Category Archives: Mamadingens

06Mrz/16

Warum ich meinen Biorhythmus anpasse

Nachdem ich viele Wochen hatte, in denen ich abends total kaputt ins Bett gegangen bin und eigentlich überhaupt nichts mehr auf die Reihe bekommen habe, entschloss ich mich vor wenigen Wochen wieder meinen Biorhythmus anzupassen bzw. dahin zu bringen, wo er früher war und damit auch eigentlich hingehört.

Die Ruhe und Kraft des Morgens

Ein Muss: Kaffee am Morgen

Ein Muss: Kaffee am Morgen

Ich war schon immer die Lerche und für mich war es immer leicht früh aufzustehen und die Ruhe des Morgens zu nutzen. Im Büro war ich meist zwischen 07:30 und 08:00 Uhr, somit hatte ich mindestens eine Stunde um in den Tag zu starten, Mails zu bearbeiten und mich auf Meetings vorzubereiten. Das ich diese Ruhe brauchte und brauche ist wohl auch ein Ding aus meiner Hochsensibilität. Denn das war im Büro super funktioniert hat, brauche ich auch zuhause.

Es bringt mich in Panik, wenn ich zeitgleich mit Nepo aufwache. Die Tatsache, dass ich weder mich noch irgendwas anderes vorbereitet habe und jetzt voll für ihn da sein soll, hat mich ganz nervös gemacht und diese Nervosität hat sich natürlich auf Nepo und damit auch auf unseren Tagesablauf ausgewirkt.

War ich aber früher wach, konnte die Zeit für mich geniessen, im Sommer auf dem Balkon meinen Kaffee trinken oder jetzt am frühen Morgen Sport machen, dann hat mir das Kraft und Energie für den ganzen Tag gegeben. Nachdem ich also viele Woche damit vergeudet habe, abends auf der Couch zu hängen und mir ein Hobby zu suchen und dann doch zu merken, dass ich weder Kraft, noch Lust habe, auf irgendwas, beschloss ich, meinen Wecker erst auf 05:30 Uhr zu stellen und jetzt auf 05:00 Uhr.

Morgens um 05:00 ist die Nacht vorbei

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige von euch mich schlichtweg für bescheuert erklären, wenn ich freiwillig früh um 05:00 Uhr aufstehe – im dunklen, kalten Winter. Ich kann das auch verstehen, aber für mich ist es dann schlicht einfach Zeit die Nacht zu beenden. Heute ist zum Beispiel Sonntag und ich war um 03:30 Uhr wach, hellwach. Also bin ich aufgestanden, habe meine Laufsachen angezogen, die Küche gelüftet und nun koche ich mir gerade Kaffee, der mir morgens und allein besonders schmeckt. 🙂

Zufälligerweise habe ich gerade einen Artikel auf mymonk gefunden, der eben auch die Vorteile des frühen Aufstehens proklamiert. Da wird von Kreativität, Selbstdisziplin oder Klarheit gesprochen und auch ich kann das unterstreichen. Welcher „normale“ Mensch ist auch um 05:00 Uhr schon wach und nervt einen. Ich kann hier an meinem Rechner sitzen, diesen Beitrag schreiben und nebenbei wabert mir der köstliche Geruch von frisch gebrühtem Kaffee um die Nase. Ich weiss, dass noch einige Stunden vergehen werden bis die beiden aufstehen und das ich in knapp 1,5 Stunden zum Laufen gehen werde, vor allem aber weiss ich, dass es absolut richtig war um 03:30 Uhr aufzustehen, auch wenn das schon sehr früh für mich ist.

Nicht jeder ist eine Lerche

Trotz aller Begeisterung für den frühen Start in den Tag muss ich immer berücksichtigen, dass jeder Mensch seinen eigenen Biorhythmus hat. Aus meinem Freund würde ich nie eine Lerche machen, denn er ist eine Eule. Er kann bis spät abends am Rechner sitzen oder aktuell ein Buch lesen ohne müde oder erschöpft zu sein. Sicher gab es in der letzten Zeit Abende, da lagen wir zwei um 20:00 Uhr im Bett und Nepo war der einzige, der noch nicht ins Bett gefunden hatte. Nachdem wir ihn ja auch nicht mehr ins Bett bringen, ist uns das aber gleich, ob er im Schlafzimmer vor unserem Bett mit seinen Autos spielt, denn es ist klar, dass er nicht wirklich viel später zu uns ins Bett gekrabbelt kommt, sich quer legt und dann wohlig einschläft.

Ich bin sehr froh, dass mein Freund eine Eule ist und mit Nepo gerade am Wochenende ausschläft. Selbst unter der Woche stehen beide nich vor 07:30 Uhr auf und wenn sie dann den Weg aus dem Bett finden, habe ich den Großteil dessen, was ich machen wollte, schon erledigt.

Energie durch Kaffee und gesunde Ernährung

Ohne gehts nicht mehr: Chemex

Ohne gehts nicht mehr: Chemex

Ich muss zugeben, dass ohne Kaffee bei mir morgens rein gar nichts geht. Schon gar nicht, seit wir von der Senseo Maschine auf das manuelle Brühen mit Chemex umgestiegen sind. Es hat mittlerweile etwas von einem Ritual den Kaffee von Hand aufzubrühen, auch wenn es länger dauert, als nur den Knopf einer Maschine zu drücken.

Dass ich morgens so fit wäre, wenn ich noch meine kohlenhydrat- und zuckerreiche Ernährung hätte, wage ich zu bezweifeln. Nachdem ich Vegan und Rohkost im letzten Jahr getestet habe, pendle ich nun zwischen Paleo und ketogener Ernährung.

Alle vier Ernährungsweisen war das Reduzieren von Weißmehl, Zucker und Alkohol gemein, was dazu führte, dass ich generell viel mehr Energie hatte, als früher. Neben der Ernährung habe ich für mich entschieden, dass Kaffee schwarz, mit einem Esslöffel Kokosöl, einem Teelöffel MCT Öl und einer guten Prise Zimt am besten schmeckt. Ja, die Energie schiesst wirklich ins Blut und wenn ich dann um 06:00 Uhr ins Fitnessstudio laufe, ist mein Körper auf Hochtouren. So etwas kannte ich früher gar nicht und jetzt will ich es nicht mehr missen.

Früher Morgen, kurzer Abend

Ich hatte vor kurzem geschrieben, dass wir Nepo nicht mehr ins Bett bringen und das ganze „Ins-Bett-Bringen“ sehr entspannt sehen. Das ist immer noch so und ich finde es nicht schlimm, wenn ich mich zwischen 20:00 und 21:00 Uhr ins Bett verabschiede. Mittlerweile ist Nepo das gewöhnt und ich kann im Bett sogar noch ein Buch lesen. Meist bekomme ich dann gar nicht mehr mit, wann ich eingeschlafen bin, wann Nepo eingeschlafen ist oder mein Freund ins Bett kam.

Heute Nacht weckte mich Nepo auf, weil er auf dem Boden saß und mit seinen Autos spielte. Ich war der festen Überzeugung, dass es morgens um 07:00 Uhr sein musste. Als ich aufstand, war mein Freund am Rechner und im Haus gegenüber war noch Licht zu sehen. Es war erst 23:50 Uhr, mein Freund hatte noch gar nicht geschlafen und bei Nepo weiß ich es ehrlich gesagt nicht. Aber ich glaube er hat zwischendurch geschlafen. Nun ja, kurz darauf haben wir alle wieder geschlafen und bis jetzt bin nur ich wach.

Ich denke gerade das mit dem frühen Schlafen muss jeder für sich entscheiden. Ich für mich bin damit ganz glücklich, da meine Abende eher immer nur ein langsames dahinsiechen waren, da mir für alles einfach die Kraft und Lust fehlte.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, wie er seinen Tag und seine Nacht gestaltet. Ich habe für mich gelernt, dass ich einfach kein Mensch bin, der abends noch irgendwas produktives machen kann und mir einfach nur den Rotwein reinzuballern in Erwartung geistiger Höhenflüge, dafür bin ich einfach schon zu alt und zu gesundheitsorientiert. Ich bewundere ehrlich die Mütter, die abends noch nähen, bloggen oder backen können und frage mich immer, wo sie die Energie hernehmen. Das sind dann aber wahrscheinlich die Mütter die nur den Kopf schütteln können, wenn sie lesen, dass ich um 05:00 Uhr freiwillig aus dem warmen Bett hüpfe und in den Sport gehe oder die Küche aufräume. 🙂

Jetzt ist es kurz vor 05:45 Uhr, ich werde meinen Kaffee trinken und später laufen gehen. Habt einen wunderschönen Sonntag ihr Lieben.

Mareike

 

 

28Feb/16

Warum wir unseren Sohn nicht mehr ins Bett bringen

Bis vor wenigen Wochen war unsere Abendplanung gleich derer vieler Eltern: Der Mann kam nach Hause, wir haben über den Tag gesprochen, er hat etwas mit Nepo gespielt und ihn dann zwischen 19:00 und 20:00 Uhr mit einer Flasche ins Bett gebracht. Vor einigen Monaten hat das alles noch super funktioniert und Nepo ist gleich eingeschlafen. Doch irgendwann wurde es zum Kampf und mal kam mein Freund nach einer halben Stunde wieder raus und ich bin rein, was natürlich überhaupt nichts gebracht hat – außer einem weinenden Kind und leicht frustriert-verzweifelten Eltern.

Als das „Zu-Bett-Bringen“ überhaupt nicht mehr geklappt hat, habe ich mit unserer Spielraum-Leiterin Silvia gesprochen. Wie jedes Mal kam sie während der Stunde zu mir, wie zu jeder anderen Mutter, und erkundigte sich nach unserem Befinden. Ich erzählte ihr, dass es uns nicht mehr gelingt Nepo ins Bett zu bringen und uns das den ganzen Abend über verfolgt. Sie meinte das sei sicher eine Phase, aber sie hätte auch noch einen Artikel für mich, den sie mir nach der Brotzeit gern geben würde.

Als Nepo dann nach der Stunde mit seinen Spielkameraden Brotzeit machte, gab mir Silvia den Artikel mit der genialen Überschrift: „Zen in der Kunst des Zu Bett Gehens oder: Die Mär vom Zu-Bett-Gehen“. Nach kurzem Googeln habe ich ihn hier gefunden. Ich muss zugeben, dass ich schon sehr darauf acht gebe, wer mir welche Tipps und Artikel gibt und aufgrund meiner Einstellung gegenüber Montessori und Pikler prallen sicher 80% aller „Ratschläge“ von mir ab. Silva, ebenso wie Bettina, unsere Spielraumleiterin bei der siaf sind aber Montessori- und Pikler-Pädagogen und ihren empfohlenen Artikeln schenke ich eben mehr Beachtung, als Müttern, die mir begeistert von irgendwelchen Schlafprogrammen erzählen. Aber ich denke da unterscheide ich mich nicht von anderen Müttern, die natürlich auch schauen, welche Empfehlungen sich mit ihren Einstellungen überschneiden.

Nun aber zurück zum Artikel. Wir waren dann nachmittags im Café Glanz, wo Nepo mich schlichtweg vergisst. Er hat dort seine vertrauten Gesichter in Form der Mitarbeiterinnen, es gibt dort zwei große Kisten mit Duplo und einer Brio Bahn und vor allem gibt es Kinder. Für mich also der ideale Zeitpunkt diesen Artikel zu lesen und ich kann jetzt schon sagen: Er hat bei uns ein Umdenken bewirkt.

In ihrem Artikel räumt die Autorin Naomi Aldort mit den allseits bekannten Überzeugungen auf, die auch wir teilweise hatten.

  1. Kinder müssen zu Bett „gebracht“ werden
  2. Eltern pflegen ihre Beziehung am Abend
  3. Die März vom „Zur-Ruhe-Kommen“
  4. Wie lange darf das Zu-Bett-Gehen dauern?
  5. Das Kind weiß, wann es müde ist
  6. Die Mär vom quengeligen Kind
  7. Die Mär vom „Wieder-munter-Werden“
  8. Die Kontrolle der Eltern

Nachfolgend möchte ich gern auf unsere Sicht der acht Punkte eingehen, da ich nicht nochmal die Sicht der Autorin wiedergeben will, denn die könnt ihr direkt im Artikel nachlesen.

Kinder müssen zu Bett „gebracht“ werden

Ja, dieser Ansicht waren wir auch lange. Während man den Neugeborenen noch zutraut, dass sie ihren eigenen Instinkt haben, was das Schlafen anbelangt, so versucht man schon bei drei- bis sechs Monate alten Kindern zumindest abends einen „Schlafrhythmus“ einzuführen. Die einen machen es über Schlafprogramme, die anderen mit Ritualen, der Flasche, mit Danebenliegen und und und. Bei uns war es immer die Flasche und die Ruhe des Papa, was mal mehr, mal weniger funktioniert hat. Letztendlich waren es aber immer wir, die bestimmt haben, wann Nepo ins Bett geht. Nämlich dann, wenn wir Anzeichen von Müdigkeit gesehen haben. Oft hat das auch funktioniert, genauso oft aber auch nicht.

Seit gut zwei Wochen haben wir aufgehört Nepo ins Bett zu bringen. Die einen mögen das mutig nennen, die anderen eine Kapitulation vorm Kind. Beides kann ich verstehen, denn es bricht mit den gängigen Regeln. Doch wie so oft haben wir auch beim zu Bett „bringen“ gemerkt, dass die gängigen Varianten bei uns nicht so funktionieren. Das Schlafen gehen ist bei vielen, wie so oft, ein Machtkampf zwischen Eltern und Kind, den ich nicht mehr bereit bin zu kämpfen. Ich halte nichts von Macht und muss sie schon gar nicht gegenüber meinem Kind demonstrieren. Ich bin hochsensibel und ich fühle mich nicht gut, wenn sich mein Kind in den Schlaf weint. Für mich ist es untragbar nach einem Streit oder traurig ins Bett zu gehen. Warum sollte ich das von meinem Sohn verlangen?

Nepo geht nun mit mir ins Bett und da ich gerade meinen Biorhythmus umstelle bzw. so lebe, wie er für mich am besten ist, bin ich immer sehr früh müde. In den letzten Tagen bin ich immer zwischen 20:00 und 21:00 Uhr ins Bett gegangen. Ich kann mich dann hinlegen, vor mich hindösen, über den Tag nachdenken. Ich bin abends so kaputt, dass ich irgendwann einschlafe. Meist spielt Nepo dann noch in seinem Bett, dass neben meinem steht, mit seinen Autos oder schmiegt seinen Kopf an meinen. Es kommt vor, dass er vor mir einschläft, meist aber direkt nach mir.

Für mich ist das aktuell sehr entspannend. Die Sorgen und Gedanken vom zu Bett bringen sind bei mir nicht mehr da und ich geniesse abends die Zeit mit Nepo. Nichts lenkt uns ab und wir spaßen manchmal rum, manchmal spiele ich mit ihm oder lese aus seinen Büchern vor. Ich kann mich voll auf ihn konzentrieren und da ich nicht vorhabe nochmal aufzustehen, denke ich auch nicht daran, was ich noch alles zu tun hätte.

Für ihn ist die Zeit im Bett nun auch keine schlimme Zeit, sondern er liegt gern bei mir. Eben weil er weiß, dass er jederzeit aufstehen kann. Er weiß, dass er nichts verpasst und noch mehr spürt er, dass Schlafen gehen nicht schlimm ist oder gar eine Strafe darstellt.

Ich bin ein Frühaufsteher und mittlerweile bin ich es gewohnt, um 05:00 Uhr aufzustehen. Meist werde ich von allein wach, nur manchmal brauche ich einen Wecker. Da Nepo dann relativ spät ins Bett geht, schläft er meist bis 8:00 Uhr. Für mich ist die Zeit am Morgen sehr wertvoll. Ich bin fit und kann viele Dinge erledigen. Wenn er dann aufwacht bin ich entspannt und kann mit ihn in den Tag starten.

Elternzeit

Ich finde nicht, dass wir jetzt weniger Zeit füreinander haben, nur weil wir Nepo jetzt nicht mehr ins Bett bringen. Wenn mein Freund aus dem Büro kommt, reden wir miteinander über den Tag, über unsere Sorgen, Wünsche – eigentlich über alles mögliche. Wir zwei sind keine TV-Fans, weswegen wir schon mal gar keinen Fernseher haben. Obwohl wir auch über unseren großen Mac TV schauen könnten, machen wir es nicht. Das macht meiner Meinung nach viel aus.

Wir geniessen unsere Zeit zu dritt und wir als Eltern haben nicht das Gefühl, dass uns jetzt Zeit für uns fehlt. Nepo ist ein Teil von uns und er nimmt an unserem Alltag und Leben teil, so wie wir an seinem teilnehmen dürfen. Wichtig ist, dass jeder auch mal für sich Zeit hat. Ich habe das morgens und mein Freund abends.

Als wir Nepo noch ins Bett gebracht haben, war es ja auch nicht anders. Einer war immer bei ihm und der andere hat sein Ding gemacht. Wenn das zu Bett bringen besonders lang und aufreibend war, war der Abend dann sowieso gelaufen und wir waren beide zu fertig für alles.

Uns geht es sehr gut und wir haben nicht das Gefühl als Paar hinten anzustehen, nur weil wir nie zu zweit ausgehen oder unseren Sohn um 18:00 Uhr ins Bett bringen, um dann gemeinsam vor dem Fernseher zu sitzen, wo dann doch jeder nur für sich ist.

Die Mär vom Zur-Ruhe-Kommen

Nepo signalisiert uns mittlerweile schon sehr gut, wenn er mal seine Ruhe braucht oder gar müde ist. Ich selbst gehe da gar nicht aktiv auf ihn zu, und will das er zur Ruhe kommt oder mal tief durchatmet. Meist ist er es, der ein, zwei, drei Bücher anschleppt und diese dann mit mir anschaut. Er blättert sie durch, zeigt mir dies und das, ich erzähle ihm was zu den Bildern oder lese vor. Irgendwann ist es dann vorbei und er widmet sich dann sehr konzentriert seinen Autos.

Bevor ich ins Bett gehe, muss Nepo natürlich seinen Schlafanzug anziehen. Ich lege ihn dann raus und manchmal kommt er von allein, legt sich neben den Schlafanzug und lässt sich anziehen. Wenn er nicht möchte, dann zwinge ich ihn nicht, weil ich weiß, irgendwann kommt er schon. Manchmal sind es nur wenige Minuten die ein entspanntes Umziehen von einem Kampf unterscheiden. Hier gilt wie so oft: Gut Ding will Weile haben.

Wie lange darf das Zu-Bett-Gehen dauern?

Ich muss mir diese Frage nicht mehr stellen, denn ich bleibe ja, wie Nepo, im Bett. Ich denke nicht daran, was ich alles noch tun muss oder werde genervt, weil Nepo nach 20 Minuten immer noch nicht schläft. Nein, wir können kuscheln, Quatsch machen oder ich liege einfach nur da und geniesse meine Ruhe, auch wenn Nepo neben mir mit seinen Holztraktor agiert.

Wenn ich im Bett liege, habe ich kein Zeitgefühl und kann nicht sagen, wie lange Nepo noch rumspringt. Irgendwann schlafe ich ein und wenn ich nachts aufwache, dann schläft er auch. Mein Freund sagt mir dann, dass er kurz nach mir eingeschlafen ist oder noch Ewigkeiten draußen rumsprang.

Für mich ist das jetzige Zu-Bett-Gehen auf jeden Fall kurzweiliger, als früher. Zudem darf man nicht die Qualität der Zeit vergessen, die man mit dem Kind verbringt, wenn man gemeinsam ins Bett geht. Vielleicht wird Nepo irgendwann von allein ins Bett gehen, auch wenn ich nicht da bin. Vielleicht wird er eine Weile im Bett liegen und spielen, um dann einzuschlafen. Vielleicht wird das irgendwann sein, vielleicht aber auch nicht.

Das Kind weiß, wann es müde ist

Nepo schläft ein, wenn er und sein Körper es für richtig halten. Nicht mein Freund und nicht ich entscheiden, wann er müde ist. Manchmal findet er nicht in den Schlaf, manchmal lacht er und zwei Sekunden später schläft er. Manchmal schläft er ein, wenn er über mich drüber klettert und manchmal in mitten seiner Autos im Bett.

Wir sind für ihn da, unabhängig, ob er wach ist oder schläft und das ist das wichtigste.

Die Mär vom quengeligen Kind

Als wir gestern Abend von Augsburg nach München gefahren sind, quengelte Nepo auf der Rückbank. Ich bewundere Eltern die das einfach so aushalten. Mich macht das fertig, mein ganzer Körper kribbelt und ich würde alles in meiner Macht stehende tun, damit Nepo es besser geht. Aber das geht nicht. Mein Freund hat mich gestern auf der Fahrt einfach gebeten, ruhig zu sein und Nepo auch einfach mal quengeln zu lassen. Es viel mir schwer, aber irgendwann hat er aufgehört und wenig später ist er eingeschlafen. Die Nacht war zudem eine sehr ruhige.

Die Launen des Kindes genauso zu akzeptieren wie die Launen eines Erwachsenen ist immer noch eine Herausforderung für mich. Aber so wie ich mal schlechte Laune habe, so hat Nepo sie eben auch. Und ich muss das akzeptieren, auch wenn es mir als Hochsensibelchen immer noch schwer fällt.

Die Mär vom „Wieder-munter-Werden“

Im Gegensatz zur Autorin finde ich am „Wieder-munter-Werden“ nichts herrlich. Kann es herrlich sein nachts von 0:30 bis 2:30 Uhr wach zu sein? Nein, es ist nicht herrlich. Auch als Nepo nachts wach wurde und um 1:00 Uhr mit seinen Autos spielen wollte, konnte ich nicht staunen, wie die Autorin sagt, sondern wollte nur weinen. Zum Glück sind die Zeiten bei ihm vorbei und er wacht nachts nur kurz auf. Wir sind dagegen schon öfters wach. Montag war sehr krass für mich. Ich bin um 2:38 Uhr aufgewacht und nach einer Stunde im Bett wälzen aufgestanden. Ich hoffe das wird heute nicht so. 😮

Die Kontrolle der Eltern

Mein Freund hat gerade Jesper Juul neuestes Buch „Leitwölfe sein“ gelesen. Darin geht es auch um Machtkämpfe und die Tatsache, dass Eltern ihr Kind als Projekt sehen. Wenn man natürlich als Eltern so eine Einstellung hat, dann ist auch das „Zu-Bett-Gehen“ eine Machtfrage und die gewinnt auf den ersten Blick der Stärkere, auf den zweiten Blick verlieren aber beide.

Ich kann Nepo nicht befehlen, wann er schlafen soll. Er schläft, wenn er es für richtig hält. Ich habe im Leben genug Projekte gehabt, dass ich nun keines mehr brauche. Ich möchte meinem Kind auf Augenhöhe begegnen und so wie ich mir von niemandem vorschreiben lasse, wann ich ins Bett gehen soll oder was ich essen soll, so will ich meinem Sohn gegenüber auch nicht auftreten. Es würde auch nicht funktionieren, denn mein Herz würde zerspringen.

 

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Letztendlich muss jeder jeden Tag für sich entscheiden, was richtig und was falsch ist. Wir haben aufgehört unseren Sohn ins Bett zu bringen und fahren damit gut. Jetzt ist es 20:57 Uhr und ich bin todmüde. Nepo ist heute ohne mich eingeschlafen und jetzt gehe ich zu ihm. Mein Wecker wird morgen um 4:30 Uhr klingeln und dann will ich fit sein. Ich sags ja: Jeder Mensch hat so seine Stärken und Vorlieben. Und während Nepo eine Eule wird, bin ich eben die Lerche.

 

 

20Feb/16

Mama Auszeit: Don´t forget to love yourself

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Durchnässt, aber glücklich, bin ich gerade wieder nach Hause gekommen. Heute habe ich mir wieder eine Auszeit von meinem Mama sein genommen und mich mit Freunden zum Kaffee in der Innenstadt, genauer gesagt im 5. OG des Oberpollinger getroffen.

Ich habe die Zeit sehr genossen und merke wie wichtig es mir ist, regelmäßig Dinge zu tun, die nicht mit Nepo und meiner Rolle als Mutter verbunden sind. Genauso wichtig ist es mir, mich mit Freunden zu treffen, die so gar nichts mit Kindern zu tun haben. Es hilft mir nicht komplett den Fokus aufs Mama sein zu legen. Nepo ist ein Teil von mir, so wie ich ein Teil von ihm bin. Aber so, wie er sich seinen, altersbedingt noch begrenzten Freiraum nimmt, so nehme ich mir meinen.

Irgendwann wird die Zeit kommen, da möchte er sicher nicht mehr mit mir in der Öffentlichkeit Händchen halten und was ich sage und vertrete ist wahrscheinlich auch oberspiessig und total weltfremd. Und ich denke, dass wird für mich teilweise schwer sein, teilweise wird es mich freuen, denn es zeigt, dass er seine Individualität und Identität hat, die mir für mich auch so wichtig ist.

Ich bin meinem Freund so dankbar, dass er meinen kleinen Alltagsflüchte so locker hinnimmt und mit Nepo dann sein Papa-Sohn-Ding durchzieht und so wie heute mit ihm Ausflüge macht, die ich jetzt vielleicht nicht so spannend finde. Heute waren sie zum Beispiel im Miniland, einem Miniatur Museum für Eisenbahnen. Für Nepo, der die Eisenbahn so liebt, sicher ein Highlight, für mich eher weniger. Das ich da nicht mit möchte, finde ich jetzt weder egoistisch, noch unzumutbar. Ich glaube die beiden hatten viel Spaß und ich freu mich, wenn sie gleich aufwachen und wir zusammen Zeit verbringen können.

Ich bin jetzt gerade durch den Regen gelaufen und mir ist wieder klar geworden, welches Glück ich mit meinem Freund, meinem Sohn, meinen Freunden und dem Leben in München habe. Alles ist perfekt so wie es ist. Ich fühle mich gut, auch wenn der eisige Wind weht und mir den Schneeregen ins Gesicht drückt. Ich habe mich den ganzen Heimweg auf Nepo gefreut und ihn vor mir gesehen, wie er heute morgen durch die Wohnung gefetzt ist. Ich freue mich auf meinen Freund, der mir sicher in epischer Breite vom heutigen Miniland-Besuch erzählen wird. Ich freue mich an den Kerzen, die ich jetzt angemacht habe und darauf, dass ich jetzt gleich einen Paleo Marmorkuchen backen werde.

Ja, ich geniesse mein Leben und bin dankbar für alles was mir widerfahren ist. Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Samstag. Ich geh jetzt in die Küche und back meinen Kuchen.

By the way: Ich liebe meinen Freund auch dafür, dass wir den Valentinstag als ganz normalen Sonntag verbracht haben. Es gab keine Blumen, keinen gedeckten Tisch und schon gar kein aufgesetztes Candlelight Dinner. Es war ein sehr entspannter Sonntag und ich war einfach nur glücklich. 🙂

 

14Feb/16

Das Konzept der Montessori Kinderkrippe „Kleiner Budenzauber“

Vor einigen Wochen habe ich Nepo über den Kitafinder der Stadt München für die Kinderkrippe „Kleiner Budenzauber“ angemeldet. Am 16.02.2016 findet dort ein Informationsabend statt, zu dem alle interessierten Eltern eingeladen sind. Da es sich um eine Montessorikrippe handelt, werden wir uns die Einrichtung zu dritt ansehen: Mein Freund, Nepo und ich. Uns beiden ist das Thema „Montessori“ so wichtig, dass sich auch mein Freund ein Bild von der Krippe machen kann. Nepo ist dabei, weil wir hier weder Großeltern noch einen Babysitter haben, die auf ihn aufpassen können.

Heute nutze ich den Mittagsschlaf von Nepo, um mich intensiv mit dem Konzept des Kleinen Budenzauber auseinanderzusetzen und mir die wichtigsten Sachen hier zu notieren. Der Post ist für mich also auch eine Hilfestellung, um mir auch noch mal klar zu werden, warum wir genau in diese Krippe möchten. Um nicht in Prosa zu verfallen, mache ich vieles einfach stichpunktartig mit ein paar Anmerkungen von mir.

Gründung

Februar 2007

Lage

Freistehendes, zweistöckiges Einfamilienhaus mit kleinem Vorgarten und großzügig angelegtem Garten hinter dem Haus, in einer ruhigen Wohnsiedlung in Ramersdorf. Die Anfahrt ist sowohl mit den öffentlichen, als auch mit dem Auto gut möglich. (Notiz: Wir planen den Kauf eines Lastenfahrrads und laut Google Maps ist per Fahrrad mit einer Fahrzeit von ca. 16 Minuten zu rechnen. Ich kenne die Strecke schon einigermaßen, muss am Dienstag aber selber erst mal schauen, wo wir genau hin müßen. Der Garten ist für mich sehr wichtig, da ich Wert darauf lege, das Nepo viel an der frischen Luft ist, aber ich denke, dass macht eh jede Mutter.)

Die Kinderkrippe stützt ihre pädagogische Arbeit nicht nur auf die Erkenntnisse von Emmi Pikler und Maria Montessori, sondern auch auf Elfriede Hengstenberg. (Notiz: Was ich sehr begrüße, da mir unsere Spielraum-Kursleiterin doch immer wieder von Elfriede Hengstenberg und ihrem Bewegungskonzept vorschwärmt.)

Konzeption

Eine enge Mitarbeit zwischen Fachpersonal und Eltern ist in der Satzung fest verankert. Ziel dieser Verankerung ist es den Eltern das hineinwachsen in die konzeptionelle Arbeit der Einrichtung zu ermöglichen. Hierfür ist es auch notwendig, die Eltern in ihrem Wirken stärker einzubinden, als es zum Beispiel in städtischen Krippen der Fall wäre. Laut der Konzeption ist der Krippenalltag durch Betreuung, Erziehung und Bildung geformt und soll bewirken, dass Krippe und Elternhaus annähernde Auffassungen vertreten, was das Aufwachsen der Kinder anbelangt.(Notiz: So eine Einstellung ist für mich wichtig und ich befürworte das, denn ich als „Laie“ bin für Anregungen von „Profis“ dankbar. Da wir jetzt schon zuhause nach Pikler und Montessori handeln, stellt diese Verknüpfung zwischen Krippe und Elternhaus kein Hindernis dar, sondern ist für mich logisch.)

Bild vom Kind

Neben der Frage wie „Wie betrachten wir das Kind, eher als unfertiges Objekt oder als aktiv agierender Partner?“ beeinflussen sowohl die Pikler Pädagogik als auch die Grundlagen von Maria Montessori das Bild vom Kind. Im Kleinen Budenzauber wird der Gedanke des gegenseitigen Respekts und der Achtsamkeit gelebt. Er ist der Maßstab für die Arbeit der Erzieherinnen. Jedes Kind wird als eigenständiges Individuum angesehen dem respektvoll auf individuelle Bedürfnisse, Neigungen und Ideen begegnet wird. (Notiz: Genau diese praktische Umsetzung der Gedanken von Pikler und Montessori ist für mich sehr wichtig)

Gruppen

Es gibt zwei Gruppen mit je 12 Kinder. Die Aufteilung erfolgt nach dem Alter, also eine Gruppe mit ein- bis zweijährigen und eine Gruppe mit zwei- bis dreijährigen.

 


 

Der Bereich „Philosophie und pädagogische Arbeit“ umfasst vor allem die Wiedergabe der Konzepte von Emmi Pikler, Elfriede Hengstenberg und Maria Montessori. Für mich immer wieder spannend zu lesen, trotzdem werde ich dieses Kapitel nicht speziell hier aufführen.

Relevant für den Informationsabend wird es dann wieder ab dem Bereich „Tagesablauf“.

Rolle der Erzieherin und Eingewöhnungszeit

Bevor die eigentliche Eingewöhnungszeit beginnt, bietet der Kleine Budenzauber sogenannte „Vorgruppentreffen“ an, die im Juni stattfinden und damit noch vor Beginn des Krippenjahres liegen. In einem Turnus von zwei Wochen können sich je sechs Kinder mit ihren Eltern und den Erzieherinnen in der Kinderkrippe treffen, in diesen Treffen werden auch die jeweiligen Bezugserzieherinnen festgelegt. Dieses frühe Zusammentreffen begünstigt die spätere Eingewöhnung, die nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell erfolgt. (Notiz: Wichtig ist für mich, dass sich die Erzieherinnen viel Zeit für Kind und Eltern nehmen, da sie wissen wie schwer eine Trennung sein kann. Ich denke ich würde das brauchen, denn aktuell verbringen wir wirklich jeden Tag und jede Stunde miteinander.)

Gemeinsames Spiel

Neben dem Freispiel gibt es die offenen Angebote einer vorbereiteten Umgebung. Letztere entspricht dem motorischen Entwicklungsstand der Kinder und regt sie an selbst aktiv zu werden, ohne die Hilfe des Erwachsenen in Anspruch zu nehmen. Für die vorbereitete Umgebung stehen den Kindern Montessori Materialien zur Verfügung. Das Freispiel bietet für die Kinder Hengstenberg Materialien mit den unterschiedlichsten Eigenschaften und Möglichkeiten zur freien Entfaltung an. Ähnlich wie im Spielraum haben die Kinder hier die Möglichkeit miteinander in Kontakt zu treten und selbst und frei zu entscheiden mit was sie spielen.

Ruhe und Schlafen

Neben der Bewegung bildet vor allem das „Innehalten“ eine relevante Säule im Budenzauber. (Notiz: Wichtig für mich sind Ruhe- oder Leseecken, weil sich Nepo doch ab und an reizüberflutet fühlt.

Essensituation

Das Essen wird täglich frisch und ohne Farb- und Konservierungsstoffe gekocht und auf Bio Wert gelegt. Jedes Kind kann für sich individuell entscheiden, wann es die Brotzeit oder das Mittagessen einnimmt. Für die Kinder in Nepos Alter stehen kleine Tische und Stühle zur Verfügung. Getränke stehen für die Kinder jederzeit zur Verfügung. (Notiz: Ich hoffe das sich die Gruppendynamik positiv auf Nepos Essverhalten auswirkt und kann es nur begrüssen, dass jedes Kind inidividuell entscheiden kann, wann es isst.)

Pflegesituation

Die achtsame Pflege orientiert sich an der Pikler-Pädagogik. (Notiz: Für mich sehr wichtig, da wir zuhause doch oft in der Hektik des Alltags dieses Vertraute, dass aus der Pflege entsteht, vollkommen aus den Augen verlieren.)

Ankommen und Verabschieden

Das Ankommen und Verabschieden wird in der Krippe als kleines Zeremoniell gestaltet. Zu den Bringzeiten steht immer die gleiche Erzieherin in der Garderobe bereit und empfängt die Kinder und die Eltern. Die Zeit des Ankommens nutzt die Erzieherin, um mit dem Kind in Kontakt zu kommen und eventuell an Erlebnisse des vergangenen Tages anzuknüpfen, die die Eltern erzählen. Natürlich kommen auch die Kinder zu Wort. Während der Zeit des Ankommens werden keine schwierigen Themen oder Konflikte angesprochen, um dem Kind einen guten Start in den Krippentag zu ermöglichen. Bei der musikalischen Verabschiedung durch die Erzieherin wird dem Kind genügend Zeit gegeben, sich selbständig anzuziehen. Mit diesem Ablauf ist der Krippentag für das Kind beendet.

Qualitätssichernde Maßnahmen

In diesem Bereich geht es vorwiegend um die Weiterbildung des Fachpersonals. Zudem wird die Notwendigkeit von Elternabenden aufgezeigt. Auch auf die Mitarbeit der Eltern wird hier eingegangen. Das die höher ist, als in städtischen Krippen wurde ja schon bereits am Anfang gesagt.

 


 

Auf die Bereiche „Public Relations und Spenden“, sowie „Hygiene und Sicherheit“ gehe ich in diesem Beitrag noch nicht ein.

Nachdem ich nun die Mittagspause von Nepo genutzt habe, um mich intensiv mit dem Konzept der Kinderkrippe auseinandersetzen, werde ich heute Abend damit verbringen, um nochmal aufzuschreiben, warum genau diese Krippe für uns so wünschenswert wäre.

14Feb/16

Vorträge und Events im Café Glanz

Da ich mit Nepo ja viel im Café Glanz unterwegs bin, habe ich mir letzte Woche einfach mal einen Flyer geschnappt und muss sagen, dass da doch tolle Vorträge im ersten Halbjahr geplant sind. Da ich immer froh bin, zu wissen, wann was ist, liste ich hier einfach mal alle für mich relevanten auf:

Was will mir mein Kind sagen – kindliche Signale verstehen (Vortrag)

Datum: 03.03.2016, 14:30 Uhr

Referentin: Laura Meinardi-Weichhart, Psychologin, SAFE-Mentorin, Kinderkrankenschwester

Kosten: 3,00 EUR

Für Eltern mit Kinderbetreuung. Die Kinderbetreuung findet gleich nebenan im Kinderzimmer statt, da zu diesem Zeitpunkt auch die offene Kinderbetreuung stattfindet. Anmeldung für den Vortrag ist bis zum 29.02.2016 erforderlich. Ich habe mich gerade über info@siaf.de angemeldet. Hier geht es zum Flyer mit weiteren Informationen.

Ladies Frühlings-Brunch im Café Glanz

Datum: 10.04.2016, 11:00 – 14:00 Uhr

Mehr Informationen gibt es hier. Ich selbst werde da mal mit Nepo vorbeischauen, damit der Papa mal ein paar Stunden für sich hat.

Flohmarkt parallel zum Haidhauser Hinterhofflohmarkt

Datum: 23.04.2016, 10:00 – 15:00 Uhr

Neben dem Flohmarkt gibt es Kaffee und leckeren selbst gebackenen Kuchen. Mehr Informationen bzw. den Flyer findest du hier. In dem Flyer stehen auch nähere Informationen, falls ihr selbst Sachen verkaufen möchtet.

Die ersten Spuren des Kindes (Vortrag mit Bildern)

Von den Anfängen der Mal- und Zeichenentwicklung und ihre Weiterentwicklung.

Datum: 12.05.16, 15:00 Uhr

Referentin: Bettina Eberherr, Erzieherin, Malpädagogin (Arno Stern, Paris)

Kosten: 3,00 EUR, Anmeldung bis 09.05.16 erforderlich. Mehr Informationen gibt es hier. Ich habe mich heute auch gleich über info@siaf.de angemeldet.

Ladies Sommer-Brunch im Café Glanz

Datum: 19.06.2016, 11:00 – 14:00 Uhr

Mehr Informationen gibt es hier. Ich selbst werde da mal mit Nepo vorbeischauen, damit der Papa mal ein paar Stunden für sich hat.

Das waren nur einige der vielen Vorträge und Events. Auf der Website des siaf e.V. findet sich eine kompakte Übersicht aller Termine.

Ich bin gern und sehr oft im Café Glanz und freue mich natürlich, dass sich Nepo sehr wohl dort ist und ein starkes Vertrauen in die Mitarbeiterinnen hat. Für mich ist das sehr wichtig, denn auch ich möchte einfach mal abschalten, ein Buch lesen oder vor mich hin träumen. Wenn man keine direkte Verwandtschaft in der Umgebung hat, dann lernt man solche Auszeiten erst recht zu schätzen.

Jetzt kann ich nur für dieses Frauencafé in München sprechen. Mich würde interessieren wie es bei euch aussieht? Habt ihr auch Cafés die auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen mit Kindern ausgerichtet sind und bieten die dann auch Vorträge und Events an?

In diesem Sinne einen schönen Valentinssonntag.

Mareike

01Feb/16

Filmempfehlung: Alphabet

Alphabet KinoplakatAls wir alle drei letzten Samstag krank die Wohnung gehütet haben, nutzten wir die Zeit, um uns den Film ALPHABET anzuschauen. Dieser Film befasst sich sehr kritisch mit dem aktuellen Bildungssystem, welches nur auf Leistung ausgelegt ist:

„Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wird durch krisenhafte Entwicklungen zunehmend in Frage gestellt und eine Antwort ist nicht in Sicht. Die politischen und wirtschaftlich Mächtigen wurden zum Großteil an den besten Schulen und Universitäten ausgebildet. Ihre Ratlosigkeit ist deutlich zu spüren und an die Stelle einer langfristigen Perspektive ist kurzatmiger Aktionismus getreten.

Mit erschreckender Deutlichkeit wird nun sichtbar, dass uns die Grenzen unseres Denkens von Kindheit an zu eng gesteckt wurden. Egal, welche Schule wir besucht haben, bewegen wir uns in Denkmustern, die aus der Frühzeit der Industrialisierung stammen, als es darum ging, die Menschen zu gut funktionierenden Rädchen einer arbeitsteiligen Produktionsgesellschaft auszubilden. Die Lehrinhalte haben sich seither stark verändert und die Schule ist auch kein Ort des autoritären Drills mehr. Doch die Fixierung auf normierte Standards beherrscht den Unterricht mehr denn je.

Denn neuerdings weht an den Schulen ein rauer Wind. „Leistung“ als Fetisch der Wettbewerbsgesellschaft ist weltweit zum unerbittlichen Maß aller Dinge geworden. Doch die einseitige Ausrichtung auf technokratische Lernziele und auf die fehlerfreie Wiedergabe isolierter Wissensinhalte lässt genau jene spielerische Kreativität verkümmern, die uns helfen könnte, ohne Angst vor dem Scheitern nach neuen Lösungen zu suchen.“

Schon seit längerem befasse ich mich mit der Frage, wie wir unseren Sohn aufwachsen lassen. Leider muss ich sagen, dass ich mich immer mehr von staatlichen Einrichtungen entferne und sie als nicht mehr zeitgemäß erachte. Ich scherze immer, dass „das System“ meinen Sohn nie bekommen wird. Mit „das System“ meine ich städtische Kinderkrippen und Kindergärten und später dann die staatlichen Schulen.

Wer das Leistungsprinzip sät, wird McKinsey Menschen ernten

Der Film zeigt wieder sehr eindrucksvoll, wie Kinder und Jugendliche schon in der Schule bis zur Erschöpfung getrieben werden. Den Anfang machte im Film China und sicher war es für mich keine Überraschung, dass Familien ihre Kinder so antreiben und sie von Mathe Olympiade zu Mathe Olympiade schleifen. Und statt beim gemeinsamen Tee trinken werden dann auch nicht Familienbilder angeschaut, sondern die bereits erreichten Urkunden und Medaillen begutachtet, immer mit dem Hinweis, dass bitte noch einige Folgen sollten.

Schlug mir China schon etwas auf meinen kranken Magen, wurde mir bei der Sequenz zum Wettbewerb „CEO of the Future“ wirklich speiübel. Diese jungen Menschen, die da ihre McKinsey Phrasen in den Raum dreschen, dass sind die gesellschaftlichen Probleme von morgen. Effizienz, Leistungsorientierung, nur für den Job leben – das wahre Bullshit-Bingo der Beraterelite ergoss sich da vor der Kamera. Aber woher sollen die denn mit 25 Jahren wissen, dass sie mit 35 und einem Burnout wohl nicht mehr so toll über ein Leben nur für den Job denken. Schließlich hat man ihnen in der Schule ständig eingehämmert, dass es nur die Besten nach oben schaffen und Disziplin und Ehrgeiz die Steigwerkzeuge auf dem Weg zum Gipfel sind.

War früher Gordon Gecko für mich der Hero, ist seit meinem Ausstieg bei Daimler im Jahr 2010 und den Wochen in Nepal als ehrenamtlicher Helfer in einen Heim für geistig behinderte Jugendliche nun Forrest Gump der Held meines Herzens. Für das heutige Bildungssystem wäre Forrest Gump wohl der reinste Horror und dürfte wahrscheinlich maximal auf die Baumschule.

Die Magie des Malort und die wunderbare Entwicklung des André Stern
Quelle: Arno Stern

Quelle: Arno Stern

Gott sei Dank war irgendwann das Kapitel „CEO of the Future“ vorbei und wir kamen zu Arno Stern. Ich bin durch unsere Spielraum Kursleiterin Bettina auf Arno Stern und seinen Malort aufmerksam geworden und muss sagen, dass ich diese Idee schlichtweg toll finde. Ein Ort, wo jung und alt einfach malen können, ist aus meiner Sicht einfach traumhaft. Zum Glück bietet Bettina so einen Malort auch in München an und ich werde sicher mal vorbeischauen, wenn Nepo mindestens 2,5 Jahre alt ist, also in gut einem Jahr.

Dann kam im Film auch noch André Stern zu Wort. Ich kannte ihn, weil ich auf Amazon auf sein Buch „… Und ich war nie in der Schule“ aufmerksam geworden bin. Allerdings wusste ich damals nicht, dass er der Sohn von Arno Stern ist. André Stern war nie in der Schule und wurde nie von seinen Eltern unterrichtet. Ich finde aus ihm ist trotzdem oder gerade deswegen ein glücklicher und entspannter Mensch geworden. Die deutschen Lehrer würden es wohl nicht glauben, was da in Frankreich so alles möglich ist. Nach dem Film würde ich mir das Buch sicher ausleihen oder auf meinen Kindle laden, denn die Kindheit von André Stern und sein selbstgesteuertes Lernen bzw. Entdecken interessiert mich sehr, auch wenn ich mir das für unseren Sohn nie vorstellen kann.

Zurück zu Arno Stern: Sehr interessant fand ich seine, aus den Bildern der Kinder gewonnene Erkenntnis, dass mit Ende der 80er Jahre Kinder keine wirklichen „Kinderbilder“ mehr gemalt haben, sondern abstrakte Formen, weil sie glauben, das die Erwachsenen so eine Malart von ihnen erwarteten. Am Freitag zuvor war ich witzigerweise spontan mit Nepo bei einer Familie in unserem Haus zu Besuch, die allesamt Musiker sind. Das Mädchen, ca. 7 Jahre alt spielt wunderbar Geige und zeigte mir auch ihre selbstgemalten Bilder. Und was war auf den Bildern zu sehen? Abstraktionen, ähnlich den Bildern, die ihre Mutter gemalt hat. Sowohl die Bilder der Mutter, als auch der Tochter waren wunderschön, aber ich habe mich gefragt, ob Nepo sowas auch malen würde? Oder würde er Mandalas malen, weil ich mir jetzt ein Mandala Malbuch gekauft habe und Kinder eben gerne nachahmen?

Der Film ist eine Bestärkung weg von staatlichen Bildungseinrichtungen

In dem Film kamen noch viele weitere Protagonisten zu Wort. Von Mr. PISA Andreas Schleicher, über den Neurowissenschaftler Gerald Hüther bis zu Pablo Pineda Ferrer, der als erster Europäer mit Down Syndrom einen Hochschulabschluss gemacht hat. Alles in allem eine wirklich tolle Runde, die einen sehr stark über das hiesige Schulsystem nachdenken lässt.

Einen Tag, nach dem ich den Film angeschaut habe, bin ich bei der FAZ über einen Artikel gestoßen, in dem Wirtschaftsbosse in Davos über die Herausforderung der Digitalisierung und die Zukunft der Bildungspolitik sinniert haben. Besonders erschreckend fand ich die Forderung, dass „die Wirtschaft mit dem Staat in Bildungsfragen enger zusammenarbeiten muss„.

Wenn mich der Film eines gelehrt hat, dann wohl dass, dass sich die Wirtschaft schon überall zu viel einmische und an der Schule ja sowieso schon fast nur Lemminge rangezüchtet werden und Kreativität, wenn sie nicht zur Leistungssteigerung taugt, systematisch abtrainiert wird.

Je mehr ich über Bildung und mögliche Schulwege für Nepo nachdenke, desto stärker wächst in mir der Wunsch den Sohn lieber auf eine Montessori- oder eine Waldorfschule zu schicken, als ihn dem Leistungswahn normaler Schulen auszusetzen. Lieber tanzt er seinen Namen, als nach der Pfeife von irgendwelchen Business School Absolventen. 😀

Wer sich für das Thema Bildung interessiert, dem empfehle ich diesen Film wirklich von Herzen. Hier gibt es auf jeden Fall schon mal den Trailer zum Film:

30Jan/16

Ein herrlich entspannter Kindergeburtstag

Nepo im BälleparadiesNachdem der Mann auf dem Sofa eingeschlafen ist und unser Kleiner schon auf der Autofahrt vom Kindergeburtstag wieder nach Hause, ist es an der Zeit mal kurz über diesen wirklich tollen Kindergeburtstag zu schreiben.

Ich fand diesen Geburtstag so toll, weil er einfach so entspannt war. Nepo war zwar mit dem drei Monate alten Bruder des Geburtstagskindes und einem anderen Kind der jüngste unter den Partygästen, aber das störte weder ihn noch die anderen Kinder.

In Summe waren es acht Kinder und Nepo und sechs Erwachsene. Der Großteil der Kids war um 3 Jahre alt und fast alles Jungs.

Das Highlight bei dem Geburtstag war sicher die Rutsche, die direkt in ein Bällebad führte. Nepo konnte gar nicht genug von bekommen und es war ihm egal, ob er auf andere Kinder rutschte oder ob andere Kinder auf ihn rutschten. Er genoß es einfach und war gar nicht mehr von der Rutsche wegzubekommen.

Auch kulinarisch kam er voll auf seine Kosten und zog sich vom Muffin, über kleine Dinkelbrezn bis hin zu Pizzaschnecken alles rein, was auf dem Tisch zu finden war. Heruntergespült mit Apfelsaft und Wasser war das für Nepo der Himmel auf Erden.

Für mich als Mutter ist es natürlich immer super zu sehen, wie Geburtstage in bestimmten Altersstufen ablaufen, denn irgendwann wird auch Nepo drei Jahre und dann ist es gut schon mal so eine grobe Richtung für die Feire zu haben.

Ich bin immer noch begeistert, wie locker das dort alles ablief und das Kindergeburtstage auch entspannt gefeiert werden können. Mich hat es ehrlich gesagt immer erschreckt, wenn Mütter sagten, dass sie in der Planung für den Geburtstag ihres Kindes Monate benötigen, weil wirklich alles, alles perfekt sein muss.

Ich denke, dass Kinder weder auf Schnittchen noch auf pädagogisch-wertvolle Deko achten. Gerade am Kindergeburtstag kann man es ruhig mal krachen lassen mit Muffins, Torte, Knabberzeug, Lollies, Pizza oder Ketchup.

Das Leben ist schließlich viel zu kurz für Schnittchen und Feng Shui beim Kindergeburtstag. 🙂

01Nov/15

Zwischen Katerstimmung und Konsumauszeit

Heute vor einem Jahr bin ich den New York Marathon gelaufen. Das jetzige Wochenende war von sportlichen Leistungen Lichtjahre entfernt, dennoch war es ein ganz besonderes.

Freitag

Am Freitag hatte ich zum ersten Mal seit der Schwangerschaft einen richtigen Mädelsabend mit meinen zwei Freundinnen. Es war wunderbar einfach mal wieder abzuschalten und es krachen zu lassen. Trotz einiger herrlicher Stunden in meiner Lieblingsbar, dem Roy. Das vor einigen Jahren noch mein zweites Zuhause war, muss ich jetzt im Nachgang sagen, dass die Zeiten irgendwie vorbei sind. Es war witzig, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich im Münchner Nachtleben etwas verpasse. Der letzte Samstagabend, als ich für Nepo eine Parkgarage aus Karton gebastelt habe, ist jetzt eher meins und macht mich glücklich. Ich freue mich zwar jetzt schon auf den nächsten Mädelsabend, aber wenn wir es nur einmal pro Jahr schaffen, dann ist das auch fein für mich. Solange wir dann häufiger alkoholfreien Kaffee oder grünen Tee trinken, bin ich glücklich. 😉

Samstag

Der Start in den Samstag war gelinde gesagt ne Vollkatastrophe. Ich hatte auf dem Sofa übernachtet, weil Nepo ja in unserem Bett schläft und ich beide a) nachts mit meinem Gestolpere nicht wecken wollte und b) ich nie im gleichen Bett wie Nepo schlafen würde, wenn ich Alkohol getrunken habe. Da beide früh ins Bett sind, waren sie morgens um sieben Uhr schon wach. Ich auch, naja, ich war da. Aber beide haben das sehr human genommen und wir starteten entspannt in den Samstag.

Wodkaverkostung in AugsburgNachmittags ging es dann nach Augsburg, wo wir uns in der Babywelt einen Kindersitz für Nepo gekauft haben, danach ging es zur Tante von meinem Freund. Gegen 18:00 Uhr dann zu seinen Eltern, denn wir wollten um 20:00 Uhr auf eine Geburtstagsfeier bzw. Wodkaverkostung und Nepo sollte bei Oma und Opa bleiben. Es war für uns das erste Mal, dass wir abends gemeinsam als Paar weggehen.

Vor ein paar Wochen hatten wir schon die „Lange Nacht der Museen“ geplant, aber Nepo wollte nicht schlafen und wir wollten weder den Kleinen, noch meine Eltern zu sehr belasten, als ließen wir es bleiben. Gestern war etwas anderes. Der Kumpel von meinem Freund wohnt nur einen Hauseingang weiter als die Eltern von meinem Freund, sodass wir es nach kurzem Überlegen riskierten und gingen bevor der Kleine schlief. Wir hatten beide unser Handy dabei und ich habe es nie aus der Hand gelegt. Die Großeltern riefen nicht an und wir blieben drei Stunden.

Kurz vor Mitternacht gingen wir dann sehr nüchtern von der Wodkaverkostung wieder zu den Großeltern. Der Kleine schlief da schon eine Stunde. Also packten wir alles ein und fuhren im dichtesten Nebel wieder nach München. Dieser Samstag war echt heftig für mich und ich habe mich jedes Mal gefragt, warum ich am Vortag so viel trinken musste. Aber es war einfach super lustig und wenn es mal läuft, dann läuft es. Dafür konnte ich leider nichts von dem tollen Wodkaangebot am gestrigen Abend kosten, dass hole ich dann nächstes Jahr nach.

Sonntag

IMG_8661Am Sonntag kehrte ich langsam zu meiner alten Stärke zurück und ich fühlte mich wieder dementsprechend fit. Da das Wetter wunderbar sonnig war, beschlossen wir, den Sonntag im Luitpoldpark zu verbringen. Obwohl zeitgleich die „Eat&Style“ und der „Markt der Sinne“ stattfanden, haben wir uns aufgrund der Konsumauszeit für die frische Luft und den kostenfreien Besuch im Park entschieden, statt uns mit Nepo bei den beiden kostenpflichtigen Veranstaltungen durch die gut gefüllten Räume zu schieben.

Der Park ist wunderschön, nicht zu überlaufen und im Herbst sehr farbenfroh. Gleich am Anfang sahen wir Rainer Langhans tief sinnierend über die Parkwiesen schweben. Naja, er ist wohl so ein Kultobjekt in München. Neben den tollen Wiesen und einigen Spielplätzen, gibt es auch ein kleines Heckenlabyrinth, welches mein Freund und Nepo gleich ausprobiert haben.

IMG_1379IMG_1372Auf dem Rückweg zum Auto kamen wir auch an dem kostenfreien Spielenachmittag des Referats für Bildung und Sport vorbei. Dort gibt es jeden Sonntag die Möglichkeit an Bewegungsspielen teilzunehmen. Auf der Wiese liegen so viele Sachen rum und jeder der etwas ausprobieren möchte, kann das tun.

Zwar sind die Geräte meist eher für Kinder ab drei Jahren, aber Nepo hatte auf seine Art Spaß und Freude. So blieben wir dort noch über eine Stunde und freuten uns über diese wirklich tolle Aktion der Stadt München.

Diese Spielnachmittage gibt es an den Sonntagen übrigens nicht nur im Luitpoldpark, sondern auch im Ost- und im Westpark und finden immer von 13:30 bis 16:30 Uhr statt. Mehr Informationen findest du auch hier.

Die Konsumauszeit war am Sonntag noch kein wirkliches Thema, da sowieso alle Läden geschlossen hatten.

25Okt/15

Ein perfektes Wochenende im goldenen Oktober

Brunnen in der Preysingstraße

Brunnen in der Preysingstraße

Nachdem wir die letzten Wochenenden viel rum geräumt haben, entschieden wir uns am Freitag dieses Wochenende langsam anzugehen. Gestern verbrachten wir den Vormittag auf dem Spielplatz, danach ging es auf die Auer Dult und zum Schluss zu unserem absoluten Lieblingskonditor „Wölfl“. Seit Nepo mit 13 Monaten begonnen hat zu laufen, nutzen wir jede Gelegenheit ihn bei schönem Wetter die Welt auf eigenen Füßen erkunden zu lassen. Auch wenn wir für 10 Meter ca. 10 Minuten benötigen und der Kleine grundsätzlich immer alles abseits für spannender hält, als den normalen Fußweg.

Ich liebe es Dinge mit ihm zu entdecken, mich an Momenten zu freuen, die ich ohne ihn nicht hätte. Gestern verbrachten wir ca. 15 Minuten an einem kleinen Springbrunnen und freuten uns einfach daran, wie sehr er es genoß in das fließende Wasser zu greifen und es an seiner Hand abperlen zu lassen. Wir dachten nicht daran, dass er sich vielleicht erkälten könnte, weil er ganz nasse Arme hatte. Wir machten uns keine Sorgen, als er sich auf die nassen Pflastersteine fielen ließ und ließen ihn um den Brunnen laufen. Continue reading “Ein perfektes Wochenende im goldenen Oktober” »