und ich fühle mich, trotz Baby und Schlafmangel, so fit wie nie zuvor. Und während der Kleine genüsslich an einer Brezel lutscht und der Lounge Music lauscht, möchte ich hier kurz nochmal darstellen, wie meine Ernährung und mein Sportprogramm aussah bzw. noch aussieht und wohl auch dauerhaft bleiben wird.

Vegan und zuckerfrei

Zum 01. Januar 2015 habe ich meine Ernährung auf vegan umgestellt. Ich habe mich für den ganzen Januar an das Konzept der Vegan For Fit Challenge gehalten, über das ich aber schon genau geschrieben habe.

Ein Grundgedanke bei dieser Challenge ist der Verzicht auf Zucker, Kaffee, Alkohol und natürlich das sehr fiese Weißmehl. Der Anfang war hart, aber Tag 8 gab es so einen Energieschub, dass ich nicht glauben konnte, zu was mein durch Schwangerschaft, Wochenbett und Schlafmangel gebeutelter Körper alles fähig ist.

Die 30 Tage haben meine Einstellung zum Essen nachhaltig geändert. Ich meide noch heute Zucker und Alkohol. Weißmehl mag ich nicht mehr, aber ab und an gönne ich mir mal eine Brezel. Diese Ausrutscher bestraft mein Bauch sofort mit Blähungen und Krämpfen (sehr ätzend). Allerdings habe ich noch keinen Ersatz für Weißmehl gefunden, denn ich bin viel mit Nepomuk unterwegs und ab und an verlassen auch mich mal die Kräfte. Aber ich gebe nicht auf und suche weiter. 🙂

Einzig zum Kaffee bin ich wieder zurück gekehrt, leider genauso leidenschaftlich wie vor der Challenge. Mittlerweile kann ich morgens locker eine Kanne Espresso trinken  oder mit einem Becher Kaffee ins Fitnessstudio laufen. Das ist nicht gut und darum werde ich jetzt wohl wieder auf Getreidekaffee umsteigen.

Mein Sportprogramm

Glücklich im Fitnessstudio

Glücklich im Fitnessstudio

Ich glaube, dass man auch ohne Sport abnehmen kann. Aber mit Sport ist es aus meiner Sicht nachhaltiger. Und mit Sport meine ich nicht nur Fitnessstudio oder Joggen, sondern auch spazieren gehen. Diese drei Arten von Bewegung waren bei mir sehr wichtig.

Mit Fitnessstudio hat es angefangen und das Fitnessstudio ist auch heute ein sehr wichtiger Bestandteil. Da Anfang Januar das Wetter für das Laufen definitiv zu kalt war, bin ich stattdessen mehrmals die Woche ins Fitnessstudio gegangen.

Bei jedem Besuch mache ich drei Durchgänge beim Zirkeltraining und danach noch zwei Geräte für die Beine und meine Bauchübungen. Wenn ich alles straff durchmache, dann ist das ganze Training in 40 Minuten durch. So schaffe ich immer zwischen 06:00 und 07:00 Uhr mein Fitnesspensum.

Vor ein paar Wochen habe ich wieder mit dem Laufen angefangen. Das Wetter ist aktuell perfekt dafür, denn ich bin eher ein Schlecht-Wetter-, als ein Schön-Wetter-Läufer. Ich liebe es im Regen zu laufen und so versuche ich jetzt jeden zweiten Tag meinen Speck in den Teer zu treten. Den Wecker stelle ich mir auf 05:30 Uhr und dann laufe ich kurz vor 06:00 Uhr los. Unter der Woche laufe ich 5 km, am Wochenende auch mal 9 km. Ich möchte es langsam angehen lassen, denn meine Knie sind ehrlich gesagt nicht mehr die jüngsten. 😉

Neben Fitnessstudio und Laufen gibt es noch das spazieren gehen. Ich lebe in München unweit der Isar, das ist das natürlich easy mit dem entspannten Kinderwagen durch die Gegend schieben. Es gab Zeiten, da bin ich mit Nepomuk in Summe bis zu 16 km am Tag gelaufen. Morgens und nachmittags. Das hatte den einfachen Grund: Nepomuk wollte irgendwann zuhause nicht mehr schlafen, dafür hat er stundenlang im Kinderwagen geschlafen. Also habe ich geschoben: Bei Wind und Wetter. Selbst starker Schneefall hat uns nicht stoppen können. Erstaunlicherweise wurden weder Nepomuk noch ich krank. Ein Hoch auf unsere Abwehrkräfte.

Wie geht es weiter?

Es geht weiter wie bisher 🙂 Ich fühle mich super und mir geht es körperlich und seelisch gut. Ich bin der festen Überzeugung, dass Essen unser Wohlbefinden mehr beeinflusst, als wir wahrhaben wollen. Jetzt, wo ich die ganzen Konservierungsstoffe und das Junk Food weglasse, geht es mir einfach blendend und ich bin voller Energie. Yeah, ich werde die letzten 5 Kilos noch knacken, komme was wolle.