Category Archives: Ernährung

06Mrz/16

Warum ich meinen Biorhythmus anpasse

Nachdem ich viele Wochen hatte, in denen ich abends total kaputt ins Bett gegangen bin und eigentlich überhaupt nichts mehr auf die Reihe bekommen habe, entschloss ich mich vor wenigen Wochen wieder meinen Biorhythmus anzupassen bzw. dahin zu bringen, wo er früher war und damit auch eigentlich hingehört.

Die Ruhe und Kraft des Morgens

Ein Muss: Kaffee am Morgen

Ein Muss: Kaffee am Morgen

Ich war schon immer die Lerche und für mich war es immer leicht früh aufzustehen und die Ruhe des Morgens zu nutzen. Im Büro war ich meist zwischen 07:30 und 08:00 Uhr, somit hatte ich mindestens eine Stunde um in den Tag zu starten, Mails zu bearbeiten und mich auf Meetings vorzubereiten. Das ich diese Ruhe brauchte und brauche ist wohl auch ein Ding aus meiner Hochsensibilität. Denn das war im Büro super funktioniert hat, brauche ich auch zuhause.

Es bringt mich in Panik, wenn ich zeitgleich mit Nepo aufwache. Die Tatsache, dass ich weder mich noch irgendwas anderes vorbereitet habe und jetzt voll für ihn da sein soll, hat mich ganz nervös gemacht und diese Nervosität hat sich natürlich auf Nepo und damit auch auf unseren Tagesablauf ausgewirkt.

War ich aber früher wach, konnte die Zeit für mich geniessen, im Sommer auf dem Balkon meinen Kaffee trinken oder jetzt am frühen Morgen Sport machen, dann hat mir das Kraft und Energie für den ganzen Tag gegeben. Nachdem ich also viele Woche damit vergeudet habe, abends auf der Couch zu hängen und mir ein Hobby zu suchen und dann doch zu merken, dass ich weder Kraft, noch Lust habe, auf irgendwas, beschloss ich, meinen Wecker erst auf 05:30 Uhr zu stellen und jetzt auf 05:00 Uhr.

Morgens um 05:00 ist die Nacht vorbei

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige von euch mich schlichtweg für bescheuert erklären, wenn ich freiwillig früh um 05:00 Uhr aufstehe – im dunklen, kalten Winter. Ich kann das auch verstehen, aber für mich ist es dann schlicht einfach Zeit die Nacht zu beenden. Heute ist zum Beispiel Sonntag und ich war um 03:30 Uhr wach, hellwach. Also bin ich aufgestanden, habe meine Laufsachen angezogen, die Küche gelüftet und nun koche ich mir gerade Kaffee, der mir morgens und allein besonders schmeckt. 🙂

Zufälligerweise habe ich gerade einen Artikel auf mymonk gefunden, der eben auch die Vorteile des frühen Aufstehens proklamiert. Da wird von Kreativität, Selbstdisziplin oder Klarheit gesprochen und auch ich kann das unterstreichen. Welcher „normale“ Mensch ist auch um 05:00 Uhr schon wach und nervt einen. Ich kann hier an meinem Rechner sitzen, diesen Beitrag schreiben und nebenbei wabert mir der köstliche Geruch von frisch gebrühtem Kaffee um die Nase. Ich weiss, dass noch einige Stunden vergehen werden bis die beiden aufstehen und das ich in knapp 1,5 Stunden zum Laufen gehen werde, vor allem aber weiss ich, dass es absolut richtig war um 03:30 Uhr aufzustehen, auch wenn das schon sehr früh für mich ist.

Nicht jeder ist eine Lerche

Trotz aller Begeisterung für den frühen Start in den Tag muss ich immer berücksichtigen, dass jeder Mensch seinen eigenen Biorhythmus hat. Aus meinem Freund würde ich nie eine Lerche machen, denn er ist eine Eule. Er kann bis spät abends am Rechner sitzen oder aktuell ein Buch lesen ohne müde oder erschöpft zu sein. Sicher gab es in der letzten Zeit Abende, da lagen wir zwei um 20:00 Uhr im Bett und Nepo war der einzige, der noch nicht ins Bett gefunden hatte. Nachdem wir ihn ja auch nicht mehr ins Bett bringen, ist uns das aber gleich, ob er im Schlafzimmer vor unserem Bett mit seinen Autos spielt, denn es ist klar, dass er nicht wirklich viel später zu uns ins Bett gekrabbelt kommt, sich quer legt und dann wohlig einschläft.

Ich bin sehr froh, dass mein Freund eine Eule ist und mit Nepo gerade am Wochenende ausschläft. Selbst unter der Woche stehen beide nich vor 07:30 Uhr auf und wenn sie dann den Weg aus dem Bett finden, habe ich den Großteil dessen, was ich machen wollte, schon erledigt.

Energie durch Kaffee und gesunde Ernährung

Ohne gehts nicht mehr: Chemex

Ohne gehts nicht mehr: Chemex

Ich muss zugeben, dass ohne Kaffee bei mir morgens rein gar nichts geht. Schon gar nicht, seit wir von der Senseo Maschine auf das manuelle Brühen mit Chemex umgestiegen sind. Es hat mittlerweile etwas von einem Ritual den Kaffee von Hand aufzubrühen, auch wenn es länger dauert, als nur den Knopf einer Maschine zu drücken.

Dass ich morgens so fit wäre, wenn ich noch meine kohlenhydrat- und zuckerreiche Ernährung hätte, wage ich zu bezweifeln. Nachdem ich Vegan und Rohkost im letzten Jahr getestet habe, pendle ich nun zwischen Paleo und ketogener Ernährung.

Alle vier Ernährungsweisen war das Reduzieren von Weißmehl, Zucker und Alkohol gemein, was dazu führte, dass ich generell viel mehr Energie hatte, als früher. Neben der Ernährung habe ich für mich entschieden, dass Kaffee schwarz, mit einem Esslöffel Kokosöl, einem Teelöffel MCT Öl und einer guten Prise Zimt am besten schmeckt. Ja, die Energie schiesst wirklich ins Blut und wenn ich dann um 06:00 Uhr ins Fitnessstudio laufe, ist mein Körper auf Hochtouren. So etwas kannte ich früher gar nicht und jetzt will ich es nicht mehr missen.

Früher Morgen, kurzer Abend

Ich hatte vor kurzem geschrieben, dass wir Nepo nicht mehr ins Bett bringen und das ganze „Ins-Bett-Bringen“ sehr entspannt sehen. Das ist immer noch so und ich finde es nicht schlimm, wenn ich mich zwischen 20:00 und 21:00 Uhr ins Bett verabschiede. Mittlerweile ist Nepo das gewöhnt und ich kann im Bett sogar noch ein Buch lesen. Meist bekomme ich dann gar nicht mehr mit, wann ich eingeschlafen bin, wann Nepo eingeschlafen ist oder mein Freund ins Bett kam.

Heute Nacht weckte mich Nepo auf, weil er auf dem Boden saß und mit seinen Autos spielte. Ich war der festen Überzeugung, dass es morgens um 07:00 Uhr sein musste. Als ich aufstand, war mein Freund am Rechner und im Haus gegenüber war noch Licht zu sehen. Es war erst 23:50 Uhr, mein Freund hatte noch gar nicht geschlafen und bei Nepo weiß ich es ehrlich gesagt nicht. Aber ich glaube er hat zwischendurch geschlafen. Nun ja, kurz darauf haben wir alle wieder geschlafen und bis jetzt bin nur ich wach.

Ich denke gerade das mit dem frühen Schlafen muss jeder für sich entscheiden. Ich für mich bin damit ganz glücklich, da meine Abende eher immer nur ein langsames dahinsiechen waren, da mir für alles einfach die Kraft und Lust fehlte.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, wie er seinen Tag und seine Nacht gestaltet. Ich habe für mich gelernt, dass ich einfach kein Mensch bin, der abends noch irgendwas produktives machen kann und mir einfach nur den Rotwein reinzuballern in Erwartung geistiger Höhenflüge, dafür bin ich einfach schon zu alt und zu gesundheitsorientiert. Ich bewundere ehrlich die Mütter, die abends noch nähen, bloggen oder backen können und frage mich immer, wo sie die Energie hernehmen. Das sind dann aber wahrscheinlich die Mütter die nur den Kopf schütteln können, wenn sie lesen, dass ich um 05:00 Uhr freiwillig aus dem warmen Bett hüpfe und in den Sport gehe oder die Küche aufräume. 🙂

Jetzt ist es kurz vor 05:45 Uhr, ich werde meinen Kaffee trinken und später laufen gehen. Habt einen wunderschönen Sonntag ihr Lieben.

Mareike

 

 

20Jul/15

Woche 2,5 der Rawfood Challenge

Seit gut 20 Tagen mache ich nun die Rawfood Challenge und heute ist es endlich mal wieder Zeit für einen Zwischenstand.

In Summe geht es mir gut, nicht mehr ganz so gut, wie noch in der ersten Woche, aber es geht mir auch nicht schlecht. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, woran sich mein aktueller körperlicher und seelischer Zustand ausrichtet, aber er ist bei weitem nicht da, wo er laut den Rohköstlern hingehören sollte.

Obwohl ich bisher 3,5 kg abgenommen habe, bin ich absolut überzeugt, dass aus mir kein 100% Rohköstler wird. Allerdings möchte ich schon in meiner zukünftigen Ernährung 80% Rohkost einbauen, die restlichen 20% werde ich natürlich auch weiterhin vegan halten, nur eben im gekochten Zustand. Continue reading “Woche 2,5 der Rawfood Challenge” »

19Jul/15

Buchempfehlung: Going Raw von Judita Wignall

Nachdem ich nun schon 18 Tage meine Rawfood Challenge genieße, ist es jetzt langsam mal Zeit die Bücher vorzustellen, die mir die Challenge so super angenehm erscheinen lassen. Den Anfang macht das Buch „Going Raw“ von Judita Wignall. Ich habe dieses Buch schon seit einigen Jahren, aber erst in den letzten Monaten – seit meiner Ernährungsumstellung – wirklich gelesen und mittlerweile einige Rezepte ausprobiert.

Nun möchte ich meine Einschätzung und meine Erfahrung mit diesem Buch gern mit euch teilen und kurz beschreiben, was ihr von diesem Buch erwarten könnt. Continue reading “Buchempfehlung: Going Raw von Judita Wignall” »

09Jul/15

Woche 1 der Rawfood Challenge

Mein letzter Blogpost ist nun doch wieder fast eine Woche her und sicher fragt sich der eine oder andere, was meine Rawfood Challenge macht und ich kann sagen: Sie läuft. 🙂

Entgegen meiner Dokumentation der Vegan For Fit Challenge werde ich die Rawfood Challenge nicht jeden Tag dokumentieren können, weil ich gemerkt habe, dass es mir aktuell ohne Rechner so gut geht und ich mich nicht jeden Abend zwingen möchte einen Artikel zu schreiben, der dann irgendwie nur halbherzig ist. Darum fasse ich immer eine Woche zusammen und schreibe über meinen aktuellen Geistes- und Körperzustand, was mich bewegt, was mich belastet und so weiter. Doch nun genug der langen Einleitung – fangen wir an! 🙂 Continue reading “Woche 1 der Rawfood Challenge” »

26Mai/15

Mit Sport und veganer Ernährung 10 Kilo abgenommen

Ich liebe das Laufen

Nach dem Samstagslauf

Als ich am Wochenende auf die Waage ging, habe ich fast einen Luftsprung gemacht. Ich habe seit dem 01. Januar 2015 nun 10 kg abgenommen. Ich bin so glücklich und zufrieden über diese Entwicklung, dass ich das jetzt einfach mal posten muss.

Mit dem Ergebnis habe ich nun mein Gewicht vor der Schwangerschaft wieder. Für mich aber kein Grund mich auszuruhen. Bis zum meinem Zielgewicht sind es noch 5 kg, die ich aber hoffentlich noch in 2015 schaffen werde. Da wir Ende November nach New York fliegen werden, wäre es mein Wunsch, ach was, meine Herausforderung bis dahin mein Zielgewicht zu erreichen.

Aktuell geht es mir sehr gut und ich fühle mich, trotz Baby und Schlafmangel, so fit wie nie zuvor. Und während der Kleine genüsslich an einer Brezel lutscht und der Lounge Music lauscht, möchte ich hier kurz nochmal darstellen, wie meine Ernährung und mein Sportprogramm aussah bzw. noch aussieht und wohl auch dauerhaft bleiben wird.

Vegan und zuckerfrei

Zum 01. Januar 2015 habe ich meine Ernährung auf vegan umgestellt. Ich habe mich für den ganzen Januar an das Konzept der Vegan For Fit Challenge gehalten, über das ich aber schon genau geschrieben habe.

Ein Grundgedanke bei dieser Challenge ist der Verzicht auf Zucker, Kaffee, Alkohol und natürlich das sehr fiese Weißmehl. Der Anfang war hart, aber Tag 8 gab es so einen Energieschub, dass ich nicht glauben konnte, zu was mein durch Schwangerschaft, Wochenbett und Schlafmangel gebeutelter Körper alles fähig ist.

Die 30 Tage haben meine Einstellung zum Essen nachhaltig geändert. Ich meide noch heute Zucker und Alkohol. Weißmehl mag ich nicht mehr, aber ab und an gönne ich mir mal eine Brezel. Diese Ausrutscher bestraft mein Bauch sofort mit Blähungen und Krämpfen (sehr ätzend). Allerdings habe ich noch keinen Ersatz für Weißmehl gefunden, denn ich bin viel mit Nepomuk unterwegs und ab und an verlassen auch mich mal die Kräfte. Aber ich gebe nicht auf und suche weiter. 🙂

Einzig zum Kaffee bin ich wieder zurück gekehrt, leider genauso leidenschaftlich wie vor der Challenge. Mittlerweile kann ich morgens locker eine Kanne Espresso trinken  oder mit einem Becher Kaffee ins Fitnessstudio laufen. Das ist nicht gut und darum werde ich jetzt wohl wieder auf Getreidekaffee umsteigen.

Mein Sportprogramm

Glücklich im Fitnessstudio

Glücklich im Fitnessstudio

Ich glaube, dass man auch ohne Sport abnehmen kann. Aber mit Sport ist es aus meiner Sicht nachhaltiger. Und mit Sport meine ich nicht nur Fitnessstudio oder Joggen, sondern auch spazieren gehen. Diese drei Arten von Bewegung waren bei mir sehr wichtig.

Mit Fitnessstudio hat es angefangen und das Fitnessstudio ist auch heute ein sehr wichtiger Bestandteil. Da Anfang Januar das Wetter für das Laufen definitiv zu kalt war, bin ich stattdessen mehrmals die Woche ins Fitnessstudio gegangen.

Bei jedem Besuch mache ich drei Durchgänge beim Zirkeltraining und danach noch zwei Geräte für die Beine und meine Bauchübungen. Wenn ich alles straff durchmache, dann ist das ganze Training in 40 Minuten durch. So schaffe ich immer zwischen 06:00 und 07:00 Uhr mein Fitnesspensum.

Vor ein paar Wochen habe ich wieder mit dem Laufen angefangen. Das Wetter ist aktuell perfekt dafür, denn ich bin eher ein Schlecht-Wetter-, als ein Schön-Wetter-Läufer. Ich liebe es im Regen zu laufen und so versuche ich jetzt jeden zweiten Tag meinen Speck in den Teer zu treten. Den Wecker stelle ich mir auf 05:30 Uhr und dann laufe ich kurz vor 06:00 Uhr los. Unter der Woche laufe ich 5 km, am Wochenende auch mal 9 km. Ich möchte es langsam angehen lassen, denn meine Knie sind ehrlich gesagt nicht mehr die jüngsten. 😉

Neben Fitnessstudio und Laufen gibt es noch das spazieren gehen. Ich lebe in München unweit der Isar, das ist das natürlich easy mit dem entspannten Kinderwagen durch die Gegend schieben. Es gab Zeiten, da bin ich mit Nepomuk in Summe bis zu 16 km am Tag gelaufen. Morgens und nachmittags. Das hatte den einfachen Grund: Nepomuk wollte irgendwann zuhause nicht mehr schlafen, dafür hat er stundenlang im Kinderwagen geschlafen. Also habe ich geschoben: Bei Wind und Wetter. Selbst starker Schneefall hat uns nicht stoppen können. Erstaunlicherweise wurden weder Nepomuk noch ich krank. Ein Hoch auf unsere Abwehrkräfte.

Wie geht es weiter?

Es geht weiter wie bisher 🙂 Ich fühle mich super und mir geht es körperlich und seelisch gut. Ich bin der festen Überzeugung, dass Essen unser Wohlbefinden mehr beeinflusst, als wir wahrhaben wollen. Jetzt, wo ich die ganzen Konservierungsstoffe und das Junk Food weglasse, geht es mir einfach blendend und ich bin voller Energie. Yeah, ich werde die letzten 5 Kilos noch knacken, komme was wolle.

19Feb/15

Heilfasten – Tag 1: Kopfschmerzen und Gelüste

Schon im Januar hatte ich beschlossen, dass ich ab Aschermittwoch, den 18. Februar fasten werde. Ich werde zehn Tage lang nur Wasser, Tee und mittags klare Suppe zu mir nehmen.

Gestern ging es nun los. Meinen Darm hatte ich schon am Dienstagabend mit Glaubersalz geleert, sodass ich gestern den Tag nicht auf der Toilette sitzend beginnen musste.

Morgens gab es erst mal eine Kanne Kräutertee, um einem Hungergefühl vorzubeugen. Dazu noch zwei Gläser stilles Wasser aus der Leitung und das Frühstück war perfekt.

Die Herausforderungen

Die erste Herausforderung war der Baby-Treff, den wir jede Woche besuchen. Dort gibt es neben Wasser, Kaffee und Tee auch Frühstück und gestern sogar leckeren Kuchen. Durch die Vegan For Fit Challenge habe ich schon lange nichts mehr dort gegessen, weil es nicht vegan ist und so ist es mir gestern leicht gefallen, auf das Frühstück zu verzichten. Eine Tasse grünen Tee habe ich mir dann doch gegönnt. Leider hatte ich nicht gesehen, dass der mit Jasmin-Geschmack war und mich hat es  wirklich kurz gewürgt, als ich ihn getrunken habe. 😉

Nach zwei Stunden sind wir dann wieder gegangen. Da wir mit Nepomuk diese Woche wieder mit Beikost anfangen wollten, musste ich im Bio Supermarkt noch Milch holen. Auch hier war die Versuchung da, wieder einen Raw Bite Riegel zu kaufen. Ich habe mich aber auf die Milch konzentriert und mir eingeredet, dass es mir nach dem vierten Tag Fasten super geht und ich das jetzt keines falls aufs Spiel setzen werde.

Zuhause angekommen, musste ich dann den Schmelzflockenbrei für Nepomuk kochen und muss sagen: Das war wirklich hart. Besonders als ich eine Banane reinpüriert habe, war ich kurz vor aufgeben. Obwohl es normale Kuhmilch war und ich diese seit fast zwei Monaten meide, hätte es mich hier fast erwischt.

Danach habe ich mir erstmal 1 Liter Suppe gemacht. Ich glaube, dass war fast ein wenig viel und werde für den zweiten Tag mal auf 500 ml runtergehen. Gesättigt hat sie gut, wobei ich auch bis in die Abendstunden keinen Hunger verspürt habe. Wobei der grüne Tee am Nachmittag sicher geholfen hat.

Die Gelüste

Ich hatte zwar keinen Hunger, aber so schlimme Gelüste. Ich habe in Gedanken Käsespätzle und ein Wiesn Brathendl verspeist. Die Vorstellung war so intensiv, dass ich den Geschmack des Hendl fast auf meiner Zunge gespürt habe.

Auch das Verlangen nach einem normalen Brötchen mit Butter und Leberwurst wurde auf einmal ganz groß.

Ich hätte mit sowas ehrlich gesagt nicht gerechnet, denn seit ich vegan bin, hatte ich auf sowas gar keine Lust, geschweige denn habe ich einen Gedanken daran verschwendet.

Der Körper

Ich war den ganzen Tag über müde und schnelle Bewegungen waren gar nicht möglich, da ich dann echt Probleme mit dem Kreislauf bekommen habe. Als ich mit Nepomuk spazieren war, kam es mir zwar unheimlich kalt vor, aber sonst hatte ich eigentlich keine Probleme.

Das Problem, in Form von Kopfschmerzen, kam dann nachmittags. Ich weiß, dass es die Entgiftungsanzeichen sind, aber so schlimme Kopfschmerzen hatte ich nicht erwartet.

Erschlagen durch die Kopfschmerzen bin ich dann gegen 20:30 Uhr ins Bett gefallen.  Ich hoffe Tag 2 wird besser.

01Feb/15

6,5 Kilo abnehmen in 30 Tagen dank Vegan For Fit!

Die Vegan For Fit Challenge ist vorbei. 30 Tage keine tierischen Produkte, kein Weißmehl, kein Zucker, kein Alkohol, kein Kaffee. Außenstehende könnten jetzt die Reihe mit: „30 Tage keinen Spaß“ fortsetzen. Wer das meint, den lasse ich gern im Glauben, dass er nichts verpasst hat, denn nicht jeder soll sich so super fühlen wie ich. Doch bevor ich mit dem ganzen Wohlfühlgedöns beginne, hier schon mal die harten Fakten:

  • Gewicht: – 6,5 Kilo
  • Bauchumfang: – 10 cm
  • Linker Oberschenkel: – 4 cm
  • Rechter Oberschenkel: – 3 cm
  • Linker Oberarm: – 2 cm
  • Rechter Oberarm: – 1 cm

Wenn man bedenkt, dass ich die 30 Tage nicht wirklich gehungert und auch nicht auf so tolle Sachen wie Sushi, Pizza und Schokolade verzichtet habe, dann finde ich das Ergebnis super.

Veränderungen am Körper

Fangen wir mit den Veränderungen am und im Körper an, die mir in den letzten Wochen aufgefallen sind. Da wäre zum einen die Haut, die seit der veganen Ernährung so viel besser geworden ist. Wenn ich über Arme und Beine fahre, dann fühlt sich die Haut super weich und glatt an. Auch habe ich das Gefühl das sie minimal straffer geworden ist. Die ersten drei Wochen wurde meine Gesichtshaut immer besser und reiner. Ich hatte keine Pickel mehr, die Haut wurde reiner und glatter. Seit dieser Woche ist zwar meine Haut ständig rot, aber darüber habe ich ja schon geschrieben. Ich denke nicht das es mit der veganen Ernährung zusammenhängt, sondern eher mit der Santaverde Gesichtspflege oder dem rauen Wetter.

Meine Magen- und Kopfschmerzen sind verschwunden. Zudem habe ich kein tägliches Grummeln mehr im Magen. Bis auf die letzte Woche lief meine Verdauung auch wieder super, was man von der Zeit im Dezember nicht sagen konnte.

Ich fühle mich viel fitter und habe das Gefühl manchmal vor Energie zu zerplatzen, Ich kann stundenlange Spaziergänge mit Nepomuk machen, ohne das mir das etwas ausmachen würde. Selbst Schnee und Regen kann uns nicht aufhalten. 🙂

Was mich am meisten erstaunte, war das Verschwinden des Heißhunger. Ich hatte seit jeher leider unter einem ständigen Heißhunger zu leiden. Egal wo ich war, ich wollte immer essen. Meist nur eine „Kleinigkeit“, aber immer musste irgendwas zwischen meinen Kiemen sein. Mit der Challenge ist das verschwunden. Ich habe teilweise erst Mittags realisiert, dass ich noch nichts gegessen habe. Sicher, dass ist nicht gesund und auch nicht der Sinn von Vegan For Fit, aber wenn Nepomuk morgens etwas mehr Zuwendung brauchte oder wir früh aus dem Haus mussten, dann konnte ich nichts essen. Aus der Erfahrung der letzten Wochen habe ich aber gelernt und mir jetzt immer entweder einen Matcha Shake oder Amaranth Riegel mitgenommen. Sollte ich doch Hunger haben, konnte ich immer auf etwas zurückgreifen, denn unterwegs mal schnell nen Happen essen, geht bei der Challenge leider nicht.

Veränderungen im Geist

Wenn man sich 30 Tage vegan ernährt, dann fängt man an, sich Gedanken zu machen. Ich habe in den letzten Wochen viel nachgedacht – über Essen, Ernährung, Sport, mein Leben, meine Familie, meine Zukunft. Ich finde ich bin ruhiger und entspannter geworden. Natürlich könnte ich immer noch ausflippen, wenn mir jemand den Aufzug in der U-Bahn wegschnappt, der seinen Arsch auch die Rolltreppe hoch bewegen könnte oder über Autofahrer die über grüne Fußgängerampeln rasen, auch wenn gerade eine Mutter mit einem Kinderwagen die Straße überquert. Aber ich wünsche diesen Menschen nicht gleich den Tod an den Hals, sondern denke der Teufel tut es auch erstmal. 🙂

Spaß beiseite: Ich sehe alles jetzt etwas gelassener und hetze nicht mehr rum. Diese Entwicklung ist schon sehr positiv für mich. Zudem habe ich jetzt mit Yoga angefangen. Es sind zwar nur 1,5 h pro Woche, aber immerhin besser als gar nichts.

Mein Verhältnis zum Sport

Ich war immer ein Läufer und werde wohl immer ein Läufer sein. Doch seit dem Marathon fällt es mir sehr schwer mehr als 2,5 Kilometer am Stück zu laufen. Zwar bin ich ungewollt schneller als früher, aber habe eben keine Kondition mehr. Da ich im Januar erst wieder angefangen habe, kann es natürlich auch am Wetter liegen. Die Temperaturen fördern nicht gerade den Wiedereinstieg ins Laufen. Vor zwei Wochen habe ich dann vor den ganzen Laufversuchen kapituliert und gehe nun mindestens zweimal die Woche ins Fitnessstudio auf den Crosstrainer. Unter der Woche laufe ich 35 Minuten, am Wochenende, wenn die Kondition es zulässt 50 Minuten. Der Crosstrainer bekommt mir sehr gut und ich kann nebenbei auf meinem Kindle lesen – für mich ein echter Benefit.

Generell besuche ich das Fitnessstudio seit Beginn der Challenge fast täglich. Mittwochs und samstags sogar gleich zweimal am Tag. Ich mache meist das Zirkeltraining, trainiere meine Oberschenkel und meinen Bauch. Danach geht es wieder frisch gestärkt nach Hause.

Doch nicht nur Zirkeltraining und Crosstrainer begeistern mich, sondern seit neuestem auch Pilates und Yoga. Ich bin so froh, dass mein Fitnessstudio diese beiden Kurse abends bzw. am Wochenende anbietet. Klar ist es hart mittwochs um 20 Uhr nochmal aus dem Haus zu gehen, um 20:25 Uhr bei Pilates auf der Matte zu stehen oder gar am Samstag um 16:45 Uhr Yoga und um 18:00 Uhr noch 15 Minuten Mediation mitzumachen. Wenn ich überlege, ob ich gehen soll, dann denke ich immer an die letzte Stunde und wie toll ich mich danach gefühlt habe. Das macht das Aufraffen ganz leicht. Für mich sind diese Besuche im Fitnessstudio auch eine Auszeit vom Mama-sein. In den Kursen bin ich keine Mama, sondern eine Frau, die ihr Körpergefühl verbessern möchte. Mittlerweile merke ich gerade im Yoga, dass mir manche Bewegungen leichter fallen und sich auch so langsam meine Muskeln wieder dehnen und ich vielleicht im Jahr 2020 endlich mit meinen Händen den Fußboden berühren kann ohne die Knie anzuwinkeln. 😉

Ich denke, dass man ohne Sport bei der Vegan For Fit Challenge auch abnimmt, aber ich wollte eben nicht nur abnehmen, sondern etwas ganzheitliches für Körper und Geist tun – mit der Kombi „Vegan + Sport“ habe ich das Ziel aus meiner Sicht mehr als erreicht.

Unterstützung durch Facebook

Durch Zufall habe ich auf Facebook eine Gruppe entdeckt, die eben zum 1. Januar mit der Challenge startete. Spontan habe ich mich angemeldet und muss sagen, dass mir die Gruppendynamik sehr geholfen hat. Ich wusste ich war nicht allein, wenn ich mal wieder keinen Bock auf Mandelmus hatte oder einen leichten Tiefhänger hatte. Viele posteten super Bilder von ihrem Essen, hatten Tipps auf Lager, wie man bestimmte Speisen pimpen konnte oder teilten ihr Wissen zum Beispiel über Agavendicksaft. Ich selbst habe mich vom Agavendicksaft verabschiedet und verwende nur noch Reissirup und Kokosblütensirup, auch ersetze ich das Mandelmus durch Cashewmus, wo ich nur kann. Die Gruppendynamik auf Facebook hat mir sehr geholfen und ich hoffe, dass die Gruppe auch nach Ende der Challenge noch aktiv sein wird.

Mein Fazit

Für mich war die Vegan For Fit Challenge der beste Start ins Jahr seit langem. Ich bin so froh, dass ich sie gemacht habe und wirklich jeden Tag genossen. Ich hatte nie das Gefühl auf irgendwas verzichten zu müssen. Allein der Kaffee hat mir die ersten Tage gefehlt. Wenn ich an den Energieschub am achten Tag der Challenge denke, kann ich nicht glauben, wie sehr ich meinen Körper mit der falschen Ernährung gelähmt habe. Ich hätte schon früher viel mehr Energie haben können, aber offensichtlich musste ich mich erst richtig schlecht und fett finden, um etwas zu ändern. Wer mit sich nicht zufrieden ist oder sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, dem kann ich nur empfehlen 30 Tage auf die Challenge zu verwenden. Früher dachte ich immer Vegetarier und Veganer hätten nicht viel Abwechslung im Speiseplan und könnten nur zwischen Getreide, Nüssen, Obst und Gemüse wählen. Wenn ich heute daran denke, muss ich lachen. Seit der Challenge habe ich so viele neue Sachen kennengelernt: Matcha, Chia, Maca Pulver, Goji Beeren. Dazu bin ich auf Instagram auf so viele neue Rezepte gestoßen, die ich alle unbedingt ausprobieren möchte. Mein Ernährungsplan hat sich so erweitert, dass ich nun spontan entscheiden kann, ob mir nach Low Carb Sushi, Zucchini Lasagne oder Low Carb Pizza ist. Diese Vielfalt hatte ich früher nicht, denn die meisten Rezepte waren kompliziert und man musste so viel Sachen kaufen, die man nicht auf andere Rezepte anwenden konnte. Ich habe durch Vegan For Fit meine Liebe zum Kochen und Backen entdeckt und finde es toll, am Wochenende ein leckeres Essen zu kochen oder Schokolade selbst herzustellen.

Mit Entzug hat Vegan For Fit rein gar nichts zu tun. Selbst ich als ehemaliger Junk Fooder war mit den Rezepten mehr als zufrieden und bin jetzt begeisterter Hersteller von Schokolade, Amaranth Riegeln und eigener Mandelmilch. Mittlerweile kaufe und konsumiere nicht mehr unüberlegt, sondern passe genau auf, was in und an meinen Körper gelangt. Ich habe seit Beginn der Challenge bis auf ein paar Riegel der Marke Raw Bite und etwas Getreidekaffee nur Sachen zu mir genommen, die ich entweder selbst zubereitet habe oder bei denen ich sicher sein konnte, dass sie eine gute Qualität haben, wie zum Beispiel Matcha oder Chia Samen. Langsam steige ich auch   vegane Kosmetik und Körperpflege um. Ich werde sicher nie ein total veganes Leben führen, aber jeder Schritt den ich gehe, ist besser als stehenzubleiben.

Für mich habe ich entschieden, dass ich auch zukünftig auf Zucker, Weißmehl, koffeinhaltigen Kaffee und Alkohol verzichten möchte. Die Vegan For Fit Ernährung führe ich noch bis 17. Februar durch, werde aber auch mal andere leckere Rezepte ausprobieren, die ich auf Instagram entdeckt habe. Ab 18. Februar werde ich bis Ende des Monats Heilfasten und bin gespannt auf diese Erfahrung.

Ich bin nun mit meinem Körper zufrieden wie schon lange nicht mehr. Ich fühle mich gut und rein, habe das Gefühl meine Gelüste unter Kontrolle zu haben und verspüre kein Drang nach Convinence Food. Ich kann nur jedem empfehlen, diese 30 Tage zu investieren oder auch nur mal eine Woche die Challenge zu testen. Es lohnt sich.

Hier ist übrigens ein typischer Tag aus meiner Vegan For Fit Challenge. Ein sehr umfangreiche Bilddokumentation gibt es übrigens auf meinem Instagram Profil.

Ein Tag Vegan For Fit

01Feb/15

Tag 30 der Vegan For Fit Challenge: Der letzte Tag :-)

Der letzte Freitag im Januar, der letzte Tag der Vegan For Fit Challenge. Für mich beginnt er wieder fast jeder Tag nur ohne Sport, denn ich muss meinen Körper schonen.

Zum Frühstück gab es leckeren Chia Pudding mit Heidelbeeren. Danach packte ich den kleinen Nepomuk ein und wir liefen zum Baby-Treff der Fabi in Bogenhausen. Es war das erste Mal seit ca. drei Monaten das wir nicht dort waren. Nepomuk war damals noch sehr klein und hat nicht viel von den anderen Babys oder der Musik mitbekommen, doch jetzt ist er fast sechs Monate und wird den Baby-Treff schon anders wahrnehmen.

Die Fabi in Bogenhausen ist nicht weit von uns entfernt. Mit der U-Bahn sind es zwei Stationen, zu Fuß knapp 20 Minuten. Klar das ich mich für den Fußweg entschieden habe, zumal Nepomuk dann noch etwas schlafen konnte. Dort angekommen, hat uns die Kursleiterin sofort wieder erkannt. Sie ist so lieb und schafft es dir das Gefühl zu vermitteln, dass du dich super aufgehoben fühlst. In Summe waren es 13 Babys und 14 Erwachsene, also richtiges Halli Galli. Wir haben wieder gesungen, geredet, die Babys spielen und rumtoben lassen. Ich hätte mir in PEKiP gewünscht, das Nepomuk so viel Kontakt zu anderen Babys hat. Nach 1,5 Stunden war es auch schon wieder vorbei. Es war toll und Nepomuk hat die ganze Zeit gelacht. Jetzt weiß ich wieder, welches Gefühl ich bei PEKiP vermisst habe.

Nach dem Babytreff sind wir noch zum Basic gelaufen. Direkt auf dem Heimweg liegt ein riesiger Einkaufsmarkt von Basic, da dort auch die Zentrale ist. Für das Wochenende wollte ich das erste Mal den Asia Burger und die Vegan For Fit Brötchen machen. Außerdem noch die Quinoa Buletten, weil ich unterwegs ja immer so Heißhunger bekomme.

Zudem habe ich seit einigen Tagen ein Problem mit meinem Gesicht. Erst dachte ich, es sei Sonnenbrand vom Solarium am Samstag, da es aber nicht besser wurde, mache ich den Wechsel auf eine neue Gesichtspflege für das rote Gesicht verantwortlich. Seit ich das Waschgel und die Gesichtscreme von Santaverde benutze, ist meine Haut rot und raus. Vielleicht liegt es aber auch an dem kalten Wetter, denn wir sind ja wirklich bei jedem Wetter draußen. Ob es schneit, windet oder regnet – mein Gesicht bekommt über Stunden die volle Drohung ab. Da ich bis diese Woche keine Probleme mit meiner Haut hat, denke ich nicht, dass es Entgiftungserscheinungen sind. Ich habe mich im Basic also für die Primavera Pflegeserie entschieden, weil ich die vor dem Wechsel zu Santaverde verwendet habe und sehr zufrieden war. Zum Glück hatte der Basic im Gegensatz zum Alnatura die komplette Serie verfügbar. Ich muss mich aktuell wirklich zurückhalten, damit ich nicht Massen an veganer Biokosmetik und Biopflegeprodukten kaufen. 🙂

Als die Einkaufstüte voll war, bin ich zur Kasse. Spontan habe ich beschlossen dort das Tahinmus von Rapunzel zurückzugeben. Foodwatch hatte vor ein paar Tagen den Rückruf publik gemacht und über eine vegane Facebookgruppe habe ich von diesem Rückruf erfahren. Ein paar Tage zuvor hatte ja schon Alnatura das Tahin zurückgerufen – wegen des Verdachts auf Salmonellen. Und nun Rapunzel! Basic hat das Mus anstandslos zurückgenommen und gemeint, dass es aktuell sehr oft vorkommt. 🙁

Ich fand den Einkauf im Basic super. Alles ist schön breit, ich komme mit Kinderwagen super durch und die Bedienungen sind super freundlich. Als absoluten Pluspunkt ist da auch noch die Bäckerei im Basic zu erwähnen, die super leckeren Getreide-Milchkaffee macht – natürlich mit Sojamilch. 🙂

Wieder zuhause angekommen, habe ich mir schnell einen Matcha gemacht. Danach ging es mit dem Kleinen wieder auf Tour. Ich habe mich mit Freundinnen auf einen Kaffee, naja eher grünen Tee getroffen. Es ist super, sich mit Menschen zu treffen, deren Leben sich nicht um Kinder dreht. Nepomuk war den ganzen Weg lang quengelig, als wir ins Café kamen ist er eingeschlafen. Erst ne halbe Stunde später hat er die Augen wieder aufgemacht. Ich hatte mittlerweile mein zweites Kännchen grünen Tee und er fand die ganzen Leute super. Nach 1,5 h Stunden wurde er dann aber doch unruhig und wir sind wieder nach Hause gegangen. Abends gab es für mich einen Matcha Shake, denn am nächsten Tag war wieder Wiegetag.

Mein letzter Tag der Challenge verlief also relativ unspektakulär, aber ich war glücklich!

30Jan/15

Tag 29 der Vegan For Fit Challenge: Der Darm macht Kinderfasching

Tag 29 ist rum. Noch zwei Tage und ich habe meine erste Vegan For Fit Challenge geschafft. Wer aktuell nicht im „Schaffungsmodus“ sondern eher im „Faschingsmodus“ ist, ist leider mein Darm bzw. meine Verdauung. Seit drei Tage ist dort ständig Party angesagt, aber raus kommt dabei nix. Mein Bauch ist schon total aufgebläht und wulstet vor sich hin. 🙁

Am Donnerstag habe ich nun auch den Sport ausfallen lassen, weil ich mich einfach nicht fit fühle. Mich beschleicht das Gefühl, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Hoffe doch nicht, denn schließlich wollten wir am Wochenende zu dritt ins Michaelibad und mit dem Kleinen ein bisschen Freestyle Babyschwimmen.

Zum Frühstück gab es für mich, nach gefühlten Wochen (waren aber nur wenige Tage) mal wieder Chia Pudding – diesmal mit Apfel. Ich sollte einfach bei Beeren bleiben, die passen meiner Meinung nach am besten. Nach dem Frühstück mussten wir zum Kinderarzt, da Nepomuk seine letzte große Impfung bekommen hat. Er hat das wieder super tapfer gemeistert. Kurz geschrien und dann gleich wieder gelacht.

Nachdem Arztbesuch sind wir dann noch zum Veganz gelaufen. Das Wetter war super und Nepomuk hat schön geschlafen, dass es eine Schande gewesen wäre, keinen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Da ich mal wieder Heißhunger auf was weiss ich nicht hatte, wollte ich mir im Veganz einen Riegel holen. Leider war nichts zu machen, denn es gab meine geliebten Energieriegel nicht. Auch im veganen Bistro „Max Pettchen“ gab es nichts, was ich mal so schnell auf die Hand mitnehmen konnte. Dafür gab es einen Getreidekaffee mit Mandelmilch.

Auf dem Rückweg bin ich noch bei meinem liebsten Asia Shop vorbeigelaufen und habe dort lecker eingekauft. Am Wochenende soll es zur Feier des Challenge-Abschluss einen Asia Burger geben. Das tolle in dem Laden ist die riesen Auswahl und die niedrigen Preise. So bekommt man dort 400 g weichen Tofu für 0,99 EUR, 1 Liter Erdnussöl für 2,45 EUR oder 10 Nori Blätter für 1,45 EUR. Hier kann ich mich immer eindecken ohne Unmengen von Geld zu lassen.

Wieder zuhause war erstmal wieder Zeit mit Nepomuk angesagt. Mittlerweile schneide ich mein Gemüse im Wohnzimmer, damit ich immer bei dem Kleinen sein kann. Er kann sich schon gut einige Minuten allein beschäftigen, aber trotzdem sollte er meine Nähe spüren. Mittags gab es für mich Gemüse mit Kokosmilch, dass geht super schnell und ist super lecker. Danach noch einen grünen Tee und die Welt war in Ordnung. Einzig was nervt ist die Verstopfung. 🙁

Wir waren beide so kaputt, dass ich es das erste Mal geschafft habe, mit Nepomuk tagsüber im Schlafzimmer einzuschlafen. Wie lange wir geschlafen haben, weiß ich nicht, aber es hat gut getan. Um 16:15 Uhr habe ich Nepomuk dann in sein Darth Vader Kostüm gepackt. Zugegeben er sah mehr aus wie Lord Helmchen, aber süß war es auf jeden Fall. Der Kinderfasching in St. Johannes war wirklich nett und Nepomuk liebt Lieder, bei denen ich mit ihm interagiere. Darum ist es toll, dass wir wieder freitags zum Baby-Treff können, denn dort sind die Lieder so ausgelegt, dass die Kinder mit einbezogen werden. Nächstes Jahr wird Nepomuk beim Fasching noch mehr Spaß haben, denn dann kann er schon laufen, Würstchen und Brezeln essen. All das ging dieses Jahr noch nicht, aber für ihn war es trotzdem super spannend: Die ganzen Kinder mit ihren Verkleidungen, die Lieder und das ganze drumherum. Gegen 18 Uhr sind wir dann wieder nach Hause gegangen, nachdem Nepomuk sich noch ordentlich die Flasche gegeben hat.

Wieder zuhause angekommen, habe ich beschlossen meiner Verdauung mit Glaubersalz auf die Sprünge zu helfen. Das sollte man zwar nicht machen, aber ich war so genervt von dem Drücken und der Wulst – das musste weg. Naja, das Glaubersalz hat super Dienste geleistet und mir geht es jetzt wieder gut. 🙂