Category Archives: Erfahrungsberichte

24Sep/15

Erfahrungsbericht: Der Kidztower in unserem Alltag

Kurze Erläuterung zum Kidztower: Der Kidztower soll Eltern das Arbeiten in der Küche erleichtern, weil die Kinder mithilfe eben dieses Towers auf der Arbeitsfläche mithelfen oder zumindest zu schauen können.

Exkurs zum Lernturm von Maria Montessori und warum ich ihn haben wollte

Als die Frage aufkam, was wir Nepo zum 1. Geburtstag schenken sollen, war mein Gedanke: Der Lernturm nach Maria Montessori. Ich wusste, dass Nepo irgendwann in das Alter kommt, in dem er unbedingt sehen will, was ich in der Küche auf der Arbeitsfläche mache oder was im Kochtopf vor sich hinkocht.

Irgendwie fand aber jeder den Lernturm doof und ich verwarf die Idee. Zum Geburtstag bekam er eine selbstgebastelte Küche und wir waren begeistert.

Doch nicht wenige Wochen später fing das „Drama“ an. Nepo wollte immer sehen, was ich auf der Arbeitsfläche machte. Ich wusste mir nicht anders zu helfen, als ihn in den Hochstuhl zu setzen, damit er wenigstens zuschauen konnte. Er fand das total unbefriedigend und ich ehrlich gesagt auch.

Die Entscheidung für den Kidztower

Obwohl ich mir schon Gedanken gemacht habe wie ich dieses Dilemma mit der Arbeitsfläche beheben kann, war der Kauf eines Lernturms kein Thema für mich. Bis zum Streetlife Festival.

Beim Streetlife Festival wurden wir von den Machern des Kidztower angesprochen, ob wir den Kidztower mal ausprobieren wollen. Gesagt, getan. Wir haben Nepo reingestellt und er fand es super. Ich glaube er hat sich in dem Moment wie der King gefühlt – so hoch oben über allem. Er hat dann noch einen Apfel bekommen, der vor seinen Augen auf der Arbeitsfläche geschnitten wurde. Wir waren uns über einen Kauf noch nicht einig und sind dann erstmal unverrichteter Dinge weiter übers Streetlife Festival gegangen.

Am Anfang war ich von dem Teil nicht überzeugt, weil es ja nichts neues war. Aber je länger ich darüber nachdachte, desto mehr überzeugte mich der Kidztower. Ja, und dann kam mein Bombenargument: Ich wollte den Tower nicht nur für die Küche nutzen, sondern auch fürs Bad. Uns fehlte bis dato der Prozess des Hände waschen und Zähne putzen nach dem Essen. Ich erhoffte mir das der Kidztower die Lösung hierfür wäre.

Auf dem Rückweg schlenderten wir nochmal am Stand vorbei und bekundeten unser Interesse für den Kidztower. Der Verkäufer notierte sich unsere Daten. Am nächsten Tag (Montag) erhielten wir die Rechnung, bezahlten und schon am Donnerstag kam der Kidztower dann handlich verpackt zu uns. Wir zahlten den „Messe Sonderpreis“ von 100,00 EUR und entschieden uns für das Modell in weiß.

Der Aufbau

Als mein Freund das Paket abends mitbrachte, war ich so gespannt, dass er es gleich aufbaute. Der Aufbau dauerte 15 Minuten und war eigentlich problemlos.

Das praktische am Kidztower ist die Höhenverstellbarkeit. Hier liegt wohl auch der Unterschied zum Montessori Lernturm, den der wächst, soweit ich weiss, nicht mit.

Wir stellten den Kleinen rein und er setzte sich gleich hin. Nach einem Augenblick merkte er aber, dass dieses Teil nicht zum Sitzen gedacht war und stellte sich auf. Nun konnte er die ganze Arbeitsfläche sehen. 🙂

Der Kidztower handlich verpackt

Die Verwendung des Kidztower in der Küche

Nepomuk beim „verkosten“

Wir haben den Kidztower nun seit einer Woche und ich verwende ihn täglich in der Küche. Zwar muss er aus Platzgründen immer hinten am Fenster stehen, aber da er mit 7 Kilo angenehm leicht ist und aufgrund des Sicherheitsgurtes leicht zu transportieren ist, macht es mir kein Problem ihn immer an die Arbeitsfläche zu tragen.

Nepo freut sich immer, wenn ich ihn reinstelle, denn dann weiss er, dass wir jetzt wieder kochen oder zumindest etwas schneiden. Es fällt mir so leicht, ihn in die ganzen Koch- und Schneideprozesse einzubeziehen, dass wir schon ein kleines Dream Team sind. Als ich letzte Woche Bolognese gemacht habe, hat Nepomuk nebenbei fleißig die Kirschtomaten ausgelutscht, die er eigentlich in die Schüssel packen sollte.

Mit dem Papa hat er schon einen Salat gemacht und die Aufgabe, den Kopfsalat nach dem waschen zu zerreißen sehr gewissenhaft erledigt. Auch wenn er ab und zu die Schüssel mit dem Mülleimer verwechselt hat und den Salat mal da und mal da reingeworfen hat.

IMG_8136Neben dem Schneiden und zusammen schmeißen von Gemüse in eine Schüssel, brate ich hin und wieder Fischstäbchen oder Chicken Nuggets (alles bio) für Nepomuk.

Ich stelle ihn dann mit dem Kidztower auf die Seite des Herdes und mache die Platte an, die am weitesten von ihm entfernt ist. Er selbst steht natürlich nicht am Herd, sondern seitlich versetzt. Dann stelle ich ihm eine Pfanne zur Verfügung, in der er wahlweise Holzklötze oder japanische Salzpflaumen „braten“ und „wenden“ darf. Hin und wieder versucht er zwar an meine Pfanne ranzukommen, aber das ist immer erfolglos. Dafür weiß er jetzt, wie die Kaffeemaschine an und ausgeht, denn die steht in dieser Position in seiner Reichweite.

Ich muss sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Kidztower bin, auch weil er sich leicht wieder reinigen lässt. Gerade die Kirchtomaten oder auch pürierter Brokkoli landeten schon auf dem weißen Holz.

Auch wenn der Kidztower durch seine Konstruktion nicht umkippen kann, ist es doch immer unerlässlich den Kleinen anzugurten. Das funktioniert über einen Sicherheitsgurt, der sich im Inneren des Towers befindet.

Die Verwendung des Kidztower im Bad

IMG_8062Den Kidztower verwenden wir nicht nur in der Küche, sondern jetzt auch im Bad.

Früher wusste ich nicht, wie man das Zähne putzen und Hände waschen nach dem Essen gut in den Tagesablauf integrieren kann, denn für das Waschbecken ist der Kleine ja noch zu klein, auch eine Schüssel zum Hochstuhl zu tragen, war suboptimal.

Mit dem Kidztower habe ich jetzt das Problem gelöst. Ich trage ihn nach dem Essen immer ins Bad, lasse Wasser ins Waschbecken ein und dann stelle ich Nepo in den Kidztower. Damit das mit dem Zähne putzen gut klappt, habe ich mir eine billige Zahnbürste für mich gekauft und nun putzen wir immer gemeinsam die Zähne.

IMG_8132Auch das Waschen von Händen und dem Gesicht klappt mittlerweile super. Dafür haben wir den Waschlappen mit Bärengesicht, der ihm dann immer ein sauberes Gesicht und saubere Hände zaubert. Zudem kann Nepo immer im Wasser des Waschbeckens planschen. Ihm macht das super viel Spaß und er freut sich jedes Mal, wenn wir beide am Waschbecken stehen.

Gestern habe ich es sogar geschafft ihm die Fingernägel zu schneiden. Vorgestern waren es dir Ohren. Alles Dinge, die er sonst nur widerwillig über sich ergehen lässt.

Gerade fürs Bad hat sich der Kauf schon gelohnt und ich bin wirklich, wirklich zufrieden mit dem Kidztower.

Abschließendes Fazit

Wir haben den Kidztower nun erst eine Woche bei uns und er ist jetzt schon ein so fester Bestandteil in unserer täglichen Routine, dass er mir schon wie ein altes Inventar vorkommt.

Den Kauf habe ich bisher nicht bereut und besonders im Bad macht er vieles einfacher bzw. hilft mir auch bestimmte Pflegeabläufe besser in Nepos Tagesablauf zu integrieren.

Das ich den Tower aufgrund unserer kleineren Wohnung immer durch die Gegend tragen muss, sehe ich nicht als schlimm an, denn ich bin das ja auch von anderen Dingen wie der Babywanne oder dem Hochstuhl gewohnt. Sicher wäre es ein Problem, wenn Bad und Küche in einem Haus auf verschiedenen Stockwerken wären, dann würde ich das Tragen wohl irgendwann aufgeben.

Wir haben uns beim Kidztower für die Farbe weiß entschieden, weil sowohl unser Bad, als auch unsere Küche weiß sind. Der Preis war mit 100,00 EUR vertretbar und die Bestellung und Lieferung hat problemlos geklappt.

Ich finde die Idee des Mitwachsens super und freue mich schon auf die Erweiterung, die es dem Kind ermöglicht, ab 2,5 Jahren selbst in den Tower reinzuklettern.

Ganz wichtig finde ich persönlich auch den Sicherheitsgurt, denn die Kleinen können sich wirklich lang machen. Und die beste Konstruktion nützt nichts, wenn sie das Gleichgewicht verlieren und aus dem Tower fallen.

Mehr Informationen zum Kidztower findet auf der folgenden Webseite: http://www.kidztower.de/

Alles Liebe

Mareike

18Sep/15

Minimalismus: Mein erster Besuch im Fair-Teiler Haidhausen

Als wir letzten Sonntag das Streetlife Festival in München besuchten, sind wir auch am Stand von Foodsharing vorbei gelaufen. Die nette Dame sprach uns an, ob wir vielleicht Lust auf Fischdosen hätten, verneinte ich mit dem Hinweis, dass ich Veganer bin. Gleich zog sie eine Haselnus-Carob-Creme raus und gab mir diese. Wer sich vegan ernährt, der weiß, dass veganes Nutella nicht gerade günstig ist.

Erst war es mir peinlich das anzunehmen, weil es ja doch eher hochpreisig ist. Aber als sie mir sagte, dass es schon abgelaufen ist, war ich dann doch entspannter.

Mit dem kurzen Gespräch war ich wieder Feuer und Flamme für das Foodsharing. Ich hatte letztes Jahr schon sehr gute Erfahrungen gemacht, als ich wirklich viele Konserven auf der Plattform von www.foodsharing.de eingestellt habe. Es gab gleich einen Interessenten, der dann auch zum vereinbarten Termin bei mir geklingelt hat und alles abgeholt hat.

Ein Besuch im Fair-Teiler in Haidhausen

Diesmal wollte ich aber einen Fair-Teiler ausprobieren, so heißen die Räume in denen man das Essen, das man nicht mehr benötigt, abgeben kann. Ich wusste, dass es in unsere unmittelbaren Nähe einen gibt. Als ich am Dienstag schaute, waren die Öffnungszeiten mit Freitag von 17 bis 18 Uhr und Samstag von 10:00 bis 11:00 Uhr doch überschaubar. Aber he, die Leute die da sitzen machen das ehrenamtlich und für mich war es gut, dann konnte ich mich terminlich einrichten.

Heute um 17:05 Uhr brachte ich also 5 Packungen Milasan PRE und eine Packung Weleda Stilltee in den Fair-Teiler. Die PRE Nahrung war ein Fehlkauf, weil Nepomuk davon abends nicht mehr satt wird und den Stilltee brauch ich wirklich nicht mehr.

Tausche Milasan PRE Nahrung gegen Äpfel und Brokkoli

Als ich rum schaute, fand ich für uns praktischerweise noch drei Äpfel und einen Brokkoli. Besonders die Äpfel hätte ich heute sonst noch kaufen müssen und den Brokkoli mache ich morgen auch gleich für Nepomuk.

Ich denke, dass ich jetzt öfters im Verteiler vorbeischaue, denn einige Sachen haben wir ja noch, die wir nicht wirklich gebrauchen können. Getrocknete Kichererbsen zum Beispiel, aber auch Alkohol, den wir nie trinken werden.

Die Leute im Verteiler waren super nett und man kommt schnell ins Gespräch. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich mich wohler fühler, wenn ich etwas abgebe, als wenn ich nur nehme. Nur nehmen hat irgendwas von „hamstern“, auch wenn das nicht wirklich so ist. Geschenkt möchte ich eigentlich nichts haben.

Als ich heute vormittag im Café Glanz war, habe ich die Angestellten dort auch gefragt, ob sie Hörnchen im Angebot haben, weil dort zwei auf dem Teller lagen. Die eine Frau meinte, sie hätte sie von zuhause mitgebracht, weil sie sie sonst weggeworfen hätte. Also schenkte sie mir eins. Ich habe dann 1,00 EUR in die Trinkgeldkasse geworfen, weil ich mich mit Geschenken einfach nicht wohlfühle, zumal es sich beim Café Glanz um ein soziales Projekt handelt. Würde mir ein Wirt auf der Wiesn eine Maß Bier schenken, mei, dann hätte ich natürlich kein schlechtes Gewissen. 😉

Mein Fazit

Der Besuch im Fair-Teiler hat sich für mich gelohnt. Ich bin ein großer Freund der Sharing Economy und freue mich, dass wir bald auch unser Beistellbetten an eine Freundin verleihen dürfen. Vor Nepomuks Geburt waren wir auch fleißige Car2Go Nutzer, aber das geht jetzt nicht mehr.

Ich denke ein Besuch im Fair-Teiler kann nie schaden und man findet eigentlich immer was. Gemüse und Obst ist sicher immer da, manchmal vielleicht auch exotisches oder teures. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und versuchen den Fair-Teiler auch weiterhin fleißig zu bestücken.

Frei nach dem Motto: Sharing is Caring 🙂

Übrigens: Den Fair-Teiler in Haidhausen findet ihr in der Kuglerstr. 2, 81675 München.

Habt eine wundervolle Freitagnacht!

Mareike

 

17Sep/15

Das erste Fotobuch von Nepomuk für Nepomuk

Als ich Anfang des Jahres für Nepomuk ein Fotobuch mit Bildern der engsten Familienangehörigen erstellt habe, musste ich leider feststellen, dass die einfachen Plastikbücher aus dem Drogeriemarkt gar nichts taugen. Erstens war er wohl für die Bilder noch viel zu klein und zweitens hat er das Plastikzeug gleich zerrissen.

Nie wieder ein Plastikfotobuch aus dem Drogeriemarkt

Nach nur zwei Tagen habe ich das Buch wieder entsorgt und mir geschworen nie wieder diesen Aufwand für so ein wenig nachhaltiges Fotobuch zu betreiben. Ich musste zuerst in den Drogeriemarkt mir das Buch kaufen und dann zuhause die Bilder auswählen, die ich gern in die Plastikhüllen packen wollte. Die Bilder habe ich dann als Fotoabzüge über einen Onlinedienst bestellt und konnte erst nach einigen Tagen alles zusammenfügen. Vom Ergebnis war ich nicht sehr begeistert. Die Bilder waren zu klein für die Hüllen und der Kleine konnte die Plastikfolie gar nicht richtig greifen.

Das erste echte Fotobuch für Nepomuk

Nun sind einige Monate vergangen. Aus dem kleinen Baby ist mittlerweile ein Kleinkind geworden, der gerade das Laufen für sich entdeckt. Zudem liebt er Bilder von sich oder Dingen, die er kennt bzw. die ihm vertraut vorkommen.

Da wir viel an der frischen Luft sind und München eine wunderschöne Stadt ist, werde ich ihm nun ein Buch über „unser München“ basteln. Wir leben in Haidhausen und damit im absoluten Familienviertel mit vielen Spielplätzen, unmittelbarer Nähe zur Isar, zum Maximilianeum, Friedensengel, Wiener Platz, Gasteig, Maximilianstraße, Viktualienmarkt und Odeonsplatz. Zudem sind in unserem Viertel eine hohe Anzahl von Tauben, sowie schwarzen und roten Eichhörnchen heimisch. Tiere die aktuell auf Nepomuk eine riesige Faszination ausüben.

Ich mache seit einigen Tagen fleißig Fotos und nutze den wirklich wundervollen Spätsommer, um so viele Fotos wie möglich zu machen. Die besten werde ich dann in ein Fotobuch wie dieses hier packen und versuchen Nepomuk über die bevorstehenden kalten Herbsttage zu trösten.

Die Gestaltung des Fotobuchs

Ich habe mich jetzt für ein CEWE-Fotobuch entschieden und zwar für das Fotobuch Mini. Ich denke, dass es mit 7,95 EUR preislich super für den Einstieg geeignet ist. Zudem hat es wohl mit Maßen von 15 x 11 cm die richtige Größe für Kleinkinderhände. Bei der Seitenzahl bin ich mir noch nicht sicher, wie umfangreich das Buch werden wird. Ich würde es gern an verregneten Nachmittagen mit Nepomuk anschauen und denke, dass vielleicht zu viele Bilder langweilig werden könnten. Auf der anderen Seite möchte ich nicht, dass wir immer die gleichen Bilder anschauen, denn wir erleben ja jeden Tag draußen auch immer eine Menge.

Die Bilder

Nepomuk und ich sind jeden Tag draußen, wenn das Wetter mitspielt und das tut es meistens. München ist eine wunderbare Stadt, wir haben einen tollen Sommer erlebt und diese Erinnerung möchte ich nun gern mit dem Fotobuch konservieren.

Die untenstehenden Motive dürfen im Fotobuch auf keinen Fall fehlen:

  • Unser Lieblingsspielplatz
  • Die heiß geliebte Babyschaukel
  • Der Sandkasten mit unserem Sandspielzeug
  • Der Maibaum auf dem Wiener Platz – für den Kleinen das untrügliche Zeichen, dass wir jetzt zum Spielplatz gehen
  • Der Wiener Platz
  • Die Tram
  • Tauben
  • Eichhörnchen
  • Isarauen
  • Johannisplatz
  • Weißenburger Platz

Hoffen wir, dass es in den nächsten Tagen mit dem Wetter so weiter geht und ich viele tolle Bilder machen kann und wir im Herbst und Winter noch lange von den schönen Momenten zehren können. 🙂

Habt einen wundervollen Donnerstag,

alles Liebe

Mareike

17Aug/15

Mein erster Internet Sabbat

Anfang August haben wir eine Woche bei meinen Eltern verbracht. In dieser Woche war ich den ganzen Tag im Garten, habe Nepomuks Küche gestrichen, dem Kleinen beim Planschen zugeschaut und mit ihm im Sand gebuddelt. Wenn er geschlafen hat, habe ich gelesen – zum Beispiel das Buch „Ich bin dann mal offline“. Ein Buch über 30 Tage Onlineabstinenz. Rückwirkend kann ich sagen, dass sowohl die „Offline Zeit“ im Garten meiner Eltern, als auch die Offline Lektüre stark dazu beigetragen haben, meinen Internetkonsum zu überdenken.

In dem besagten Buch besucht der Autor einen Rabbiner und lässt sich von ihm den Sabbat erklären. Der Autor beschloss daraufhin einen Internet Sabbat einzulegen. Ob er es gemacht hat, weiß ich nicht, denn das Buch ist ja nun auch schon wieder fünf Jahre alt. Wichtiger war, dass ich mir vorgenommen habe, ab nun immer samstags auf das Internet zu verzichten. Und vergangenen Samstag, den 15. August, war es soweit: Ich war 24 Stunden offline.

Die Stunden vor dem Offline Modus

Ich muss zugeben, dass ich schon die ganze Woche mal mehr mal weniger absichtlich mein iPhone zuhause habe liegen lassen. Es waren die perfekten Sommertage, ich habe Elternzeit und sah mehr Sinn darin mit Nepomuk durch den Sand zu krabbeln und Burggräben zu bauen, als apathisch am Spielplatzrand zu sitzen und immer verstohlen auf mein iPhone zu schielen. So gesehen, war ich eigentlich schon gut auf den Samstag vorbereitet.

Die Stunden bevor ich mich in den Offline Modus begab, richtete ich mir noch eine Übersicht bei Feedly ein, in der ich alle für mich wichtigen Minimalismus Blogs auf einem Blick habe. Ein paar Mamiblogs sind auch noch dabei, mehr aber nicht. Möchte mich in nächster Zeit doch eher auf meinen Blog und aufs Schreiben konzentrieren. Nennt es selektive Wahrnehmung, aber gerade am Freitag ist mir der Blogpost von M21 aufgefallen, in dem sie schreiben, dass sie erstmal in den „Offline Modus“ gehen. Recht haben sie. J

Nach der Feedly Aktion habe ich noch mein Gmail-Postfach aufgeräumt. Ich war die Mailanzeige auf meinem iPhone leid. Dort stand wirklich eine rot hinterlegte 3.124. Ich hatte also 3.124 ungelesene Mails. Holy Shit. Aber am Freitag wollte ich keinen roten Punkt an irgendeiner App kleben haben, also musste ich aufräumen. Das ging sehr schnell. Ich habe einfach alles gelöscht, was nicht von meinem Freund war oder Mails die offensichtlich wichtig waren. Nach gut einer Stunde war ich bei 0 ungelesenen Mails angelangt. Es war mittlerweile 23:00 Uhr und ich bereit, meinen Rechner runterzufahren und das iPhone auszuschalten.

Ja, fuck! Den Apple Jünger erkennt man übrigens daran, dass er nicht weiß wie man das iPhone ausschaltet. Mein Freund hat es mir gezeigt und ich kam mir ehrlich gesagt etwas blöd vor. Naja, jetzt weiß ich es und kann es mir hoffentlich bis nächsten Samstag merken. 😉

Kaffee statt kaltem Entzug, Bügelbrett statt Newsfeed

Nepomuk weckte uns um 7:30 Uhr. Zu spät für Fitnessstudio oder Laufen. Also hieß es aufstehen. Normalerweise ist das iPhone das Dritte was ich am Morgen zu sehen bekomme: nach Nepomuk und meinem Freund. Dieses Mal nicht und ehrlich: Es hat mich nicht gejuckt. Nicht ein wenig. Ich hatte meinen Kaffee und das war das Wichtigste.

Statt Leere fühlte ich mich toll. Ich bereitete Nepomuk das Frühstück vor und ertrug den Abgesang meines Freundes auf die Eierbecher im Schweizer Design. Die fielen der Aufräumaktion vor einigen Wochen zum Opfer und liegen vielleicht jetzt noch auf dem Wertstoffhof. Hatte ich damals ja nicht gewusst, dass wir Nepomuk mal ein gekochtes Ei anbieten wollen. Er wollte es nicht und ich wusste, warum wir die scheiß Eierbecher weggeschmissen haben.

Nach dem Frühstück haben sich die beiden Männer wieder hingelegt und ich hatte so Bock auf bügeln. Der Wäschekorb quoll schon über und ich bügelte über eine Stunde lang – ohne Pause und ohne Ablenkung. Hätte ich mein iPhone in der Nähe gehabt, hätte ich sicher nach jedem zweiten Shirt und jeder dritten Hose auf Instagram geschaut, auf Facebook und vielleicht auf Twitter. Stattdessen bügelte ich und fragte mich, wie effizient wir Menschen wohl wären ohne diese ständigen Ablenkungen aus dem Netz. Ich habe zum ersten Mal verstanden, warum manche Unternehmen sich gegen die Freischaltung von Facebook oder anderen Seiten gewehrt haben. Aber wahrscheinlich wäre es ohne soziale Netzwerke nicht wirklich effizienter, denn wir finden ja immer was, um uns von den Aufgaben im Job abzulenken. Und Kaffee trinken mit Kollegen ist ja auch super. 🙂

Nach dem Bügeln war ich total fertig, aber stolz wie Bolle. Als Belohnung gönnte ich mir eine ausgedehnte Beauty Session im Bad – ohne Ablenkung. Pünktlich zum Ende meiner Beauty Session wurden die Herren der Schöpfung wieder wach. Nachdem dann alle gebadet und geduscht haben, ging es Richtung Spielplatz.

Keine Selfies auf dem Spielplatz

Der Samstag war ein Feiertag in München. Alles war ruhig und selbst auf dem Spielplatz war nichts los. Mein Freund hatte sich sicherheitshalber sein Surface mit eingepackt, nur für den Fall, dass er neben Sandburgen bauen und Sandspielzeug verteidigen Zeit gehabt hätte, Mails zu lesen.

Der Sandkasten war, wie der Rest des Spielplatzes kaum besucht. Also breiteten wir uns auf einer Seite aus und budelten, bauten Straßen oder Burggräben. Irgendwann hatte Nepomuk keine Lust mehr und wir gingen schaukeln. Das war übrigens die Zeit, in der mein Freund sich auf die Bank zurückzog und Mails checkte. Ich testete mit Nepomuk jedes Geräte auf dem Spielplatz und irgendwann war er einfach nur noch k.o. In der Zwischenzeit hatten sich andere an unserem Sandspielzeug bedient, weil der Papa lieber Mails las, als das Spielzeug zusammenzuräumen. Boah, und natürlich fehlte dann ein Förmchen. Nicht irgendeins, sondern das süße Seepferdchen Förmchen. Ich budelte wie eine Irre, aber ich fand es nicht mehr. Der Vater, der auf der Nachbarbank saß, dachte sich bestimmt auch, dass ich nicht mehr alle Latten am Zaun habe, aber das war mir egal. Naja, nach ein paar Minuten war mir klar, dass das Seepferdchen entweder in die Tiefen des Sandkasten abgetaucht ist oder es wurde gnadenlos von einem anderen abgefischt. Und so gingen wir weiter Richtung Glockenbachviertel. Wir wählten diesmal einen anderen Weg und liefen durch einen Park, den ich noch nie zuvor gesehen habe, obwohl er nur einen Steinwurf von meiner Joggingstrecke entfernt ist.

Im Glockenbach gab es wieder ein Straßenfest, diesmal feierte die Hanns-Sachs-Straße. Für uns war es leider zu voll und so richtig für Kinder ist das mit der lauten Musik und dem vielen Alkohol auch nichts. Früher wäre das für mich und meinen Freund perfekt gewesen. Schon nachmittags ohne schlechtes Gewissen Alkohol trinken – super. Aber als Eltern ist man doch irgendwie weiter. Und ich muss sagen: Mein neues Leben als Mutter gefällt mir sehr gut.

Weder auf dem Spielplatz noch bei unserem Spaziergang durch das Glockenbachviertel habe ich mein iPhone vermisst. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich irgendwas verpasse oder das ich wieder irgendwas posten muss. Nein, ich fühlte mich einfach frei.

Entschleunigt in den Samstagabend

Am späten Nachmittag waren wir wieder zuhause. Der Kleine fordert unsere volle Aufmerksamkeit und ich bin froh drum. Zu groß ist die Angst, dass in den Abendstunden so was wie Langeweile aufkeimt und ich doch noch schwach werde und mein iPhone anschalte. Doch stattdessen beschließe ich einen Kuchen zu machen. Es ist unser geliebter Raw Woodberry Cake. Nepomuk testete von seinem Kinderstuhl jeden einzelnen Produktionsschritt. Dank der Mischung aus Johannisbeeren und Heidelbeeren sah er nach dem Kosten der Füllung aus, wie aus einem Splatterfilm. Also holte ich die Kinderbadewanne, stellte sie in die Küche und ließ ihn baden, während ich alles aufräumte. Es klingt vielleicht verrückt, aber diese Zeit habe ich genossen. Ihn zu beobachten, wie er fast schon meditativ immer wieder das Wasser aus seiner Gießkanne über seine Hände rieseln ließ, war einfach so beruhigend.

Nach dem Bad drehte der Kleine noch mal richtig auf – bis 23 Uhr. Dann bin ich ins Bett gegangen und er zum Glück auch. Vorher hatte ich begonnen, dass Buch „Ohne Netz“ von Alex Rühle zu lesen. Er hat ein halbes Jahr offline gelebt und ein wirklich tolles Buch draus gemacht. Wieder ein Buch, dass mich bestärkt in meinem Denken, dass es auch manchmal ohne Internet geht.

Obwohl Nepomuk uns den ganzen Abend auf Trab gehalten hat, gehe ich doch glücklich und selig ins Bett. Das iPhone und das Macbook sind immer noch ausgeschaltet und ich habe keines von beiden wirklich vermisst.

Der Tag danach

Es ist Sonntag, es ist 6:30 Uhr, es regnet und „ES“ krabbelt über mein Gesicht. Mit „ES“ ist niemand geringeres als Nepomuk gemeint. Obwohl er wach ist, entscheide ich, joggen zu gehen. Das Wetter (ja, es regnet), ist perfekt und ich bin hochmotiviert. Zum Joggen schalte ich mein iPhone ein. Ich brauche meine Musik und mein Runtastic. Während des Laufens, fällt mir auf, dass es bei Runtastic eine neue Stimme gibt, die mir Entfernung, Geschwindigkeit und Zeit ansagt. Die neue Stimme gefällt mir gut, klingt irgendwie euphorischer als die alte, die eher Kategorie „Navi-Stimme“ war. Während des Laufens überlege ich dann die ganze Zeit, ob der Sprecher jede Zahl einsprechen muss. Ich schiebe dies Art der Gedanken auf meinen Internet Sabbat. Früher wäre mir das egal gewesen, aber heute interessiert es mich schon. Mein Freund wird mich am Abend darüber aufklären, dass der Sprecher nur bestimmte Zahlen einsprechen muss. Das beruhigt mich, hatte mir schon Sorgen gemacht, dass er seit Wochen bei Runtastic im Keller sitzt und Zahlen immer wieder sagen muss. 🙂

Nach dem Joggen bin ich glücklich. Ich setzte mich, vom Regen durchnässt auf das Sofa und beschließe auch heute auf mein iPhone zu verzichten. Ich schalte es aus (weiß ja nun wie es geht) und lege es in die Schublade zum Macbook, dass dort seit Freitag liegt. Dann geht es in die Dusche und danach räume ich die Wohnung auf, wische alle Böden, mache den Kuchen fertig und bereite Nepomuks Essen vor. Es geht mir so gut, wie lange nicht. Ich höre keine Musik, ich checke keine sozialen Netzwerke oder sinnfreien Internetseiten. Nein, ich bin zum ersten Mal seit langem im Hier und Jetzt. Und das fühlt sich verdammt gut an!

Alles Liebe

Mareike

 

20Jul/15

Der süßeste iPhone Schutz aller Zeiten

Sommerzeit ist bei Nepomuk und mir Outdoorzeit. Wir sind jeden Tag draußen unterwegs und auf den Spielplätzen in unserer Umgebung schon Stammgäste. Für mich ist es wichtig viel Zeit mit Nepomuk an der frischen Luft zu verbringen und das gute Wetter auszunutzen, denn der Herbst wird früh genug kommen.

Leider gibt es aber Dinge, die weder für Kinderhände noch für ausgiebige Sandspiele geeignet sind. Ganz vorn dabei ist mein iPhone 6. Nepomuk liebt mein iPhone abgöttisch und es ist für ihn immer ein Triumph, wenn er es sich erbeutet hat. Genüsslich kaut er darauf rum, aktiviert immer Siri und pfeffert es ordentlich über den Laminat oder die Wiese. Continue reading “Der süßeste iPhone Schutz aller Zeiten” »

19Jul/15

Buchempfehlung: Going Raw von Judita Wignall

Nachdem ich nun schon 18 Tage meine Rawfood Challenge genieße, ist es jetzt langsam mal Zeit die Bücher vorzustellen, die mir die Challenge so super angenehm erscheinen lassen. Den Anfang macht das Buch „Going Raw“ von Judita Wignall. Ich habe dieses Buch schon seit einigen Jahren, aber erst in den letzten Monaten – seit meiner Ernährungsumstellung – wirklich gelesen und mittlerweile einige Rezepte ausprobiert.

Nun möchte ich meine Einschätzung und meine Erfahrung mit diesem Buch gern mit euch teilen und kurz beschreiben, was ihr von diesem Buch erwarten könnt. Continue reading “Buchempfehlung: Going Raw von Judita Wignall” »

31Mai/15

Wie gut sind eigentlich Waschnüsse?

Waschnüsse von GovindaAls ich gestern Morgen die dreckige Wäsche in die Waschmaschine packte und nach dem Dalli Waschmittel greifen wollte, musste ich leider feststellen, dass es LEER war. Da ich vormittags sowieso einkaufen ging, musste ich notgedrungen eben auch Waschmittel kaufen. Mir grauste schon vor der Vorstellung, diese 1 Liter Flasche zusammen mit den anderen Käufen und Nepomuk in den vierten Stock zu schleppen.

Ich muss zugeben, dass ich aktuell etwas faul bin und pro Einkauf nur noch einen Supermarkt betrete. Im gestrigen Fall war das kein Supermarkt, sondern der Basic. Nachdem ich also mein Mandelmus, Hafermilch und Fenchel gekauft habe, lief ich zum Waschmittel. Dort standen alle Produkte schön aufgereiht, aber mein Blick fiel sofort auf die Waschnüsse von Govinda. Ich hatte schon mal vor Monaten überlegt auf Waschnüsse umzusteigen, da mein Freund am Hals einen kleinen Ausschlag bekam. Aber damals beließ ich es bei der Überlegung. Wie solln das funktionieren mit den Waschnüssen? Wir haben ein Baby und da müssen die Sachen leider bei 95 Grad gewaschen werden. Den Waschnüssen habe ich das nicht zugetraut.

Bis gestern: Ich entschied mich für den Kauf der Waschnüsse, die auch noch leichter zu transportieren waren. Ohne vorherige Recherche war das natürlich ein Risiko, denn 500 Gramm kosten nun mal 9,99 EUR im Basic.

Wieder zuhause angekommen, musste ich mich erstmal in die Anwendung einlesen, Hier also mal die wichtigsten Infos zum Produkt

Wie funktionieren Waschnüsse?

In den Schalen findet sich der Stoff Saponin, der ähnlich wie Seife wirkt. Kommen die Waschnüsse mit Wasser in Berührung löst sich die natürliche Seife und es entsteht eine milde Seifenlauge.

Wofür können Waschnüsse verwendet werden?
  • Koch- und Buntwäsche von 30 bis 90 Grad
  • Wolle
  • Seide
  • Allzweckreiniger
  • Flüssige Seife
  • Haarwaschmittel
Wie funktionieren Waschnüsse?

Bei den Waschnüssen von Govind war ein Stoffsäckchen dabei. Dieses Stoffsäckchen wird je nach Härtegrad des Wassers mit bis zu 8 (sehr hartes Wasser) halben Waschnussschalen befüllt. Das Säckchen wird zugezogen und auf die Wäsche in die Waschmaschine gegeben. Danach kann der Waschvorgang wie immer gestartet werden. Ein Weichspüler ist nicht notwendig.

Da Waschnüsse keine Bleichmittel enthalten, rät z. B. Govinda zur Verwendung von Fleckensalz. Ich habe auf anderen Seiten gelesen, dass wohl auch Backpulver und Natron genommen werden können.

Meine Erfahrungen mit Waschnüssen

Buntwäsche bei 60 Grad

Ich muss zugeben, als ich den Beutel mit den Waschnüssen aufgeschnitten habe, kam mir so ein ekliger Gestank entgegen, dass es mich kurz gewürgt hat. Ich hatte echt Bedenken, damit zu waschen. Getreu dem Motto „No Risk, No Fun“ habe ich die Waschnüsse dann einer Ladung dunkler Wäsche mit 60 Grad getestet. Noch während des Waschvorgangs sind ein, zwei Nüsse aus dem Stoffsäckchen gefallen und irgendwie so mit in der Waschmaschine rotiert.

Als ich die Wäsche aus der Maschine geholt habe, war ich erstaunt. Sie roch frisch und so gar nicht nach diesem komischen Geruch, den ich noch vom Öffnen des Beutels in der Nase hatte. Die Wäsche war zudem schön weich, so als hätte ich Weichspüler genommen. Ich muss sagen: Ich war positiv überrascht.

Kochwäsche 95 Grad

Nach dem erfolgreichen ersten Testdurchlauf war es Zeit für die härteren Geschütze: 95 Grad, weiße Wäsche mit sehr hartnäckigen Flecken. Auch hier lief alles problemlos, bis auf eines: Die Nüsse, die wieder aus dem Säckchen gefallen sind und an weißen Klamotten hängen blieben, haben dort bräunliche Flecke hinterlassen. Bei dieser Waschladung war nur ein Body und ein Handtuch betroffen, doch für die weiße Wäsche hat mich das jetzt verunsichert. Also 95 Grad werde ich auf jeden Fall waschen, aber die weißen und hellblauen Businesshemden von meinem Freund werde ich sicher noch nicht mit Waschnüssen waschen.

Sportkleidung 40 Grad

Nach dem morgendlichen Joggen habe ich heute meine Funktionskleidung mit den Waschnüssen vom ersten Waschversuch gewaschen. Ich habe gelesen, dass Waschnüsse mehrfach verwendet werden können. Die Wäsche ist auf jeden Fall sauber geworden. Wie sich die Waschnüsse auf meine Kompressionsstrümpfe und mein Kompressionsshirt ausgewirkt haben, werde ich wohl erst am Mittwoch beim Laufen wissen. Ich hoffe das alles gut gegangen ist, denn ich lauf nur noch mit diesen Socken.

Mein Fazit

Bis jetzt bin ich begeistert von den Waschnüssen. Bedenkt man, dass die komplett ohne Chemie auskommen, bin ich mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. Ich kann jetzt nur für die Waschnüsse von Govinda sprechen, denke aber, dass andere sicher genauso gut sind.

Einzig die weißen Hemden für meinen Freund traue ich mich nicht zu waschen, wegen der braunen Flecke. Aber irgendwas ist ja immer. Ich bin auf jeden Fall froh, sie mal getestet zu haben und freue mich, wieder einen Schritt Richtung „Minimalisierung“ gegangen zu sein, denn schließlich habe ich mir jetzt den Weichspüler gespart. 🙂

 

 

26Mai/15

Geschenkidee für Oma: Die Polaroid Bilderwand

Polaroid Bilderrahmen für die Oma

Polaroid Bilderrahmen für die Oma

Der 65. Geburtstag meiner Mutter rückt immer näher und damit die Frage, was ich ihr zum Geburtstag schenke. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was meine Geschwister und ich als „Gemeinschaftsgeschenk“ schenken, aber definitiv werde ich sie mit einer tollen Fotoidee überraschen.

Meine Eltern wohnen circa 400 km von uns entfernt und kommen nur alle sechs Wochen zu uns nach München. Neben dem regelmäßigen skypen, sind Fotos von Nepomuk die einzige Möglichkeit ihren knapp 10 Monate alten Enkel regelmäßig zu sehen. An Weihnachten habe ich sie schon mit einem Fotobuch überrascht und sie waren begeistert. Da sie aber gerade ihr Wohnzimmer neu gestalten, dachte ich mir, dass ein paar Bilder in einem schönen Rahmen an der Wand toll passen könnten.

Da ich meiner Mutter (meinem Vater natürlich auch) nicht einfach nur einen Stapel Fotos schicken möchte, habe ich mich für eine Polaroid Bilderwand entschieden. Diese Bilderwand hat den Vorteil, dass ich die Bilder immer wieder auswechseln kann bzw. meinen Eltern immer wieder neue Bilder von ihrem Enkel zuschicken kann.

Was muss ich bei einer Bilderwand oder anderen Fotoprodukten beachten?

Ich hatte an Weihnachten meinen Eltern und der nahen Verwandtschaft ein Fotobuch geschenkt und dabei einige Sachen unterschätzt, die mir jetzt nicht noch mal passieren sollten. Darum habe ich einige Tipps zusammengetragen, die die Gestaltung etwas erleichtern sollten:

  • Trefft die Bilderauswahl vorher und schiebt sie in ein separates Album, dann spart ihr beim Upload Zeit. Einige Portale schmeißen euch nach einiger Zeit wieder raus, wenn ihr nicht angemeldet seid. Dann müsst ihr im schlimmsten Fall alles noch mal neu machen.
  • Schaut euch verschiedene Anbieter an und geht nicht nur nach dem Preis. Spätestens, wenn die Bildbearbeitung zum fünften Mal abgestürzt ist, liegen die Nerven blank. Hatte ich bei den individualisierten M&Ms für Nepomuks Taufe. Ich hatte wirklich keinen Bock mehr auf diese Seite.
  • Verwendet die webbasierten Vorlagen und nicht die Bestellsoftware zum runterladen. Ich habe unten mal ein paar Screenshots von einer wirklich guten Anwendung, die intuitiv und reibungslos läuft.
  • Informiert euch vorher über die Lieferzeit. An Weihnachten hat mir das fast das Genick gebrochen. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden aus 5 Werktagen plötzlich 2 Wochen Lieferdauer.
  • Erstellt das Fotoalbum oder was auch immer an einem ruhigen Ort und in einem Rutsch. Ich habe es abends gemacht, als der Kleine im Bett war.
  • Wenn es etwas komplizierter wird, meldet euch vorher an. Mit einem Login könnt ihr eure Arbeit speichern und später weitermachen. Ohne speichern müsst ihr alles noch mal von vorn machen.

Wo bekomme ich die Polaroids her?

Heutzutage haben wohl die wenigsten Leute noch eine Polaroid. Ich gehöre leider zu denen, die keine haben. Also musste ich mir einen Anbieter wie die Budni Fotowelt suchen, der die Umwandlung von normalen Fotos in Polaroid Fotos vornimmt.

Welche Motive passen?

An Weihnachten haben wir unseren Eltern und nahen Verwandten schon ein Fotobuch von Nepomuks ersten 6 Monaten geschenkt. Ich wollte darum nicht noch mal nur Fotos von ihm allein. Also habe ich mich entschlossen Bilder zu nehmen, die entweder Nepomuk mit Oma und Opa zeigen oder Nepomuks Taufe, die im März stattfand.

Wie funktioniert der Bilderupload und die Bestellung der Polaroids?

Die Budni Fotowelt bietet, wie andere Fotodienste einen Bilderupload an, über den man die Polaroid Bilder hochladen und gestalten kann. Ich bin bei so was immer skeptisch und genervt, wenn etwas nicht gleich funktioniert. Hier war aber alles super und hat wunderbar geklappt. Da ich mich aber vorher nicht angemeldet hatte, musste ich alles in einem Rutsch machen, da sonst die bereits hochgeladenen Bilder wieder gelöscht wurden wären. Wenn man zwischendurch pausieren muss, ist es möglich das Produkt zu speichern. Hierfür muss man allerdings einen Login haben.

Da Bilder ja mehr als tausend Worte sagen, habe ich das für euch mal dokumentiert:

Schritt 1: Upload der Bilder

Bildupload Polaroid BIlderwand

Wie ihr seht, ist das wirklich easy. Der grüne Smiley signalisiert nur, dass die Bilder eine gute Qualität haben. Ich finde das wichtig zu wissen, denn oft sind ja gerade die Handybilder etwas kriselig und man ärgert sich, wenn man die schlechten Bilder dann zugeschickt bekommt.

Schritt 2: Bearbeitung der Bilder

Bearbeitung der Bilder

 

Die Bearbeitung der Bilder ist bei einem guten Anbieter relativ einfach und selbsterklärend. Dazu muss man nur auf das Bild klicken und schon öffnet sich das Bearbeitungsmenü.

Schritt 3: Überprüfung der Bilder

Überprüfung der Bilder

 

Bevor du die Bilder bestellst, solltest du sie noch mal prüfen, ob alles deinen Vorstellungen entspricht. Nichts ist ärgerlicher, als Fehler auf dem fertigen Produkt zu entdecken. Alles schon erlebt, alles schon erlebt. 🙁

Schritt 4: Abschluss der Bestellung

Kosten und Lieferdatum für Bilder

 

Wenn du deine Bilder für gut befunden hast, kannst du sie bestellen. Wenn Drogeriemärkte den Fotoservice anbieten, hast du die Möglichkeit sie in der Filiale abzuholen oder sie dir per Post zuschicken zu lassen. Ich wähle immer den Versand, weil ich nicht weiß, wie schnell ich wieder in eine Filiale komme. 🙂

Wo bekomme ich den Rahmen her?

So, damit wäre der erste Schritt schon mal gemacht. Die Bilder sind bestellt, jetzt brauche ich nur noch einen Rahmen. Bei uns in München gibt es viele Hofflohmärkte und ich habe auch schon einige tolle Rahmen gesehen, aber so das richtige war nicht dabei.

Wenn ich den Rahmen auf dem Flohmarkt kaufe, muss ich das Zubehör natürlich auch noch irgendwo auftreiben. Aber ich denke ein Bastelladen sollte das eigentlich vorrätig haben.

Alternativ kann ich natürlich gleich einen fertigen Bilderrahmen kaufen, der schon mit diesen Fäden und den kleinen Klämmerchen versehen ist. Mittlerweile gibt es ja genug Plattformen, auf denen man solche „außergewöhnlichen“ Dinge kaufen kann.

Nun warte ich gespannt auf die Bilder und noch gespannter bin ich auf die Reaktion meiner Mutter gespannt.

22Mai/15

Sponsored Post: Der Squiz Quetschbeutel

Heute möchte ich euch von meinen Erfahrungen mit den nachfüllbaren Quetschbeuteln von Squiz berichten. Ich selbst war schon eine Weile auf der Suche nach einer Alternative für die fertigen Quetschbeutel von Hipp oder Freche Freunde, die man überall kaufen kann.

Dann kam das Team von Squiz auf mich zu und fragte mich, ob ich Lust hätte ihre Quetschbeutel zu testen. Und natürlich hatte ich Lust, denn Nepomuk gewöhnt sich gerade an Gemüse- und Obstbrei. Wenn nicht jetzt, wann denn dann?

Warum keine fertigen Quetschbeutel?

Was den Babybrei für meinen Sohn anbelangt, so habe ich mir von Anfang an vorgenommen selber zu kochen. Als ich Anfang Januar meine Ernährung auf vegan umstellte, habe ich mich viel über Nahrungsmittel und Fertigprodukte informiert. Ich stehe mittlerweile der Gläschenkost skeptisch gegenüber, bin aber der Meinung, dass jede Mutter für sich entscheiden muss, wie sie ihr Kind ernährt. Und da ich schon Hipp & Co. bei den Gläsern nicht vertraue, würde ich auch nie diese fertigen Quetschbeutel kaufen. Weitere Punkte, die gegen den Kauf sprechen:

  • Preislich finde ich die fertigen Quetschbeutel nicht attraktiv. Bei Freche Freunde kosten 100 g gleich 1,19 EUR.
  • Das man die Gläschen eventuell für was anderes benutzen kann, finde ich gut. Aber diese Quetschbeutel verursachen in meinen Augen einfach nur wieder zuviel Müll
  • Frische vs. Haltbarkeit: Ich denke am gesündesten ist Obst, Gemüse & Fleisch, wenn es frisch zubereitet wird. Ich glaube durch das pasteurisieren gehen viele Vitamine verloren. Zudem findet man in einigen Quetschbeuteln Zitronensaftkonzentrat und ich glaube nicht, dass dort jemand in der Produktion sitzt und Zitronen auspresst.

Das sind so die Hauptgründe, warum ich mich entschlossen habe mal den Quetschbeutel von Squiz auszuprobieren.

Was ist der Squiz Quetschbeutel?

Banane & Melone im SquizDer Quetschbeutel von Squiz funktioniert eigentlich wie die normalen Quetschbeutel, die im Handel erhältlich sind, nur mit folgenden Vorteilen:

  • kann ich ihn bis zu 50x wieder befüllen, anstatt ihn nach einmaliger Nutzung zu entsorgen
  • kann ich ihn mit dem Obst und Gemüse meiner Wahl befüllen und auch einfach mal nur Banane und Melone reinmixen
  • hat er mit seinen 130 ml Fassungsvermögen deutlich mehr Inhalt als die fertigen Quetschbeutel
  • spart er mir Geld, denn das Obst und Gemüse aus dem Biomarkt kommt runter gerechnet nicht auf die Kosten, die ich habe, wenn ich mir die Fertigprodukte kaufe.
  • verursache ich weniger Müll, da ich ihn eben mehrmals nutzen kann

Squiz Rahmendaten 

  • Jedes Set enthält 3 Quetschbeutel
  • Motive: Pinguin, Löwe und Elefant
  • Preis pro Set: 14,90 EUR
  • Füllmenge: 130 ml
  • Maße: 23,5 x 13 x 1,6 cm
  • BPA, PVC und Phthalate-frei
  • Geeignet für Spülmaschinen und Eisschränke
  • Laut Hersteller kann jeder Quetschbeutel bis zu 50 x wiederverwendet werden
Wie funktioniert der Quetschbeutel von Squiz und was muss ich beachten?

Im Grunde genommen funktioniert der Quetschbeutel super einfach:

  1. Gewünschtes Obst/Gemüse pürieren
  2. Püriertes Obst/Gemüse über die breite Öffnung an der Unterseite einfüllen
  3. Perforierte Öffnung zusammendrücken

Nachdem ich ihn befüllt habe, teste ich über dem Spülbecken nochmals ob er wirklich verschlossen ist. Mittlerweile packe ich die Quetschbeute aber auch immer noch in eine kleine Tüte, weil unsere Windeltasche so vollgestopft ist, dass ich Angst habe, dass das Püree rausläuft.

Wichtig ist, dass der Quetschbeutel nach jedem Gebrauch gut gereinigt wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass er am besten sauber wird, wenn man ihn mit der Hand reinigt. Mit der Spülmaschine habe ich bisher nicht so gute Erfahrungen gemacht.

Lohnt sich der Squiz?

Nepomuk und sein SquizNatürlich sind die gekauften Quetschbeutel schneller und ohne viel Aufwand zu handhaben. Aber für mich, die auch den Babybrei selber kocht, ist es selbstverständlich das Obstpüree auch selbst herzustellen. Wir nutzen den Squiz sehr oft und haben ihn auf dem Spielplatz, im Restaurant oder bei Freunden immer dabei.

Es ist natürlich auch eine Frage des Preises. Die drei Quetschbeutel kosten 14,90 EUR und können bis zu 50 mal wiederverwendet werden. Vergleicht man das mit den Quetschbeuteln von Frische Freunde, wo ein Einmalbeutel 1,19 EUR kostet, dann ist man mit Squiz doch günstiger unterwegs.

Nepomuk mag den Quetschbeutel sehr und ich finde es eine praktische Angelegenheit für Zwischendurch. Eine volle Mahlzeit passt zwar in die 130 ml nicht rein, aber bevor ich ihm Hirsekringel oder Reiswaffeln gebe, nehme ich lieber meinen  Obstbrei. Außerdem bleibt für mich immer was übrig, wenn Nepomuk mal keine Lust drauf hat. 🙂

Mein Fazit

Wer vor dem Aufwand des Selbermachens nicht zurückschreckt und gerne selber verschiedene Obst- und Gemüsekombinationen ausprobieren möchte, dem kann ich den Squiz empfehlen. Er ist perfekt für unterwegs und jetzt wo ich es schreibe, werde ich wohl mal probieren, ob Nepomuk ihn gerade jetzt in der Phase des Zahnens nehmen möchte.

Wir verwenden ihn mittlerweile sehr oft, allerdings schaffe ich es nicht jeden Tag, da ich oft früh außer Haus muss und Obst sollte wirklich nur frisch in die Beutel kommen. Bisher habe ich jeden Beutel mindestens zweimal verwendet und sie funktionieren immer noch. 🙂

 

 

17Mai/15

Unser erstes Babykonzert

Heute vormittag waren wir bei unserem ersten Babykonzert. Das wir schon im April unsere Tickets gekauft haben, war gut, denn als ich vor ein paar Tagen auf die Website geschaut habe, war das Konzert um 11 Uhr schon ausverkauft. Wir selbst sind über die Zeitschrift „Himbeer“ auf dieses etwas andere Konzert aufmerksam geworden.

Was ist ein Babykonzert?

Dieses Konzert, auf dem klassische Musik gespielt wird, ist speziell für Babys konzipiert. So gibt es keine Stühle, sondern jede Familie bringt sich ihre Krabbeldecke mit und sitzt für die Dauer des Konzerts auf dieser. Das Konzert an sich dauert nur 45 Minuten und das Mini Orchester nimmt in der Mitte des Raumes Platz. Bei uns bestand das Orchester aus 6 Musikern. Diese waren wie bei einem normalen klassischen Konzert, in eleganter Abendkleidung.

Während des Konzertes wird nicht geklatscht, da einige Babys durch die Musik einschlafen. Um dem Orchester zu signalisieren, dass dem Publikum der Satz gefallen hat, wird einfach gewunken. Bei uns hat das super funktioniert.

Was wird gespielt?

Bei uns wurden heute folgende zwei Stücke gespielt:

  • Georg Philipp Telemann: Don Quichotte-Suite
  • Wolfgang Amadeus Mozart: „Die Entführung aus dem Serail“
So erlebten wir das Babykonzert

Programm zum BabykonzertWir hatten uns Karten für die 11 Uhr Vorstellung besorgt. Veranstaltungsort war das Freiheiz an der Donnersbergerbrücke in München. Als wir um 10:30 Uhr ankamen, gab es bereits eine Kinderwagenschlange vorm Eingang. Der Einlass ging relativ zügig. Da wir wohl etwas früh dran waren, war die Parkplatzsituation für den Kinderwagen noch kein Problem und wir parkten ihn im Vorraum der Veranstaltungshalle. Das Programm für das Konzert bekamen wir gleich an der Kasse.

Als wir in die Halle kamen, war diese schon gut gefüllt. Wir entschieden uns in der Nähe des Eingangs zu bleiben. Kurz darauf kam jedoch vom Organisationsteam und bat uns darum, den Platz freizumachen, da noch Platz für Kinderwägen benötigt wird. Also gingen wir in den hinteren Teil der Halle und suchten uns auf einer kleinen Erhebung ein neues Plätzchen. Nepomuk war so angetan von den vielen anderen Babys, dass er immer zu den anderen Mini Konzertbesuchern krabbelte, um sie anzufassen oder mit ihnen zu spielen.

Unser erstes BabykonzertUm 11 Uhr ging es nach ein paar kurzen Worten von der Organisatorin mit dem Konzert los. Pünktlich mit den ersten Tönen schlief Nepomuk ein und wachte erst beim Abschlussapplaus wieder auf. Für meinen Freund und mich war das Konzert demnach wirklich sehr entspannend. Wir konnten der Musik lauschen und anderen Kindern beim rumspringen und rumkrabbeln zu schauen. Ich selbst liebe klassische Musik und wir hören auch zuhause oft Klassik Radio. Für mich war das heute also pure Entspannung: Die Musik und Nepomuk schlief auf meinem Schoß.

Zu meiner Überraschung war es angenehm ruhig in der Halle. Ich hatte eigentlich gedacht, dass bei gut 100 Babys doch der Lärmpegel nach oben geht, aber dem war nicht so. Die Kinder waren zwar aktiv, aber geweint hat kaum ein Baby. Die Musik hat wirklich alle etwas chilliger gemacht. 🙂

Zum Schluss gab es nach dem Applaus noch eine Zugabe und nach 45 Minuten war es leider schon vorbei. So schnell wie die Halle sich gefüllt hatte, so schnell leerte sie sich auf wieder.

Mein Fazit

Nepomuk chilltIch finde es ehrlich gesagt schade, dass wir das mit dem Babykonzert erst jetzt entdeckt haben. Es ist so eine herrliche Veranstaltung und ich hoffe, wir können bei dem nächsten Termin wieder teilnehmen.

Selbst wenn man kein Klassik Fan ist, so denke ich doch, dass den Kleinen die Musik gefällt und diese beruhigend auf sie wirkt. Nepomuk war wie immer sehr entspannt und ich glaube er hat es sehr genossen: Die anderen Menschen, vor allem die Babys und natürlich die Musik, die er wahrscheinlich nur im Unterbewusstsein mitbekommen hat.