Category Archives: Das 1. Babyjahr

26Apr/15

Unser Wochenende in Bilder – 25./26. April 2015

Nach den letzten Wochenenden und der Krankheit von Nepomuk war es herrlich endlich wieder ein tolles Wochenende zu erleben. Das Wetter war herrlich, Nepomuk wieder bei alten Kräften und auch wir wollten wieder einfach nur raus.

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Den Samstag haben wir mit einem gesunden Frühstück begonnen. In den letzten Tagen habe ich einfach zu sehr gesündigt. 🙂

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Nach dem Frühstück haben wir Nepomuk mit unserem „Haushund“ Aibo spielen lassen. Ich bin froh, dass es kein richtiger Hund ist, sondern nur ein Roboter. Der Papa hat vorsorglich mal die Ohren abgenommen und auch sonst nahm Nepomuk den Hund relativ hart ran. 😉

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Danach ging zum jährlichen Highlight in Haidhausen: Dem Hinterhofflohmarkt. Der Hinterhofflohmarkt ist die perfekte Mischung zwischen Flohmarkt und dem Entdecken von Haidhausen. Man bekommt Zutritt zu vielen Hinterhöfen und entdeckt tolle grüne Inseln, die man sonst nie kennenlernen würde. Zum Glück hatten wir Glück mit dem Wetter und wir waren fast den ganzen Tag unterwegs.

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Nach dem Hinterhofflohmarkt mussten wir uns erstmal stärken. Für mich gab es den Falafelteller und für meinen Freund den Dönerteller. Danach waren wir noch im Asia Shop und haben für mich Kanjok Nudeln gekauft. Die Nudeln haben nur 10 Kalorien auf 100 g und sind perfekt für die Low Carb Ernährung.

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Auf dem Flohmarkt haben wir tolle Sachen für Nepomuk gefunden. Tolle Holzbausteine, Tiere und Bäume aus Holz. Einen witzigen Werkzeugkasten aus Holz, einen winzigen Handfeger mit Schaufel und eine kleine Holzeisenbahn.

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Abends gab es dann Ofenkartoffeln mit Zitrone, Thymian und Rosmarin – dazu grüner Spargel.

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Wer abends Kartoffeln ist, muss am nächsten Morgen natürlich ins Fitness. Da ich über eine Woche keinen Sport getrieben habe, war ich heute morgen gegen 7 Uhr hochmotiviert im Fitnessstudio.

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Nach dem Sport gab es einen Espresso und zwei Orangen. Nicht viel, aber Hunger hatte ich keinen. Danach habe ich noch schnell die Wohnung geputzt, während die beiden Männer geschlafen haben.

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Den Mittag verbrachten wir auf der Auer Dult. Die Auer Dult findet dreimal im Jahr statt und ist eine Art Jahrmarkt. Wir gehen dort sehr gern hin. Leider war es aufgrund des tollen Wetters sehr überlaufen. So beschlossen wir zum Paulaner Biergarten auf dem Nockherberg zu gehen. Wer die Paulaner Werbung im Fernsehen sieht, der kennt den Biergarten bestimmt. Zum Glück war hier nicht viel los und wir konnten entspannt Mittag essen.

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Nach dem Biergarten besuchten wir dann noch den nahe gelegenen Ostfriedhof. Hier liegt auch Rudolph Moshammer begraben, dessen Gruft ich mir irgendwie pompöser vorgestellt hatte. Der Ostfriedhof ist wirklich ein toller Friedhof und vor allem voll von Eichhörnchen 🙂

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Nach dem Ostfriedhof ging es direkt nach Hause. Ich hatte Hunger auf was Süßes und habe mir schnell leckere Gingerbread Cookie Raw Bites zusammen gemixt. Einfach Datteln, Walnüsse, Ingwer, Zimt und Koriander im Mixer zu einer klebrigen Masse vermixen und dann zu Kugeln rollen. Fertig sind die Pralinen 🙂

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Den Abend verbringen wir wieder in gewohnt chilliger Art und Weise. Nepomuk ist todmüde, möchte aber nicht ins Bett und wühlt lieber im Papiermüll oder zerrt an Mamas Bluse. 🙂

Bedenkt man, dass wir letzte Woche um die Zeit in der Notaufnahme waren, hatten wir diesmal das perfekt Wochenende. Ich hoffe ihr konntet auch das tolle Wetter geniessen und habt euch schön erholt.

 

24Mrz/15

Mein Frust mit den Babyzeichen

Mein Nervthema der Woche: Babyzeichen!

Das wir uns schon in der vor der Geburt mit der Verwendung von Babyzeichen befasst haben, war für uns eine Sache des Respektes gegenüber unserem Sohn und der einfacheren Kommunikation mit ihm. Uns war zwar bewusst, dass wir die Babysprache erst ab dem sechsten Monat einführen können, aber trotzdem haben wir uns schon früh damit beschäftigt.

Aber es kam, wie es kommen musste: Nepomuk wurde geboren und plötzlich war alles wichtiger, nur die Babyzeichen nicht. Es verging Monat um Monat ohne das wir ihm Zeichen für alltägliche Situationen zeigten.

Zu Weihnachten haben wir uns endlich das Buch „Zauberhafte Babyhände“ gekauft, in dem relativ einfach und unkompliziert die wichtigsten Infos und die eigentlichen Babyzeichen zu finden sind. Seit Weihnachten versuchen wir nun mit Nepomuk über dieses Zeichen zu kommunizieren. Auch jetzt im März sprechen wir noch von „versuchen“, denn obwohl wir einige Zeichen sehr oft gebrauchen, habe ich nicht wirklich das Gefühl, dass Nepomuk mich versteht.

Die Vorauswahl

Bevor wir überengagiert Nepomuk jeden Tag mit neuen Babyzeichen zu überfordern, haben wir uns zu Weihnachten auf eine Liste geeinigt. Dort haben wir uns die gängigsten Zeichen aufgeschrieben und geübt, bis wir sie intus hatten.

  1. Spielen
  2. Ball
  3. Essen
  4. Rausgehen
  5. Schmusepuppe
  6. Kuscheln
  7. Schlafen
  8. Mama
  9. Papa
  10. Baum
  11. Auto

Wann immer es also etwas zu essen gab, habe ich Nepomuk das Zeichen für „essen“ vorgeführt, ebenso das Zeichen für „spielen“, wenn wir zusammen auf der Spielwiese waren oder „rausgehen“, wenn ich mit ihm an die frische Luft wollte.

Bis heute habe ich das Gefühl, dass ich sich nur die Wörter „Ball“ und „Essen“ so einigermaßen etabliert haben, aber von einer „Kommunikation“ sind wir noch Lichtjahre entfernt.

Die Herausforderung von Babyzeichen

So toll die Idee der frühen Kommunikation mit Babyzeichen auch klingt, so langwierig  und intensiv ist das Training. Manchmal vergesse ich einfach ein Zeichen oder ersetze es durch ein eigenes, individuelles.

Selbst wenn man absolut engagiert bei der praktischen Anwendung ist, so glaube ich nicht, dass jedes Kind für diese Art der Kommunikation zugänglich ist. Natürlich weiß man das nicht vorher und liest sich super motiviert in dieses Thema ein, aber irgendwann wird man sich fragen, ob sich dieser Aufwand wirklich gelohnt hat.

Die Vorteile der Babyzeichen

Unabhängig davon, ob sich bei uns die Babyzeichen durchsetzen oder nicht, bin ich der Meinung, dass sie eine gute Sache sind und einige Vorteile haben.

Bei einer erfolgreichen Kommunikation zwischen Eltern und Baby mit Hilfe der Babyzeichen kann sicher einer gewissen Frustration entgegengewirkt werden. In unserem Fall könnte Nepomuk uns durch seine Zeichen deutlich machen, was er gerade vermisst oder was er haben möchte. Wir müssten nicht verschiedene Dinge ausprobieren, um zu sehen, was ihn gerade stört.

Auch glaube ich, dass die Kommunikation zwischen Eltern und Baby intensiver wird, je einfacher sie für alle ist. Und so wie wir Erwachsene uns über ein tolles Gespräch freuen, so sehr geniesst sicher dann auch Nepomuk die Kommunikation mit uns anhand der Zeichen.

Die knallharte Realität

Aber die Realität sieht nun mal anders aus. Egal ob Zeitmanagement, Diätratgeber oder eben Zeichensprache: In Büchern klingt das alles immer so leicht und nachvollziehbar, doch die Praxis ist doch immer um einige Facetten reicher.

Für uns ist es jedenfalls noch ein weiter Weg bis wir sagen können, dass die Babyzeichen bei uns funktionieren und wir sie in den Alltag integrieren können.

Ich werde hier auf jeden Fall weiter berichten, welche Fortschritte und welche Rückschläge wir erlebt haben. 🙂

Das wichtigste für uns ist aber der Spaß und die Freude. Wenn beides nicht mehr gegeben ist, dann ist das Experiment „Babyzeichen“ für uns auf jeden Fall gestorben.

 

 

 

 

15Mrz/15

Unser Wochenende in Bildern – 14./15. März 2015

Unser Wochenende hatte die richtige Mischung zwischen Entspannung, Produktivität und Zeit an der frischen Luft. Während der Samstag noch trüb und grau war, machte der Sonntag seinem Namen alle Ehre und lockte uns bei strahlend blauem Himmel an die frische Luft.

Selbstgemachtes Brot und SchokocremeAm Wochenende ist ein leckeres und gesundes Frühstück ein Muss. Bei uns gab es selbstgemachtes Broht (Rohkost) und selbsthergestellte Schokocreme.

Spielzeit für Papa und SohnDen Vormittag verbrachten Papa und Sohn beim Spielen. Ich war in der Zeit irgendwo zwischen Essen zubereiten, duschen und Wohnung aufräumen.

WiegetagSamstag war dann auch gleich Wiegetag. Nepomuk ist nun etwas über 7 Monate und bringt 8,4 Kilo auf die Waage. Genug Reserve für lange Krabbelwege.

Skypen mit den GroßelternUnsere beider Eltern wohnen leider etwas weiter weg. Mittlerweile skypen wir regelmäßig. So langsam ist es aber besser Nepomuk etwas vom Rechner oder dem iPad fernzuhalten, denn diese Dinge ziehen ihn gerade magisch an.

Steinpilz RawioliZum Mittagessen gab es diesmal selbstgemachte Steinpilz Rawioli aus Roter Bete, dazu ein Mandelmus-Bärlauch Dip. Nach meiner Umstellung auf vegane Ernährung, probiere ich jetzt auch viel Rohkost aus und bin von der Vielfalt dieser Ernährung begeistert.

Einkaufen mit NepomukNoch ist Nepomuk in einem Alter in dem das Einkaufen entspannt ist und wir nicht an jedem Regal und bei jeder Süßigkeit anhalten müssen.

KuchenDas Kaffee trinken am Nachmittag ist bei uns ein Ritual geworden. Für den Kuchen bin ich verantwortlich und probiere jede Woche einen neuen aus. Einzige Bedingungen: Er muss vegan und rohkostkonform sein. Das ist einfacher als man denkt. Diese Woche gab es den Lemon Cheese Cake mit Beerentopping.

Spielzeit Der Papa muss unter der Woche viel arbeiten, sodass das Wochenende fürs gemeinsame rumtollen ausgiebig genutzt wird.

Nepomuk in der BadewanneNepomuk probiert am Sonntagmorgen in der Wanne sein neues Spielzeug aus und ist begeistert. Er planscht jetzt schon ordentlich im Wasser rum. Das Babyschwimmen scheint ihm Vertrauen zum Wasser zu geben.

Besuch auf dem HeldenmarktIn München fand dieses Wochenende der Heldenmarkt statt. Da wir uns sehr für die nachhaltige Lebensweise interessieren und den Gedanken der Selbstversorgung verfolgen, war ein Besuch natürlich ein Muss.

Spaziergang zum MarienplatzNach dem Besuch des Heldenmarkt nutzten wir das tolle Wetter für einen Spaziergang durch München: Karlsplatz, Marienplatz, Viktualienmarkt, Isartor und die Isar liegen direkt auf unserem Heimweg.

Veganes SushiZwischenstopp haben wir in einem kleinen Sushi Restaurant gemacht. Das vegane Sushi mit Avocado, Gurke und Shitake Pilzen liebe ich.

Scannen ohne EndeDa wir immer wieder Platz in unserer kleinen Wohnung benötigen, fangen wir jetzt an Papierunterlagen zu scannen und danach zu vernichten. Allein dieses Wochenende habe ich schon vier dicke Ordner geleert und damit Platz für Nepomuk geschaffen.

Wochenenden sind anstrengendWochenenden sind super, aber auch anstrengend. Genug Energie für die nächste Woche haben wir. Das Wetter soll auch toll werden, also habt einen guten Start in die Woche.

 

 

 

12Mrz/15

#12von12: Mein Tag in Bildern

Heute nehme ich zum ersten Mal an #12von12 teil und versuche meinen Tag in Bildern festzuhalten.

Mein FrühstückUnser Tag beginnt gegen 6:00 Uhr. Da ich mir aktuell leider angewöhnt habe, die Küche immer morgens sauber zu machen, war das heute meine erste Aufgabe. Danach gab es die erste Flasche für Nepomuk. Gegen 8:20 Uhr hatte ich dann mein super leckeres Frühstück fertig. Nach den letzten Tagen im Brötchenhimmel und der Weizenhölle, stand heute wieder reines Obst auf dem Programm. Ein Teller voll mit Papaya, Erdbeeren, Himbeeren und Granatäpfelkernen (vielen Dank an dieser Stelle an meine Mama, die sich dieser Arbeit angenommen hat). Dazu einen Getreidekaffee, davor hatte ich schon einen Matcha, damit ich in die Gänge komme. 🙂

Nebenbei lief Deluxe Music und das Nepomuksche Entertainmentprogramm, was mehr oder weniger interaktiv gestaltet ist. Manchmal ist es der Activity Pool und manchmal habe ich wirklich ein paar Minuten in denen es nur wichtig ist, da zu sein und ihn zu beobachten.

Nepomuk is ready for Frühstück

Nachdem ich wohl lang genug nur so das saß, meinte Nepomuk, dass Muttern jetzt schon mal wieder in die Spur gehen kann. Zeit für den guten Holle Vollkornhaferbrei. Naja, das einzige was ich aktuell mit Holle verbinde, sind ne Menge Produktrückrufe. Aber im Vollcorner Biomarkt gab es nun mal keinen anderen und somit wurde es eben der Brei von Holle.

Für Nepomuk gab es diesmal den Holle Vollkornhaferbrei ohne Obst, damit er auch mal einen Tag ohne Banane, Birne oder Apfel auskommt. Dafür durfte er an der Papaya schlecken und fand diese wohl sehr lecker. Da ich Angst hatte, dass er sich verschluckt, blieb es für ihn bei einem „probieren“. So richtig Lust auf seinen Brei hatte er aber heute nicht, dafür aber offensichtlich mehr Durst, denn von der Wasserflasche war er kaum weg zu bekommen. Ich hoffe seine Begeisterung für Wasser behält er sich die nächsten Jahre und driftet nicht in Richtung Capri Sonne, Fruchtiger oder sonstigem Zuckerzeug ab.

Zutaten für das BrohtNach dem wir beide mit Essen versorgt waren, habe ich noch die Vorbereitungen für mein Broht (Kombination aus Brot und Roh) getroffen. Genauer gesagt, habe ich 250 g Buchweizen und 100 g Paranüsse in Wasser eingeweicht. Die restlichen Zutaten habe ich bereits bereit gestellt, sodass ich am Nachmittag nur noch mit mixen und Teig formen beschäftigt bin.

Da das Broht für 12 Stunden in den Dörrautomaten muss, um danach nochmal 8 Stunden zu trocknen, sollte man frühzeitig mit dem „nach backen“ beginnen.

Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch „RawSoulFood„, aus dem ich auch schon leckere Himbeer-, Feigen- und Aprikosenmarmelade probiert habe. Auch die Schoko-Creme schmeckt mir viel besser als Nutella.

Müllersche VolksbadNachdem ich also alles vorbereitet hatte, die Wickeltasche gepackt und die Babyflaschen aufgefüllt habe, ging es mit Nepomuk Richtung Isar.

Als Ziel hatten wir den Veganz – von uns ein ordentliches Stück von mehreren Kilometern, aber an der Isar entlang, lässt es sich super mit einem Spaziergang kombinieren.

Der Weg führt uns über den Wiener Platz, vorbei an der Muffathalle und am Müllreschen Volksbad. Die Wege sind super, sowohl für das morgendliche Joggen, als auch für den Ausflug mit dem Kinderwagen. Ich weiß nicht, wie oft ich hier schon lang gelaufen bin – unabhängig davon, ob es geschneit hat, in Strömen regnete oder die Sonne vom Himmel prasselte.

Vorbei am Deutschen MuseumBlick über die IsarUnser Weg führt uns weiter vom Müllerschen Volksbad, am Deutschen Museum vorbei in Richtung Wittelsbacher Brücke.

Unter der Woche ist das Isarufer kaum besucht und wir können die Ruhe genießen. Wir nutzen die Isar, weil der Englische Garten für uns zu weit weg ist. Im Sommer werden wir aber sicher auch wieder Richtung Chinesischer Turm laufen und dort ein Weilchen im Biergarten bleiben.

Über die Wittelsbacher Brücke ging es dann in Richtung Veganz. Von der Brücke kann man so schön über das Isarufer schauen und manchmal sieht man auch Stand up Paddeler in der Isar.

Einkauf im Veganz

Nepomuk im VeganzDer Einkauf im Veganz war super. Da Nepomuk schlief, konnte ich mir Zeit lassen. Aktuell drifte ich bei der Ernährung wieder in Richtung Junk Food, was man an den Instant Nudelsuppen und den KIWA Chips erkennen kann. Dazu noch zwei Riegel und fertig ist das schlechte Gewissen. Zufrieden bin ich aktuell nicht, dass ist schon mal klar. Aber ob ich jetzt nochmal die Vegan For Fit Challenge anfangen soll?

Ich muss wieder auf den rechten Ernährungsweg kommen, damit ich mich nicht weiter mit Süßkram, der mir nicht bekommt, vollstopfe.

Im Veganz habe ich dann zufälligerweise auch vegane Joghurtkulturen bekommen, dann noch Veg1, ein Nahrungergänzungsmittel für Veganer. Mit den Joghurtkulturen werde ich mal den Frischkäse ausprobieren, den ich im Buch RawSoulFood gesehen habe. Das Brot ist ja bereits im Dörrautomat.

Das Münchner KindlNach dem mit 66,00 EUR etwas teuren Einkauf war ich noch im Bistro „Max Kettchen“ und habe mir einen Getreidekaffee mit Mandelmilch gegönnt. Dazu noch ein Mahnbrötchen mit veganem Schnitzel. Vor ein paar Wochen wäre ich da noch locker drüber gestanden, aber jetzt mampfe ich das Zeug wieder. Es ist sehr, sehr frustrierend.

Auf dem Rückweg habe ich dann Nepomuk auf einer Parkbank die Flasche gegeben. Danach hatte er gar keinen Becker auf Spaziergang und ich bin über den Maria Hilf Platz Richtung Rosenheimer Platz gelaufen. Ob das wirklich kürzer war, kann ich gar nicht sagen, aber mir war mal nach einem anderen Weg.

Früher dachte ich immer, die Figur an der Brücke wäre ein Engel. Dank Instagram weiß ich jetzt: Es ist das Münchner Kindl. Sieht für mich aber ohne Filter trotzdem aus, wie ein Engel der Apokalypse.

Überbleibsel von der Taufe

Seit Samstag steht auf unserem Balkon eine ganz besondere Flasche: 3 Liter Prosecco. Die Flasche hat mein Freund 2013 bei einem Event zum Eurovision Song Contest gewonnen. Damals waren wir noch kein Paar, aber gemocht haben wir uns schon sehr.

Die Flasche haben wir also für was ganz besonderes aufgehoben und das war sicher die Taufe von Nepomuk am 07. März, also letzten Samstag. Leider hat es auch unsere Verwandtschaft nicht geschafft, die Flasche zu leeren.

Früher hätte ich es mir nicht nehmen lassen, am Entleeren der Flasche mitzuwirken, aber jetzt habe ich so lange ohne Alkohol gelebt, dass ich gar kein Bedürfnis mehr nach Alkohol habe.

Das Broht ready for DörrautomatVegane PizzaDen Nachmittag haben Nepomuk und ich dann mit viel spielen, lachen und schmusen verbracht. Obwohl ich eigentlich nicht viel mache, sondern vorwiegend den Kleinen beobachte, strengt es doch ganz schön an. Morgen hat mein Freund zum Glück einen Tag Urlaub und für mich ist das quasi wie Zeit für mich.

Während Nepomuk dann 20 Minuten geschlafen hat, konnte ich den Teig für das Broht fertig machen und dann ging es ab in den Dörrautomat – für die nächsten 12 Stunden.

Zum Abendessen gab es heute eine vegane Pizza. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem perfekten Boden, der perfekten Tomatensoße und dem perfekten Käse. Heute war ich schon sehr nah dran: Boden perfekt, Tomatensoße perfekt und der Käse, der schon fertig war, der war auch perfekt. Vielleicht mache ich morgen die Pizza gleich nochmal. Einen Boden habe ich jedenfalls noch. 🙂

So, dass war mein erster Beitrag in der Kategorie #12von12 und es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in unserer Alltag gefallen. Nepomuk und mir geht es super und wir sind sehr zufrieden mit dem was wir sind und was wir haben. 😀

In diesem Sinne: Gute Nacht!

 

 

11Mrz/15

So klappt es mit der Beikost

Nepomuk wurde am Wochenende nicht nur getauft, sondern hat auch den Durchbruch in der Beikost geschafft. Geholfen hat ein Positionswechsel.

Seit Anfang des Jahres versuchen wir Nepomuk für den Babybrei zu gewinnen. Wir hatten viele verschiedene Variationen versucht, aber nichts konnte ihn so überzeugen, dass er seine Schüssel leer gegessen hat. Dabei war es unerheblich, ob wir ihm den Milch-Haferbrei am Vormittag gegeben haben oder den Gemüse-Kartoffelbrei am Abend. Irgendwann hatte er keine Lust und keinen Hunger mehr auf das Essen.

Auf dem Schoß füttern funktioniert nur eingeschränkt

Nachdem wir ihn immer erfolglos auf dem Sofa sitzend gefüttert haben, sind wir in den vergangenen Wochen dazu übergegangen ihn auf dem Schoß zu füttern. Das hat zwar besser geklappt, als auf dem Sofa, aber war immer noch nicht wirklich erfolgreich. Auf dem Schoß sitzend, gibt es für das Kind zwei Möglichkeiten: Man klemmt ihn den hinteren Arm weg, damit er nicht ständig nach dem Essen greift oder man lässt ihm freie Hand.

Nepomuk genießt seinen Brei mit allen SinnenBei Variante eins konnte sich Nepomuk zwar nicht ständig an der Schüssel zu schaffen machen, aber so richtig glücklich und hungrig war er in der Position nicht. Zumal er immer alle Anstrengungen unternahm, damit er seinen Arm befreien konnte. Es war für uns beide nicht zufriedenstellend.

Bei der zweiten Variante fühlte sich Nepomuk am wohlsten. Er konnte im Brei rummatschen, mir den Löffel aus der Hand nehmen und den Brei überall hin verteilen, nur nicht in den Mund. Auch das war für mich eher suboptimal.

Die Variante den Kleinen im Maxi Cosi zu füttern, viel für mich von vornherein raus, weil ich diese Babyschale hasse und Nepomuk immer so beengt darin aussieht.

Alles in allem war das Füttern immer eine zeitaufwendige, nervenraubende Sache ohne sichtlichen Erfolg. Egal ob Milchbrei mit Banane oder Kartoffel-Möhrenbrei – irgendwas war immer und ich sah mich geradewegs in die Beikost-Sackgasse fahren.

Vom Schoß auf den Stuhl

Oft hilft es bei scheinbar unlösbaren Problemen einfach mal die Perspektive zu ändern. In unserem Fall war die Rettung der kleine Schlumpfstuhl mit passendem Kindertisch. Diesen hatten wir auf die Amazon Wunschliste gesetzt und meine Schwester hat ihn Nepomuk zur Taufe geschenkt. Am Sonntag nach der Feier hat der Papa ihn gleich aufgebaut und so konnte ich gleich am Vormittag den Milch-Haferbrei füttern.

Was muss ich sagen? Es war ein Traum. Der Löffel wanderte quasi von selbst in den Mund und der Kleine hatte die Schüssel ruckzuck leer gegessen. Da er seine Hände frei bewegen konnte, waren diese natürlich auch wieder in der Schüssel, aber das störte überhaupt nicht.

Auch der abendliche Kartoffel-Zucchini-Brei wurde restlos vertilgt. Die letzten zwei Tage war das Füttern ebenfalls kaum problematisch.

Nepomuk kann mittlerweile sehr gut und stabil sitzen, sodass ich keine Bedenken habe, ihn für die Zeit des Essens in den Stuhl zu setzen.

Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass uns mal der Stuhl bzw. der Wechsel vom Schoß auf den Stuhl so vieles erleichtern wird. Wir haben jetzt weniger Stress und das Essen geht viel schneller von der Hand. Zudem haben wir beide unheimlich viel Spaß, denn Nepomuk erkundet fleißig mit seinen Händen die Konsistenz von Hafer-Milchbrei und von Gemüse-Kartoffelbrei.

Ich bin nun guter Dinge, dass wir endlich auch mit Fleisch im Brei beginnen können. In den nächsten Tagen werde ich auf jeden Fall beim Hermannsdorfer vorbeischauen und dort Tafelspitz für unseren kleinen Helden kaufen. 🙂

Ich werde euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten.

 

10Mrz/15

Wenn das Baby aus dem Bett fällt

Jede Mutter kennt die Angst, dass das Baby vom Wickeltisch oder aus dem Kinderwagen fällt. Bei mir wurde heute aus Angst Realität, als Nepomuk aus unserem Bett fiel und auf dem Laminat aufschlug. Das Geräusch des Aufpralls werde ich wohl nie vergessen.

Als wir heute Vormittag von unserem „Gemeinsam wachsen“ Kurs nach Hause kamen, warteten meine Eltern schon auf uns. Bei einem gemeinsamen Kaffee habe ich Nepomuk gefüttert und danach noch eine Weile durch die Wohnung krabbeln lassen.

Nachdem er langsam quengelig wurde und immer wieder gähnte, habe ich ihn, wie immer, in sein Bettchen, dass direkt an unser Bett angedockt ist, gelegt. Er hat sich dann zur Seite gedreht und ich bin aus dem Zimmer zu meinen Eltern gegangen. Wie so oft hörte ich im Wohnzimmer wie er vor sich hin redete, dass macht er immer, wenn er in seinem Bett liegt.

Und mit einmal höre ich nur noch einen lauten Schlag und plötzlich schreit Nepomuk wie am Spieß. Schon auf dem Weg vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer war mir klar, dass er aus dem Bett gefallen ist. Im Schlafzimmer angekommen, lag er wie ein Käfer strampelnd ungefähr einen Meter weit weg vom Bett und schrie sich die Seele aus dem Leib. Als ich ihn hoch nahm, um ihn zu beruhigen, merkte ich, wie sein ganzer Körper zitterte.

Er schrie und schrie und ließ sich nicht beruhigen. Nach ca. 5 Minuten habe ich ihn langsam aufs Bett gelegt und sofort war Ruhe. Als ich ihn wieder hochnehmen wollte, schrie er wieder wie am Spieß. Ich trug ihn auf Händen ins Wohnzimmer und legte ihn dort auf seine Spielmatte. Keine zwei Minuten später hatte er sich gedreht und krabbelte quietschfidel durchs Wohnzimmer.

Immer noch müde und mittlerweile sehr hungrig, fing er wieder an zu weinen und krümmte sich, als ich ihn füttern wollte. Nach einer Weile hatte er sich beruhigt und trank seine Milch.

Meine Eltern zogen sich in der Zwischenzeit an, um mit ihm spazieren zu gehen. Bis dato gab es keine sichtbaren Verletzungen. Trotzdem wollte ich den Kinderarzt aufsuchen. Da dieser über Mittag zu hatte, gingen meine Eltern in der Zeit mit Nepomuk spazieren, damit er in Ruhe schlafen konnte. Gegen 14:30 Uhr rief ich beim Arzt an und bekam für 15:30 Uhr einen Termin.

Als meine Eltern wieder da waren, fütterten wir den Kleinen noch kurz und dann ging es los Richtung Arzt. Nach kurzer Wartezeit kamen wir dran und der Arzt tastete Nepomuk ab, leuchtete ihm ihn die Augen und gab Entwarnung.

Nepomuk hatte sich nicht verletzt, sondern alles war gut verlaufen. Ich habe mir die ganze Zeit Vorwürfe gemacht und mich gefragt, wie man das verhindern hätte können, ohne den Kleinen einzusperren. Der Arzt meine, einmal im Leben muss jeder Mensch hinfallen. Das gehöre dazu.

Ich war einfach nur erleichtert, dass diese Sache nochmal glimpflich ausgegangen ist.

Eine richtige und sturzfreie Lösung für den Schlaf tagsüber habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Wie sieht das denn bei euch aus? Lasst ihr den Kindern die Freiheiten auch für den Preis von Verletzungen oder steht bei euch die Sicherheit über allem?

09Mrz/15

Der perfekte Tag

Der heutige Tag wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Es ist wohl so ein Tag von dem man später sagt, dass er perfekt war.

Nepomuk genießt seinen Brei mit allen SinnenNachdem um 5:30 Uhr mein Wecker geklingelt hat, habe ich beschlossen laufen zu gehen. Die frische Morgenluft war sehr angenehm. Es war nicht zu kalt und nicht zu nass – für mich perfekte Laufbedingung. Und so lief ich knapp sechs Kilometer von unserer Wohnung über den Friedensengel Richtung Odeonsplatz, dann wieder Richtung Maximilianstraße und über den Gasteig zurück zu unserer Wohnung. Gut erholt kam ich in die Wohnung und wurde von Nepomuk im Flur überrascht, der schon eifrig krabbelte.

Nach einer schnellen Dusche fing ich an das Frühstück für meine Eltern vorzubereiten. Dann ging es an unser morgendliches Ritual: Die Ganrzkörperwäsche. Danach lasse ich Nepomuk immer nackt und er hat diese Situation genutzt, um mir in die Küche hinterzukrabbeln. Während ich in der Küche alles vorbereitete, quietschte er munter durch die Wohnung. Gegen 9 Uhr kamen meine Eltern und wir fingen an entspannt zu frühstücken. Nebenbei gab es für Nepomuk wieder seinen Milch-Hafer-Brei mit geriebener Birne.

Das Wetter war so wunderbar, dass wir nach dem Frühstück an die frische Luft gegangen sind. Über das Maximilianeum ging es Richtung Isar und Isartor, dazwischen machten wir einen Stopp bei der St. Nepomuk Statue, die auf einer Brücke zur Praterinsel zu finden ist.

Wir in der Milka WeltVon dort ging es weiter Richtung Isartor und dann zum Viktualienmarkt. Das Wetter war herrlich und der Viktualienmarkt montagsmäßig sehr angenehm. Da Nepomuk mittlerweile fest schlief, nutzten wir die Gelegenheit noch zum Glockenspiel am Marienplatz zu gehen. Obwohl ich schon so viele Jahre in München lebe, habe ich mir noch nie die Zeit genommen, dieses wirklich nette Glockenspiel am Münchner Rathaus mitzuverfolgen. Für mich war dieser kollektive Blick nach oben immer ein eindeutiges Touristen-Erkennung-Merkmal. Ja, und heute stand ich da mit meinen Eltern und dem mittlerweile wachen Nepomuk, der so gechillt in seinem Kinderwagen saß, dass ich mir manchmal nicht sicher war, ob das nicht vielleicht eine Puppe ist. 😀

Nachdem Glockenspiel ging es dann wieder Richtung Viktualienmarkt und zur Schrannenhalle. Die Halle an sich ist aktuell nichts besonderes, da dort überall neu aufgebaut wird und die Flächen von Feinkost Käfer irgendwie leer stehen. Aber im Keller gibt es die Milka Welt, eine wirklich süße kleine lila Welt voll mit Milka Kühen. Das musste ich natürlich meinen Eltern und Nepomuk zeigen. Auch wenn wir nichts gekauft haben, so hat sich der Besuch doch gelohnt.

Danach ging es zum Mittagessen in den Pschorr am Viktualienmarkt. Naja, hätte mir vielleicht früher einfallen können, dass die Preise dort lagebedingt eben etwas höher sind, aber es war toll meine Eltern einladen zu können. Auch Nepomuk war sichtlich von den anderen Gästen angetan und kam aus dem Schauen gar nicht mehr raus. Es war für ihn dann auch egal, ob er auf meinem oder auf Opas Schoß saß.

Cool NepomukNach dem leckeren Mittagessen ging es dann zur Kirche des Heiligen St. Nepomuk in der Sendlinger Straße, dann über das Sendlinger Tor zur Sonnenstraße. Von dort Richtung Karlsplatz (Stachus) und in den Oberpollinger. Auf dem Weg zurück haben wir uns noch bei einem Obststand mit Erdbeeren und Granatäpfeln eingedeckt.

Zufälligerweise kamen wir noch bei einem H&M vorbei. Spontan entschieden wir für Nepomuk eine Mütze mich Schild zu kaufen. Das Base Cap mit dem „New York“ Schriftzug fand ich super passend für Nepomuk. Als wir Richtung Kasse liefen erspähte mein Vater noch einen Ständer mit Sonnenbrillen und meinte zu einer verglasten Sonnenbrille, dass diese doch perfekt zu Nepomuk passen würde. Gesagt, getan und schwups hatte Nepomuk die Brille auf der Nase und das Cap auf dem Kopf. Wir alle, inklusive Nepomuk, mussten lachen und er hat das so anstandslos über sich ergehen lassen, dass ich sogar noch ein Foto machen konnte.

Nach dem kurzen Shopping Ausflug ging es dann über die Maximilianstraße wieder zurück nach Hause. Wir waren ca. 5,5 Stunden unterwegs ohne das Nepomuk sich einmal beschwert. Er saß heute größtenteils im Kinderwagen und fand das so super, dass er gar nicht genug von kriegen konnte.

Zuhause krabbelte er wie irre durch die Wohnung und quietschte vor Vergnügen. Als mein Freund nach Hause kam, nutzte ich die Gelegenheit und ging mit meinen Eltern  allein ohne Mann und Kind essen.

Jetzt sitze ich vollgefressen und überglücklich auf dem Sofa und freue mich auf den morgigen Tag.

 

09Mrz/15

Die Taufe von Nepomuk

Die Taufe von Nepomuk war der Höhepunkt einer dreitägigen Familienzusammenkunft und war uns erstes großes Ereignis als kleine Familie.

Nepomuks TaufeSchon am Freitag kamen meine Eltern, mein Bruder mit seiner Freundin und meine Schwester mit ihrem Mann. Da meine Eltern aus Leipzig, mein Bruder aus Rothenburg ob der Tauber und meine Schwester aus Berlin anreisten, war es natürlich für mich eine große Ehre alle abends zu bekochen und mit ihnen einen schönen Abend zu verbringen. Es war das erste Mal, dass mein Bruder meinen mittlerweile sieben Monate alten Sohn gesehen hat. Meine Schwester und meine Eltern sind dagegen quasi Stammgäste bei uns zuhause.

Als Neu-Veganerin gab es bei uns natürlich vegane Zucchini Lasagne, dazu Gemüsespieße mit selbstgemachte Barbecue Soße und einen rustikalen Bauernsalat mit Senfdressing (auch selbst gemacht). Für Nepomuk war das natürlich eine spannende Sache so viele Gesichter zu sehen. Besonders meinen Schwager, der ihn ja bisher nur einmal gesehen hat, hatte Nepomuk sofort in sein Herz geschlossen und ließ sich von ihm ständig rumtragen. Für mich war das sehr überraschend, denn Nepomuk ist Fremden gegenüber skeptisch. Gegen 22 Uhr war unser erstes gemeinsames Familientreffen dann vorbei.

Der Tag der Taufe

Nepomuks TaufeAm Samstag war es dann soweit: Um 6 Uhr klingelte der Wecker. Die Nacht war ohnehin sehr kurz, denn Nepomuk war noch total aufgedreht. Wir bereiteten noch einige Dinge vor, dann kamen gegen 8 Uhr meine Eltern. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann Richtung Kirche. Dort trafen wir auf die restliche Verwandtschaft. In Summe waren wir 24 Personen.

Um 11 Uhr ging der Gottesdienst los, da wir die einzige Taufgruppe waren, konnte sich der Pfarrer voll auf uns und den von uns gewählten Taufspruch konzentrieren. Wir hatten für Nepomuk den folgenden Taufspruch gewählt:

„Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest“

Damit auch wir als Taufgemeinde mit in den Gottesdienst einbezogen werden konnten, durften wir als Eltern eine Lesung halten. Nach der Taufe konnten dann die Großeltern ihre Fürbitten äußern. Nepomuk selbst hat sowohl den Gottesdienst, als auch die eigentliche Taufe souverän gemeistert.

Nach 45 Minuten war der Gottesdienst vorbei und für uns ging es zum Essen in den „Zamendorfer Hof“. Wir hatten das Restaurant gewählt, weil es mit dem Auto gut erreichbar ist, tolles Essen hat und einen superschönen Wintergarten. Dort wurden wir schon erwartet und zuvorkommend bedient. Für mich gab es Reisbratlinge mit Rote-Bete-Apfel-Salat, denn das Restaurant verfügt über ein spezielles veganes Angebot, dass wöchentlich wechselt.

Nepomuk wanderte während des Essen von einem Verwandten zum nächsten. Am längsten blieb er bei meinem Schwager, der ihn von einer Rhabarbersaftschorle kosten ließ und ihm dazu auch noch eine Laugenbrezel zum lutschen gab. Naja, Nepomuk hat es gut vertragen und ich war für eine Mutter auch sehr entspannt. 🙂

Nach ca. 1,5 Stunden waren wir mit dem Essen fertig und fuhren zu uns in die Wohnung.

25 Personen auf 66 qm

IMG_2818Unsere Wohnung liegt mitten in Haidhausen in der Kirchenstraße und mit dem Auto nur 10 Minuten vom Restaurant entfernt. Wir dachten, dass wir den anderen gegenüber einen Vorsprung hätten, weil wir aufgrund unserer Tiefgarage keinen Parkplatz suchen mussten, doch genau an diesem Tag muss ein Vollidiot direkt vor der Einfahrt parken. Somit kamen wir nicht in die Tiefgarage. Nach langem Hupen und hin und her bin ich dann mit meinen Eltern einmal um den ganzen Gebäudekomplex gelaufen, um dann die Ausfahrt von innen zu öffnen, damit mein Freund über die Ausfahrt reinfahren konnte.

Natürlich war der Großteil der Leute schon da. Für mich nicht schlimm, da meine Eltern die Funktion des Türöffners übernommen hatten und schon fleißig die Leute versorgten.

Unsere Verwandtschaft :-)Unsere Wohnung liegt im 4. OG ist eine schnucklige Dachgeschosswohnung und konnte an diesem Tag ihre Kapazität unter Beweis stellen. Wir hatten 25 Personen zu Besuch, um mit ihnen noch auf die Taufe anzustoßen und bei leckerem Kuchen zusammenzusitzen. Meine Eltern hatten glücklicherweise schon zwei Kuchen vorbereitet, darunter eine Tauftorte für ihren Enkel. Mit meinen veganen Kuchen waren es somit vier. Da unser Haushalt über eine begrenzte Anzahl von Geschirr verfügt, gab es den Kuchen auf Papptellern und den Sekt aus Einwegsektgläsern. Meine Bedenken, ob das nicht vielleicht etwas billig ist, haben sich erledigt, da sowieso alle standen und es etwas von Flying Buffet hatte. 🙂

Nepomuk war mitten im Getümmel und ließ sich anstandslos von Onkel zu Tante oder von Oma zu Opa reichen. Er war sichtlich angetan und quietschte vor Freude, auch wenn er von Mama und Papa an diesem Nachmittag nicht viel sah. Ich bewundere ihn dafür, denn eigentlich hätte ich mehr Protest von ihm erwartet.

Gegen 16:30 Uhr sind dann die letzten Gäste gegangen und bei uns blieben noch meine Schwester mit ihrem Mann, meine Eltern und die Eltern von meinem Freund. Wir beschlossen zum Abschluss noch indisch essen zu gehen, um den Tag schön ausklingen zu lassen.

Nach einem sehr leckeren Abendessen hieß es dann für uns: Zeit fürs Bett. Nepomuk schlief schon in der Gaststätte ein und die Wege von uns Erwachsenen trennten sich auch bald.

Mein Freund und ich fielen todmüde, aber superglücklich ins Bett. Die Verwandtschaft hatte einen tollen Tag und wir freuten uns, dass alles so super geklappt hat. Das wichtigste war aber, dass Nepomuk seinen großen Tag sichtlich genossen hat und viel Freude mit den ganzen Erwachsenen hatte.

Der Tag danach

Geschenke der VerwandtschaftAm Sonntag hieß es dann für uns: 7 Uhr statt 6 Uhr aufstehen. Meine Eltern hatten sich zum Frühstück angekündigt, sodass wir die Zeit bis zu ihrem Eintreffen für das Auspacken der Geschenke nutzen konnte. Wir hatten uns im Vorfeld für eine Amazon Wunschliste entschieden. Das half den Verwandten, denn sie mussten sich nicht lange Gedanken machen und es half uns, denn nach der Erstausstattung kam jetzt ja nochmal eine ordentliche Ladung mit Kinderstuhl, Laufwagen oder Babygeschirr auf uns zu.

Fast alle Dinge der Wunschliste wurden gekauft und besonders die Stühle haben uns jetzt schon sehr geholfen, denn Nepomuk isst vorbildlich auf seinem neuen kleinen Stuhl. Letzte Woche hatte er noch die Eigenschaft das Essen überall zu verteilen, nur nicht in den Mund. Auf dem kleinen roten Stuhl mit integriertem Tisch lässt er sich füttern und ist seinen ganzen Brei auf – ohne zu murren. Das kann natürlich auch daran liegen, dass die ganze Familie am Sonntagmorgen fast applaudierend beim Füttern zugeschaut hat und er sich zurecht wie ein König gefühlt hat.

Nach dem Frühstück genossen wir alle die entspannende Wirkung eines Sonntag. Gegen Nachmittag kam meine Schwester nochmals vorbei um Nepomuk ein letztes Mal zu sehen. Als sie dann Richtung Berlin aufbrachen, nutzten meine Eltern und ich das schöne Wetter um mit Nepomuk noch spazieren zu gehen. Aus einer kleinen Runde wurden dann 2 Stunden, die der kleine größtenteils verschlafen hat. Abends gab es dann für ihn noch Kartoffel-Zucchini-Brei, den er ohne Murren und Kleckern gegessen hat. Ich bin so stolz auf ihn, wie er sich in den letzten Wochen entwickelt hat. Glücklich macht mich auch die Tatsache, dass er ständig lacht und vor Freude quietscht, wenn er durch unsere Wohnung krabbelt. Er ist für mich ein wahrer Engel auf Erden.

01Mrz/15

Robben, krabbeln, Beikost: Entwicklung in Lichtgeschwindigkeit

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Fortbewegung a la Nepomuk

Nächste Woche wird Nepomuk sieben Monate alt und schafft es uns täglich mit neuen Fähigkeiten zu überraschen.

Alles hat letzte Woche Sonntag begonnen. Nachdem er nun schon über Wochen immer wieder in den Vierfüßlerstand ging, war es endlich so weit: Nepomuk fing an zu robben. Seine Art der Fortbewegung erinnerte stark an das, was man so von der Bundeswehr kannte – nur eben niedlicher und mit viel mehr Sabber.

Oh, ich war so glücklich und stolz auf ihn. Die ersten Fortbewegungsversuche prägen sich bei jeder Mutter sicher genau so ein, wie das erste bewusste Lachen des  Kindes.

Die Anstrengung konnte man dem kleinen Spatz wirklich ansehen: Erst der linke Arm, dann der rechte Arm und dann den Rest des Körpers nachschieben. Zentimeter für Zentimeter arbeitete sich Nepomuk Richtung Spielzeug. Zwischendurch ging es wieder in den Vierfüßlerstand um dann wieder los zu robben.

Nachdem er nun ein paar Tage gerobbt war, hatte er offensichtlich Lust was neues auszuprobieren und fing am Freitagmorgen an zu krabbeln. Sehr wackelig, sehr langsam, aber er krabbelte wirklich.

Am Freitag begann auch unser zweiter PEKiP-Kurs und für Nepomuk eine tolle Gelegenheit mal bei den anderen Babys vorbeizukrabbeln und ihnen das Spielzeug wegzunehmen.

Da krabbeln natürlich auch Hunger macht, isst Nepomuk seinen Brei seit zwei Tagen komplett auf. So langsam können wir sagen, dass er auf dem besten Weg ist die erste Milchmahlzeit durch leckeren Gemüsebrei zu ersetzen. Wenn er so weiter isst, dann kann ich ab nächster Woche mit Fleisch anfangen und irgendwann mit Fisch erweitern.

Es ist für mich eine tolle Zeit ihn bei seinen Fortschritten begleiten zu können. Noch mehr freut es mich, dass er dabei sichtlich Spaß hat und vor Freude quietscht, wenn er zu anderen Babys hinkrabbeln kann oder sich Mama so freut, wenn er so toll seinen Brei ist.

Wenn ich mir Nepomuk und seine Entwicklung in den letzten Wochen so anschaue, dann denke ich, dass es eine gute Entscheidung war, regelmäßig in Baby-Treffs zu gehen. Vielleicht haben ihn die Krabbelbabys, die es dort ja gibt, motiviert es auch mal zu versuchen. Babys sind ja Nachahmer und wenn Nepomuk die ganze Zeit sieht, welche Vorteile es hat, sich selbst von A nach B zu bewegen, dann glaube ich hier schon an einen positiven Effekt der Treffen.

Ich kann nur jeder Mutter empfehlen ab und an solche Treffen zu besuchen. Nicht nur das die Mütter untereinander mal ratschen können, sondern auch den Babys zuliebe, die dann mal mit anderen Kindern in Berührung kommen.

 

 

17Feb/15

Fotoparade: Kinder-Karnevalskostüme

Da ich gerade vom dritten Kinderfasching in diesem Jahr komme, bietet es sich mehr als an, an der Fotoparade von topElternblogs teilzunehmen. Hier geht es nämlich um die Frage: Wie verkleiden sich unsere Kinder im Jahr 2015?

Ich hätte im Januar selbst nicht geglaubt, dass ich mit unserem sechs Monate alten Sohn schon dieses Jahr auf einen Fasching gehen werde, aber wie der Zufall es so will, gab es am 29.01. in unserer evangelischen Gemeinde einen Mini-Kinderfasching. Der Fasching richtete sich an Kinder zwischen 0 und 3 Jahren und erschien mir perfekt für Nepomuk. Brauchte ich also nur noch ein Kostüm.

Kriterien für die Kostümwahl

Da mein Sohn erst sechs Monate alt ist, gab es nur wenige Kriterien bei der Kostümauswahl:

  • Es sollte bequem für ihn sein.
  • Schnell und unkompliziert an und auszuziehen sein.
  • Er sollte sich in zehn Jahren, wenn er Bilder sieht, nicht für das Kostüm schämen.

Nepo als Darth VaderWas das letzte Kriterium anbelangt, so habe ich bei der Suche nach einem tollen Kostüm definitiv Exemplare gesehen, die sich mit den UN-Kinderrechtskonventionen sicher nicht vereinbaren lassen. Ganz schlimm war hier das Kostüm eines Affen mit einer riesigen Banane. Nein, dass wollte ich für Nepomuk nicht.

Durch Zufall bin ich bei Facebook auf das Darth Vader Kostüm für Babys gestoßen und war begeistert. Als ich dann auch noch bei Amazon die Bewertungen gelesen habe, bestellten wir es sofort.

Es ist zwar etwas groß, aber durch den Strampler-ähnlichen Schnitt sehr leicht an und ausziehen. In Summe besteht das Kostüm aus drei Teilen: Dem Anzug, dem schwarzen Umhang und eines riesigen Helm aus Filzähnlichem Stoff. Der Helm ist so groß, dass Nepomuk eher an Lord Heimchen erinnert, als an Darth Vader.

Mein Fazit

Nepomuk und sein Star Wars MobileWir waren damit auf drei verschiedenen Faschingsfeiern und es war jedes mal wieder witzig zu sehen, wie Eltern auf so ein Kostüm reagieren. Darth Vader ist nun mal nicht Prinzessin Lillifee oder Mickey Mouse und sein Kind schon so früh für die dunkle Seite der Macht zu begeistern, ist sicher auch nicht jedermanns Geschmack.

Das Kostüm werde ich aufheben und vielleicht gibt es ja irgendwann ein kleines Brüderchen, der dieses Kostüm auch tragen kann. Auf keinen Fall werde ich es wegschmeißen, denn es war der erste Fasching für Nepomuk und der erste Fasching für mich als Mutter.

Achja, ich verweigere mich dem DIY Trends und werde auch die nächsten Jahre das Kostüm für Nepomuk kaufen. Nächstes Jahr darf er sich dann aussuchen, als was er gehen möchte. 🙂