Monthly Archives: Januar 2015

30Jan/15

Friede der Milchflasche! Krieg dem Babybrei!

Das die Einführung der Beikost mit etwas Aufwand verbunden ist, war selbst mir bewusst. Wie schwer es aber sein kann, so einen Plastiklöffel mit samt dem Babybrei im Mund eines knapp sechs Monate alten Babys zu platzieren, das hat mich dann doch überrascht.

Schon in der Vorweihnachtszeit haben wir einen ersten Versuch gestartet Nepomuk für Karotten zu begeistern und sind kläglich gescheitert. Da er zu diesem Zeitpunkt noch keine fünf Monate alt war, haben wir die Sache wieder ad acta gelegt.

Hoch lebe der Pastinakenbrei

Babybrei sucks

Babybrei sucks

Vor gut einer Woche haben wir wieder begonnen – diesmal mit Pastinake. Denn das ist aktuell wohl der „In Brei“ schlechthin. Da ich für mein Sushi eh viel zu viel Pastinake gekauft habe, habe ich leckere Pastinake gemacht.

Für uns als Eltern war es ein Happening, weswegen wir das Füttern des Pastinakenbrei auch auf abends gelegt haben, damit der Papa dabei sein kann. Füttern schein Männersache zu werden, denn der Papa wollte nicht nur zuschauen, sondern hat gleich selbst Hand angelegt. Trotz des väterlichen Engagements ist die Hälfte des Breis wieder postwendend rausgekommen.

Nun wird Nepomuk nächste Woche sechs Monate alt und ist nicht gerade unterernährt, weswegen ich noch keine Panik schiebe, wenn er noch nicht auf Beikost eingestellt ist. Ein sicheres Zeichen dafür, dass er schon für Brei bereit ist, soll ja das gierige Zuschauen sein, wenn die Erwachsenen essen.

Ehrlicherweise ist das bei Nepomuk leider noch nicht der Fall. Das einzige was er mir oder dem Papa neidet ist die Tasse aus der wir am Tisch Tee oder Kaffee trinken. Da fangen dann plötzlich die kleinen Speckärmchen an zu rotieren. Essen an sich wirkt auf ihn noch keine Faszination aus.

Nieder mit dem Kürbisbrei

Nachdem Pastinaken eher weniger gut ankamen, habe ich mich diese Woche für Kürbis entschieden. Geschmacklich hat der für mich die Pastinaken noch getoppt. Für Nepomuk war die Idee mit dem Kürbis dann eher von der Kategorie „Kannste schon machen, aber ist dann eben Kacke“. Heute ist Freitag und bis dato konnte ich ihn nicht bewegen auch nur einen klitzekleinen Löffel vom leckeren Kürbisbrei zu kosten. Ich werde morgen wieder auf Pastinake umsteigen, denn im Vergleich zum Kürbis sind die Pastinaken weggegangen wie warme Semmeln.

Ich habe mir mittlerweile viele Informationen zusammengesucht und letztendlich ist es wie eine Diät oder eine Ernährungsweise. Die einen loben Karotten, die anderen verteufeln sind. Es gibt Leute die sagen Zucchini und Fenchel gehen, anderes sagen „Bloß nicht“. Nur in einem sind sich die Leute einig: Das man nicht mit Obst beginnen sollte, da das Baby dann nur noch süßes will. Wie in allen Belangen rund ums Kind müssen die Eltern eben selbst einen Weg finden und sich ihrem Kind anpassen.

Für uns liegt noch ein langer Weg zum vollständigen Umstellen auf Babybrei. Ich denke bisher fährt Nepomuk ganz gut mit Aptamil. Aber ich freue mich natürlich schon auf den Moment an dem ich ihm die Plörre nicht mehr geben muss. 🙂

Rezepte die wir bisher ausprobiert haben:

Karottenbrei

  • 2 – 3 Biomöhren (wichtig Bio wegen dem Nitrat)
  • 30 ml Wasser
  • 1 Schuss Öl (wir verwenden Beikostöl von Alnatura)

Pastinakenbrei

  • 150 Gramm Pastinaken
  • 30 ml Wasser
  • 1 Schuss Öl (wir verwenden Beikostöl von Alnatura)

Kürbisbrei

  • 100 Gramm Kürbisfleisch (idealerweise Hokkaido)
  • 50 ml Wasser
  • 1 Schuss Öl (wir verwenden Beikostöl von Alnatura)

Ich koche immer auf Vorrat und gefriere den Rest immer in einem Eiswürfelbehälter ein, damit ich es die nächsten Tage portionieren kann. Das Beikostöl übrigens immer nach dem Erhitzen an den Brei kommt, musste mir auch erstmal gesagt werden.

30Jan/15

Tag 29 der Vegan For Fit Challenge: Der Darm macht Kinderfasching

Tag 29 ist rum. Noch zwei Tage und ich habe meine erste Vegan For Fit Challenge geschafft. Wer aktuell nicht im „Schaffungsmodus“ sondern eher im „Faschingsmodus“ ist, ist leider mein Darm bzw. meine Verdauung. Seit drei Tage ist dort ständig Party angesagt, aber raus kommt dabei nix. Mein Bauch ist schon total aufgebläht und wulstet vor sich hin. 🙁

Am Donnerstag habe ich nun auch den Sport ausfallen lassen, weil ich mich einfach nicht fit fühle. Mich beschleicht das Gefühl, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Hoffe doch nicht, denn schließlich wollten wir am Wochenende zu dritt ins Michaelibad und mit dem Kleinen ein bisschen Freestyle Babyschwimmen.

Zum Frühstück gab es für mich, nach gefühlten Wochen (waren aber nur wenige Tage) mal wieder Chia Pudding – diesmal mit Apfel. Ich sollte einfach bei Beeren bleiben, die passen meiner Meinung nach am besten. Nach dem Frühstück mussten wir zum Kinderarzt, da Nepomuk seine letzte große Impfung bekommen hat. Er hat das wieder super tapfer gemeistert. Kurz geschrien und dann gleich wieder gelacht.

Nachdem Arztbesuch sind wir dann noch zum Veganz gelaufen. Das Wetter war super und Nepomuk hat schön geschlafen, dass es eine Schande gewesen wäre, keinen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Da ich mal wieder Heißhunger auf was weiss ich nicht hatte, wollte ich mir im Veganz einen Riegel holen. Leider war nichts zu machen, denn es gab meine geliebten Energieriegel nicht. Auch im veganen Bistro „Max Pettchen“ gab es nichts, was ich mal so schnell auf die Hand mitnehmen konnte. Dafür gab es einen Getreidekaffee mit Mandelmilch.

Auf dem Rückweg bin ich noch bei meinem liebsten Asia Shop vorbeigelaufen und habe dort lecker eingekauft. Am Wochenende soll es zur Feier des Challenge-Abschluss einen Asia Burger geben. Das tolle in dem Laden ist die riesen Auswahl und die niedrigen Preise. So bekommt man dort 400 g weichen Tofu für 0,99 EUR, 1 Liter Erdnussöl für 2,45 EUR oder 10 Nori Blätter für 1,45 EUR. Hier kann ich mich immer eindecken ohne Unmengen von Geld zu lassen.

Wieder zuhause war erstmal wieder Zeit mit Nepomuk angesagt. Mittlerweile schneide ich mein Gemüse im Wohnzimmer, damit ich immer bei dem Kleinen sein kann. Er kann sich schon gut einige Minuten allein beschäftigen, aber trotzdem sollte er meine Nähe spüren. Mittags gab es für mich Gemüse mit Kokosmilch, dass geht super schnell und ist super lecker. Danach noch einen grünen Tee und die Welt war in Ordnung. Einzig was nervt ist die Verstopfung. 🙁

Wir waren beide so kaputt, dass ich es das erste Mal geschafft habe, mit Nepomuk tagsüber im Schlafzimmer einzuschlafen. Wie lange wir geschlafen haben, weiß ich nicht, aber es hat gut getan. Um 16:15 Uhr habe ich Nepomuk dann in sein Darth Vader Kostüm gepackt. Zugegeben er sah mehr aus wie Lord Helmchen, aber süß war es auf jeden Fall. Der Kinderfasching in St. Johannes war wirklich nett und Nepomuk liebt Lieder, bei denen ich mit ihm interagiere. Darum ist es toll, dass wir wieder freitags zum Baby-Treff können, denn dort sind die Lieder so ausgelegt, dass die Kinder mit einbezogen werden. Nächstes Jahr wird Nepomuk beim Fasching noch mehr Spaß haben, denn dann kann er schon laufen, Würstchen und Brezeln essen. All das ging dieses Jahr noch nicht, aber für ihn war es trotzdem super spannend: Die ganzen Kinder mit ihren Verkleidungen, die Lieder und das ganze drumherum. Gegen 18 Uhr sind wir dann wieder nach Hause gegangen, nachdem Nepomuk sich noch ordentlich die Flasche gegeben hat.

Wieder zuhause angekommen, habe ich beschlossen meiner Verdauung mit Glaubersalz auf die Sprünge zu helfen. Das sollte man zwar nicht machen, aber ich war so genervt von dem Drücken und der Wulst – das musste weg. Naja, das Glaubersalz hat super Dienste geleistet und mir geht es jetzt wieder gut. 🙂

 

29Jan/15

Tag 28 der Vegan For Fit Challenge: Heißhunger kommt, Kraft geht

Mittwoch war wieder Sporttag. Morgens war ich 35 Minuten auf dem Crosstrainer und muss sagen: Das war super. Ich habe wieder Klassikmusik gehört und mein Montesorri Buch weitergelesen.

Danach ging es wieder zurück, doch schon beim Treppen steigen merkte ich, dass meinem Körper so langsam die Kraft fehlt. Die Beine sind schwer und ich habe zu kämpfen ins 4. OG zu kommen. Das war in der Mitte der Vegan For Fit Challenge anders. Zuhause angekommen, gab es wieder das übliche Programm: duschen, Nepomuk wecken, waschen und nackt auf die Spieldecke legen. Nach einer halben Stunde habe ich ihn angezogen und wir sind Richtung Mütterzentrum gelaufen.

Mittlerweile sind dort viele Babies im Alter von Nepomuk, was es für uns beide einfacher macht. Zwei Mütter aus dem PEKiP-Kurs waren auch da. Thema war diesmal „Beikost“. Da wir letzte Woche mit Brei in Form von Pastinaken angefangen haben, wollte wir eigentlich mit Karotte weitermachen. Im Baby-Treff wurde aber von Karotte abgeraten, da sie wohl zu viel Vitamin A hat und das im schlimmsten Falle dem Baby schaden könnte. Karotten sind zudem Nitratspeicher, weswegen man unbedingt auf Biomöhren zurück greifen sollte. Ich habe mich jetzt entschieden und werde erstmal Kürbis füttern. Hat auch den Grund, dass ich mit Nepomuk gemeinsam essen kann. Pürierter Kürbis schmeckt mir bestimmt auch ganz gut.

Nach dem Babytreff sind wir zwei noch zum Einkaufscenter gelaufen. Dort habe ich dann Kürbis und Paprika gekauft. Anschliessend noch bei Alnatura Kakaobutter und reduzierte Handcreme und Duschgel von benecos.

Nachmittags habe ich dann Heißhunger auf Pizza gehabt und die aufgetaute Low Carb Pizza gegessen. Befriedigt hat mich das aber nicht. Generell befriedigt mich aktuell kein veganes Essen. Immer wenn jemand mit einem Döner an mir vorbeiläuft, könnte ich schwach werden. Es ist nicht die Sucht nach Schokolade die mich fertig macht, es ist die Sucht nach was herzhaftem, was deftigem – ein Baguette mit Salami zum Beispiel. Oje, und das zum Ende der Challenge. Ich darf nicht schwach werden.

Am späten Nachmittag sind Nepomuk und ich noch eine Runde spazieren gegangen. Aus einer geplanten halben Stunde wurde 1,5 Stunden. Der Kleine hat fast die ganze Zeit geschlafen und für mich ist das wie Erholung.

Mittwochs ist ja immer Pilates, so auch diesen Mittwoch. Leider muss ich sagen, dass ich gar nicht zufrieden war. Lag aber nicht an der Trainerin, sondern an mir. Ich hatte null Kraft und schon die einfachste Übung machte mich fertig. Die Beine, die Arme – nirgends war mehr Kraft. Für mich ein Zeichen, dass ich jetzt mal kürzer treten sollte. Zwar hatte ich am Sonntag und Montag keinen Sport gemacht, aber da es mir aktuell gesundheitlich eh nicht so gut geht, sollte ich es wohl nicht übertreiben. Ich hoffe mein Körper pendelt sich wieder ein. 🙁

29Jan/15

Tag 27 der Vegan For Fit Challenge: Knapp 6 kg leichter

Zeit für ZirkeltrainingAm Dienstagmorgen sah die Welt schon ganz anders aus. Morgens bin ich voll motiviert zum Sport gegangen und habe mein Zirkeltraining absolviert. Mir ging es ja schon die letzten Tage nicht so dolle. Auch beim Zirkeltraining merke ich gerade, dass ich bei manchen Geräten mit den Gewichten wieder runtergehen muss.

Ich denke, dass ich meinem Körper in den letzten Wochen vielleicht zu viel zugemutet habe und zwei Tage Erholung nicht genug sind. Vielleicht hat mir aber auch das Wetter zugesetzt, denn ich war mit Nepomuk wirklich viel draußen und aktuell macht die Schnee-Regen-Sonne-Kombination einen sehr fertig. Trotz allem war ich stolz, dass ich mich Dienstagmorgen zum Sport aufraffen konnte. Und als Belohnung hat meine Waage dann auch viel weniger angezeigt. Jetzt habe ich seit Beginn der Challenge 5,9 kg abgenommen und bin so glücklich.

Nepo und ich beim BabyschwimmenFür uns stand am Dienstagvormittag das erste Mal Babyschwimmen auf dem Programm. Schon am Montagabend habe ich angefangen den Rucksack für uns beide zu packen. Der Rucksack war letztendlich so voll, wie sonst bei einem Wanderwochenende. Wir hatten uns für den offenen Kurs um 10:00 Uhr im Michaelibad entschieden. Ich muss sagen mit Baby und Babywanne ist es ganz schön umständlich in die Toiletten und Umkleiden zu kommen. Trotzdem haben wir es geschafft um 9:45 Uhr am Schwimmbecken zu sein. Es ist schon so lange her, dass ich in einem Schwimmbad war. Meine Figur war da übrigens ein Hauptgrund. Vom Babyschwimmen war ich sehr positiv überrascht und ich glaube auch Nepomuk hat es Spaß gemacht. Die halbe Stunde im Wasser haben wir sehr genossen und auch das Untertauchen zum Abschluss hat Nepomuk sehr gut gemeistert,

Pflanzerl mit LinsenmehlAls ich aus dem Wasser gestiegen bin, habe ich gedacht, dass mir Arme und Beine abfallen. Eine halbe Stunde hockend im Wasser zu verbringen und immer die Arme ausgestreckt lassen, macht ganz schön fertig und hungrig. Als wir das Schwimmbad verlassen haben, hatte ich so Hunger, dass ich beim nächsten Supermarkt eine Banane kaufen musste. Da ich immer noch Hunger hatte, beschloss ich zum Dienstagsmarkt zu laufen, denn dort war mein liebster veganer Stand. Neben einem Getreidekaffee habe ich mir dann auch zwei Pflanzerl aus Linsenmehl gegönnt. Da es bei Vegan For Fit ja auch Linsensuppe gibt, können Pflanzerl aus Linsenmehl so verkehrt nicht sein. Die zu essen war so lecker. Ich war der glücklichste Mensch auf der Welt. Danach sind wir noch Schwimmwindeln kaufen gegangen, anschließend wieder Richtung Wohnung.

Mittags gab es den Alge Drink und ein paar Stückchen meiner veganen Schokolade. Da Nepomuk mal wieder nicht schlafen wollte, bin ich nachmittags mit ihm spazieren gegangen. Leider habe ich mich total verkalkuliert und wir wurden vom Schnee überrascht. Ohne Handschuhe bin ich fast gestorben. Kinderwagen, Wickeltasche und ich waren eingeschneit, nur Nepomuk hat selig geschlafen. Nach 1,5 Stunden habe ich beschlossen, dass wir lange genug an der frischen Luft waren und bin wieder nach Hause gefahren.

Abends habe ich mir dann die Low Carb Pizza vom Wochenende warm gemacht. Im Gegensatz zu den Zucchini Spaghetti mit Avocado war die Pizza wenigstens noch genießbar. Trotz des schlechten Wetters war dieser Tag wirklich ein toller Tag.

 

 

 

29Jan/15

Tag 26 der Vegan For Fit Challenge: Ein Tag für die Tonne

Obwohl ich seit der Umstellung auf die vegane Ernährung schon Verbesserungen meiner Laune erlebt habe, gibt es doch Tage, da hilft selbst die veganste Ernährung nicht mehr.

Angefangen hat alles gleich am frühen Montagmorgen. Auf dem Weg zur U-Bahn habe ich meine Mails gecheckt und die Absage der FABI für den PEKiP-Kurs gesehen. Ich habe dort gleich angerufen, aber zuständige Frau konnte mir nicht weiterhelfen. Obwohl ich schon einige Kurse bei der FABI gebucht habe, stehe ich nun auf Warteliste. In den Kurs unserer bisherigen Kursleiterin möchte ich aber nicht gehen, weil ich mich nicht wieder ärgern will.

Weiter geht es mit der U-Bahn. Am Odeonsplatz wollte ich in die U6 Richtung Garching einsteigen. Ich hatte extra bis 09:30 Uhr gewartet, da dann ja die Stoßzeit vorbei wäre und die U-Bahnen etwas leerer werden. Pustekuchen! Die U-Bahn war voll und ich kam mit meinem Kinderwagen nicht rein. Die nächste fuhr nur bis „Münchner Freiheit“. Dort stieg ich in die nächste ein, die auch nur bis „Kieferngarten“ fuhr. Wieder musste ich einige Minuten warten, bis die nächste U6 kam, um nach Garching zu kommen.

Nepomuk und sein Star Wars MobileBeim Zoll in Garching dann die nächste Überraschung. Auf das Star Wars Mobile, dass ich bei Etsy gekauft und drei Monate auf die Lieferung gewartet habe, musste ich knapp 18,00 EUR Mehrwertsteuer draufzahlen. Aber das Mobile war das Geld und das Warten auf jeden Fall wert. Nepomuk liebt Darth Vader, Yoda und R2D2 – wie sie da so über seinem Bettchen schweben.

Nach dem Besuch beim Zoll sind wir noch zum Edeka gegangen bzw. in die Bäckerei. Für mich gab es grünen Tee und für Nepomuk die Flasche. Danach sind wir gemütlich nach Hause gefahren.

Denkste! Muttern ist halt eine Station vor dem Odeonsplatz ausgestiegen, weil ich es verpeilt hatte. Statt auf die nächste U-Bahn zu warten, dachte ich mir, dass ich ja super laufen kann. Leider kann ich den UGG Boots nicht laufen, zudem war es kalt und ich hatte Hunger.

Da ich gerade in der Stadt war, beschloss ich zu H&M zu gehen und zu schauen, ob es noch ein Fellanzug in Größe 74 gibt. Auf dem Weg dorthin kam ich an einem Obststand vorbei. Leider gab es keine Bananen, für mich nicht schlimm, ich komme ja aus dem Osten. Dafür gab es einen leckeren Apfel. Leider sind mir beim Apfel essen fast die Hände abgefroren. So musste ich bei H&M noch ein Paar Handschuhe kaufen. Den gewünschten Fellanzug gab es leider nicht mehr in Nepomuks Größe. So langsam wird es auch schwierig mit Größe 74 in den Läden von H&M. Einmal musste ich bereits auf den Online Store zurückgreifen und dort sage und schreibe 2 Wochen auf meine Ware warten.

Mittlerweile war es 13:00 Uhr und ich hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen. Mir ging es auch nicht so gut. Ich fühlte mich schlapp und müde. Den Nachmittag haben wir zwei dann mit spielen und essen verbracht.

Am Abend haben wir dann versucht Nepomuk für den Pastinakenbrei zu erwärmen, aber er ist tatsächlich dabei eingeschlafen. 😀

Für mich gab es abends das erste Mal was richtiges zu essen: Wiedererwärmte Zucchini Spaghetti mit Avocado Pesto. Geschmacklich eher ein ungenügend. Ich sollte Avocados einfach nicht einfrieren.

Der Tag war alles in allem ein Tag für die Katz. Aber der Dienstag sollte besser werden.

26Jan/15

Tag 25 der Vegan For Fit Challenge: Der Ekel kommt

Paleo Brot und Chia PuddingWar die Challenge bisher ein Selbstläufer, so tue ich mich seit Tag 25 schwer. Irgendwie schmeckt mir das Essen nicht mehr. Zucchini Spaghetti *kotz*, Low Carb Sushi *nein danke*, Low Carb Pizza *pffff*.

Es ist Sonntag und ich habe zum Frühstück schon gesündigt. Ja ich habe ein Paleo Brot gegessen, dass mein Freund gebacken hat. Ich denke aber, dass das Brot bei genauerem Hinsehen auch Challenge-tauglich gewesen wäre. Die Zutaten waren mit Walnüssen, Mandeln, Leinsamen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, dazu etwas Wasser und fertig war das Brot. Ich habe das Brot mit Cashewmus bestrichen. Dazu eine Blutorange und ich war glücklich.

Da mein Matcha nun alle ist, habe ich am Sonntag das erste Mal koffeinfreien Kaffee getrunken und jeden Schluck genossen. Aktuell habe ich das Gefühl, dass ich mal wieder nicht auf die Beine komme. Samstag hatte ich schon so schreckliche Kopfschmerzen. Zwar waren die nach dem Yoga weg, aber trotzdem fühle ich mich weit entfernt von dem Energiebündel, dass ich die letzten zwei Wochen war.

Vegan For Fit SchokoladeVielleicht liegt es auch nicht an der Ernährung, sondern an dem vielen Sport. Jeden Tag Sport, Mittwoch und Samstag sogar zweimal kann schon zerren. Trotzdem habe ich für mich beschlossen, die Challenge weiterzumachen und zwar bis zum 18. Februar. Da ist dann Aschermittwoch und ich versuche mal Heilfasten. 🙂

Bevor ich den Tag aber zu negativ beende, hier noch mein Highlight: Ich habe das erste Mal die Vegan For Fit Schokolade gemacht und bin begeistert. Ich hätte nie gedacht, das selbst gemacht Schokolade so lecker schmeckt. Ich werde die nun jede Woche machen. Mal mit Haselnüssen, mal mit Walnüssen, mal mit Chili, Zimt oder Goji Beeren. Oh, ich freu mich schon so drauf. Auch mein Freund fand die Schokolade super. Für ihn sollte sie nur einfach pur bleiben.

Entsorgung Klamotten NepomukZu guter Letzt habe ich gestern noch die Kleidungsstücke aussortiert, die Nepomuk nicht mehr passen. Mittlerweile ist es schon eine ganze IKEA Tüte voll mit Sachen in den Größen 50, 56 und 62. Die Sachen so zusammenzulegen und in die Tüte zu packen, hat mich traurig gemacht und ich frage mich: Wo ist die Zeit hin.

Die letzten Wochen und Monate sind nur so gerast. Übernächste Woche wird Nepomuk 6 Monate alt, nochmal der gleich Zeitraum und er ist ein Jahr alt.

26Jan/15

Iss vegan! Die Haut wird es dir danken

Früher habe ich nicht geglaubt, dass die Haut das widerspiegelt, was wir täglich in uns reinstopfen. Ich war der Meinung die Hautprobleme sind vererbt und nicht zu beeinflussen, egal wie gesund man sich ernährt. Seit der Pubertät habe ich immer wieder neue Produkte gesucht, die mein Hautbild verbesserten. Ich fing bei Bebe an, ging über Nivea Visage, Yves Roche, Dr. Brandt, hinzu Balea, Dr. Hauschka und nun Santeverde. Von ganz billig bis sehr teuer war alles dabei, doch so richtig zufrieden war ich auf Dauer nicht. Es gab Phasen da war mein Gesicht besser und es gab Phasen, da war meine Haut schlechterer und die Pickel kamen und gingen, wie es ihnen passte.

Früher habe ich das auf den Stress geschoben, aber nie auf die Ernährung. Erst seit ich mit der Vegan For Fit Challenge angefangen habe, merkte ich, das mein Hautbild und mein Ernährungsstil doch enger zusammenhängen, als bisher angenommen.

Seit ich auf tierische Produkte wie Fleisch, Milch, Käse oder Eier verzichte, geht es mir nicht nur gesundheitlich besser, sondern auch meine Haut hat sich stark verbessert. Sie ist nun am ganzen Körper zart wie ein Baby Popo. Den Vergleich kann ich jeden Tag machen, wenn ich Nepomuks Windeln wechsle. 😉

Auch die Haut in meinem Gesicht hat sich positiv verändert. Früher sah ich immer etwas blass und fahl aus, die Haut schien etwas zu hängen und hier und da tauchte immer mal wieder ein Pickelchenen auf. Doch nun ist die Haut zart und weich, manchmal habe ich richtige rote Bäckchen ohne das ich Rouge auftrage.

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass ich das Haus ohne Make-up verlasse. Auch wenn ich Mutter eine fünf Monate alten Babies bin, so hatte ich immer den Anspruch nicht ungeschminkt aus dem Haus zu gehen. Seit der Challenge bin ich mit meiner Haut so zufrieden, dass ich nun auch mal ungeschminkt einkaufen oder spazieren gehe. Ich fühle mich ohne Make-up nicht mehr nackt oder ungepflegt, sondern frei und glücklich. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt einen auf Öko mache und mir die Achselhaare wachsen lassen. Ich bin nur so froh, dass ich nun auch ohne Make-up rausgehen kann und das nicht mehr zwanghaft tragen muss.

Aber wie gesagt, nicht nur das Gesicht sondern die ganze Haut hat sich verbessert und ist so weich, dass ich mich fast nicht mehr eincremen muss. Zudem habe ich das Gefühl, dass meine Cellulite leicht zurückgegangen ist. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber aktuell bin ich mit meiner Haut sehr zufrieden.

Wenn ich jetzt in den Spiegel schaue, bin ich fest davon überzeugt, dass unsere Haut das widerspiegelt, was wir essen. Ich kann jeden Morgen selbst entscheiden, ob ich mich gesund ernähre und meine Haut unterstütze oder ob ich wie in der Vergangenheit meine Haut mit Schokolade und Fast Food strapaziere. Schon allein für die Erkenntnis hat sich die Vegan For Fit Challenge gelohnt.

25Jan/15

Mein Fazit zum PEKiP Kurs

Am Freitag hatten wir unseren letzten PEKiP-Kurs in der Fabi in Neuperlach. Mit hohen Erwartungen bin ich am 06. November gestartet, mit gemischten Gefühlen bin ich am 23. Januar mit Nepomuk aus der letzten Stunde rausgegangen. Da ich mich schon in meinem früheren Blog zu dem PEKiP Kurs geäußert habe und dann eine etwas emotionale Mail einer PEKiP Gruppenleiterin erhalten habe, gehe ich heute mal etwas behutsamer vor.

Ich denke es ist nur fair den Kurs sachlich zu bewerten und das geht am besten, wenn ich mich an den Inhalten orientiere, die ich in der Kursbeschreibung der Gabi gefunden habe. Da unser Kurs nicht mehr online verfügbar ist, habe ich einen anderen Anfängerkurs gewählt. Der Inhalt ist der gleiche, nur das Datum ist eben anders:

  • das Baby in seiner momentanen Situation und seiner Entwicklung wahrzunehmen, zu begleiten und zu unterstützen 
  • dem Baby Kontakte zu Gleichaltrigen zu ermöglichen 
  • die Beziehung zwischen dem Baby und Mutter oder Vater zu stärken 
  • den Austausch mit anderen Eltern in ähnlicher Situation anzuregen

Ich gehe jetzt die Punkte nacheinander durch und fange mit dem ersten Punkt an:

das Baby in seiner momentanen Situation und seiner Entwicklung wahrzunehmen, zu begleiten und zu unterstützen“

In unserer Feedbackrunde am Freitag war das der Punkt, der allen Müttern gefehlt hat. Wir haben alle mehr individuelle Betreuung im Kurs erhofft. Dumm nur, dass ich die einzige war, die es vor Wochen angesprochen hat. Damals hat die Ansprache auch etwas gebracht und die nächsten zwei Stunden hat sich die Kursleiterin auch um Nepomuk bemüht, dass hat dann aber wieder nachgelassen. In dem PEKiP-Kurs waren 8 Frauen mit 8 Babys, jede Kurseinheit dauerte 90 Minuten. Ich denke da ist es schon möglich, dass man als Kursleiterin kurz mit jeder Mutter spricht und schaut, wo das Baby jetzt gerade steht bzw. was es noch nicht so gut kann oder wo man aufpassen muss. In unserem Kurs gab es beispielsweise ein Baby, dass mit 5,5 Monaten schon lieber saß, als auf dem Bauch zu liegen. Die Kursleiterin hat das nicht gestört, bis zum letzten Kurstag. Das hatte folgenden Grund: Im vorletzten Kurstag war eine angehende PEKiP-Trainerin zur Hospitanz und diese hat dann wohl nach dem Kurs unsere Kursleiterin angesprochen, dass es nicht sein kann, dass ein 5,5 Monate altes Baby so lange sitzt. Bemerkenswert fand ich aber, das unsere Kursleiterin das der Mutter in der letzten Stunde auch so mitgegeben hat.

Die Stunden waren generell so aufgebaut, dass es wenig Moderation oder Eingriffe von der Kursleiterin gab. Meistens war es so, dass in der Mitte des Raumes Spielzeug lag, sich jede Mutter ein Spielzeug genommen hat und das dem Kind gegeben hat. Mal hat man das eine probiert, mal das andere. Es wäre schön gewesen, wenn uns die Kursleiterin mehr an die Hand genommen hätte. So war es manchmal eher ein offener Babytreff, wo sich Frauen einfach nur treffen und die Babys sich mit dem Spielzeug oder bestenfalls miteinander beschäftigen.

Fazit: Da sich die Kursleiterin nach meinem Feedback intensiver mit Nepomuk beschäftigt hat, kann ich nicht sagen, dass dieser Punkt gar nicht erfüllt wurde. Trotzdem wäre hier noch viel Luft nach oben gewesen, was die individuelle Betreuung anbelangt. Das haben die anderen Mütter auch mit ihrem Feedback bestätigt.

Kommen wir zum nächsten Punkt:

„dem Baby Kontakte zu Gleichaltrigen zu ermöglichen“

Hier muss ich sagen, dass der Punkt auf jeden Fall erfüllt wurde. Ich hatte zwar am Anfang gedacht, die Babys liegen die ganzen 90 Minuten eng beieinander, aber so, wie es die Kursleiterin gehandhabt hat, dass nämlich die Babys nur eine bestimmte Zeit wirklich nebeneinander lagen, fand ich es letztendlich auch okay. Zumal Nepomuk nicht immer den Eindruck gemacht hat, als ob er Bock auf die anderen Kinder hatte.

Fazit: Hier kann ich sagen, dass meine Erwartungen voll erfüllt wurden sind.

Der dritte Punkt:

„die Beziehung zwischen dem Baby und Mutter oder Vater zu stärken“

Vielleicht ist es ein Kompliment, dass die Kursleiterin uns hier nicht stärker in die Pflicht genommen hat. Am Ende des Kurses hat sie uns das Feedback gegeben, dass wir sehr gut mit unseren Babies umgehen und gute emphatische Fähigkeiten haben, sodass sie nirgends eingreifen musste.

Fazit: Ich glaube ich wäre pissed gewesen, wenn sie mir jede Stunde gesagt hätte, wie ich meinem Baby jetzt näher kommen könnte. Somit war dieser Punkt für mich eigentlich in Ordnung.

Und zu guter Letzt:

„den Austausch mit anderen Eltern in ähnlicher Situation anzuregen“

Das war auf jeden Fall gegeben. Der Austausch mit den Müttern, die bis auf eine, alle das erste Mal Mutter geworden sind, war auf jeden Fall gut. Auch wenn es manchmal merkwürdig war, wenn eine Mutter immer aus irgendwelchen Ratgebern zitiert hat ohne praktische Erfahrungen zu haben. Das mag vielleicht gut gemeint gewesen zu sein, aber die Mutter, die sich die Ratschläge anhören musste, fühlte sich sichtlich unwohl.

Ich fand es auch toll, dass einige von uns nach der Stunde immer noch gemeinsam Kaffee trinken waren und nun auch eine WhatsApp Gruppe gegründet haben.

Fazit: Es war eine tolle Zeit und ich habe mich gefreut andere Mütter, die in einer ähnlichen Situation wie ich waren, kennengelernt zu haben.

Ein Punkt, der mir besonders gut gefallen hat, aber nicht im Zusammenhang mit der Kursleiterin steht: Die Ideen für die Spielsachen. Ich finde es super, was man aus einfachen Materialien für tolle Sachen basteln kann. Nach Anregung im PEKiP Kurs habe ich zuhause eine alte Chipstüte in einen Frühstücksbeutel gesteckt und zugeknotet. Nepomuk liebt dieses einfache Spielzeug und spielt nun schon seit Wochen jeden Tag damit.

Obwohl ich bis zur letzten Stunde überzeugt gewesen bin, keinen weiteren PEKiP Kurs zu besuchen, habe ich mich nun für einen Folgekurs angemeldet. In der gleichen Einrichtung, aber mit einer anderen Kursleiterin. Für uns beginnt der Fortsetzungskurs am 27.2., wenn ich noch einen Platz bekomme. Ich denke, dass PEKiP schon Sinn macht, finde es aber schade, dass es bei der Qualität der Kurse solche Schwankungen gibt. Wir freuen uns schon sehr auf den Kurs, zumal zwei andere Muttis aus dem alten Kurs wieder mit dabei sind. Von 8 Müttern machen nur drei den Kurs bei der alten Kursleiterin weiter. Drei gehen zu einer neuen Kursleiterin und zwei hören ganz auf bzw. machen FenKid.

25Jan/15

Tag 24 der Vegan For Fit Challenge: Solarium, Yoga und Zucchini Spaghetti

Zeit für SportGetreu nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, habe ich meinen Samstag schon um 06:30 Uhr begonnen. Ich bin ins Fitnessstudio gegangen, habe dort mein Zirkeltraining, sowie die Bauch- und Beinübungen absolviert.

Danach habe ich mir einen Besuch im Solarium gegönnt. Ich weiß Solarium ist uncool, aber wenn man so blass ist wie ich, dann tut es eben doch mal gut. Ich war lange nicht da und hatte vergessen, welche Kabine ich immer benutzt habe. Spontan habe ich Nr. 11 genommen, als ich dann in die Kabine kam, war es ausgerechnet die Space-Kabine. Dort kann man sich nicht einfach drunter legen, sondern muss erst einen Sensor an die Stirn und an die hellste Stelle des Körpers halten, danach wird berechnet, wie stark die Strahlung sein sollte, damit die Haut nicht verbrennt. Ich glaube ehrlich, dass ist mehr chi chi, als nützlich. Musste dreimal starten, damit der dämliche Sensor endlich meine Haut scannen konnte. Nach 10 Minuten unter der Bank konnte ich endlich wieder gehen.

Chia Pudding mit BeerenNächste Woche werde ich wohl wieder gehen. Ich finde das ist ein schöner Abschluss nach dem Samstagstraining. Kabine 11 werde ich aber meiden. Neben dem Solarium ist ein Tchibo. Ich hätte mir dort gern Yoga Klamotten gekauft, aber leider machen die erst um 9 Uhr auf und ich wollte keine 20 Minuten vor dem Laden stehen. 🙁

Danach ging es zum frühstücken nach Hause. Bei mir gab es mal wieder Chia Pudding mit Heidelbeeren. Heidelbeeren gab es am Freitag im REWE im Sonderangebot: Eine Packung für 1 EUR. Natürlich habe ich gleich drei Packungen mitgenommen.

Dazu schneide ich mir jetzt immer Orangen, aktuell Blutorangen in Scheiben. Ich finde man kann auch aus Obst ein super tolles Frühstück zaubern. Der graue Chia Pudding ist ja leider nicht sehr fotogen. 🙂

Mittags gab es dann Zucchini-Spaghetti mit Avocado-Basilikum Pesto. Obwohl ich anfangs meine Zweifel hatte, dass es kalt schmecken würde, war ich positiv überrascht. Ich finde das Rezept sieht nicht nur lecker aus, sondern schmeckt auch noch super. Von den Zucchini Spaghetti mit Walnuss-Tomaten Pesto kann ich das leider nicht sagen. Die sind so fettig, dass ich Kopfschmerzen bekommen habe und mir ganz schlecht war. Ich werde die restlichen Spaghetti morgen noch essen und dann das Rezept nicht mehr machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein diättaugliches Essen sein soll, aber klar, danach hat man auch keinen Hunger mehr und hofft das das schlechte Gefühl im Magen verschwindet.

 Zucchini Spaghetti mit Tomaten-Walnuss-PestoZucchini Spaghetti mit Avocaoda-Basilikum Pesto

Meine erste YogastundeVor dem Abendessen war ich das erste Mal in meinem Fitnessstudio im Yoga. Ich hatte schon einige Kurse getestet, meist Probestunden, aber so richtig warm bin ich mit Yoga nie geworden. Obwohl ich mich für den Buddhismus und Meditation interessiere, finde ich es quatsch im hippen Yoga Studio irgendwas esoterisches von sich zu lassen. Der Kurs gestern war anders: Er war straight und ohne esoterisches bla bla. Die Übungen waren für mich sehr anstrengend, aber machbar. Da ich nie dehne, habe ich natürlich Probleme beim Yoga oder Pilates, aber daran möchte ich jetzt arbeiten.

Das Yoga gestern so gut funktioniert hat, motiviert mich sehr und ich freue mich schon nächsten Samstag auf die nächste Stunde. Im Anschluss an Yoga gab es noch 15 Minuten Meditation und das hat wirklich gut getan. Ich bin abends sogar bis 0 Uhr aufgeblieben, was für mich in der letzten Zeit doch eher ungewöhnlich ist.

25Jan/15

Tag 23 der Vegan For Fit Challenge: PEKiP und Low Carb Pizza

Ausdauer im FitnessstudioTag 23 begann für mich schon sehr früh. Da mein Freund um 8 Uhr einen Friseurtermin hatte, musste ich schon um 6 Uhr im Fitnessstudio sein, um meine Einheit auf dem Crosstrainer zu absolvieren. Am Mittwoch fand ich es auf dem Crosstrainer so langweilig, dass ich am Freitag meinen Kindle dabei hatte.

Ich lese aktuell sehr viel über Montessori, ein Erziehungskonzept, dass auf der selbständigen Erfahrung des Kindes beruht. Der Leitspruch des Konzeptes ist: Hilf mir es selbst zu tun. Ich finde das Konzept spannend, weil ich der Meinung bin, dass wir in der schnelllebigen Gesellschaft den Kindern manchmal nicht die Zeit geben, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Und da fange ich ganz klar auch bei mir an. Seit ich mich mit Montessori beschäftige, ertappe ich mich immer wieder bei Dingen, die man eigentlich nicht machen sollte. So lässt sich Nepomuk gern an den Armen hochziehen, um dann im Sitzen alles zu überblicken. Das ist aber nicht gut, denn wenn ich ihm immer helfe, dann verliert er den Anreiz es selbst zu tun. Aber das nur als kleiner Exkurs, denn noch stehe ich mit meinem Wissen über Montessori ganz am Anfang. Zudem gehört das Thema nun nicht unmittelbar zur Vegan For Fit Challenge.

Die letzte PEKiP StundeWomit wir aber auch leider schon beim nächsten Thema wären, dass nicht unmittelbar zur Challenge gehört, mich aber doch die letzten zehn Wochen wöchentlich beschäftigt hat: PEKiP. Wir hatten am Freitag die letzte Stunde des ersten Kurses. Ich spreche vom ersten Kurs, weil das PEKiP Konzept vorsieht, das Baby das komplette erste Jahr zu begleiten. Ich hatte schon in meinem anderen Blog meine Meinung über PEKiP kundgetan und dafür von einer PEKiP-Trainerin eine erboste Mail bekommen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe kein Problem mit PEKiP, ich habe ein Problem mit der Kursleiterin. Da sie in dem Moment aber PEKiP präsentiert, habe ich in zweiter Linie wohl auch ein Problem mit PEKiP und der Sinnhaftigkeit dieses Konzeptes. An diesem Freitag war nun der letzte Kurstag und ich finde es schade um die Mütter, die ich dort kennengelernt habe. Ich fand, wir waren eine super Gruppe und hoffe das der Kontakt weiter bestehen bleibt. Der erste Schritt, eine WhatsApp-Gruppe zu gründen, ist schon mal getan.

Obwohl ich mit der Kursleiterin nicht zufrieden war, denke ich weiterhin, das PEKiP sinnvoll ist, schon allein wegen der Kontakte mit anderen Kindern. Und so habe ich mich entschlossen den Folgekurs zu besuchen, allerdings den, der immer nach unserem Kurs stattfand. Das heißt PEKiP und die Location bleiben gleich, die Kursleiterin und die Kurszeit ändern sich. Ich denke 11 Uhr ist auch eine super Zeit für Nepomuk, da wir uns morgens nicht immer so abhetzen müssen. Der Folgekurs geht zudem erst am 27.02. los und bis dahin können wir freitags wieder zu unserem Baby Treff in die Fabi Bogenhausen gehen.

Nach der letzten PEKiP Stunde saß ich noch mit einigen anderen Müttern beim Kaffee im gegenüberliegenden Einkaufszentrum. Wobei ich natürlich nur einen grünen Tee getrunken habe. Danach waren Nepo und ich noch Zutaten einkaufen, damit ich Freitagabend meine Low Carb Pizza und am Samstag Zucchini Spaghetti mit Avocado-Basilikum-Pesto und Walnuss-Tomaten-Pesto machen kann.

Yoda HoodieNach dem Einkauf sind wir wieder zurück nach Haidhausen gelaufen. Das hatte zwei Gründe: Zum einen hat Nepo noch geschlafen und ich wollte einfach noch etwas an der frischen Luft sein. Etwas ist gut, wenn wir ca. 5 bis 6 Kilometer laufen müssen, um wieder in Haidhausen zu sein. Der andere Grund war der defekte Aufzug an der U-Bahn-Haltestelle Quiddestraße. Als ich am Morgen aus der U-Bahn stieg, wurde er gerade repariert, so dass ich mit Nepo und dem Kinderwagen die Rolltreppe benutzen musste. Ich meide Rolltreppen wo es nur geht, weil ich Angst habe, dass mir der Kinderwagen aus der Hand gleitet oder umkippt. Vor mir war eine Frau, ebenfalls mit Kinderwagen. Sie fuhr mit den Vorderreifen zuerst auf die Treppe, was ich auch gemacht habe. Nur leider hatte sie vier und ich drei Reifen, d. h. vorne nur einen, weswegen ich kurz mit dem kompletten Kinderwagen ins straucheln gekommen bin. Oben angekommen, war es kein Problem mehr, aber unten ist mir fast das Herz stehen geblieben, weil ich dachte: Scheiße, scheiße, scheiße, der Kinderwagen kippt. Nepomuk hat auch etwas kritisch geschaut, als er da relativ steil im Kinderwagen lag. Jetzt habe ich noch mehr Angst vor Rolltreppen und muss wieder die bewerte Strategie fahren und mit dem Kinderwagen rückwärts die Treppe rauf.

Spielzeit mit NepomukDa mein Bedarf an halsbrecherischen Rolltreppen-Aktivitäten nun gedeckt war, bin ich eben die Kilometer gelaufen. Zuhause wieder angekommen, lag eine Überraschung auf dem Sofa. Mein Yoda Hoodie wurde geliefert und mein Freund hat ihn mir gleich ausgepackt. Nachdem Nepomuk ja nun als Darth Vader zum Fasching geht, muss ich mich ja anpassen. 🙂

Den Nachmittag haben wir wieder mit viel spielen verbracht. So langsam ist Nepomuk sehr wählerisch, was sein Spielzeug anbelangt. Auch das Bussi Bär Buch, dass ich ihm in der Schwangerschaft und nach der Geburt immer vorgelesen habe, findet er nur noch spannend, wenn er selbst darin rumblättern kann. Die Mama soll bloß nichts vorlesen oder eigenständig rumblättern, alles will Nepo machen.

Low Carb PizzaFür das Wochenende nehme ich mir ja immer vor, möglichst viel zu kochen, damit ich dann die Woche darauf immer was zu essen habe. Funktioniert meist suboptimal, weil ich immer vergesse, dass Essen aus dem Gefrierschrank zu holen. Dieses Wochenende startete ich trotzdem wieder den Versuch. Am Freitag habe ich mich also drangemacht, die Low Carb Pizza zu kochen. Da der Teig allein schon 80 Minuten im Backofen braucht, habe ich bereits nachmittags angefangen. Da Nepomuk wieder eine schlechte Phase hatte und nicht schlafen konnte, bin ich mit ihm, nachdem der Teig fertig war, noch eine Runde spazieren gegangen. Eine Runde ist gut. Wir waren 1,5 Stunden unterwegs. Wieder zurück, war mein Freund schon da, sodass ich mich um die Pizza kümmern konnte. Irgendwie habe ich aber das Rezept nicht richtig gelesen oder mir fehlte die Motivation. Die Zwiebeln habe ich gehackt, statt in Ringe zu schneiden. Die Auberginen auch gehackt, statt zu vierteln. Zucchini hatte ich viel zu viel drauf und die Käsesoße habe ich im ersten Schwung mal ohne Kurkuma gemacht und dann erst beim zweiten Schwung den Kurkuma mit reingehauen. Die Pizza sah dementsprechend aus und leider war auch der Teig etwas bröselig. Naja, aber auch zusammengefallen hat sie gut geschmeckt. 🙂