Tag Archives: Blogparade

12Mrz/15

#12von12: Mein Tag in Bildern

Heute nehme ich zum ersten Mal an #12von12 teil und versuche meinen Tag in Bildern festzuhalten.

Mein FrühstückUnser Tag beginnt gegen 6:00 Uhr. Da ich mir aktuell leider angewöhnt habe, die Küche immer morgens sauber zu machen, war das heute meine erste Aufgabe. Danach gab es die erste Flasche für Nepomuk. Gegen 8:20 Uhr hatte ich dann mein super leckeres Frühstück fertig. Nach den letzten Tagen im Brötchenhimmel und der Weizenhölle, stand heute wieder reines Obst auf dem Programm. Ein Teller voll mit Papaya, Erdbeeren, Himbeeren und Granatäpfelkernen (vielen Dank an dieser Stelle an meine Mama, die sich dieser Arbeit angenommen hat). Dazu einen Getreidekaffee, davor hatte ich schon einen Matcha, damit ich in die Gänge komme. 🙂

Nebenbei lief Deluxe Music und das Nepomuksche Entertainmentprogramm, was mehr oder weniger interaktiv gestaltet ist. Manchmal ist es der Activity Pool und manchmal habe ich wirklich ein paar Minuten in denen es nur wichtig ist, da zu sein und ihn zu beobachten.

Nepomuk is ready for Frühstück

Nachdem ich wohl lang genug nur so das saß, meinte Nepomuk, dass Muttern jetzt schon mal wieder in die Spur gehen kann. Zeit für den guten Holle Vollkornhaferbrei. Naja, das einzige was ich aktuell mit Holle verbinde, sind ne Menge Produktrückrufe. Aber im Vollcorner Biomarkt gab es nun mal keinen anderen und somit wurde es eben der Brei von Holle.

Für Nepomuk gab es diesmal den Holle Vollkornhaferbrei ohne Obst, damit er auch mal einen Tag ohne Banane, Birne oder Apfel auskommt. Dafür durfte er an der Papaya schlecken und fand diese wohl sehr lecker. Da ich Angst hatte, dass er sich verschluckt, blieb es für ihn bei einem „probieren“. So richtig Lust auf seinen Brei hatte er aber heute nicht, dafür aber offensichtlich mehr Durst, denn von der Wasserflasche war er kaum weg zu bekommen. Ich hoffe seine Begeisterung für Wasser behält er sich die nächsten Jahre und driftet nicht in Richtung Capri Sonne, Fruchtiger oder sonstigem Zuckerzeug ab.

Zutaten für das BrohtNach dem wir beide mit Essen versorgt waren, habe ich noch die Vorbereitungen für mein Broht (Kombination aus Brot und Roh) getroffen. Genauer gesagt, habe ich 250 g Buchweizen und 100 g Paranüsse in Wasser eingeweicht. Die restlichen Zutaten habe ich bereits bereit gestellt, sodass ich am Nachmittag nur noch mit mixen und Teig formen beschäftigt bin.

Da das Broht für 12 Stunden in den Dörrautomaten muss, um danach nochmal 8 Stunden zu trocknen, sollte man frühzeitig mit dem „nach backen“ beginnen.

Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch „RawSoulFood„, aus dem ich auch schon leckere Himbeer-, Feigen- und Aprikosenmarmelade probiert habe. Auch die Schoko-Creme schmeckt mir viel besser als Nutella.

Müllersche VolksbadNachdem ich also alles vorbereitet hatte, die Wickeltasche gepackt und die Babyflaschen aufgefüllt habe, ging es mit Nepomuk Richtung Isar.

Als Ziel hatten wir den Veganz – von uns ein ordentliches Stück von mehreren Kilometern, aber an der Isar entlang, lässt es sich super mit einem Spaziergang kombinieren.

Der Weg führt uns über den Wiener Platz, vorbei an der Muffathalle und am Müllreschen Volksbad. Die Wege sind super, sowohl für das morgendliche Joggen, als auch für den Ausflug mit dem Kinderwagen. Ich weiß nicht, wie oft ich hier schon lang gelaufen bin – unabhängig davon, ob es geschneit hat, in Strömen regnete oder die Sonne vom Himmel prasselte.

Vorbei am Deutschen MuseumBlick über die IsarUnser Weg führt uns weiter vom Müllerschen Volksbad, am Deutschen Museum vorbei in Richtung Wittelsbacher Brücke.

Unter der Woche ist das Isarufer kaum besucht und wir können die Ruhe genießen. Wir nutzen die Isar, weil der Englische Garten für uns zu weit weg ist. Im Sommer werden wir aber sicher auch wieder Richtung Chinesischer Turm laufen und dort ein Weilchen im Biergarten bleiben.

Über die Wittelsbacher Brücke ging es dann in Richtung Veganz. Von der Brücke kann man so schön über das Isarufer schauen und manchmal sieht man auch Stand up Paddeler in der Isar.

Einkauf im Veganz

Nepomuk im VeganzDer Einkauf im Veganz war super. Da Nepomuk schlief, konnte ich mir Zeit lassen. Aktuell drifte ich bei der Ernährung wieder in Richtung Junk Food, was man an den Instant Nudelsuppen und den KIWA Chips erkennen kann. Dazu noch zwei Riegel und fertig ist das schlechte Gewissen. Zufrieden bin ich aktuell nicht, dass ist schon mal klar. Aber ob ich jetzt nochmal die Vegan For Fit Challenge anfangen soll?

Ich muss wieder auf den rechten Ernährungsweg kommen, damit ich mich nicht weiter mit Süßkram, der mir nicht bekommt, vollstopfe.

Im Veganz habe ich dann zufälligerweise auch vegane Joghurtkulturen bekommen, dann noch Veg1, ein Nahrungergänzungsmittel für Veganer. Mit den Joghurtkulturen werde ich mal den Frischkäse ausprobieren, den ich im Buch RawSoulFood gesehen habe. Das Brot ist ja bereits im Dörrautomat.

Das Münchner KindlNach dem mit 66,00 EUR etwas teuren Einkauf war ich noch im Bistro „Max Kettchen“ und habe mir einen Getreidekaffee mit Mandelmilch gegönnt. Dazu noch ein Mahnbrötchen mit veganem Schnitzel. Vor ein paar Wochen wäre ich da noch locker drüber gestanden, aber jetzt mampfe ich das Zeug wieder. Es ist sehr, sehr frustrierend.

Auf dem Rückweg habe ich dann Nepomuk auf einer Parkbank die Flasche gegeben. Danach hatte er gar keinen Becker auf Spaziergang und ich bin über den Maria Hilf Platz Richtung Rosenheimer Platz gelaufen. Ob das wirklich kürzer war, kann ich gar nicht sagen, aber mir war mal nach einem anderen Weg.

Früher dachte ich immer, die Figur an der Brücke wäre ein Engel. Dank Instagram weiß ich jetzt: Es ist das Münchner Kindl. Sieht für mich aber ohne Filter trotzdem aus, wie ein Engel der Apokalypse.

Überbleibsel von der Taufe

Seit Samstag steht auf unserem Balkon eine ganz besondere Flasche: 3 Liter Prosecco. Die Flasche hat mein Freund 2013 bei einem Event zum Eurovision Song Contest gewonnen. Damals waren wir noch kein Paar, aber gemocht haben wir uns schon sehr.

Die Flasche haben wir also für was ganz besonderes aufgehoben und das war sicher die Taufe von Nepomuk am 07. März, also letzten Samstag. Leider hat es auch unsere Verwandtschaft nicht geschafft, die Flasche zu leeren.

Früher hätte ich es mir nicht nehmen lassen, am Entleeren der Flasche mitzuwirken, aber jetzt habe ich so lange ohne Alkohol gelebt, dass ich gar kein Bedürfnis mehr nach Alkohol habe.

Das Broht ready for DörrautomatVegane PizzaDen Nachmittag haben Nepomuk und ich dann mit viel spielen, lachen und schmusen verbracht. Obwohl ich eigentlich nicht viel mache, sondern vorwiegend den Kleinen beobachte, strengt es doch ganz schön an. Morgen hat mein Freund zum Glück einen Tag Urlaub und für mich ist das quasi wie Zeit für mich.

Während Nepomuk dann 20 Minuten geschlafen hat, konnte ich den Teig für das Broht fertig machen und dann ging es ab in den Dörrautomat – für die nächsten 12 Stunden.

Zum Abendessen gab es heute eine vegane Pizza. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem perfekten Boden, der perfekten Tomatensoße und dem perfekten Käse. Heute war ich schon sehr nah dran: Boden perfekt, Tomatensoße perfekt und der Käse, der schon fertig war, der war auch perfekt. Vielleicht mache ich morgen die Pizza gleich nochmal. Einen Boden habe ich jedenfalls noch. 🙂

So, dass war mein erster Beitrag in der Kategorie #12von12 und es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in unserer Alltag gefallen. Nepomuk und mir geht es super und wir sind sehr zufrieden mit dem was wir sind und was wir haben. 😀

In diesem Sinne: Gute Nacht!

 

 

17Feb/15

Fotoparade: Kinder-Karnevalskostüme

Da ich gerade vom dritten Kinderfasching in diesem Jahr komme, bietet es sich mehr als an, an der Fotoparade von topElternblogs teilzunehmen. Hier geht es nämlich um die Frage: Wie verkleiden sich unsere Kinder im Jahr 2015?

Ich hätte im Januar selbst nicht geglaubt, dass ich mit unserem sechs Monate alten Sohn schon dieses Jahr auf einen Fasching gehen werde, aber wie der Zufall es so will, gab es am 29.01. in unserer evangelischen Gemeinde einen Mini-Kinderfasching. Der Fasching richtete sich an Kinder zwischen 0 und 3 Jahren und erschien mir perfekt für Nepomuk. Brauchte ich also nur noch ein Kostüm.

Kriterien für die Kostümwahl

Da mein Sohn erst sechs Monate alt ist, gab es nur wenige Kriterien bei der Kostümauswahl:

  • Es sollte bequem für ihn sein.
  • Schnell und unkompliziert an und auszuziehen sein.
  • Er sollte sich in zehn Jahren, wenn er Bilder sieht, nicht für das Kostüm schämen.

Nepo als Darth VaderWas das letzte Kriterium anbelangt, so habe ich bei der Suche nach einem tollen Kostüm definitiv Exemplare gesehen, die sich mit den UN-Kinderrechtskonventionen sicher nicht vereinbaren lassen. Ganz schlimm war hier das Kostüm eines Affen mit einer riesigen Banane. Nein, dass wollte ich für Nepomuk nicht.

Durch Zufall bin ich bei Facebook auf das Darth Vader Kostüm für Babys gestoßen und war begeistert. Als ich dann auch noch bei Amazon die Bewertungen gelesen habe, bestellten wir es sofort.

Es ist zwar etwas groß, aber durch den Strampler-ähnlichen Schnitt sehr leicht an und ausziehen. In Summe besteht das Kostüm aus drei Teilen: Dem Anzug, dem schwarzen Umhang und eines riesigen Helm aus Filzähnlichem Stoff. Der Helm ist so groß, dass Nepomuk eher an Lord Heimchen erinnert, als an Darth Vader.

Mein Fazit

Nepomuk und sein Star Wars MobileWir waren damit auf drei verschiedenen Faschingsfeiern und es war jedes mal wieder witzig zu sehen, wie Eltern auf so ein Kostüm reagieren. Darth Vader ist nun mal nicht Prinzessin Lillifee oder Mickey Mouse und sein Kind schon so früh für die dunkle Seite der Macht zu begeistern, ist sicher auch nicht jedermanns Geschmack.

Das Kostüm werde ich aufheben und vielleicht gibt es ja irgendwann ein kleines Brüderchen, der dieses Kostüm auch tragen kann. Auf keinen Fall werde ich es wegschmeißen, denn es war der erste Fasching für Nepomuk und der erste Fasching für mich als Mutter.

Achja, ich verweigere mich dem DIY Trends und werde auch die nächsten Jahre das Kostüm für Nepomuk kaufen. Nächstes Jahr darf er sich dann aussuchen, als was er gehen möchte. 🙂

 

16Feb/15

Blogparade: Zeigt her eure Hobbys!

In ihrem wunderbaren Blog hat Frau Chamailion die H-Frage gestellt. Und mit H-Frage meine ich auch was aussergewöhnliches für Mütter: Die Frage nach unseren Hobbys. Für mich als Mutter eines sechs Monate alten, sehr pflegeleichten Jungen hat sich im Vergleich zu früher doch einiges geändert und erstaunlicherweise sind es mehr Hobbys als früher. Das liegt nicht daran, dass mir jetzt langweilig ist oder der Tag plötzlich 48 Stunden hat, sondern daran, dass ich jetzt mein Leben besser plane.  Zudem vertrete ich die Einstellung ES IST NIE EINE FRAGE DER ZEIT, SONDERN IMMER EINE FRAGE DER PRIORITÄT.

Wenn ich kaum Zeit für meinen Blog finde, dann liegt das daran, dass mir andere Sachen einfach wichtiger sind und ich meine Prioritäten eben dorthin verlagere. Denn auch wenn wir Mütter es manchmal kaum glauben, auch unser Tag hat nur 24 Stunden und die will man ja möglichst mit Sachen füllen, die einem Spaß machen.

Hobby #1: Sport im Allgemeinen. Laufen, Zirkeltraining, Yoga & Pilates im Speziellen

Obwohl Laufen schon seit 2000 meine Passion ist, habe ich es mal mehr oder weniger intensiv verfolgt. Besonders die letzten zwei Jahre ist das Laufen quasi eingeschlafen. In der Schwangerschaft habe ich dann mit Walking (ohne Stöcke!) angefangen, damit ich nicht komplett auseinandergehe wie ein Hefekloß. Seit Anfang des Jahres gehe ich nun regelmäßig auf den Crosstrainer, denn so richtig Laufen funktioniert noch nicht. Ich denke das liegt nicht nur an der Geburt, sondern auch an den Spätfolgen des New York Marathons (ich, Hirsch). Auf dem Crosstrainer gefällt es mir sehr gut. Es ist warm, ich kann auf meinem Kindle lesen und habe das Gefühl etwas für meinen Körper zu tun.

Pilates SessionNeben dem Crosstrainer habe ich nun seit Anfang des Jahres auch das Zirkeltraining wieder für mich entdeckt. Es dauert keine 30 Minuten und macht wirklich Spaß. Für diese zwei Sportarten stelle ich mir fast jeden Morgen den Wecker auf 5:30 Uhr und gehe gegen 6:00 Uhr ins Fitness. Mir ist das sehr wichtig und darum finde ich auch die Zeit dafür.

Ganz neu seit diesem Jahr sind Pilates und Yoga. Beides wollte ich schon immer mal probieren, aber hatte nie die Gelegenheit. Da mein Fitnessstudio die Kurse zu Mama-freundlichen Zeiten, nämlich Mittwochabend und Samstag anbietet, kann ich mich da jetzt jederzeit körperlich betätigen.

Sport ist wohl das Hobby, dass ich sehr, sehr regelmäßig betreibe und im Gegensatz zu früher viel konsequenter in der Ausführung.

Hobby #2: Vegan kochen und Experimente in der Rohkost

Vegan For Fit - Zucchini LasagneSeit 01. Januar habe ich meine Ernährung umgestellt: Vom Allesesser auf vegan, von Lieferdienst auf selber kochen und muss sagen: Das ist sehr geil! Ich liebe es in der Küche zu stehen und tolle Rezepte auszuprobieren.Neben Büchern wie „Vegan For Fit“ oder „Raw Soul Food“ habe ich Instagram und Pinterest als tolle Rezeptplattform entdeckt. Seit ich mich vegan ernähre, habe ich das Gefühl noch nie so viele Optionen zu haben oder den Drang die ganzen Rezepte auszuprobieren.

Zudem habe ich mir vorgenommen Nepomuk ohne Gläschen satt zu bekommen. Das heißt auch regelmäßig und auf Vorrat kochen. Aktuell geht es noch, denn er verweigert den Löffel, aber bald wird Mutti nur noch für Nepomuk kochen – und dann auch Fleisch und Fisch. Vorkostet darf in diesen Fällen dann der Papa sein. 🙂

Hobby #3: Lesen

In der Schwangerschaft habe ich das Lesen wieder für mich entdeckt. Waren es früher Fachbücher oder Fachzeitschriften, sind es jetzt Bücher rund um die vegane Ernährung, Bücher die sich mit dem Zeitgeschehen befassen und natürlich auch Montessori Bücher und Literatur rund um die Entwicklung des Babys. Und wenn ich auf all das keine Lust habe, lese ich die Romane von Haruki Murakami und noch lieber von Ulli Olvedi. Würde hier gern auch auf ihre Bücher verlinken, aber Amazon ist mal wieder down.

Hobby #4: Reisen (leider am abklingen)

IMG_9209Früher bin ich wahnsinnig gern und spontan gereist: Nepal, China, Hongkong, USA, Griechenland, Italien … oh, ich war immer so gern unterwegs. Das ist natürlich mit einem Kind jetzt nicht mehr so einfach und schon gar nicht spontan möglich. Wir waren im November in New York und das war super easy mit dem Kleinen. Aber jeden zweiten Monat zu verreisen, wie früher, ist einfach nicht mehr drin. Wir überlegen nun den Sommerurlaub entweder im Wohnmobil in Schweden zu verbringen oder im Bayrischen Wald. Ich kann mich aktuell für beides begeistern und freu mich auch mal wieder auf Urlaub in Deutschland.

Ich freue mich jetzt aber schon auf den Frühling, denn in München haben wir die Berge vor der Tür und wandern ist fast noch schöner als reisen.

Hobby #5: Sinnloses surfen

Bei diesem Hobby hoffe ich immer noch, dass es sich irgendwann verzieht. Leider bin ich ein Mensch der sich so leicht ablenken lässt: Facebook hier, Instagram da, Pinterest und Twitter auch noch. Oft verschenke ich wertvolle Stunden indem ich einfach nur planlos durch verschieden Kanäle springe oder mich mit Nichtigkeiten wie Bild Online oder Promiflash beschäftige. Es interessiert mich nicht, aber irgendwie muss ich da doch immer hinschauen. Die Zeit sollte ich wirklich besser für meinen Blog nutzen, denn der hat hier eindeutig Priorität.

So, ich hoffe euch hat mein kleiner Einblick in meine Freizeit gefallen und werde mich jetzt mal durch die anderen Beiträge lesen.