23Apr/17

In München: Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Nachdem Nepo und ich die letzten Tage zuhause waren und er auch gestern nicht das Haus verlassen wollte, haben mein Freund und ich heute beschlossen, dass wir heute auf jeden Fall einen Ausflug machen wollen. Nepo wollte gestern Abend auf einen Bauernhof und so beschlossen wir zum Markus Wasmeier Freilichtmuseum an den Schliersee zu fahren. Continue reading “In München: Markus Wasmeier Freilichtmuseum” »

21Apr/17

Osterurlaub: Für einfach mal nichts tun

Es ist jetzt Freitag und mein Osterurlaub neigt sich dem Ende zu. Obwohl wir wetterbedingt zuhause geblieben sind und die Wohnung gemeinsam NULL mal verlassen haben, hatten wir eine super Zeit. Und Nepos „Hab dich lieb“ hat mich zum glücklichsten Menschen gemacht. 🙂 Continue reading “Osterurlaub: Für einfach mal nichts tun” »

16Apr/17

Osterurlaub: Mehr Zeit für Nepo und mich

Nachdem wir die Ostertage bei meinen Eltern verbracht haben, werden Nepo und ich die kommende Woche allein in München verbringen. Es ist mein erster richtiger Urlaub seit dem Wiedereinstieg ins Berufsleben und ich freue mich so auf die Zeit mit ihm, dass ich die ganze Zeit schon am Planen bin, was wir alles tolles machen können. Continue reading “Osterurlaub: Mehr Zeit für Nepo und mich” »

16Apr/17

Auf der Suche nach der Work-Life-Balance

Es ist jetzt fast sechs Monate her, dass ich aus meiner Elternzeit wieder zurück ins Berufsleben gekehrt und ich bin meiner Work-Life-Balance ferner denn je. Gerade jetzt an Ostern merke ich, wie sehr ich eigentlich Ruhe und Zeit für mich bräuchte, aber der Besuch bei den Eltern und fehlende Rückzugsorte geben das aktuell nicht her.

Das Streben nach Perfektion im Job und in der Mutterrolle

Als ich mich die letzten zwei Jahre mit dem Thema „Hochsensibilität“ beschäftigt habe, wusste ich, dass der Wiedereinstieg in den Beruf eine extreme Herausforderung wird. Obwohl ich mit 20 Stunden und einer 4-Tage-Woche begonnen habe, war ich schnell überfordert. Nicht von den Ansprüchen der Tätigkeit, sondern von mir.

Ich habe es versäumt mich im Vorfeld intensiv mit meinem eigenen Ansprüchen auseinanderzusetzen. Ich habe mir keine Werkzeuge und Handlungsstrategien überlegt, die es mir ermöglichen rechtzeitig meine Grenzen aufzuzeigen. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen und die einzige Vorbereitung für meinen Wiedereinstieg war das Auffrischen meiner Englischkenntnisse, da mein Chef nur Englisch spricht.

Ich wusste, dass gerade hochsensible Mütter nicht in der Lage sind, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen oder es schaffen eine Grenze zwischen Arbeitsleben und Privatleben zu ziehen. Als hochsensible nehme ich Themen aus der Arbeit mit nach Hause, zerbreche mit den Kopf über irgendwelche Aussagen oder stelle an mich Ansprüche, die ich in einer 25-Stunden-Woche nicht erfüllen kann.

Ja, ich bin mit 20 Stunden und einer vier Tage Woche gestartet. Nach 1,5 Monaten habe ich auf 25 Stunden aufgestockt, verteilt auf fünf Tage. Ich habe mir also den Luxus eines freien Tages einfach gestrichen. Nicht weil mich irgendjemand gebeten hat, sondern weil ich mich immer schlecht gefühlt habe, wenn ich donnerstags aus dem Büro gegangen bin. Ehrlich, im Nachgang total bescheuert. Mein Freund hat damals dazu nichts gesagt. Vor kurzem meinte er, er hätte stärker intervenieren müssen, als ich da einfach mal meinen Tag aufgegeben hatte.

Natürlich blieb es nicht beim Aufstocken auf 25 Stunden. Früher war ich besessen Dinge zu verändern und Sachen voranzutreiben. Mein aktueller Arbeitgeber ist da sehr offen und ich finde halt einfach immer was, was man besser machen kann. Und so kam, was kommen musste: Ich arbeitete im Büro meine Aufgaben ab, die ich im Rahmen meiner Stellenbeschreibung zu erledigen hatte. Morgens, vor dem Laufen, nachmittags und am Wochenende kümmerte ich mich um Projekte und Prozesse. Nicht weil ich dumm war, sondern weil das meine innere Motivation war. Mich kümmert weder Karriere noch Geld. Für mich ist dieses Gebiet wie eine grüne Wiese und ich konnte meine Erfahrungen einbringen. Meine Erfahrung von meinem ersten Arbeitgeber, meinem Master und meiner früheren Tätigkeit bei meinem aktuellen Arbeitgeber.

Mit intrinsischer Motivation volle Kanne auf die Eisscholle

Für Arbeitgeber ist sowas natürlich toll: Sie haben Mitarbeiter die frei laufen und immer im Streben nach Perfektion. Für mich in meiner Rolle als reiner Arbeitnehmer schon anspruchsvoll und dann noch als Mutter: Eine Katastrophe. Und so kam, was kommen musste: Ich manövrierte mich mit meinem Ehrgeiz selbst auf eine Eisscholle und treibe nun zwischen verschiedenen Eisbergen herum. Mal knalle ich an den Eisberg meines disziplinarisch zugeordneten Chefs, dann an den Eisberg mit meinen Tagesaufgaben, die ich machen muss, weil ich auf die Stelle aus meiner Elternzeit zurückgekehrt bin und dann gibt es da noch den riesigen Eisberg namens Mutterolle. Von den anderen kleinen Eisbergen namens Familie, Freunde oder Hobbies rede ich schon gar nicht mehr, weil die sowieso schon unerreichbar für mich sind.

Und je mehr ich auf meiner Eisscholle vor mich hintreibe, desto stärker merke ich die Sonne, die meine Scholle schmelzen lässt. So sehr ich mich auch auf der Scholle drehe, so sehr wird mir bewusst, dass ich mich in was hinein manövriert habe, wo ich nicht mehr durch einfaches Prioritäten setzen rauskomme.

Die Fähigkeit Anker zu setzen

So wenig es mir als Hochsensibler möglich ist, Grenzen zu setzen, so sehr habe ich doch die Fähigkeit Fenster zu sehen, die es mir ermöglichen, zu springen, um meine Situation zu verändern. Mein Bauch ist darauf geeicht rechtzeitig so starke Signale an mein Gehirn zu senden, dass ich mich bisher aus jeder Situation rausziehen konnte, bevor der Punkt erreicht war, an dem es kein Zurück mehr gab.

Mir wurde bei einem Termin bewusst, dass ich gerade dabei war mich in eine Sackgasse zu manövrieren. Nach einigen Tagen wirklich schlechter Laune, habe ich dann das Gespräch mit meinem Chef gesucht und jetzt hoffe ich sehr, dass sich was ändert. Immerhin bin ich noch so motiviert, dass ich die nächsten Wochen noch abwarten kann und mein Arbeitspensum weiter so durchziehen kann, wie bisher.

Zudem ist ein wichtiger Anker zurzeit mein Urlaub. Es ist der erste richtige Urlaub seit meinem Wiedereinstieg. Nepomuks Krippe hat zu und wir werden die Woche nach Ostern gemeinsam verbringen. Wie früher. Die Wetteraussicht ist zwar schlecht, aber vielleicht ist es auch gut so, dass wir die Zeit zuhause verbringen. Ich freue mich so auf die Zeit mit Nepo, denn meine Unfähigkeit Arbeit und Privatleben zu trennen, hat dazu geführt, dass sich auch mein Verhältnis zu Nepo verschlechtert hat bzw. wir sehr distanziert zueinander sind. Nepos erster Kontakt ist aktuell der Papa und ich glaube nicht, dass das so eine Phase ist, sondern schlicht daran liegt, dass ich YouTube in den letzten Monaten sehr stark beansprucht habe und Nepomuk davor einfach geparkt habe. Wenn auch mit sehr schlechtem Gewissen, aber ich habe es getan und das war scheiße, gerade wenn man immer davon spricht, wie wichtig der respektvolle Umgang und Montessori für einen selbst ist. Alles nur heiße Luft in den letzten Wochen und Monaten.

Der Anfang ist gemacht

Nachdem ich mir hier meinen Frust von der Seele geschrieben habe, geht es mir schon besser. Ich bin immer noch gern bei meinem Arbeitgeber und der vollen Überzeugung, dass wir hier eine Lösung finden. Es wäre das erste Mal, wenn hier nichts passieren sollte.

Der Anfang ist auf jeden Fall gemacht, auch wenn ein Kreisdiagramm über die täglichen Arbeiten für den einen vielleicht etwas übertrieben wirkt, für mich war es gut, um aufzuzeigen, wo gerade meine Schwerpunkte liegen, dass sie mit meiner individuellen Zielvereinbarung überhaupt nicht übereinstimmen und das es so auf keinen Fall weiter gehen kann.

Für den Job bin ich also optimistisch. Und auch für mich und meine Rolle als Mutter habe ich mir schon einiges überlegt. Solange meine berufliche Fokussierung nicht final geklärt ist, fahre ich den Projekt- und Prozessmanagement-Teil nach unten. Keine Arbeiten mehr am Wochenende oder nachmittags. Auch in der Urlaubswoche werde ich nur noch in meine Mails schauen, wenn Nepo schläft und die Woche zu einer „YouTube“-freien Woche erklären.

Für mich selbst werde ich versuchen neben dem Laufen und dem Crossfit noch zusätzliche Ruheinseln einzubauen. Hier bei meinen Eltern habe ich das Lesen wiederentdeckt und werde das jetzt wohl auch weiter verfolgen. Gleichzeitig fahre ich meinen Social Media Konsum wieder runter.

Aber diese Schritte werde ich wohl nochmal in meinem Blog aufschreiben. Denn die Verarbeitung im Blog hilft mir sehr, gerade weil ich das Gefühl habe, dass ich mit niemanden so richtig drüber reden kann bzw. alle irgendwie so eingebunden sind, dass sie keine wirkliche Zeit haben.

Aktuell liebe ich den Vergleich mit der langen Reise und dem ersten Schritt. Die Dokumentation meiner Arbeit, das Gespräch mit meinem Chef und die Erkenntnis, dass sich was ändern muss, waren schon mal die ersten Schritte auf dem langen Weg der Besserung. Die meiste Arbeit liegt wohl bei mir und an mir selbst, aber ich denke, dass bekomme ich auch hin – trotz oder gerade wegen der Hochsensibilität. 🙂

06Feb/17

DIY: Legespiel mit drei Grundformen (nach einer Idee der Wunderwerkstatt)

Vergangenes Wochenende hatte ich endlich Zeit und Muse und konnte das tolle Legespiel für Nepomuk basteln. Die Idee, wie so viele andere tolle Ideen, habe ich auf dem wunderschönen Blog Wunderwerkstatt von Manuela gefunden. In diesem Blogbeitrag möchte ich Euch kurz berichten, wie sich die Idee umsetzen lässt, warum ich kreatives Chaos mag und warum ich solche Dinge am liebsten am Abend mache.

Die Vorbereitung

Als ich das erste Mal auf der Website von Manuela war, bin ich aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen. Denn was sie dort alles entwirft, anleitet und zu eigenen Ideen animiert, finde ich einmalig. Die Utensilien (Quadrate, Rauten oder Dreiecke) hatte ich mir schon vor einigen Wochen bestellt, da ich zu Weihnachten für Nepomuk ein Würfelmosaik gebastelt habe, dass ich ebenfalls in der Wunderwerkstatt gefunden habe.

Lediglich die Tusche Farben waren fast aufgebraucht und so musste ich mir noch welche über Amazon bestellen.

Hier eine kleine Auflistung über die Materialien, die ich verwendet habe:

Da wir in einer kleinen Wohnung leben, habe ich mir alles auf einem Tablett vorbereitet, sodass ich dann einfach nur drauf losmalen musste. Pro Farbe entschied ich mich für fünf Quadrate und fünf Dreiecke. Bei den Rauten waren es sechs Stück pro Farbe. Um mich einigermaßen an den Regenbogenfarben zu orientieren, habe ich für die Rauten folgende Farben gewählt:

  • gelb, orange, rot, blau und grün

Bei den Quadraten und Dreiecken hatte ich eine höhere Anzahl zur Verfügung und mich für folgende Farben entschieden:

  • gelb, orange, rot, dunkelrot, violet, blau, hellgrün und dunkelgrün

Jetzt brauchte ich nur noch ein Zeitfenster, indem ich mein Tablett schnappen konnte und mit der Umsetzung der Idee beginnen konnte.

Kreatives Chaos im Wohnzimmer

Spontan beschloss ich Samstagabend um 19 Uhr mit dem Malen anzufangen. Ich schlug Nepomuk vor, dass wir gemeinsam am Couchtisch malen könnten. Er bekam von mir alte Bauklötze und ich wollte mit den Quadraten, Dreiecken und Rauten beginnen. Natürlich waren für Nepomuk die Bauklötze total uninteressant und er wollte unbedingt mit die Formen anmalen. Irgendwann einigten wir uns und Nepomuk zog mehr oder weniger begeistert ab. Mein Freund und ich richteten die Arbeitsfläche hin, in dem wir die alten Papiertüten von Amazon Prime Now zerschnitten und auf den Couchtisch klebten. Ich fand, dass sah schon so cool schäbig aus, dass man gleich ein Bild machen müsste.

Mittlerweile war Nepomuk ins Wohnzimmer zurückgekehrt und spielte mal mit seinem Duplo, mal mit seinem Gabelstapler. Ab und an kam er bei mir vorbei, schnappte sich einen Pinsel und wischte damit erst im Wasserfarbkasten rum, un dann auf einem Blatt Papier. Irgendwann fand er Beschäftigung und ich malte meine Formen in der Reihenfolge: gelb, orange, rot, blau und grün. Das waren die Farben, für die ich von allen Formen genug Exemplare hatte. Dunkelrot, violet, dunkelblau und dunkelgrün kamen erst später hinzu.

Der Couchtisch wurde immer voller und die Unterlage immer bunter. Zwischendurch musste ich immer Pause machen, da Nepomuk meine Anwesenheit einforderte und ich mit ihm im Schlafzimmer puzzelte oder ein Schaumbad im Waschbecken unseres Badezimmers einließ. Irgendwann ging ich dann wieder zurück und malte weiter.

Nepomuk kam kurze Zeit darauf wieder und sah, dass ich bei seiner Lieblingsfarbe grün war.

Also schnappte er sich einen Pinsel und malte die ganze Unterlage voll. Ich fand das so toll, wie er so versunken seine Bewegungen über das Papier machte. Irgendwann bat er mich ein Haus zu malen und forderte dann noch einen Bagger, eine Straße, ein Müllauto und einen Hubschrauber. Ich sagte ihm, dass ich jetzt gern meine Formen fertig malen wollte und wir morgen gern sein Müllauto und den Hubschrauber malen können. Das war für ihn in Ordnung und er ließ mich meine Formen fertig malen.

Mittlerweile war es 0 Uhr und Nepomuk noch putzmunter. Ich packte alle bemalten Formen in unseren Dörrautomaten, der gestern Abend aber überhaupt nicht funktionierte. Also ließ ich die Klappe auf und räumte alles weg.

Es war dann schon 0:30 Uhr und ich genoß den Abend. Von Müdigkeit oder Erschöpfung war keine Spur und ich hatte mich beim Malen so erholt. Es war sehr schön, wie wir gestern alle in unserem Wohnzimmer zusammen waren und jeder doch sein Ding machen konnte. Ich dachte während des Malens über meinen Job nach, wo ich mich noch einbringen konnte, wie ich mich besser organisieren könnte und so weiter. Aktuell bin ich wieder sehr motiviert für meinen Job, das war letztes Wochenende total anders. Aber ich muss auch sagen, dass meine Position nicht so einfach ist, zumal mein Chef in Berlin sitzt und ich mir manchmal wie ein einsamer Ritter vorkomme, der seinen eigenen Kampf kämpft.

Warum ich das Malen liebe und es wichtig finde Nepomuk bei der Entstehung mit einzubeziehen

Ich liebe das Malen, weil es für mich eine Tätigkeit ist, bei der ich etwas tue und doch entspannen kann. Mich macht das Ergebnis einfach glücklich und ich fühle mich so produktiv, ohne erschöpft zu sein. Wenn ich das Malen dann noch mit etwas verbinden kann, von dem auch Nepomuk etwas hat, ist es noch viel besser.

Auch wenn es schwer ist, etwas zu gestalten, wenn Nepomuk um mich herumspringt, so finde ich es doch wichtig, dass er sieht, wie etwas entsteht. Wir waren mal in einem Elternabend bei unserer Krippe im Montessori21 Kinderhaus. Dort hat die Kinderhausleiterin Barbara vor uns einen Jahreskreis aufgebaut und ihn mit uns gestaltet, eben so, wie sie es mit den Kindern macht. Und da ist mir erst bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass das Kind seinen Anteil an der Entstehung von etwas Neuem hat. Das ist auch der Grund, warum ich aktuell so viele Sachen selber machen. Natürlich könnten wir alles einfach kaufen, aber dann fehlt meiner Meinung nach der Bezug und es ist halt einfach nur ein Würfelmosaik oder ein weiteres Legespiel. So aber weiß ich, dass wir gemeinsam an etwas gemalt und gebastelt haben und das wir dabei eine schöne, okay, manchmal anstrengende Zeit hatten.

Die Nachbereitung

Nachdem ich meine Malarbeiten beendet hatte, habe ich alles aufgeräumt und die Formen zum Trocknen im Dörrautomaten verstaut. Am Sonntagmorgen war ich dann wieder um 6:30 Uhr wach und habe die ruhige Stunde genutzt, um die Bienenwachspolitur, nach dem Rezept von Manuela von der Wunderwerkstatt herzustellen.

Zum Glück hatte ich noch kleine Bienenwachskügelchen vorrätig und so konnte ich die Politur mit Olivenöl relativ schnell herstellen. Aktuell trocknen nun die Plättchen, die ich mit der Politur bearbeitet habe, in der Küche.

Ich bin so froh und stolz, dass ich dieses Projekt diese Wochenende so umsetzen konnte und freue mich schon auf meine nächste Herausforderung. Ich möchte nämlich gern den Nikitin Geowürfel nachbauen. Die Würfel habe ich mir schon bestellt, jetzt muss ich nur noch Zeit und Muse haben, das auch umzusetzen.

Mein großer Dank gilt auf jedem Fall der Wunderwerkstatt. Ohne Manuela und ihr Team wäre ich nie auf die Idee gekommen, solche wirklich tollen Sachen selber zu machen. Mit ihren Anleitungen ist es auf jeden Fall sehr einfach und ich habe auch noch einige Dinge, die ich gern machen würde. Zum Beispiel diese Spiegelecke.

Demnächst werde ich auch über das Würfelmosaik und die Regenbogenfiguren schreiben, die ich zu Weihnachten für Nepomuk gebastelt habe und in diesem Zuge auch gleich darüber berichten, warum wir Nepomuk dieses Jahr kein Spielzeug zu Weihnachten geschenkt haben. Nur so viel: Er hat es überlebt und ist immer noch ein ausgeglichenes Kind. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Start in die Woche

Alles Liebe Mareike

05Feb/17

Sonntagsausflug in den Perlacher Forst

So langsam geht es mit uns gesundheitlich wieder bergauf. Die Schwellung an meiner Wange nimmt ab und wenn ich abends aufrecht einschlafe, dann ist es auch mit den Schmerzen erträglich. Die Erkältung von Nepomuk lässt auch langsam nach und er ist schon wieder ganz fit. So fit, dass er heute morgen meinte, dass er gern nach draußen in den Wald gehen würde. Das Wetter war heute morgen herrlich und angenehm, sodass wir uns zügig fertig machten und dann gegen 9 Uhr aus dem Haus gingen.

Wir entschieden uns für einen kleinen Ausflug in den Perlacher Forst, dieser befindet sich südöstlich von München und wir sind aufgrund der Jahreszeit mit dem Auto hingefahren. Letztes Jahr waren wir noch mit dem Rad da und das werden wohl in diesem Jahr auch machen, aber aufgrund unseres Gesundheitszustandes und der aktuellen Temperaturen war das Auto doch die bessere Variante.

Im Perlacher Forst hat übrigens der Naturkindergarten Haidhausen den zweiten Bauwagen, den sie immer von Montag bis Mittwoch aufsuchen bzw. ihre Tage dort im Wald verbringen. Eine gute Möglichkeit also mit Nepomuk schon mal für den eventuellen Waldtag vorzufühlen.

Wir waren sehr früh dran und somit fast die einzigen auf den breiten, teils noch vereisten Wegen. Gleich am Anfang sind wir von den Wegen abgebogen und ein wenig ins Unterholz gegangen. Ich kann mir jetzt vorstellen, wie anstrengend für dreijährige so ein Waldkindergarten sein muss. Allein über Wurzeln, Laub und Äste zu steigen, erfordert schon ein gewisses Ausmaß an Ausdauer und Geschicklichkeit. Gleichzeitig denke ich mir aber auch, dass die Natur ja oft der beste Lehrmeister ist und die Herausforderungen kein Spielplatz Designer nachbauen kann – egal wie natürlich sein Konzept ist, denn die Abnahme erfolgt immer durch den TÜV, der in der Natur zum Glück nicht so viel zu sagen hat.

Und so liefen wir plan- und ziellos durch das Unterholz und ließen Nepomuk die Zeit, die er brauchte, um jeden gefrorenen Maulwurfhügel, jede Wurzel und jeden, noch verbliebenen Schneefleck zu untersuchen. Freilich ist Anfang Februar nicht der beste Zeitpunkt, um viele Sachen im Wald zu sammeln, aber wir beschlossen, dass wir Anfang März nochmal in den Perlacher Forst zurückkehren würden, um Dinge für unseren Jahreszeitentisch zu sammeln.

Nachdem die Bäume immer dichter wurden und wir nur noch gebückt laufen konnten, entschieden wir uns umzukehren und wieder den großen Wegen zu folgen. Mittlerweile waren dann doch schon mehr Radfahrer und Jogger unterwegs und wir schlenderten noch einige hunderte Meter weit, bis wir wieder zum Auto zurück liefen.

Für uns war das der erste gemeinsame und längere Spaziergang im Jahr 2017. Verrückt, oder? Für mich war das irgendwie der Startschuss für die Wander- und Ausflugssaison, denn eines habe ich gemerkt: Nepomuk hat wahnsinnig viel Spaß an der frischen Luft und freut sich wie ein Schnitzel, wenn er mit seinem Stock durch das Unterholz laufen und klettern kann. Er hat auch schon Bäume ausgemacht, auf die er gern mal rauf klettern möchte.

Ich möchte den Bewegungsdrang von Nepomuk jetzt wieder stärker unterstützen und freue mich schon, wenn wir wieder in den Rosengarten an der Isar oder den Umweltgarten in Neubiberg gehen werden. Auch der Kleinkindertreff des Waldkindergarten Bogenhausen werde ich ab April wieder regelmäßig besuchen. Der Winter wird sicher nochmal zurückkommen, aber die letzten Tage konnten wir schon so einen Hauch von Frühling genießen, der mich jetzt schon in Vorfreude auf die kommenden Monate versetzt.

Jetzt sind wir wieder zuhause und Nepomuk macht einen ausgiebigen Mittagsschlaf. Den Nachmittag werde ich nutzen, um noch mein Samstagsprojekt, das Legespiel, abzuschließen und vielleicht auch darüber zu schreiben.

Alles Liebe und einen wunderbaren Sonntagnachmittag

Mareike

04Feb/17

So verbringen wir die Krankheitstage

Nepomuk und ich sind nun seit Mittwoch zuhause. Der kleine Matz hat sich eine Erkältung mit Husten und Schnupfen eingefangen. Ich hatte am Mittwoch eine Zahn OP und laufe jetzt mit einer stark geschwollenen Wange durch die Wohnung. Freitagmorgen um 7 Uhr musste ich zur Nachuntersuchung und die Ärztin meinte, dass die Wange wegen Blutstau so angeschwollen ist und das es in 3 bis 4 Tagen besser werden sollte. Oh, man, das hoffe ich sehr, denn aktuell sieht es schon sehr freaky aus.

Für mich ist es das erste Mal seit September, dass wir beide wieder komplett zuhause sind und auch nicht die Möglichkeit haben an die frische Luft zu gehen. Nepomuk nicht, weil er erkältet ist und ich nicht, weil mir die Wange schmerzt und ich ihn keine vier Stockwerke nach oben tragen kann. Also müssen wir uns zuhause arrangieren und ich muss sagen, dass fällt mir nicht leicht. Ich bin nicht topfit und hätte am liebsten meine Ruhe. Und Nepo ist natürlich aufgrund der Erkältung auch etwas nörgelig.

Spiele für die Ruhe

Doch wenn man so zuhause ist und von morgens bis spät abends auf Sparflamme läuft, sind ruhige Dinge das beste. Nepomuk kennt sich in unserer Wohnung schon aus und weiß, wo wir seine Spiele aufbewahrt haben. Also lief er morgens zielgerichtet zur Schublade und sagte mir, dass er das Hammerspiel machen wollte. Es ist ein Spiel, dass wir letzten Herbst auf dem Flohmarkt der Emile Montessori Schule gekauft haben. Und so hämmerte er erst seine Räder und ich ließ ihn gewähren. Nach einer Weile bat er mich, ein Müllauto zu bauen, dann musste der Müllmann und die Mülltonne auch noch auf die Korkplatte und zu guter Letzt noch die Straße. Nachdem wir unsere freitägliche Müllabfuhrrunde absolviert hatten, wollte Nepomuk noch einen Zug und die Schienen dazu haben. Also bauten wir einen Zug mit ganz vielen Rädern. Fasziniert war ich von der Tatsache, dass Nepomuk für die Nägel nicht den Hammer benutzte, sondern die Nägel mit den Händen durch die entsprechenden Löcher steckte. Für mich erfordert das schon ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Feinfertigkeit, doch das ist neben Klettern wohl Nepomuks Steckenpferd.

Die Wiederentdeckung der Puzzle

Letzten Sommer war Nepomuk richtig im Puzzle-Wahn und wir kauften auf dem Flohmarkt fast alle Puzzle, die gut erhalten waren und die ähnlich diesem Beispiel hier gestaltet waren. Es sind keine wirklichen Puzzle, wie für Erwachsene, sondern die Puzzleteile haben bestimmte Formen, die auf der Pappe vorgestanzt sind.

Nepomuk hatte diese jeden Tag gemacht und über die letzte Flohmarktsaison hat sich schon einiges angesammelt. Wir hatten Flughäfen, Bahn- und Bauernhöfe oder die Europa- und Weltkarte, die wir gepuzzelt haben. Auch zwei Holzpuzzle habe ich letztes Jahr auf dem Flohmarkt erstanden. Irgendwann hatte Nepomuk keine Lust mehr auf Puzzle und wollte nur noch mit der Eisenbahn spielen. Seit er diese Woche krank ist, hat er jedoch die Liebe zu den Puzzles wiederentdeckt und wir machen die Puzzle immer abwechselnd gemeinsam oder ich schaue einfach nur zu.

Die letzten drei Tage haben wir also jedes Puzzle durchgearbeitet und ich muss sagen, dass es einige, gerade ältere Puzzle gibt, da hab ich mich schwer getan, die Formen richtig zuzuordnen. Vor einigen Wochen hat mir seine Bezugspädagogin in der Krippe erzählt, dass er an einem Vormittag alle Puzzle durchgemacht hat – von den einfachen Holzpuzzles bis hin zu den schwierigeren Puzzles mit bis zu 42 Teilen. Vielleicht liegt seine Begeisterung darin, dass ich die auch so toll finde. Es fällt mir leichter mit ihm die Puzzle zu bearbeiten, als stundenlang an der BRIO Eisenbahn zu sitzen und Züge durch die Gegend zu schieben. Ich finde Puzzle sind eine tolle Möglichkeit Zeit miteinander zu verbringen, gemeinsam an etwas zu arbeiten und einfach abzuschalten.

Auf dem Bild puzzelt Nepomuk gerade ein mehrschichtiges Holzhaus einer Bärenfamilie, dass ich auch auf dem Flohmarkt gesehen und gekauft habe.

Manchmal muss es einfach Plastik sein

Nachdem wir genug von Hammerspiel und Puzzle hatten, ging Nepomuk wieder zu seiner Schublade und deutete auf ein Steckspiel, dass ich letztes Jahr im Oktober auf einem Kinderflohmarkt hier in Haidhausen gekauft habe. Ihr merkt, ich bin ein großer Flohmarkt Fan und freue mich dort Sachen zu finden, die es vielleicht nicht mehr gibt oder die ich sonst nie entdeckt hätte. Dieses Spiel ist für ältere Kinder gedacht und besteht aus vielen Plastikteilen, die man zu einer Safari Szene zusammenstecken kann. Es gibt zwei Palmen, einen Jeep mit Anhänger, sowie jeweils ein Nashorn, Elefant, Giraffe und Löwe.

Ich fand das Spiel so toll, dass ich es damals spontan kaufte, obwohl es aus Plastik war und doch erst für ältere Kinder gedacht war. Schon damals war Nepomuk angetan und so erinnerte er sich just in diesen Tagen an das Spiel und wir bauten es gemeinsam auf. Das tolle an dem Spiel: Wenn Nepomuk nicht mehr mit den Dingen spielt, nimmt er alles auseinander und wir verstauen es wieder im Karton und dann in der Schublade.

Auch Mama braucht eine vorbereitete Umgebung

Mittlerweile wurde es 13 Uhr und Nepomuk wurde langsam müde. Ich bekam einen völlig unerwarteten, aber langersehnten Anruf vom Naturkindergarten Haidhausen und nun sind wir zu dritt nächsten Freitag beim Bauwagen hier in Haidhausen und werden uns das endlich auch mal von innen anschauen. Das war mein persönliches Highlight gestern. 😉

Als Nepomuk dann gegen 14 Uhr in den Mittagsschlaf versank, machte ich noch ein paar geschäftliche Mails, räumte die Wohnung etwas auf – soweit das eben im Krankheitsfall möglich ist und beschloss ein Projekt für das Wochenende vorzubereiten.

Ich bin ein großer Fan von der Wunderwerkstatt und dort habe ich eine Anleitung für ein Legespiel gesehen, in dem man Farben und Formen ganz wunderbar miteinander kombinieren kann. Die Quadrate, Rauten und Dreiecke hatte ich mir schon vor Weihnachten bestellt und nun nochmal meine Tuschefarben aufgestockt, sodass ich mich dieses Wochenende neben meinem Blog auch diesem Projekt widmen kann.

Da wir nur einen begrenzten Raum haben, habe ich mir alle Materialien zusammengesucht und sie auf einem Tablett platziert, sodass ich sie flexibel durch die Wohnung tragen kann. Hätten wir einen Hobbykeller würde ich wohl dort alles bereitstehen haben, aber hier mitten in München ist Platz teuer und wir müssen alles so gut wie möglich nutzen.

Jetzt brauche ich nur noch Ruhe und Muse, um mit diesen tollen Sachen zu beginnen. 🙂

Der ruhige und kurze Abend

Als Nepomuk wach wurde, habe ich mich kurz zu ihm gelegt und aufgrund der kurzen Nacht bin ich dann wirklich eingeschlafen und erst nach 30 bis 40 Minuten aufgewacht. In der Zeit hat Nepomuk schon fleißig mit seiner Safari gespielt und wollte dann auf die Eisenbahn wechseln. Ich bin dann aufgestanden und habe mit ihm eine einfache Bahnstrecke aufgebaut. So langsam ging es mit meiner Fitness wieder nach unten und ich musste wieder auf Schmerzmittel zurückgreifen, was mich immer fertig macht.

Den Abend haben wir zwei dann ruhig verbracht. Ich gebe zu, dass ich Nepomuk mit Pommes und Fischstäbchen gefüttert habe und er das ganz toll fand. Danach hat er noch am Spülbecken geputzt und zum Ausklang des Abends haben wir die Knete, die meine Schwester dem Kleinen zu Weihnachten geschenkt hat, zu Kuchen verabeitet. Mittlerweile kombinieren wir unsere Spiel- und Einrichtungsgegenstände so, dass sie auch für Nepomuk Sinn machen. So haben wir gestern aus Post its ein Feuer dargestellt und teile des Grimm Regenbogen waren der Ofen. So konnten wir tollen Kuchen backen.

Gegen 20:30 Uhr sind wir beide dann ins Bett gegangen und irgendwann zeitnah eingeschlafen. Ich fand den gestrigen Tag sehr entspannend, weil wir es geschafft haben uns gegenseitig auf einem ruhigen Level zu halten. Das hat super funktioniert und mich hat es riesig gefreut, dass wir lang vergessene Sachen wie der Hammerspiel oder die Safari Tour rausgekramt haben und damit eine tolle Zeit hatten.

Ich denke, dass ich manchmal doch keine so schlechte Mama bin, auch wenn Nepomuk schon bemängelt hat, dass ich zu wenig Zeit mit ihm verbringe – und das im Alter von 2,5 Jahren und knapp drei Monate nach meinem Wiedereinstieg als Teilzeitangestellte. 🙁

Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass Nepomuk wieder gesund wird und das meine Wange wieder etwas abschwillt und die Schmerzen nachlassen.

02Feb/17

Zahn OP und krankes Kind: Das invalide Mama-Sohn-Gespann

Gestern hatte ich meine lang geplante Zahn OP. Die war so lange geplant, dass ich völlige vergessen hatte, wie lang und intensiv sie wird. Zu meinem Freund habe ich noch gesagt, dass ich wahrscheinlich max. 1,5 Stunden weg sein werde und dann wieder auf den Kleinen aufpasse, der gestern krank zuhause geblieben ist. Tja und dann frage ich die Zahnarzthelferin und sie sagt mir, dass wir wahrscheinlich bei der OP gut 2 Stunden beschäftigt sein werden. Oh, man, ich hatte total vergessen, dass dies ein aufwändiger Eingriff ist.

Ich will Euch die Details ersparen, nur so viel: Bis gestern habe ich noch gedacht, wenn ich einmal ein Kind auf natürliche Weise auf die Welt bringe, kenne ich jeden Schmerz. Bullshit, als sie mir gestern am Knochen rumgesägt haben, war mir mehr als zu weinen zumute. Doch ich muss sagen: Selbst als die Betäubung nachließ, war ich fast ohne Schmerzen. Die Schwellung an der linken Wange ist allerdings sehr übel und aktuell ist da auch einiges blau.

Gestern hat mich die Ärztin noch gefragt, wie lange sie mich krankschreiben soll. Ich Idiot habe wirklich geglaubt, ich könnte heute wieder arbeiten. Die Ärztin meinte dann, sie schreibt mich bis einschließlich Freitag krank. Und ich glaube das ist auch gut so, denn etwas mitgenommen bin ich schon von den letzten Wochen, der Schlaflosigkeit und dann der gestrigen OP.

Nepomuk ist auch krank

Ich glaube Nepomuk hatte Angst, dass es mir hier zuhause allein vielleicht langweilig wird und wollte vermeiden, dass mir die Decke auf den Kopf fällt. Darum ist er gleich am Mittwochmorgen auch krank geworden. Also eigentlich habe ich es ihm schon am Dienstagnachmittag angesehen, als ich ihn in der Krippe abgeholt habe. Er stand da, fast weinerlich und wollte sofort nach Hause. Kein Interesse an der U-Bahn, keine Lust auf Berliner oder Brezel, kein Spaß auf der Rolltreppe oder beim Stempeln des Fahrscheins. Er wollte einfach nur nach Hause. Zuhause angekommmen, begann die Nase zu laufen und hört seitdem nicht mehr auf.

Ich muss ehrlich sagen, ich hatte mich schon auf den gestrigen Tag gefreut, dass ich nach der OP meine Ruhe habe, auf der Couch rumgammle und vielleicht sogar mal fernsehen schauen kann. Aber scheinbar ist es uns Müttern nicht vergönnt, dass wir mal Energie tanken.

Und so steht Nepomuks Krankheit aktuell im Vordergrund, wobei so eine verstopfte Nase wirklich schlimmer ist, als eine geschwollene Backe. Ich hasse Schnupfen und aktuell ist für mich neben der Sorge um Nepo, nur eins wichtig: Keine Erkältung, denn das wäre schlimm für die frische Wunde so nah an der Nasennebenhöhle.

So langsam geht es bei uns beiden bergauf

Obwohl es bei uns beiden so langsam bergauf geht, denke ich, dass Nepomuk morgen noch zuhause bleiben wird. Ich selbst werde morgen wohl Home Office machen, um den Anschluss nicht komplett zu verlieren. Montag geht es dann wieder auf ins Büro. Von mir sehen die Kollegen zurzeit sehr wenig: Letzte Woche drei Tage in Berlin, diese Woche drei Tage krank und nächste Woche werde ich am Freitag Urlaub nehmen, da wir eine Hospitanz in einem Montessori Kindergarten haben. Tja, und Ende Februar werde ich wieder für einen Tag nach Berlin fliegen. Just an Fasching. Doch zum Glück sind meine Eltern für ein paar Tage da und werden während der Schließzeit auf Nepomuk aufpassen.

Und dann dieses Gedöns mit dem Lieferservice

Ich muss ehrlich sagen, dass ich heute Gott froh war, das wir hier in München Amazon Prime Now nutzen können. Ich wollte für den Kleinen Suppe kochen und habe mir gestern Abend alles in den Warenkorb gelegt. Als ich es heute morgen bestellen wollte, waren natürlich alle Karotten und das Suppengrün aus. Und ohne das hätte es überhaupt keinen Sinn gemacht. Also habe ich nach Alternativen gesucht. Erst bei REWE – dort war ich angetan vom riesigen Sortiment und habe 20 Minuten lang den Warenkorb aufgefüllt, dann mein Benutzerkonto angelegt und als ich dann meine Lieferzeit auswählen wollte, war der nächste mögliche Termin – Freitag, ab 15 Uhr. Hallo? Ich war von Amazon gewohnt, dass man maximal 4 Stunden auf sein Essen wartet. Also habe ich weitergesucht und das gleiche nochmal bei Bringmeister versucht. Auch da war die Lieferung frühestens am Freitag. Ich war so genervt.

Dann bin ich wieder in meinen Amazon Prime Now Warenkorb gegangen und habe einfach mal nach „Karotten“ geschaut und siehe da: Sie waren wieder verfügbar und das Suppengrün auch. Juhu, manchmal muss man einfach nur 1,5 Stunden woanders suchen, zurückkehren und einfach Glück haben. 🙂

Ich muss trotzdem sagen, dass das Angebot von REWE wirklich gut war. Wenn ich bedenke, dass wir Freitagabend manchmal zwei Stunden im Supermarkt rumirren bzw. der Einkauf und die Hin- und Rückfahrt so viel Zeit in Anspruch nehmen. Wenn es sich preislich nicht so viel unterscheidet, denke ich, dass es durchaus sinnvoll sein kann, den Einkauf nach Hause geliefert zu bekommen. Schlechter als die Ware bei Tengelmann kann es ja nicht sein. 🙂

So, jetzt werde ich mich mal wieder neben Nepomuk auf die Couch begeben und auf den Mann warten. 🙂