#12von12: Mein Tag in Bildern

Heute nehme ich zum ersten Mal an #12von12 teil und versuche meinen Tag in Bildern festzuhalten.

Mein FrühstückUnser Tag beginnt gegen 6:00 Uhr. Da ich mir aktuell leider angewöhnt habe, die Küche immer morgens sauber zu machen, war das heute meine erste Aufgabe. Danach gab es die erste Flasche für Nepomuk. Gegen 8:20 Uhr hatte ich dann mein super leckeres Frühstück fertig. Nach den letzten Tagen im Brötchenhimmel und der Weizenhölle, stand heute wieder reines Obst auf dem Programm. Ein Teller voll mit Papaya, Erdbeeren, Himbeeren und Granatäpfelkernen (vielen Dank an dieser Stelle an meine Mama, die sich dieser Arbeit angenommen hat). Dazu einen Getreidekaffee, davor hatte ich schon einen Matcha, damit ich in die Gänge komme. 🙂

Nebenbei lief Deluxe Music und das Nepomuksche Entertainmentprogramm, was mehr oder weniger interaktiv gestaltet ist. Manchmal ist es der Activity Pool und manchmal habe ich wirklich ein paar Minuten in denen es nur wichtig ist, da zu sein und ihn zu beobachten.

Nepomuk is ready for Frühstück

Nachdem ich wohl lang genug nur so das saß, meinte Nepomuk, dass Muttern jetzt schon mal wieder in die Spur gehen kann. Zeit für den guten Holle Vollkornhaferbrei. Naja, das einzige was ich aktuell mit Holle verbinde, sind ne Menge Produktrückrufe. Aber im Vollcorner Biomarkt gab es nun mal keinen anderen und somit wurde es eben der Brei von Holle.

Für Nepomuk gab es diesmal den Holle Vollkornhaferbrei ohne Obst, damit er auch mal einen Tag ohne Banane, Birne oder Apfel auskommt. Dafür durfte er an der Papaya schlecken und fand diese wohl sehr lecker. Da ich Angst hatte, dass er sich verschluckt, blieb es für ihn bei einem „probieren“. So richtig Lust auf seinen Brei hatte er aber heute nicht, dafür aber offensichtlich mehr Durst, denn von der Wasserflasche war er kaum weg zu bekommen. Ich hoffe seine Begeisterung für Wasser behält er sich die nächsten Jahre und driftet nicht in Richtung Capri Sonne, Fruchtiger oder sonstigem Zuckerzeug ab.

Zutaten für das BrohtNach dem wir beide mit Essen versorgt waren, habe ich noch die Vorbereitungen für mein Broht (Kombination aus Brot und Roh) getroffen. Genauer gesagt, habe ich 250 g Buchweizen und 100 g Paranüsse in Wasser eingeweicht. Die restlichen Zutaten habe ich bereits bereit gestellt, sodass ich am Nachmittag nur noch mit mixen und Teig formen beschäftigt bin.

Da das Broht für 12 Stunden in den Dörrautomaten muss, um danach nochmal 8 Stunden zu trocknen, sollte man frühzeitig mit dem „nach backen“ beginnen.

Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch „RawSoulFood„, aus dem ich auch schon leckere Himbeer-, Feigen- und Aprikosenmarmelade probiert habe. Auch die Schoko-Creme schmeckt mir viel besser als Nutella.

Müllersche VolksbadNachdem ich also alles vorbereitet hatte, die Wickeltasche gepackt und die Babyflaschen aufgefüllt habe, ging es mit Nepomuk Richtung Isar.

Als Ziel hatten wir den Veganz – von uns ein ordentliches Stück von mehreren Kilometern, aber an der Isar entlang, lässt es sich super mit einem Spaziergang kombinieren.

Der Weg führt uns über den Wiener Platz, vorbei an der Muffathalle und am Müllreschen Volksbad. Die Wege sind super, sowohl für das morgendliche Joggen, als auch für den Ausflug mit dem Kinderwagen. Ich weiß nicht, wie oft ich hier schon lang gelaufen bin – unabhängig davon, ob es geschneit hat, in Strömen regnete oder die Sonne vom Himmel prasselte.

Vorbei am Deutschen MuseumBlick über die IsarUnser Weg führt uns weiter vom Müllerschen Volksbad, am Deutschen Museum vorbei in Richtung Wittelsbacher Brücke.

Unter der Woche ist das Isarufer kaum besucht und wir können die Ruhe genießen. Wir nutzen die Isar, weil der Englische Garten für uns zu weit weg ist. Im Sommer werden wir aber sicher auch wieder Richtung Chinesischer Turm laufen und dort ein Weilchen im Biergarten bleiben.

Über die Wittelsbacher Brücke ging es dann in Richtung Veganz. Von der Brücke kann man so schön über das Isarufer schauen und manchmal sieht man auch Stand up Paddeler in der Isar.

Einkauf im Veganz

Nepomuk im VeganzDer Einkauf im Veganz war super. Da Nepomuk schlief, konnte ich mir Zeit lassen. Aktuell drifte ich bei der Ernährung wieder in Richtung Junk Food, was man an den Instant Nudelsuppen und den KIWA Chips erkennen kann. Dazu noch zwei Riegel und fertig ist das schlechte Gewissen. Zufrieden bin ich aktuell nicht, dass ist schon mal klar. Aber ob ich jetzt nochmal die Vegan For Fit Challenge anfangen soll?

Ich muss wieder auf den rechten Ernährungsweg kommen, damit ich mich nicht weiter mit Süßkram, der mir nicht bekommt, vollstopfe.

Im Veganz habe ich dann zufälligerweise auch vegane Joghurtkulturen bekommen, dann noch Veg1, ein Nahrungergänzungsmittel für Veganer. Mit den Joghurtkulturen werde ich mal den Frischkäse ausprobieren, den ich im Buch RawSoulFood gesehen habe. Das Brot ist ja bereits im Dörrautomat.

Das Münchner KindlNach dem mit 66,00 EUR etwas teuren Einkauf war ich noch im Bistro „Max Kettchen“ und habe mir einen Getreidekaffee mit Mandelmilch gegönnt. Dazu noch ein Mahnbrötchen mit veganem Schnitzel. Vor ein paar Wochen wäre ich da noch locker drüber gestanden, aber jetzt mampfe ich das Zeug wieder. Es ist sehr, sehr frustrierend.

Auf dem Rückweg habe ich dann Nepomuk auf einer Parkbank die Flasche gegeben. Danach hatte er gar keinen Becker auf Spaziergang und ich bin über den Maria Hilf Platz Richtung Rosenheimer Platz gelaufen. Ob das wirklich kürzer war, kann ich gar nicht sagen, aber mir war mal nach einem anderen Weg.

Früher dachte ich immer, die Figur an der Brücke wäre ein Engel. Dank Instagram weiß ich jetzt: Es ist das Münchner Kindl. Sieht für mich aber ohne Filter trotzdem aus, wie ein Engel der Apokalypse.

Überbleibsel von der Taufe

Seit Samstag steht auf unserem Balkon eine ganz besondere Flasche: 3 Liter Prosecco. Die Flasche hat mein Freund 2013 bei einem Event zum Eurovision Song Contest gewonnen. Damals waren wir noch kein Paar, aber gemocht haben wir uns schon sehr.

Die Flasche haben wir also für was ganz besonderes aufgehoben und das war sicher die Taufe von Nepomuk am 07. März, also letzten Samstag. Leider hat es auch unsere Verwandtschaft nicht geschafft, die Flasche zu leeren.

Früher hätte ich es mir nicht nehmen lassen, am Entleeren der Flasche mitzuwirken, aber jetzt habe ich so lange ohne Alkohol gelebt, dass ich gar kein Bedürfnis mehr nach Alkohol habe.

Das Broht ready for DörrautomatVegane PizzaDen Nachmittag haben Nepomuk und ich dann mit viel spielen, lachen und schmusen verbracht. Obwohl ich eigentlich nicht viel mache, sondern vorwiegend den Kleinen beobachte, strengt es doch ganz schön an. Morgen hat mein Freund zum Glück einen Tag Urlaub und für mich ist das quasi wie Zeit für mich.

Während Nepomuk dann 20 Minuten geschlafen hat, konnte ich den Teig für das Broht fertig machen und dann ging es ab in den Dörrautomat – für die nächsten 12 Stunden.

Zum Abendessen gab es heute eine vegane Pizza. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem perfekten Boden, der perfekten Tomatensoße und dem perfekten Käse. Heute war ich schon sehr nah dran: Boden perfekt, Tomatensoße perfekt und der Käse, der schon fertig war, der war auch perfekt. Vielleicht mache ich morgen die Pizza gleich nochmal. Einen Boden habe ich jedenfalls noch. 🙂

So, dass war mein erster Beitrag in der Kategorie #12von12 und es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in unserer Alltag gefallen. Nepomuk und mir geht es super und wir sind sehr zufrieden mit dem was wir sind und was wir haben. 😀

In diesem Sinne: Gute Nacht!

 

 

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