Tag Archives: Abnehmen

Nach der Schwangerschaft möchte jede Frau gern wieder abnehmen. Ich habe mich entschlossen die Vegan For Fit Challenge zu machen um abzunehmen und die lästigen Kilos loszuwerden. Ein paar Kilo habe ich nun schon abgenommen und hoffe es geht so weiter.

20Jul/15

Woche 2,5 der Rawfood Challenge

Seit gut 20 Tagen mache ich nun die Rawfood Challenge und heute ist es endlich mal wieder Zeit für einen Zwischenstand.

In Summe geht es mir gut, nicht mehr ganz so gut, wie noch in der ersten Woche, aber es geht mir auch nicht schlecht. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, woran sich mein aktueller körperlicher und seelischer Zustand ausrichtet, aber er ist bei weitem nicht da, wo er laut den Rohköstlern hingehören sollte.

Obwohl ich bisher 3,5 kg abgenommen habe, bin ich absolut überzeugt, dass aus mir kein 100% Rohköstler wird. Allerdings möchte ich schon in meiner zukünftigen Ernährung 80% Rohkost einbauen, die restlichen 20% werde ich natürlich auch weiterhin vegan halten, nur eben im gekochten Zustand. Continue reading “Woche 2,5 der Rawfood Challenge” »

09Jul/15

Woche 1 der Rawfood Challenge

Mein letzter Blogpost ist nun doch wieder fast eine Woche her und sicher fragt sich der eine oder andere, was meine Rawfood Challenge macht und ich kann sagen: Sie läuft. 🙂

Entgegen meiner Dokumentation der Vegan For Fit Challenge werde ich die Rawfood Challenge nicht jeden Tag dokumentieren können, weil ich gemerkt habe, dass es mir aktuell ohne Rechner so gut geht und ich mich nicht jeden Abend zwingen möchte einen Artikel zu schreiben, der dann irgendwie nur halbherzig ist. Darum fasse ich immer eine Woche zusammen und schreibe über meinen aktuellen Geistes- und Körperzustand, was mich bewegt, was mich belastet und so weiter. Doch nun genug der langen Einleitung – fangen wir an! 🙂 Continue reading “Woche 1 der Rawfood Challenge” »

26Mai/15

Mit Sport und veganer Ernährung 10 Kilo abgenommen

Ich liebe das Laufen

Nach dem Samstagslauf

Als ich am Wochenende auf die Waage ging, habe ich fast einen Luftsprung gemacht. Ich habe seit dem 01. Januar 2015 nun 10 kg abgenommen. Ich bin so glücklich und zufrieden über diese Entwicklung, dass ich das jetzt einfach mal posten muss.

Mit dem Ergebnis habe ich nun mein Gewicht vor der Schwangerschaft wieder. Für mich aber kein Grund mich auszuruhen. Bis zum meinem Zielgewicht sind es noch 5 kg, die ich aber hoffentlich noch in 2015 schaffen werde. Da wir Ende November nach New York fliegen werden, wäre es mein Wunsch, ach was, meine Herausforderung bis dahin mein Zielgewicht zu erreichen.

Aktuell geht es mir sehr gut und ich fühle mich, trotz Baby und Schlafmangel, so fit wie nie zuvor. Und während der Kleine genüsslich an einer Brezel lutscht und der Lounge Music lauscht, möchte ich hier kurz nochmal darstellen, wie meine Ernährung und mein Sportprogramm aussah bzw. noch aussieht und wohl auch dauerhaft bleiben wird.

Vegan und zuckerfrei

Zum 01. Januar 2015 habe ich meine Ernährung auf vegan umgestellt. Ich habe mich für den ganzen Januar an das Konzept der Vegan For Fit Challenge gehalten, über das ich aber schon genau geschrieben habe.

Ein Grundgedanke bei dieser Challenge ist der Verzicht auf Zucker, Kaffee, Alkohol und natürlich das sehr fiese Weißmehl. Der Anfang war hart, aber Tag 8 gab es so einen Energieschub, dass ich nicht glauben konnte, zu was mein durch Schwangerschaft, Wochenbett und Schlafmangel gebeutelter Körper alles fähig ist.

Die 30 Tage haben meine Einstellung zum Essen nachhaltig geändert. Ich meide noch heute Zucker und Alkohol. Weißmehl mag ich nicht mehr, aber ab und an gönne ich mir mal eine Brezel. Diese Ausrutscher bestraft mein Bauch sofort mit Blähungen und Krämpfen (sehr ätzend). Allerdings habe ich noch keinen Ersatz für Weißmehl gefunden, denn ich bin viel mit Nepomuk unterwegs und ab und an verlassen auch mich mal die Kräfte. Aber ich gebe nicht auf und suche weiter. 🙂

Einzig zum Kaffee bin ich wieder zurück gekehrt, leider genauso leidenschaftlich wie vor der Challenge. Mittlerweile kann ich morgens locker eine Kanne Espresso trinken  oder mit einem Becher Kaffee ins Fitnessstudio laufen. Das ist nicht gut und darum werde ich jetzt wohl wieder auf Getreidekaffee umsteigen.

Mein Sportprogramm

Glücklich im Fitnessstudio

Glücklich im Fitnessstudio

Ich glaube, dass man auch ohne Sport abnehmen kann. Aber mit Sport ist es aus meiner Sicht nachhaltiger. Und mit Sport meine ich nicht nur Fitnessstudio oder Joggen, sondern auch spazieren gehen. Diese drei Arten von Bewegung waren bei mir sehr wichtig.

Mit Fitnessstudio hat es angefangen und das Fitnessstudio ist auch heute ein sehr wichtiger Bestandteil. Da Anfang Januar das Wetter für das Laufen definitiv zu kalt war, bin ich stattdessen mehrmals die Woche ins Fitnessstudio gegangen.

Bei jedem Besuch mache ich drei Durchgänge beim Zirkeltraining und danach noch zwei Geräte für die Beine und meine Bauchübungen. Wenn ich alles straff durchmache, dann ist das ganze Training in 40 Minuten durch. So schaffe ich immer zwischen 06:00 und 07:00 Uhr mein Fitnesspensum.

Vor ein paar Wochen habe ich wieder mit dem Laufen angefangen. Das Wetter ist aktuell perfekt dafür, denn ich bin eher ein Schlecht-Wetter-, als ein Schön-Wetter-Läufer. Ich liebe es im Regen zu laufen und so versuche ich jetzt jeden zweiten Tag meinen Speck in den Teer zu treten. Den Wecker stelle ich mir auf 05:30 Uhr und dann laufe ich kurz vor 06:00 Uhr los. Unter der Woche laufe ich 5 km, am Wochenende auch mal 9 km. Ich möchte es langsam angehen lassen, denn meine Knie sind ehrlich gesagt nicht mehr die jüngsten. 😉

Neben Fitnessstudio und Laufen gibt es noch das spazieren gehen. Ich lebe in München unweit der Isar, das ist das natürlich easy mit dem entspannten Kinderwagen durch die Gegend schieben. Es gab Zeiten, da bin ich mit Nepomuk in Summe bis zu 16 km am Tag gelaufen. Morgens und nachmittags. Das hatte den einfachen Grund: Nepomuk wollte irgendwann zuhause nicht mehr schlafen, dafür hat er stundenlang im Kinderwagen geschlafen. Also habe ich geschoben: Bei Wind und Wetter. Selbst starker Schneefall hat uns nicht stoppen können. Erstaunlicherweise wurden weder Nepomuk noch ich krank. Ein Hoch auf unsere Abwehrkräfte.

Wie geht es weiter?

Es geht weiter wie bisher 🙂 Ich fühle mich super und mir geht es körperlich und seelisch gut. Ich bin der festen Überzeugung, dass Essen unser Wohlbefinden mehr beeinflusst, als wir wahrhaben wollen. Jetzt, wo ich die ganzen Konservierungsstoffe und das Junk Food weglasse, geht es mir einfach blendend und ich bin voller Energie. Yeah, ich werde die letzten 5 Kilos noch knacken, komme was wolle.

01Feb/15

6,5 Kilo abnehmen in 30 Tagen dank Vegan For Fit!

Die Vegan For Fit Challenge ist vorbei. 30 Tage keine tierischen Produkte, kein Weißmehl, kein Zucker, kein Alkohol, kein Kaffee. Außenstehende könnten jetzt die Reihe mit: „30 Tage keinen Spaß“ fortsetzen. Wer das meint, den lasse ich gern im Glauben, dass er nichts verpasst hat, denn nicht jeder soll sich so super fühlen wie ich. Doch bevor ich mit dem ganzen Wohlfühlgedöns beginne, hier schon mal die harten Fakten:

  • Gewicht: – 6,5 Kilo
  • Bauchumfang: – 10 cm
  • Linker Oberschenkel: – 4 cm
  • Rechter Oberschenkel: – 3 cm
  • Linker Oberarm: – 2 cm
  • Rechter Oberarm: – 1 cm

Wenn man bedenkt, dass ich die 30 Tage nicht wirklich gehungert und auch nicht auf so tolle Sachen wie Sushi, Pizza und Schokolade verzichtet habe, dann finde ich das Ergebnis super.

Veränderungen am Körper

Fangen wir mit den Veränderungen am und im Körper an, die mir in den letzten Wochen aufgefallen sind. Da wäre zum einen die Haut, die seit der veganen Ernährung so viel besser geworden ist. Wenn ich über Arme und Beine fahre, dann fühlt sich die Haut super weich und glatt an. Auch habe ich das Gefühl das sie minimal straffer geworden ist. Die ersten drei Wochen wurde meine Gesichtshaut immer besser und reiner. Ich hatte keine Pickel mehr, die Haut wurde reiner und glatter. Seit dieser Woche ist zwar meine Haut ständig rot, aber darüber habe ich ja schon geschrieben. Ich denke nicht das es mit der veganen Ernährung zusammenhängt, sondern eher mit der Santaverde Gesichtspflege oder dem rauen Wetter.

Meine Magen- und Kopfschmerzen sind verschwunden. Zudem habe ich kein tägliches Grummeln mehr im Magen. Bis auf die letzte Woche lief meine Verdauung auch wieder super, was man von der Zeit im Dezember nicht sagen konnte.

Ich fühle mich viel fitter und habe das Gefühl manchmal vor Energie zu zerplatzen, Ich kann stundenlange Spaziergänge mit Nepomuk machen, ohne das mir das etwas ausmachen würde. Selbst Schnee und Regen kann uns nicht aufhalten. 🙂

Was mich am meisten erstaunte, war das Verschwinden des Heißhunger. Ich hatte seit jeher leider unter einem ständigen Heißhunger zu leiden. Egal wo ich war, ich wollte immer essen. Meist nur eine „Kleinigkeit“, aber immer musste irgendwas zwischen meinen Kiemen sein. Mit der Challenge ist das verschwunden. Ich habe teilweise erst Mittags realisiert, dass ich noch nichts gegessen habe. Sicher, dass ist nicht gesund und auch nicht der Sinn von Vegan For Fit, aber wenn Nepomuk morgens etwas mehr Zuwendung brauchte oder wir früh aus dem Haus mussten, dann konnte ich nichts essen. Aus der Erfahrung der letzten Wochen habe ich aber gelernt und mir jetzt immer entweder einen Matcha Shake oder Amaranth Riegel mitgenommen. Sollte ich doch Hunger haben, konnte ich immer auf etwas zurückgreifen, denn unterwegs mal schnell nen Happen essen, geht bei der Challenge leider nicht.

Veränderungen im Geist

Wenn man sich 30 Tage vegan ernährt, dann fängt man an, sich Gedanken zu machen. Ich habe in den letzten Wochen viel nachgedacht – über Essen, Ernährung, Sport, mein Leben, meine Familie, meine Zukunft. Ich finde ich bin ruhiger und entspannter geworden. Natürlich könnte ich immer noch ausflippen, wenn mir jemand den Aufzug in der U-Bahn wegschnappt, der seinen Arsch auch die Rolltreppe hoch bewegen könnte oder über Autofahrer die über grüne Fußgängerampeln rasen, auch wenn gerade eine Mutter mit einem Kinderwagen die Straße überquert. Aber ich wünsche diesen Menschen nicht gleich den Tod an den Hals, sondern denke der Teufel tut es auch erstmal. 🙂

Spaß beiseite: Ich sehe alles jetzt etwas gelassener und hetze nicht mehr rum. Diese Entwicklung ist schon sehr positiv für mich. Zudem habe ich jetzt mit Yoga angefangen. Es sind zwar nur 1,5 h pro Woche, aber immerhin besser als gar nichts.

Mein Verhältnis zum Sport

Ich war immer ein Läufer und werde wohl immer ein Läufer sein. Doch seit dem Marathon fällt es mir sehr schwer mehr als 2,5 Kilometer am Stück zu laufen. Zwar bin ich ungewollt schneller als früher, aber habe eben keine Kondition mehr. Da ich im Januar erst wieder angefangen habe, kann es natürlich auch am Wetter liegen. Die Temperaturen fördern nicht gerade den Wiedereinstieg ins Laufen. Vor zwei Wochen habe ich dann vor den ganzen Laufversuchen kapituliert und gehe nun mindestens zweimal die Woche ins Fitnessstudio auf den Crosstrainer. Unter der Woche laufe ich 35 Minuten, am Wochenende, wenn die Kondition es zulässt 50 Minuten. Der Crosstrainer bekommt mir sehr gut und ich kann nebenbei auf meinem Kindle lesen – für mich ein echter Benefit.

Generell besuche ich das Fitnessstudio seit Beginn der Challenge fast täglich. Mittwochs und samstags sogar gleich zweimal am Tag. Ich mache meist das Zirkeltraining, trainiere meine Oberschenkel und meinen Bauch. Danach geht es wieder frisch gestärkt nach Hause.

Doch nicht nur Zirkeltraining und Crosstrainer begeistern mich, sondern seit neuestem auch Pilates und Yoga. Ich bin so froh, dass mein Fitnessstudio diese beiden Kurse abends bzw. am Wochenende anbietet. Klar ist es hart mittwochs um 20 Uhr nochmal aus dem Haus zu gehen, um 20:25 Uhr bei Pilates auf der Matte zu stehen oder gar am Samstag um 16:45 Uhr Yoga und um 18:00 Uhr noch 15 Minuten Mediation mitzumachen. Wenn ich überlege, ob ich gehen soll, dann denke ich immer an die letzte Stunde und wie toll ich mich danach gefühlt habe. Das macht das Aufraffen ganz leicht. Für mich sind diese Besuche im Fitnessstudio auch eine Auszeit vom Mama-sein. In den Kursen bin ich keine Mama, sondern eine Frau, die ihr Körpergefühl verbessern möchte. Mittlerweile merke ich gerade im Yoga, dass mir manche Bewegungen leichter fallen und sich auch so langsam meine Muskeln wieder dehnen und ich vielleicht im Jahr 2020 endlich mit meinen Händen den Fußboden berühren kann ohne die Knie anzuwinkeln. 😉

Ich denke, dass man ohne Sport bei der Vegan For Fit Challenge auch abnimmt, aber ich wollte eben nicht nur abnehmen, sondern etwas ganzheitliches für Körper und Geist tun – mit der Kombi „Vegan + Sport“ habe ich das Ziel aus meiner Sicht mehr als erreicht.

Unterstützung durch Facebook

Durch Zufall habe ich auf Facebook eine Gruppe entdeckt, die eben zum 1. Januar mit der Challenge startete. Spontan habe ich mich angemeldet und muss sagen, dass mir die Gruppendynamik sehr geholfen hat. Ich wusste ich war nicht allein, wenn ich mal wieder keinen Bock auf Mandelmus hatte oder einen leichten Tiefhänger hatte. Viele posteten super Bilder von ihrem Essen, hatten Tipps auf Lager, wie man bestimmte Speisen pimpen konnte oder teilten ihr Wissen zum Beispiel über Agavendicksaft. Ich selbst habe mich vom Agavendicksaft verabschiedet und verwende nur noch Reissirup und Kokosblütensirup, auch ersetze ich das Mandelmus durch Cashewmus, wo ich nur kann. Die Gruppendynamik auf Facebook hat mir sehr geholfen und ich hoffe, dass die Gruppe auch nach Ende der Challenge noch aktiv sein wird.

Mein Fazit

Für mich war die Vegan For Fit Challenge der beste Start ins Jahr seit langem. Ich bin so froh, dass ich sie gemacht habe und wirklich jeden Tag genossen. Ich hatte nie das Gefühl auf irgendwas verzichten zu müssen. Allein der Kaffee hat mir die ersten Tage gefehlt. Wenn ich an den Energieschub am achten Tag der Challenge denke, kann ich nicht glauben, wie sehr ich meinen Körper mit der falschen Ernährung gelähmt habe. Ich hätte schon früher viel mehr Energie haben können, aber offensichtlich musste ich mich erst richtig schlecht und fett finden, um etwas zu ändern. Wer mit sich nicht zufrieden ist oder sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, dem kann ich nur empfehlen 30 Tage auf die Challenge zu verwenden. Früher dachte ich immer Vegetarier und Veganer hätten nicht viel Abwechslung im Speiseplan und könnten nur zwischen Getreide, Nüssen, Obst und Gemüse wählen. Wenn ich heute daran denke, muss ich lachen. Seit der Challenge habe ich so viele neue Sachen kennengelernt: Matcha, Chia, Maca Pulver, Goji Beeren. Dazu bin ich auf Instagram auf so viele neue Rezepte gestoßen, die ich alle unbedingt ausprobieren möchte. Mein Ernährungsplan hat sich so erweitert, dass ich nun spontan entscheiden kann, ob mir nach Low Carb Sushi, Zucchini Lasagne oder Low Carb Pizza ist. Diese Vielfalt hatte ich früher nicht, denn die meisten Rezepte waren kompliziert und man musste so viel Sachen kaufen, die man nicht auf andere Rezepte anwenden konnte. Ich habe durch Vegan For Fit meine Liebe zum Kochen und Backen entdeckt und finde es toll, am Wochenende ein leckeres Essen zu kochen oder Schokolade selbst herzustellen.

Mit Entzug hat Vegan For Fit rein gar nichts zu tun. Selbst ich als ehemaliger Junk Fooder war mit den Rezepten mehr als zufrieden und bin jetzt begeisterter Hersteller von Schokolade, Amaranth Riegeln und eigener Mandelmilch. Mittlerweile kaufe und konsumiere nicht mehr unüberlegt, sondern passe genau auf, was in und an meinen Körper gelangt. Ich habe seit Beginn der Challenge bis auf ein paar Riegel der Marke Raw Bite und etwas Getreidekaffee nur Sachen zu mir genommen, die ich entweder selbst zubereitet habe oder bei denen ich sicher sein konnte, dass sie eine gute Qualität haben, wie zum Beispiel Matcha oder Chia Samen. Langsam steige ich auch   vegane Kosmetik und Körperpflege um. Ich werde sicher nie ein total veganes Leben führen, aber jeder Schritt den ich gehe, ist besser als stehenzubleiben.

Für mich habe ich entschieden, dass ich auch zukünftig auf Zucker, Weißmehl, koffeinhaltigen Kaffee und Alkohol verzichten möchte. Die Vegan For Fit Ernährung führe ich noch bis 17. Februar durch, werde aber auch mal andere leckere Rezepte ausprobieren, die ich auf Instagram entdeckt habe. Ab 18. Februar werde ich bis Ende des Monats Heilfasten und bin gespannt auf diese Erfahrung.

Ich bin nun mit meinem Körper zufrieden wie schon lange nicht mehr. Ich fühle mich gut und rein, habe das Gefühl meine Gelüste unter Kontrolle zu haben und verspüre kein Drang nach Convinence Food. Ich kann nur jedem empfehlen, diese 30 Tage zu investieren oder auch nur mal eine Woche die Challenge zu testen. Es lohnt sich.

Hier ist übrigens ein typischer Tag aus meiner Vegan For Fit Challenge. Ein sehr umfangreiche Bilddokumentation gibt es übrigens auf meinem Instagram Profil.

Ein Tag Vegan For Fit

18Jan/15

Tag 15 der Vegan For Fit Challenge: Mein Zwischenfazit

15 Tage sind vergangen und ich habe nun die Halbzeit der Vegan For Fit Challenge erreicht – Zeit für ein Zwischenfazit:

Die knallharten Fakten:

  • Gewicht: -4,3 kg
  • Bauchumfang: -9 cm
  • Umfang Oberschenkel: – 2 cm
  • Umfang Oberarme: -1 cm

Von den „harten Fakten“ ist es bisher also ein voller Erfolg. Mehr als ich eigentlich erwartet habe, zumal ich nie das Gefühl hatte zu hungern. 🙂

So fühle ich mich:

Als ich die Challenge angefangen habe, dachte ich nicht, dass es mir so leicht fallen würde. Ich hatte bis auf den Kaffee keine Entzugserscheinungen, weder vom Zucker noch vom Weißmehl. Der Wunsch nach Kaffee hörte am Tag 8 auf, danach ging es mit der Müdigkeit bergab und mit der Energie steil nach oben.

Für mich ist der Begriff Challenge eher nicht passend, denn Challenge suggeriert immer Selbstdisziplin und Verzicht, aber das ist bei Vegan For Fit überhaupt nicht der Fall. Die Rezepte sind so vielseitig, dass ich nicht einmal das Gefühl hatte, dass mir etwas fehlen würde. Im Gegenteil: Durch die Ernährung habe ich meinen Horizont erweitert. Ich esse jetzt Chia Pudding, mache jede Woche Low Carb Sushi, lass es mir mit einem Matcha Shake gut gehen. Ich habe Chlorella und Maca Pulver entdeckt und hole mir für die Zeit nach der Challenge Inspirationen für neue vegane Rezepte. Ich hätte vorher keine vegane Pizza mit Leinsamen-Boden für möglich gehalten oder gedacht, dass Zucchini Spaghetti mit Tofu Bolognese soviel besser schmeckt, als Hackfleisch Bolognese. Ich kann in der Küche stehen ohne mich aufzuregen, weil ich das Rezept nicht verstehe oder so viele Spezialbegriffe drin stehen, dass ich mehr Zeit auf Google verbringe als am Herd. Wir haben uns einen Zerkleinerer und einen Gefrierschrank gekauft, damit wir vorkochen können und die ganze Woche das Essen schnell erwärmen können.

Durch die gesunde Ernährung ist mein Körper zur Ruhe gekommen. Ich habe weder Bauchschmerzen noch Blähungen, auch die Kopfschmerzen und die Müdigkeit sind weg. Meine Stimmung ist viel besser, ich bin gut drauf und voller Energie. Besonders seit Tag 8 bin ich fast euphorisch und total aufgedreht. Ich gehe täglich mit meinem Sohn Nepomuk zwischen 15 und 20 km spazieren ohne das mir das was ausmachen würde. Ich kann mit dem Kleinen spielen und mit im rumtollen ohne müde zu werden. Auch abends bin ich kaum noch aus der Ruhe zu bringen, wenn er mal wieder lange weint und ich nicht weiß, was er genau hat.

Mir geht es wirklich super und ich bin froh das ich die Vegan For Fit „Challenge“ am 1. Januar gestartet habe. Wer sich auch mal „reinigen“ möchte, dem kann ich dieses Programm nur empfehlen. Ich habe für mich beschlossen, dass ich bis 18. Februar damit weitermache und ab dem 18. Februar bis Ende Februar ins Heilfasten übergehen werde. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob das nochmal eine Verbesserung meines Körpers bringen wird, aber ich möchte diesen Schritt nochmal gehen.

13Jan/15

Tag 10 der Vegan For Fit Challenge: Sushi up your life

Chia Samen mit ObstDer zehnte Tag der Challenge hat schon mal super angefangen: Der Kleine hat mich um 6 Uhr geweckt, woraufhin ich beschlossen habe ins Fitnessstudio zu gehen. Am Tag davor war ich ja 4,5 km laufen, wobei ich nur 2,5 km wirklich gerannt bin und die letzten 2 Kilometer eher im Schneckentempo absolviert habe. Scheiße, ich bin am 2. November den New York Marathon gelaufen und nun hechle ich durch die Straßen wie ein fetter Dackel. Beim Laufen muss ich wohl wieder bei Null anfangen. Sehr motivierend nach ca. 14 Jahren Lauferfahrung. Naja, aber Freitag ist Freitag und Samstag ist Samstag. Also war ich am besagten Morgen im Fitnessstudio und habe das Zirkeltraining dreimal absolviert. Danach noch die Beine und den Bauch trainiert – in der Hoffnung, dass man vor dem Sommer 2017 noch Erfolge sieht.

Wieder zuhause angekommen, gab es zum Frühstück, mal wieder Chia Pudding mit Erdbeeren und Johannisbeeren, dazu eine Passionsfrucht. Abgerundet hat diese gesunde Gedicht dann ein Matcha. Das Mittagessen haben wir ausfallen lassen, weil wir nicht wussten, was wir kochen sollten. Zudem war am Samstag das Väter-PEKiP angesagt.

PEKiP ist ein Bespassungsprogramm für Babies oft auch Nudistencamp genannt, weil die Kleinen dort alle nackt sind – zum Glück nur die Kleinen, die Mütter igitt. Ach ja und beim Väter-PEKiP verbringen die Väter 1,5 Stunden mit den Kleinen und die Muttis „dürfen“ Kaffee kochen, selbstgebackenen Kuchen auf den Tisch stellen und dann die Zeit totschlagen, bis die Herren der Schöpfung fertig sind. Alles in allem war es kein schöner Samstag, zumal wir danach einkaufen gegangen sind und es fast kein Obst und Gemüse mehr gab. Mein Gott, es ist 17:00 Uhr und in Deutschlands Supermärkten geht das Obst und vor allem das Gemüse aus. Keine Frühlingszwiebeln, keine Möhren, keine Zucchini. Ein sehr bescheidener Shoppingausflug,

Low Carb SushiAbends gab es dann aber das Highlight: Ich habe das Sushi gemacht und muss sagen: So was geiles habe ich schon lange nicht gegessen. Der Pastinakenreis und dieses Tofu – ein Traum.

Habe mir jetzt gleich einen Zerkleinerer bestellt, damit ich die Pastinaken nicht mehr reiben muss. Das war die einzige nervige Arbeit am Samstag. Sonst hat alles geklappt und ging eigentlich ganz schnell. Habe dann auch gleich für Sonntag „vorgekocht“ und es eingefroren, da ich es so toll fand.

Am Samstag habe ich dann auch meinen Bauchumfang gemessen und siehe da, er ist um 6 cm geschrumpft, während auf der Waage seit 2,6 kg Stillstand herrscht. 😉

01Jan/15

Start der Vegan For Fit Challenge (mal wieder)

Heute ist nicht nur der 1. Januar, sondern auch der Tag, an dem ich mit meiner veganen Ernährung starte. Damit mir der Einstieg so leicht wie möglich fällt, habe ich mich (mal wieder) für die 30 Tage Vegan For Fit Challenge entschieden. Es ist für mich das beste Kochbuch von Attila Hillmann und ich habe schon viele Gerichte ausprobiert und war jedes Mal begeistert. Im November habe ich ja auch schon mal die Challenge gestartet, bin dann aber über die Vorweihnachtszeit und diverse Fettbomben in Form von Stollen, Bratwurst und Glühwein gestolpert.

Doch 2015 gilt: Der Speck und das schlechte Körpergefühl müssen weg!

Mit Obst in den Tag startenUnd heute ging es los. Zum Frühstück gab es bei mir leckeres Obst in Form von Banane, Melone und Erdbeeren. Gegenüber dem gestrigen Fondue wirklich ein erfrischendes Essen. Dazu gab es statt dem gewohnten Kaffee einen Matcha für mich.

Da wir alle vom gestrigen Fondue noch satt waren, haben wir das Mittagessen ausfallen lassen und waren stattdessen fast 2 Stunden spazieren. Danach gab es für alle Kaffee und Kuchen. Für mich einen Matcha Shake und wieder Obst.

Für den Matcha Shake benötigt man nur:

  • 1 TL Matcha
  • 300 ml Mandelmilch (ich verwende die ungesüsste von Provamel)
  • Etwas Vanille und Agavendicksaft
  • 1 Prise Meersalz

Ich habe keinen Mixer, darum habe ich alles mit dem Pürierstab vermischt. Hat super funktioniert.

Vegan For Fit - Zucchini LasagneAbends habe ich dann für uns, d. h. meinen Freund und meine Eltern leckere Zucchini-Lasagne mit Bolognese-Füllung und Mandelcreme gekocht. Das Gericht war, wie alle Gerichte bei Vegan For Fit doch relativ leicht zu kochen und schmecken super. Meine Eltern sind absolut keine Veganer waren aber von der Lasagne sehr begeistert.

Für die Lasagne benötigst du:

  • Tofu
  • Möhren, Zucchini, Knoblauch und Zwiebeln
  • Tomatenmark
  • Agavendicksaft
  • Mandelmuss
  • Oregano, Salz und Pfeffer
  • Basilikum

Damit hätte ich den ersten Tag der Challenge geschafft. Besonders der Matcha hat es mir angetan – schmeckt lecker und macht wach. Gegenüber dem bisherigen Kaffee ist der Matcha eine wirkliche Verbesserung.

Körperlich geht es mir heute gut. Ich hätte nicht gedacht, dass mir der erste Tag ohne Zucker, ohne Koffein und ohne Weißmehl so einfach fällt. Ich bin gespannt auf die nächsten Tage.